Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Эзотерика » Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott
Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott

Электронная книга - «Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott». Краткое содержание книги:

Aus dem Englischen übertragen von Renate Schilling Titel der Originalausgabe
GOD IS DEAD – Now Zen is the only living truth Osho International Foundation, Switzerland, www.osho.com.
1 ... 51 52 53 54 55 56 57 58 59 ... 83
Перейти на страницу:

Unter den Menschen gibt es Weise und Narren, doch es gibt

keine nördlichen oder südlichen Lehrer auf dem Weg.

Weder Lehrer aus Indien noch Lehrer aus China sind auf dem Weg von Nutzen. Man braucht einen Meister; man braucht die intime Kommunion mit einem Meister, keinen Lehrer. In der wahren religiösen Welt braucht man keinen Lehrer, sondern einen Meister. Man braucht einen Buddha, der bereits angekommen ist und der einen dazu auffordern, dazu herausfordern kann, nachzukommen. Ein Buddha ist nichts anderes als ein Aufruf an alle: Wer es wirklich wissen möchte, kann kommen. Ein Meister ist angekommen – ein Lehrer hat nur etwas gehört, er besitzt keine eigene intime Erfahrung der Wahrheit.

In der normalen Welt gibt es also weise Menschen und andere, doch auf dem Weg sind weder die Weisen noch die anderen von Nutzen. Auf dem Weg braucht man jemanden, der über den Verstand hinausgegangen ist, der über Weisheit und Narrheit, über den Intellekt und über die Dummheit hinausgegangen ist, der in die Stille des Jenseits vorgedrungen ist. Man braucht jemanden, der die Wahrheit gefunden hat. In diesem Finden der Wahrheit ist er zu einem Strahlen geworden. Um ihn herum ist ein Energiefeld, das andere durchdringen kann, das andere erwecken kann.

Die geheimnisvolle Quelle ist klar und rein, die Ströme, die

daraus hervorgehen, fließen durch die Dunkelheit.

Soweit es den Meister betrifft, ist die geheimnisvolle Quelle klar und rein, doch die daraus hervorgehenden Ströme fließen durch die Dunkelheit. In dem Augenblick, in dem der Meister spricht, beginnen sich seine Worte in die Dunkelheit zu bewegen. Wenn sie andere erreichen, sind sie Ströme, die durch die Dunkelheit fließen, Abzweigungen, die sich in die Dunkelheit bewegen. Man muss sich in tiefe Intimität mit dem Meister begeben, so dass man seine Helligkeit, seine Klarheit, seine Reinheit, seine Transparenz teilen kann. Wenn man nur seine Worte hört und diese niederschreibt, ist man bereits auf dem falschen Weg. Der Meister besteht nicht aus Worten. Er verwendet vielleicht Worte, um andere näher zu sich zu rufen. Doch tatsächlich besteht er nur aus Stille, aus vollkommener, reiner Stille.

Am Relativen festzuhalten ist Illusion ...

Die ganze Welt ist relativ. Albert Einstein war nicht der Erste, der das Wort »Relativität« in die Welt gebracht hat. Lange vor ihm haben die Mystiker verschiedenster Länder festgestellt, dass alles in der äußeren Welt relativ ist.

Für Philosophen ist das ein Problem, doch nicht für Mystiker.

Mystiker sagen, dass alles in der äußeren Welt relativ ist und dass alles, was relativ ist, eine Illusion ist. Warum ist es eine Illusion?

Das ist ein bisschen subtil, doch man muss es verstehen.

Wenn du eine schöne Frau siehst, hältst du dich für unscheinbar; wenn du einen großen Mann siehst, fühlst du dich klein. Doch Größe ist relativ. Bevor der große Mann dazukam, warst du vollkommen in Ordnung, gab es kein Problem. Du hast dir über deine Größe keine Gedanken gemacht.

In Indien gibt es ein Sprichwort, dass Kamele nicht gern in die Berge gehen, dass sie die Wüste lieben, weil sie darin Berge sind.

Sie leben in der Wüste, sie mögen keine Berge, weil Berge ihnen ein Gefühl von Unterlegenheit geben.

Das ist sehr psychologisch gedacht. Warum fühlst du dich klein und unwürdig, warum hast du das Gefühl, dass du keine Achtung verdienst, dass du ein Sünder bist? Das sind alles relative Dinge.

Dass du schön bist, dass du gebildet bist ... das ist alles relativ.

Alles Relative ist illusorisch, illusorisch in dem Sinn, dass du du selbst bist und dass jemand anderer auch er selbst ist, wenn ihr euch nicht vergleicht. Welche Rolle spielt es, ob jemand groß ist?

