Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Любовно-фантастические романы » Die Tribute Von Panem. Flammender Zorn
Die Tribute Von Panem. Flammender Zorn - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Die Tribute Von Panem. Flammender Zorn

Электронная книга - «Die Tribute Von Panem. Flammender Zorn». Краткое содержание книги:

Möge das Gute siegen! Möge die Liebe siegen! Das grandiose Finale! Katniss gegen das Kapitol! Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alle daran, seinen Willen zu brechen, um ihn als Waffe gegen die Rebellen einsetzen zu können. Gale hingegen kämpft weiterhin an der Seite der Aufständischen, und das, zu Katniss' Schrecken, ohne Rücksicht auf Verluste. Als sie merkt, dass auch die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind. Es scheint ihr fast unmöglich, die zu schützen, die sie liebt.
1 ... 51 52 53 54 55 56 57 58 59 ... 81
Перейти на страницу:

»Das wird nichts ändern«, sagt Peeta zu uns. »Coin selbst hat mich euch zugeteilt. Sie findet, die Propos müssten ein bisschen aufgepeppt werden.«

Das mag schon sein. Doch wenn Coin Peeta hergeschickt hat, dann findet sie auch noch etwas anderes. Dass ich ihr tot mehr nütze als lebendig.

Teil 3

Das Attentat

19

Ich habe Boggs noch nie wütend gesehen. Nicht, als ich seine Befehle missachtet, nicht, als ich ihn voll gekotzt habe. Nicht einmal, als Gale ihm die Nase gebrochen hat. Aber als er von dem Telefongespräch mit Coin zurückkommt, ist er wütend. Als Erstes weist er seine Stellvertreterin Jackson an, zwei Leute abzustellen, die rund um die Uhr auf Peeta aufpassen. Dann nimmt er mich mit auf einen Spaziergang. Wir gehen im Zickzack um die Zelte unseres Lagers herum, bis wir weit genug von der Gruppe entfernt sind.

»Er wird so oder so versuchen, mich zu töten«, sage ich. »Gerade hier. Wo es so viele schlimme Erinnerungen gibt, die etwas in ihm auslösen können.«

»Ich werde ihn in Schach halten, Katniss«, sagt Boggs. »Wieso will Coin auf einmal meinen Tod?«, frage ich. »Sie bestreitet das«, sagt er.

»Aber wir beide wissen, dass es so ist«, sage ich. »Zumindest eine Theorie haben Sie doch, oder?«

Boggs sieht mich lange und fest an, ehe er antwortet. »Ich sag dir, was ich weiß. Coin kann dich nicht leiden. Von Anfang an nicht. Sie wollte, dass Peeta aus der Arena gerettet wird, aber niemand war ihrer Meinung. Als du sie gezwungen hast, den anderen Siegern die Straffreiheit zuzusichern, hat das alles nur noch schlimmer gemacht. Aber selbst das wäre angesichts deiner tollen Auftritte zu vernachlässigen.«

»Was ist es dann?«, frage ich.

»Irgendwann in naher Zukunft wird der Krieg zu Ende sein. Und dann wählen wir ein neues Oberhaupt«, sagt Boggs.

Ich verdrehe die Augen. »Boggs, es glaubt ja wohl niemand, dass ich das sein werde.«

»Stimmt«, sagt er. »Aber du wirst einen Kandidaten unterstützen. Wäre das Präsidentin Coin? Oder jemand anders?«

»Ich weiß nicht. Darüber hab ich mir noch keine Gedanken gemacht«, sage ich.

»Wenn du nicht spontan Coin sagen kannst, bist du eine Bedrohung. Du bist das Gesicht der Rebellion. Möglicherweise hast du mehr Einfluss als jeder andere«, sagt Boggs. »Nach außen hin hast du Coin bisher allenfalls toleriert, mehr nicht.«

»Also will sie mich umbringen, um mich mundtot zu machen.« Kaum habe ich es ausgesprochen, weiß ich auch schon, dass es sich genau so verhält.

»Sie braucht dich jetzt nicht mehr als zentrale Figur der Bewegung. Deine vorrangige Aufgabe, die Distrikte zu einen, ist erfüllt, das hat sie ja gesagt«, erinnert Boggs mich. »Die Propos, die zurzeit gedreht werden, würden auch ohne dich über die Bühne gehen. Du kannst nur noch eins tun, um die Rebellion neu anzufachen.«

»Sterben«, sage ich ruhig.

»Ja. Uns einen Märtyrer geben, für den wir kämpfen können«, sagt Boggs. »Aber solange ich etwas zu sagen habe, wird das nicht passieren, Soldat Everdeen. Ich habe ein langes Leben für dich geplant.«

Wer so denkt, handelt sich nur Schwierigkeiten ein. »Warum? Sie sind mir doch nichts schuldig.«

»Du hast es verdient«, sagt er. »Und jetzt geh wieder zu deiner Gruppe.«

Ich müsste es zu schätzen wissen, dass Boggs den Kopf für mich hinhält, aber ich bin nur frustriert. Wie soll ich ihm jetzt das Holo klauen und desertieren? Auch ohne seine persönliche Unterstützung fand ich es schwer genug, ihn zu hintergehen. Ich bin ihm ja schon zu Dank verpflichtet, weil er mir das Leben gerettet hat.

Als ich sehe, wie der, dem ich den ganzen Schlamassel zu verdanken habe, in aller Seelenruhe sein Zelt aufschlägt, werde ich wütend. »Um wie viel Uhr hab ich Wache?«, frage ich Jackson.

