Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott
- Автор: Раджниш Бхагван Шри
- Язык: немецкий
- Жанр: Эзотерика
Электронная книга - «Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott». Краткое содержание книги:
GOD IS DEAD – Now Zen is the only living truth Osho International Foundation, Switzerland, www.osho.com.
Sobald sich das Beobachten vertieft, wirst du trunken mit dem Göttlichen. Das ist es, was als Ekstase bezeichnet wird. Um das Beobachten zu vertiefen , entspanne dich ... Lass den Körper und den Verstand hinter dir.
Erinnere dich nur noch an das eine: Du bist ein Buddha, ein Beobachter, reines, ewiges Gewahrsein. Und nach und nach wirst du ein gewisses Schmelzen fühlen; alle Trennungen lösen sich auf.
Dieses ozeanische Bewusstsein ist die innerste Essenz von Zen, die innerste Essenz authentischer Religiosität. Sammle so viel von dieser Ekstase ein, wie du kannst, von all dieser Trunkenheit, all diesen Blüten, die auf dich herabregnen, all dieser Anmut, dieser Schönheit, dieser Wahrheit, dieser Göttlichkeit. Du musst sie mitnehmen und du musst sie in ihrer vollkommenen Schönheit in deinem alltäglichen Leben zum Ausdruck bringen.
Du bist ein Buddha, auch wenn du Holz hackst. Sei achtsam gegenüber dem Baum, denn auch er ist ein potenzieller Buddha. Sei ein Buddha, wenn du Wasser vom Brunnen holst.
Jede Handlung muss voller Anmut, voller Dankbarkeit sein. Nur dann wird der Buddha dir näher und näher kommen.
Bevor du zurückkehrst, bitte den Buddha, als starke Präsenz mit dir zu kommen. Bitte ihn, vierundzwanzig Stunden am Tag bei dir zu bleiben.
Seine Anwesenheit wird die Alchemie deiner Transformation bewirken.
Dies sind die drei Schritte: Beim ersten Schritt tritt der Buddha hinter dich, und du spürst seine Wärme, seine Liebe, sein Mitgefühl, seine Glückseligkeit; beim zweiten Schritt wirst du der Schatten, und der Buddha tritt vor dich; beim dritten Schrift verschwindet dein Schatten in den Buddha, so dass du nicht mehr vorhanden bist, sondern nur noch der Buddha. Du bist nicht mehr vorhanden, nur die Existenz ist noch vorhanden.
Gott ist tot, und Zen ist die einzige lebendige Wahrheit.
Komm zurück, doch komm zurück als Buddha.
Selbst deine Bewegungen sollten anmutig und schön sein, voller Seligkeit, und sie sollten dein Bewusstsein und dein Gewahrsein ausstrahlen.
Bleibe einige Augenblicke sitzen, um dich an den goldenen Pfad zu erinnern, den du gegangen bist, und an den inneren Raum, den du berührt hast, den du geschmeckt hast, den Duft des Jenseits, der dich immer noch umgibt, und die Präsenz Buddhas, der unmittelbar hinter dir ist und dich beinahe berührt.
Lass den Buddha zu deiner eigenen Realität werden, und du wirst dich vollkommen auflösen, du wirst vollkommen verschwinden.
Du bist die Krankheit; der Buddha ist die Heilung.
Du bist Geburt und Tod; der Buddha transzendiert den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt.
Du bist vergänglich, nur eine Seifenblase; der Buddha ist deine Ewigkeit.
Gott ist der ursprüngliche Sünder
Sekito schrieb:
Ursache und Wirkung stammen notwendigerweise beide aus
der einen großen Realität. Die Worte »hoch« und »niedrig«
werden immer relativ gebraucht.
Im Licht ist Dunkelheit, doch sei dieser Dunkelheit nicht
verhaftet. In der Dunkelheit ist Licht, doch suche nicht nach
diesem Licht. Licht und Dunkelheit gehören zusammen, so wie
der vordere und der hintere Fuß beim Gehen. Jedes Ding hat
seinen eigenen inneren Wert und ist mit allem anderen in seiner
Funktion und Position verbunden. Das Relative gehört zum
Absoluten wie eine Schachtel zu ihrem Deckel; das Absolute wirkt
zusammen mit dem Relativen wie zwei Pfeile, die sich in der Luft
begegnen.