Welche Rolle spielt es, ob du kleiner bist? Deine Füße reichen auf die Erde, ebenso wie die eines größeren Menschen. Es ist ja nicht so, dass du klein bist und deine Füße in der Luft hängen. Wo liegt also das Problem? Vergleiche führen zu relativen Illusionen.

Pflanzen machen sich deswegen keine Gedanken. Ein Rosenstrauch bleibt klein, und eine Zeder kann 60 Meter hoch werden. Weder macht sich der Rosenstrauch Gedanken darüber, warum die Zeder so groß ist, noch ist die Zeder besorgt, weil der Rosenstrauch so wundervolle Blüten trägt. Eine Rose ist eine Rose, eine Zeder ist eine Zeder.

Ein Zen-Meister wurde einmal gefragt: »Warum sind wir Menschen so unglücklich?« Er antwortete: »Schau dir die Zypresse im Hof an.«

Der Fragende blickte in den Hof und auf die Zypresse. Er antwortete: »Das verstehe ich nicht.«

Der Meister erwiderte: »Schau noch einmal hin. Neben der Zypresse wächst eine Rose. Ich habe nie gehört, dass sich die Rose beklagt hätte: >Warum bin ich so klein?< Und ich habe auch noch nie gehört, dass sich die Zypresse beklagt hätte: >Warum blühen an mir keine Rosen? Ich bin so hoch gewachsen auf der Suche nach Blüten – 60 Meter hoch – und immer noch trage ich keine Rosen –

wo bleibt da die Gerechtigkeit?< Nein, sie hadern nicht. Ich gehe jeden Morgen hinaus – manchmal auch am Abend oder in der Nacht –, um zu sehen, ob sie miteinander streiten oder diskutieren.

Es ist immer vollkommen still. Beide sind zufrieden damit, wie sie sind, weil kein Vergleichen auftaucht; weil keine Vorstellung von Überlegenheit oder Unterlegenheit in ihnen auftaucht.«

Das Relative wird auch als illusorisch bezeichnet, weil es eure eigene Kreation ist, weil es nicht wirklich existiert. Andernfalls würdet ihr verrückt werden. Ihr geht vielleicht an irgendwelchen Bäumen vorbei und könntet anfangen zu denken: »Warum bin ich nicht grün? «

Das tut ihr nicht, weil ihr noch nicht ganz so neurotisch seid.

Weil ihr euch nicht vergleicht, gibt es kein Problem. Doch wenn du an einer Frau vorbeigehst, die sehr schön ist, und wenn du eine Frau bist, dann taucht sofort der Vergleich auf und damit Ärger und Neid. Doch worin besteht das Problem? Ihre Nase ist vielleicht ein bisschen länger. Doch was würdest du mit einer längeren Nase anfangen? Im Dunkeln sind alle Frauen gleich. Mach also einfach das Licht aus! Das ist der Grund, warum die Menschen sich im Dunkeln lieben. Wenn sie das Licht ausmachen, ist jede Frau eine Sophia Loren. Wo ist der Unterschied? Dasselbe Skelett, dieselben Knochen, dasselbe Blut, derselbe Schleim, dasselbe Deodorant, derselbe Schweiß, dasselbe Keuchen und Stöhnen ...

Dunkelheit besitzt eine großartige Eigenschaft. Sie macht alle gleich. Wer schert sich dann noch darum? Im Dunkeln kann man sich mit der hässlichsten Frau einlassen und sich vorstellen, sie sei Kleopatra.

Immer wenn ihr vergleicht, bringt euch dieses Vergleichen in einen illusorischen Raum.

... doch das Absolute zu sich zu nehmen ist nicht Erleuchtung.

Das ist das, was die Philosophen gemacht haben. Sie halten die Welt für illusorisch, also ist Gott das Absolute, das Nicht-Relative.

Gott ist jenseits aller Relativität . Die Welt ist relativ und verändert sich von Augenblick zu Augenblick; nichts ist von Dauer, nichts ist fest, alles ist im Fluss. Gott dagegen ist absolut. Das Absolute ist eine andere Bezeichnung für Gott. Er verändert sich niemals, er ist derselbe, immer derselbe, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist eine Idee der Philosophen: Da sie die illusorische Qualität der Welt erkannt haben, erschaffen sie sich das extreme Gegenteil eines absoluten Gottes.

Einer meiner Professoren, S. S. Roy – der inzwischen ein alter Mann und längst emeritiert ist –, mochte mich sehr gern.

Seinetwegen wechselte ich an die Universität, wo er als Professor lehrte. Er versuchte mich ständig zu überreden ... ich studierte an einer anderen Universität, doch ich kam immer zu Debatten , Diskussionen und Rhetorikwettbewerben an die Universität, wo S.

1 ... 51 52 53 54 55 56 57 58 59 ... 83
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)