Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott
- Автор: Раджниш Бхагван Шри
- Язык: немецкий
- Жанр: Эзотерика
Электронная книга - «Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott». Краткое содержание книги:
GOD IS DEAD – Now Zen is the only living truth Osho International Foundation, Switzerland, www.osho.com.
Wir haben uns selbst in alle möglichen Arten von Sklaverei hypnotisiert, und dann fragen wir uns, wie wir uns wieder daraus befreien können. Dann unternehmen wir große Anstrengungen.
Doch jede Anstrengung macht es nur noch schwieriger. Die Hände umklammern sich immer fester, und dann fangt ihr an durchzudrehen: »Mein Gott, was soll ich nur machen? Je mehr ich mich anstrenge, desto fester halten sie zusammen! « Es scheint nur deshalb unmöglich, weil ihr diesen einfachen Prozess nicht durchschaut habt.
Hypnose lässt sich nur durch Entspannung auflösen. Entspannt euch einfach. Unternehmt keine Anstrengungen mehr, sie zu öffnen. Die Hände werden sich von allein öffnen, denn das Festhalten ist eine Anstrengung, und das Öffnen ist anstrengungslos. Ihr braucht euch nicht anzustrengen. Das ist der Grund ... habt ihr jemals einen Menschen mit geschlossenen Fäusten sterben sehen? Kann ein Toter seine Faust geschlossen halten? Unmöglich, denn für eine Faust braucht es eine gewisse Anstrengung, und ein Toter ist nicht mehr zu einer Anstrengung fähig ... daher sterben alle Menschen mit offenen Händen. Alle Menschen werden mit geschlossenen Fäusten geboren. Betrachtet nur einmal ein kleines Kind – seine Fäuste! Und dann betrachtet einen Toten; die Hände sind offen, weil ein Toter vollkommen entspannt ist. Zum ersten Mal in seinem ganzen Leben ist keine Anspannung mehr vorhanden.
Der Mönch stellte eine weitere Frage: »Was ist das reine Land
?« Doch das ist nur eine andere Art und Weise, dasselbe zu fragen.
Sekito erwiderte: »Wer hat dich schmutzig gemacht?« Warum machst du dir Gedanken über reines Land?
Und weiter fragte der Mönch: »Was ist das Nirwana?«
»Wer gab dir Geburt und Tod?«
All das sind Fiktionen. Deine Geburt ist eine Fiktion, dein Tod ist eine Fiktion; dein Körper wurde geboren, dein Körper wird sterben. Doch du wurdest niemals geboren; du gehst durch viele Körper, du gehst durch viele Geburten, durch viele Tode, du gehst immer weiter vom Anfang bis zum Ende – von Ewigkeit zu Ewigkeit. Du bist ein ewiges Licht. Wozu also fragen: »Was ist das Nirwana ? « Nirwana bedeutet einfach Befreiung von Geburt und Tod; und Geburt und Tod sind gleichermaßen Fiktionen.
Eigentlich ist es auch nicht richtig, von einer »Befreiung« zu sprechen. Wenn ihr euch alles genau anseht, wenn ihr euch eure Sklaverei genau anseht, werdet ihr feststellen, dass sie nur eure eigene Vorstellung ist. Die Idee, dass ihr Sünder seid, dass ihr schmutzig seid, ist nur eure Vorstellung. Vielleicht hab ihr sie von anderen übernommen, von Priestern, von Predigern, von sogenannten Heiligen. Sie sorgen dafür, dass ihr euch schmutzig fühlt, dass ihr euch als Sünder fühlt, die gleich in die Hölle stürzen werden. Sie demütigen euch auf jede nur erdenkliche Art und Weise. Und die Menschen lassen sich diese Demütigung gefallen.
Von Kindheit an diskutierte ich mit allen Heiligen, die durch unser Dorf kamen. Meine Eltern waren besorgt, meine Familie war besorgt: »Du störst jede Versammlung. Immer wenn ein Heiliger auftaucht und das ganze Dorf sich versammelt, um ihn anzuhören, tauchst du auf und störst.« Und mein Vater schlug sich an den Kopf und sagte: »Schon wieder taucht er auf und stört!«
Mein grundlegendes Argument war: »Ihr demütigt die Menschen, indem ihr sie als Sünder bezeichnet. Sprecht doch einmal aus, wer hier ein Sünder ist und welche Sünde er begangen hat. Ihr macht nur allgemeine Aussagen: >Ihr seid alle Sünder.< Aber sagt doch einmal ganz deutlich, wer hier ein Sünder ist.«
Die Heiligen sagten immer zu den Leuten: »Lasst euch nicht mit Frauen ein, denn sie sind nichts als Knochen, Fleisch, Schleim und Blut in einem Sack aus Haut. Warum solltet ihr euch mit ihnen einlassen? «
Dann stand ich sofort auf und sagte: »Und was ist mit euch?
