Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Прочая древняя литература » Percy Jackson 05 - Die Letzte Gottin
Percy Jackson 05 - Die Letzte Gottin - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Percy Jackson 05 - Die Letzte Gottin

Электронная книга - «Percy Jackson 05 - Die Letzte Gottin». Краткое содержание книги:

Percy Jackson 05 - Die Letzte Gottin
1 ... 39 40 41 42 43 44 45 46 47 ... 80
Перейти на страницу:

»Wegen deiner sogenannten Großen Weissagung. Und du hast mir den Eid aufgezwungen, keine weiteren Kinder mehr zu haben. Jetzt habe ich nichts!«

»Ich sehe die Zukunft nur voraus«, sagte das Mädchen. »Ich kann sie nicht ändern.«

Schwarzes Feuer loderte in den Augen des Gottes auf und ich wusste, dass etwas Schlimmes bevorstand. Ich wollte dem Mädchen zuschreien, sie solle in Deckung gehen oder fliehen.

»Dann, Orakel, höre die Worte des Hades«, knurrte er. »Vielleicht kann ich Maria nicht zurückbringen. Und ich kann dir auch keinen frühen Tod bescheren. Aber deine Seele ist sterblich und ich kann dich verfluchen.«

Die Augen des Mädchens weiteten sich. »Du würdest doch nicht …«

»Ich schwöre«, sagte Hades. »Solange meine Kinder ausgestoßen sind und solange ich unter dem Fluch deiner Großen Weissagung leide, wird das Orakel von Delphi kein anderes sterbliches Medium finden. Du wirst niemals in Frieden ruhen. Keine andere wird deinen Platz einnehmen. Dein Leib wird verwelken und sterben, und noch immer wird der Geist des Orakels in dir eingeschlossen sein. Du wirst deine bitteren Weissagungen machen, bis du zu nichts zerfällst. Das Orakel wird mit dir vergehen!«

Das Mädchen schrie auf und das Nebelbild wurde in Fetzen gerissen. Nico fiel in Persephones Garten auf die Knie und sein Gesicht war weiß vor Schreck. Vor ihm stand der echte Hades, er ragte in seinen schwarzen Gewändern hoch über Nico auf und starrte wütend auf seinen Sohn herunter.

»Und was genau«, fragte er, »sollte das hier werden?«

Eine schwarze Explosion füllte meinen Traum. Dann wechselte das Bild.

Rachel Elizabeth Dare ging einen weißen Sandstrand entlang. Sie trug einen Badeanzug und hatte sich ein T-Shirt um die Taille gebunden. Ihre Schultern und ihr Gesicht waren von der Sonne verbrannt.

Sie kniete sich hin und fing an, mit ihrem Finger in der Brandung zu schreiben. Ich versuchte, die Buchstaben zu erkennen. Ich dachte, meine Legasthenie mache sich mal wieder bemerkbar, bis mir aufging, dass sie Altgriechisch schrieb.

Das war unmöglich. Der Traum konnte nicht echt sein.

Rachel hörte nach wenigen Wörtern auf zu schreiben und murmelte: »Was um alles in der Welt …?« Ich kann Griechisch lesen, aber ich konnte nur ein Wort erkennen, ehe das Meer alles wegspülte: Περσεύς. Das war mein Name: Perseus.

Rachel sprang auf und wich vor der Brandung zurück.

»Oh, Götter«, sagte sie. »Das bedeutete es also.«

Sie sprintete los und wirbelte mit jedem Schritt Sand auf, als sie zur Villa ihrer Familie zurückrannte.

Keuchend stürzte sie die Verandatreppe hoch. Ihr Vater schaute von seinem Wall Street Journal auf.

»Dad.« Rachel marschierte auf ihn zu. »Wir müssen zurück.«

Der Mund ihres Dads zuckte, als versuchte er sich zu erinnern, wie lächeln geht. »Zurück? Wir sind doch gerade erst angekommen.«

»In New York gibt es Ärger. Percy ist in Gefahr.«

»Hat er dich angerufen?«

»Nein … das nicht direkt. Ich weiß es einfach. Ich habe es im Gefühl.«

Mr Dare faltete seine Zeitung zusammen. »Deine Mutter und ich haben uns sehr lange auf diesen Urlaub gefreut.«

»Nein, habt ihr nicht! Ihr hasst den Strand beide! Ihr seid nur zu starrköpfig, um das zuzugeben.«

»Bitte, Rachel …«

»Ich sage dir, in New York stimmt etwas nicht! Die ganze Stadt … ich weiß nicht genau, was los ist, aber die Stadt wird angegriffen.«

Ihr Vater seufzte. »Ich glaube, das hätten sie ja wohl in den Nachrichten gebracht.«

»Nein«, widersprach Rachel. »Nicht diese Art von Angriff. Hat irgendwer angerufen, seit wir hergekommen sind?«

Ihr Vater runzelte die Stirn. »Nein … aber es ist Wochenende und mitten im Sommer.«