Sie schaut mich zweifelnd an, oder vielleicht kneift sie die Augen auch nur zusammen, um mich besser sehen zu können. »Ich hab dich nicht eingeteilt.«

»Wieso nicht?«, frage ich.

»Ich bin mir nicht sicher, ob du Peeta wirklich erschießen könntest, wenn es nötig wäre«, sagt sie.

Ich spreche laut und deutlich, damit alle mich hören können. »Ich würde ja nicht Peeta erschießen. Den gibt es nicht mehr. Johanna hat recht. Ich würde nur eine Mutation des Kapitols erschießen.« Nach all den Demütigungen, die ich seit seiner Rückkehr erfahren habe, ist es ein gutes Gefühl, in aller Öffentlichkeit etwas Schreckliches über ihn zu sagen.

»Also, mit der Aussage empfiehlst du dich auch nicht gerade«, sagt Jackson.

»Teil sie für die Wache ein«, sagt Boggs hinter mir.

Jackson schüttelt den Kopf und notiert etwas. »Von Mitternacht bis vier. Mit mir zusammen.«

Der Pfiff zum Abendessen ertönt und Gale und ich stellen uns an der Feldküche auf. »Soll ich ihn umbringen?«, fragt er geradeheraus.

»Dann würden sie uns beide auf jeden Fall zurückschicken«, sage ich. Obwohl ich stinkwütend auf Peeta bin, erschreckt mich Gales Grausamkeit. »Ich werd schon mit ihm fertig.«

»So lange, bis du dich absetzt, meinst du? Mit deinem Stadtplan und einem Holo, falls du eins zu fassen kriegst?« Es ist Gale also nicht entgangen, was ich im Schilde führe. Hoffentlich ist es für die anderen nicht auch so offensichtlich. Aber niemand kennt meine Gedanken so wie er. »Du hast ja wohl nicht vor, ohne mich abzuhauen, oder?«, fragt er.

Bis jetzt hatte ich das vor. Doch es scheint mir nicht verkehrt, meinen Jagdgefährten als Deckung dabeizuhaben. »Als deine Kampfgefährtin muss ich dir dringend raten, bei deiner Gruppe zu bleiben. Aber zwingen kann ich dich nicht, oder?«

Er grinst. »Nein. Es sei denn, du willst, dass ich die ganze Armee alarmiere.«

Gruppe 451 und das Fernsehteam besorgen sich aus der Feldküche etwas zu essen und versammeln sich zum Abendbrot in einem engen Kreis. Erst denke ich, Peeta ist der Grund für das allgemeine Unbehagen, aber am Ende der Mahlzeit bemerke ich unfreundliche Blicke in meine Richtung. So schnell kann die Stimmung kippen. Als Peeta aufgetaucht ist, hat sich die ganze Mannschaft noch Sorgen gemacht, er könnte für uns alle eine Gefahr bedeuten, insbesondere für mich. Erst als ich einen Anruf von Haymitch bekomme, begreife ich.

»Was soll das? Willst du ihn dazu treiben, dass er angreift?«, fragt er.

»Quatsch. Ich will nur, dass er mich in Ruhe lässt«, sage ich.

»Das kann er aber nicht. Nicht nach dem, was das Kapitol ihm angetan hat«, sagt Haymitch. »Vielleicht hat Coin ihn wirklich in der Hoffnung hergeschickt, dass er dich umbringt. Aber Peeta weiß das nicht. Er begreift nicht, was ihm zugestoßen ist. Du kannst ihm nicht die Schuld in die Schuhe schieben …«

»Tu ich ja gar nicht!«, sage ich.

»Doch! Du bestrafst ihn immer wieder für etwas, das außerhalb seiner Macht liegt. Das heißt nicht, dass du nicht rund um die Uhr eine geladene Waffe griffbereit haben solltest. Aber stell dir die Situation einfach mal umgekehrt vor. Wenn du vom Kapitol festgehalten und eingewebt worden wärst und dann versucht hättest, Peeta umzubringen - würde er dich so behandeln wie du ihn jetzt?«, fragt Haymitch.

Darauf sage ich nichts. Auf keinen Fall würde er mich so behandeln. Er würde mit aller Macht versuchen, mich zurückzubekommen. Würde mich nicht ausschließen und im Stich lassen und mir nicht bei jeder Gelegenheit feindselig begegnen.

»Du und ich, wir hatten abgemacht, ihn zu retten. Weißt du noch?«, sagt Haymitch. Als ich nicht antworte, sagt er schroff: »Vergiss das nicht«, und unterbricht die Verbindung.

Der Herbsttag ist jetzt nicht mehr frisch, sondern kalt. Die meisten aus der Gruppe verkriechen sich in ihrem Schlafsack. Manche schlafen unter freiem Himmel, nah an dem Heizofen in der Mitte des Lagers, andere begeben sich in ihr Zelt. Leeg 1 ist über dem Tod ihrer Schwester schließlich zusammengebrochen, ihr gedämpftes Schluchzen dringt durch die Zeltwand. Ich kuschele mich in mein Zelt und denke über Haymitchs Worte nach. Begreife voller Scham, dass ich über der fixen Idee, Snow umzubringen, eine viel schwierigere Aufgabe übersehen habe: Peeta aus der Schattenwelt zu befreien, in die er eingewebt wurde. Ich weiß nicht, wie ich ihn dort finden, geschweige denn herausholen soll. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie man das anstellen könnte. Dagegen ist die Aufgabe, eine präparierte Arena zu durchqueren, Snow aufzuspüren und ihm eine Kugel in den Kopf zu jagen, das reinste Kinderspiel.

1 ... 51 52 53 54 55 56 57 58 59 ... 81
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)