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Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott

Электронная книга - «Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott». Краткое содержание книги:

Aus dem Englischen übertragen von Renate Schilling Titel der Originalausgabe
GOD IS DEAD – Now Zen is the only living truth Osho International Foundation, Switzerland, www.osho.com.
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Gott war einer der größten Hemmschuhe für die menschliche Evolution, weil er die Menschen halluzinieren ließ, weil er ihre Intelligenz zerstörte, weil er ihr Potential, zum Buddha zu werden, zerstörte.

Die Existenz besitzt ihre eigene Weisheit, ihre eigene Liebe. Ihr müsst nur einmal damit experimentieren. Und inzwischen weiß es auch die Wissenschaft. Tatsächlich war der erste Wissenschaftler, der sich der Empfindsamkeit und Intelligenz der Bäume bewusst wurde, sehr schockiert, weil er das Gefühl hatte: »Wir haben nicht dieselbe Empfindsamkeit und Intelligenz; da gibt es eine vollkommen andere Dimension, um die wir uns nie gekümmert haben. Wir leben seit Jahrtausenden, seit Jahrmillionen mit Bäumen, doch wir haben uns nie die Mühe gemacht herauszufinden, ob diese Bäume irgendeine Intelligenz besitzen, irgendeine Empfindsamkeit. « Erst seit kurzem sind sich die Wissenschaftler dessen bewusst geworden.

Jetzt gibt es ein spezielles Messinstrument, ähnlich einem Lügendetektor; es verwendet dieselbe Art von Mechanismus. Man legt dem Baum die Elektroden an, und das Gerät zeichnet ein Diagramm auf, wie sich der Baum fühlt. Das Diagramm ist sehr harmonisch – die Sonne geht auf, ein sanfter Wind weht, und der Baum tanzt im Wind, in der Sonne, er ist vollkommen glücklich.

Das Diagramm ist sehr harmonisch, der Baum zeigt keine Spannungen, keine Unruhe, keine Sorgen. Das Diagramm verläuft weiter harmonisch ... und plötzlich taucht ein Gärtner mit einer Säge in der Hand auf. Sofort beginnt das Diagramm zu zittern, es ist nicht länger harmonisch, der Baum ist besorgt. Doch das passiert nur, wenn der Gärtner vorhat, den Baum zu beschneiden. Das ist sehr seltsam, denn man hat herausgefunden, dass der Baum nicht durch die Säge beunruhigt wird; er wird durch die Absichten des Gärtners beunruhigt. Als das den Wissenschaftlern klar wurde, waren sie wirklich schockiert.

Zuerst dachte man, es sei die Säge. Ein Baum besitzt keine Augen, doch er muss irgendeine Art von Wahrnehmung haben.

Doch schließlich entdeckte man, dass es nicht an der Säge lag, sondern an der Absicht der entsprechenden Person. Beim ersten Mal trat ein Gärtner mit einer Säge auf, um Bäume zu beschneiden, einschließlich des Baums, den man untersuchte. Der Gärtner hatte vor, einen Ast abzuschneiden, und der Baum drehte vollkommen durch. Das Diagramm zeigte, dass der Baum komplett dagegen war, dass da an ihm herumgeschnitten werden sollte. Es war schockierend ... denn Bäume haben keine Augen, und wie weit weg war der Gärtner mit seiner Säge? Dann ließen sie einen Gärtner mit einer Säge kommen, aber ohne die Absicht, den Baum zu beschneiden. Dabei blieb das Diagramm weiterhin harmonisch.

Also war es nicht die Säge, sondern die Absicht, die Intention des Gärtners, für die der Baum auf irgendeine Weise empfänglich war. Dann forschten sie weiter. Sie schlossen auch noch andere Bäume in der Nähe des ersten Baums an, und sie fanden heraus, dass der Baum, der beschnitten werden sollte, Angst empfand und dass die anderen Bäume Mitgefühl für ihn verspürten. Ihr Diagramm zeigte nicht so extreme Ausschläge, wies aber ebenfalls Disharmonie auf. Sie wussten, dass einer ihrer Freunde, einer ihrer Nachbarn, beschnitten werden sollte. Doch das geschah nur, falls diese Absicht bestand. Wenn es keine entsprechende Absicht gab und der Gärtner einfach nur mit einer Säge vorbeikam, zeigte kein Baum irgendeine Beunruhigung, Sorge oder Angst.