Wer diese Zeilen liest, sollte die große Realität verstanden
haben. Urteile nicht nach irgendwelchen Standards. Wenn du
den Weg nicht siehst, siehst du ihn nicht, auch wenn du in
Wahrheit auf ihm gehst.
Wenn du den Weg gehst, ist es nicht nah und nicht fern. Wenn
du in der Täuschung verfangen bist, bist du viele Berge und Täler
davon entfernt.
Ich sage respektvoll zu jenen, die nach Erleuchtung streben:
Vergeudet nicht nutzlos eure Zeit.
Die erste Frage, meine Freunde:
Es scheint, dass für alle, die an einen Gott glauben, der
Gegensatz zu Gott nicht »das Böse« ist, sondern das, was
natürlich ist. Wodurch wurde der Mensch so leicht zum Opfer der
Priester mit ihrem Konzept von einem lebensfeindlichen Gott?
Diese Frage ist absolut klar und richtig. An der Oberfläche scheint die christliche Theologie zu sagen, dass Gott gegen das Böse ist, doch wenn man tiefer schaut, erkennt man, dass er nicht wirklich gegen das Böse ist, sondern gegen das Natürliche.
Alle Religionen sind gegen die Natur, nicht nur das Christentum. Warum sind sie gegen die Natur? Es ist eine großartige psychologische Strategie. Die Strategie besteht darin, dass man ein unglückliches Leben führen wird, wenn man gegen seine eigene Natur programmiert wird, dass man mit Angst, Qual, Perversion und Schuld leben wird.
Dieses ganze Phänomen lässt sich nur erzeugen, wenn man gegen seine eigene Natur programmiert wird. Wenn man natürlich lebt, ist man genauso glücklich wie die Vögel, die Bäume, die Tiere. Sie verehren keinen Gott, sie gehen nicht zur Kirche, sie kennen keine Theologie. Sie haben keine Schuldgefühle, sie sind einfach nur natürlich.
Die Priester fanden schon sehr früh im Lauf der menschlichen Geschichte heraus, dass der Mensch sich nur zur Orientierung auf einen Gott bringen lässt, wenn er gezwungen wird, sich gegen die eigene Natur zu verhalten. Sobald man sich gegen die Natur richtet, wird man schizophren. Euer ganzes Sein ist Teil der Natur; nur euer Verstand ist gegen die Natur, denn nur der Verstand lässt sich programmieren, nicht aber euer Körper.
Ihr gelobt also Enthaltsamkeit, doch das ändert nichts an eurer Biologie; das ändert nichts an eurer Physiologie. Es ist nur ein mentales Konzept, es sind nur Worte. Euer Blut wird weiter sexuelle Energie aufbauen, euer Körper wird weiter Sexualhormone bilden.
Habt ihr schon einmal Statuen von Buddha, von Mahavira oder den dreiundzwanzig an deren Tirthankaras der Jaina gesehen? Ihr werdet überrascht sein. Keine von ihnen hat einen Bart. Glaubt ihr, dass diese Männer keinen Bartwuchs hatten? Es sind die raffinierten Priester, die diese Statuen so gestalteten, um den Menschen deutlich zu machen, dass diese Männer nicht sexuell waren, denn Bartwuchs ist auf bestimmte Hormone zurückzuführen. Männer besitzen diese Hormone, Frauen nicht. Um zu zeigen, dass sich auch ihre Physiologie verändert hat, wurden ihre Bärte entfernt. Es gibt keine Photographien von ihnen, und die Statuen wurden hergestellt, nachdem sie gestorben waren –
dreihundert Jahre später –, so dass niemand eine genaue Vorstellung von ihnen hat, da niemand sie lebend gesehen hat. Aber man kann sich vorstellen, worum es dabei geht.
Krischna hat keinen Bart. Rama hat keinen Bart. Was ist mit diesen Leuten los? Ihr könnt euch eure zölibatär lebenden Mönche anschauen, und sie weisen weiter Bartwuchs auf. Ihr Zölibat hat versagt. Ihr Bartwuchs zeigt, dass ihre Männlichkeit immer noch vorhanden ist, trotz ihres Gelübdes vor einer Statue von Jesus oder irgendeinem anderen Gott, enthaltsam zu leben. Das Zölibat beschränkt sich auf den Verstand, doch der ganze Körper, die ganze Struktur richtet sich nach der Natur. Also wird man in zwei Teile aufgespalten, und ein geteiltes Haus kann jeden Augenblick einstürzen.