»Du kriegst immer Anrufe«, sagte Rachel. »Du musst schon zugeben, dass das seltsam ist.«

Ihr Vater zögerte. »Wir können nicht einfach abreisen. Wir haben sehr viel Geld für den Urlaub ausgegeben.«

»Hör mal«, sagte Rachel. »Daddy … Percy braucht mich. Ich muss ihm eine Nachricht überbringen. Es geht um Leben und Tod.«

»Was für eine Nachricht? Wovon redest du da eigentlich?«

»Das kann ich dir nicht sagen.«

»Dann musst du hierbleiben.«

Rachel schloss die Augen, als ob sie all ihren Mut zusammennahm. »Dad … lass mich hinfahren und ich schlage dir ein Geschäft vor.«

Mr Dare beugte sich vor. Mit Geschäften kannte er sich aus. »Ich bin ganz Ohr.«

»Die Clarion Ladies Academy. Ich … ich werde im Herbst hingehen. Ich werde mich nicht einmal mehr darüber beschweren. Aber du musst mich jetzt sofort nach New York zurückschaffen.«

Er schwieg sehr lange. Dann klappte er sein Telefon auf und gab eine Nummer ein. »Douglas? Machen Sie das Flugzeug bereit. Wir müssen nach New York. Ja … sofort.«

Rachel schlug die Arme um ihn und ihr Vater schien überrascht, als ob sie ihn noch nie umarmt hätte.

Er lächelte, aber seine Miene blieb kühl. Er musterte sie, als ob er nicht seine Tochter sähe, sondern nur die junge Dame, die er sich wünschte, wenn die Clarion Academy erst mit ihr fertig wäre.

»Abgemacht, Rachel«, sagte er zustimmend. »Dir wird nichts anderes übrig bleiben.«

Die Szene verblasste. Im Schlaf murmelte ich: »Rachel, nein!«

Ich warf mich noch immer von einer Seite auf die andere, als Thalia mich wach schüttelte.

»Percy«, sagte sie. »Komm jetzt. Es ist später Nachmittag. Wir haben Besuch.«

Ich setzte mich verwirrt auf. Das Bett war zu gemütlich und ich hasste es, am helllichten Tag zu schlafen.

»Besuch?«, fragte ich.

Thalia nickte düster. »Ein Titan möchte dich sprechen, als Unterhändler. Er bringt eine Nachricht von Kronos.«

Ein Titan bringt mir ein Geschenk

Wir konnten die weiße Fahne schon von weitem sehen. Sie war groß wie ein Fußballplatz und wurde von einem zehn Meter großen Riesen mit hellblauer Haut und eisgrauen Haaren getragen.

»Ein Hyperboreer«, sagte Thalia. »Ein Riese des Nordens. Es ist ein schlechtes Zeichen, dass sie zu Kronos halten. Sonst sind sie eher friedlich.«

»Du bist ihnen schon begegnet?«

»Mmm. Sie haben eine große Kolonie in Alberta. Mit diesen Typen solltest du lieber keine Schneeballschlacht machen.«

Als der Riese näher kam, konnte ich drei menschengroße Begleiter erkennen: ein Halbblut in Rüstung, eine Empusa mit schwarzem Kleid und flammenden Haaren und einen hochgewachsenen Mann in einem Smoking. Die Empusa hatte sich bei dem Smokingtypen eingehakt und sie sahen aus wie ein Paar, das zu einer Vorstellung am Broadway unterwegs ist oder so – abgesehen von ihren flammenden Haaren und den Klauen.

Die vier kamen gemächlich auf den Spielplatz am Rande des Central Park zu. Die Schaukeln und die Ballplätze waren leer. Nur der Springbrunnen am Umpire Rock war zu hören.

Ich nickte Grover zu. »Der Typ im Smoking ist der Titan?«

Er nickte nervös. »Er sieht aus wie ein Zauberer. Ich hasse Zauberer. Meistens haben die Kaninchen bei sich.«

Ich starrte ihn an. »Du hast Schiss vor Kaninchen?«

»Mäh-hä-hä! Die sind furchtbar gemein. Immer klauen sie wehrlosen Satyrn ihren Sellerie.«

Thalia hüstelte.

»Was ist los?«, fragte Grover.

»Um deine Kaninchenphobie kümmern wir uns später«, sagte ich. »Sie sind da.«

Der Mann im Smoking trat vor. Er war größer als die meisten Menschen – an die zwei Meter. Seine schwarzen Haare waren zu einem Pferdeschwanz gebunden. Eine dunkle Sonnenbrille bedeckte seine Augen, aber das Auffälligste an ihm war die Haut in seinem Gesicht. Sie war vollkommen zerkratzt, als ob er von einem kleinen Tier angegriffen worden wäre, einem wirklich stocksauren Hamster vielleicht.

»Percy Jackson«, sagte er mit honigsüßer Stimme. »Es ist mir eine große Ehre.«

1 ... 39 40 41 42 43 44 45 46 47 ... 80
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)