Die ganze Existenz ist auf ihre eigene Weise intelligent. Unsere Intelligenz ist nicht die einzige. Ein berühmter Wissenschaftler, John Lilly, arbeitete mit Delphinen. Delphine besitzen eine ganz eigene Sprache. Niemand hatte jemals gedacht, dass irgendein Wesen außer dem Menschen über eine Sprache verfügt. Doch der Kopf eines Delphins ist größer als der eines Menschen; er besitzt mehr Nerven als der menschliche Kopf. Vielleicht weist er auch eine höhere Intelligenzstufe auf als der Mensch. Delphine verwenden ein System bestimmter Laute zur Kommunikation. Der Klang bewegt sich kilometerweit durch das Wasser fort und erreicht den Delphin, an den er gerichtet war – ohne irgendeine Drahtverbindung, es ist ein drahtloses System! Es gibt Tausende von Delphinen in diesem Gebiet, doch vielleicht auch einen Freund oder eine Freundin ... und die Botschaft besteht aus einem Klang, den wir nicht hören können, der jenseits unseres eigenen Klangspektrums liegt. Nur wenn wir ihn durch bestimmte Instrumente verstärken, können wir ihn hören, einen wirklich schönen Klang. Und der Klang muss jeweils an einen bestimmten Delphin gerichtet sein – vielleicht besitzt jeder Delphin einen Namen und eine Adresse. Der Klang erreicht den anderen Delphin, und bald darauf kommt dieser zu dem Platz, von dem aus der erste Delphin das Signal aussandte: »Komm schnell!«

Lilly arbeitete fast sein ganzes Leben lang mit Delphinen. Sie sind sehr liebevolle Tiere, sehr verspielt, sehr fröhlich. Sie haben noch nie irgendeinen Menschen oder einen anderen Delphin angegriffen – kein Kampf, kein Streit. Wenn man schwimmt, kommen sie und schwimmen mit einem. Sie fühlen sich vollkommen wohl mit Menschen, sie haben damit überhaupt kein Problem. Die ganze Existenz ...

Ich hatte einmal einen sehr alten Mann als Gärtner. Ich fand heraus, dass er ab und zu, wenn ihm nicht bewusst war, dass ich ihn beobachtete – wenn ich vielleicht im Haus war und durch das Fenster zu ihm blickte –, mit den Bäumen sprach. Eines Tages erwischte ich ihn dabei und sagte: »Was machst du da?«

Er antwortete: »Sag es niemandem, sonst denken alle, ich sei verrückt. Aber die Wahrheit ist, dass ich eine gewisse Affinität zu ihnen spüre ... Mein ganzes Leben lang habe ich mit Bäumen gearbeitet; ich habe immer mit ihnen gesprochen, und zu meiner Überraschung stellte ich fest, wenn ich zwei Pflanzen gleicher Größe nebeneinander pflanze und mit der einen spreche und mit der anderen nicht – und beiden die gleiche Nahrung, die gleiche Pflege, gleich viel Wasser, gleich viel Sonne, gleich viel Dünger zukommen lasse, doch mit der einen liebevoll spreche und sie mit meinen Händen streichle – dass dieser Baum schneller wächst.

Schon bald, innerhalb eines Monats, ist er doppelt so groß wie der andere Baum. Auch wenn alles andere gleich ist, fehlt ihm doch etwas – meine Liebe.

Jedes Jahr pflegte er den Blumenwettbewerb zu gewinnen. Bei ihm wuchsen die größten Rosen, die ich je gesehen habe, die größten Dahlien. Und seine Methode war, mit den Pflanzen zu sprechen: »Lasst mich nicht im Stich. Der Wettbewerb rückt näher.

Ihr müsst eine riesige Blüte für mich hervorbringen, die größte, die euch nur möglich ist.«

Ich freundete mich mit ihm an, und er wusste, dass ich es niemandem weitererzählen würde. Ich kann ihn verstehen ... und ich halte ihn nicht für verrückt. Er macht seine Arbeit sehr gut.

Wenn dieser arme Mann gebildet und ein Wissenschaftler gewesen wäre, hätte er viele Geheimnisse über Bäume entdecken können.

Doch ich habe es mit eigenen Augen gesehen, weil er beinahe neun Jahre lang bei mir war. Als ich die Stadt verließ, wollte er mit mir kommen. Aber ich sagte zu ihm: » In Bombay werde ich keinen Garten haben.«

Er schrieb mir sogar, als ich in Amerika war: »Nachdem du jetzt so eine große Ranch dort hast, warum lässt du mich nicht zu dir kommen? Auch wenn ich schon sehr alt bin und zu nicht mehr viel tauge, trotzdem ... niemand anderer kann mit Bäumen das erreichen, was ich erreichen kann.«

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