Glaubt ihr vielleicht, dass ihr aus Gold besteht? Frauen bestehen aus Knochen, Blut, Schleim und Fleisch; nun, und aus was besteht ihr? Und worin besteht das Problem, wenn Blut, Schleim und Knochen einander umarmen? Worin besteht das Problem, wenn sie ihre Haut aneinander reiben? Warum machst du so viel Aufhebens darum? Was sollen sie denn sonst machen? «
Doch alle heiligen Schriften sind voll solcher detaillierter Beschreibungen – nur von Frauen, nicht von Männern. Seltsam!
Beide bestehen aus denselben Elementen, und tatsächlich werden alle Männer von einer Frau geboren. Keine Frau wurde jemals von einem Mann geboren.
In Amerika sind inzwischen in manchen Bundesstaaten lesbische Ehen zugelassen, so dass Frauen Frauen heiraten können.
Das ist inzwischen kein Problem mehr, es ist ganz legal. Und Tausende von Babys werden in diesen lesbischen Ehen geboren.
Eine der Partnerinnen, die ein Baby haben möchte, geht einfach ins Krankenhaus und lässt sich befruchten, mit einer Spritze. Was ist also der Mann? Nur eine Injektion, eine Spritze! Jede Spritze kann seine Aufgabe übernehmen. Also sagte ich zu diesen Heiligen: »Ihr habt nur eine Spritze, und diese Spritze besteht ebenfalls aus Knochen und Fleisch und ist mit schmutziger Haut bedeckt. Womit prahlt ihr also? Und wieso demütigt ihr diese Menschen?« Sie hörten den Heiligen immer mit niedergeschlagenen Augen zu, weil sie glaubten, dass sie ihnen die Wahrheit verkündeten. Alle Schriften verkündeten schließlich das Gleiche.
Darauf nahm mich mein Vater immer mit nach Hause und sagte zu mir: »Weil du die Versammlung gestört hast, haben die Leute angefangen zu lachen, und der Mahatma ist sehr zornig.«
Ich antwortete: »Das ist mir egal. Wenn er zornig ist, handelt er gegen seine eigenen Lehren und wird in der Hölle dafür büßen.
Schließlich hat er gegen den Zorn gepredigt, und wenn er jetzt zornig ist, habe ich ihm nur sein wahres Gesicht gezeigt.«
Mein Vater sagte dann immer: »Komm einfach nur mit nach Hause. Manch mal mache ich mir Sorgen, dass sie anfangen könnten, dich zu verprügeln oder sogar mich zu verprügeln. Und du bist so ein hartnäckiger Kerl ... Kein einziger Heiliger kann in dieses Dorf kommen, ohne von dir gestört zu werden. Wir versuchen schon immer, dir die Nachricht zu verheimlichen, damit du nicht erfährst, dass wieder einmal ein Heiliger, ein Mahatma, vorbeikommt und spricht. Wir geben dir doch immer Geld, um ins Kino zu gehen ...«
Aber sobald sie mir Geld gaben, sagte ich: »Behaltet das Geld, ich komme mit euch! Dieses Geld bekomme ich nicht, damit ich ins Kino gehen kann, sondern nur, damit ich irgendeinen Mahatma in Ruhe lasse. Ich komme mit zu der richtigen Show! «
Ich machte ihnen Probleme mit den Fragen, die ich den Mahatmas stellte, dabei waren es doch ganz einfache Fragen: »Was für eine Sünde sollte es sein, wenn zwei Menschen ihre Haut aneinander reiben? Sag mir das doch mal. Ich reibe meine Haut; das ist doch genau dasselbe. Es bedeutet einfach nur, dass ich mir meine Hände wasche, dass ich mir meine Hände wärme. Doch wenn ein Mann und eine Frau ihre Haut aneinander reiben, soll sie das in die Hölle bringen? Und schau dir doch nur einmal deinen Bauch an«
Alle Mahatmas in Indien haben dicke Bäuche, und dabei predigen sie den Leuten: »Esst nicht um des Genusses willen.«
Aber sie selbst ... Ich sagte also: »Woher kommt dieser Bauch?
Steh auf und zeig allen Leuten deinen Bauch! Du isst zu viel, während man im ganzen Land hungert. Und weil du wegen dieses Bauches keine Frau lieben kannst, predigst du jetzt allen Leuten, dass sie keine Frau lieben sollen. Das liegt nur an deinem Bauch, nicht an deiner Religion.«
Ich habe so gewaltige Bäuche gesehen ... ihr würdet es kaum glauben. Muktanandas Guru war Nityananda. Er hatte möglicherweise den dicksten Bauch von allen, einen wahren Mount Everest. Er lag immer nur, weil es schwierig für ihn war, mit diesem Bauch zu gehen. Und wenn er lag, schien es nicht so, als hätte Nityananda einen Bauch, sondern als hätte der Bauch Nityananda. Der Bauch war wie ein Berg, mit einem kleinen Kopf auf der einen Seite und zwei dünnen Beinen auf der anderen Seite.