Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott
- Автор: Раджниш Бхагван Шри
- Язык: немецкий
- Жанр: Эзотерика
Электронная книга - «Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott». Краткое содержание книги:
GOD IS DEAD – Now Zen is the only living truth Osho International Foundation, Switzerland, www.osho.com.
Und diese Leute sollten große Mahatmas sein! Ich habe nie mehr einen so vollkommenen Bauch gesehen, und er lag immer nur da und aß Süßigkeiten. Seine Anhänger brachten ihm Süßigkeiten, Halva und Puri, und diese machten seinen Bauch immer dicker und dicker.
Als ich ihn zum ersten Mal sah, sagte ich: »Dieser Mann wird eines Tages noch platzen. Er verwendet seinen Bauch als Ballon. Er kann niemals mit einer Frau ins Bett gehen.« Das ist die Wahrheit.
Wo könnte man eine Frau mit einem entsprechenden Loch als Bauch finden? Ich glaube nicht ... Es scheint unmöglich, ein Rätsel, ein Koan. Dieser Mann kann nur mit einer Frau ins Bett gehen, wenn er eine mit einem umgekehrten Bauch findet, so dass sie ineinander passen.
Weil er selbst nicht mehr aktiv werden kann, sagt er offenbar zu allen: »Seid enthaltsam.« Er muss leiden und versucht, alle anderen ebenso leiden zu lassen. Die Menschen genießen das Leiden anderer, weil sie dann zeigen können:
»Wir stehen über euch. Seht nur einmal uns an. Wir sind immer glücklich, still, im Frieden.« Doch die Wahrheit ist, dass sie nicht einmal aufstehen können, nicht einmal herumgehen können.
Ein sehr berühmter Mahatma, Shivananda, der im Westen viele Anhänger hatte, war früher ein Arzt gewesen. Das macht es noch schwerer verständlich: Wie kann ein Arzt seinem Körper so etwas antun? Er aß so viel, dass er nicht mehr gehen konnte, ohne dass ihn zwei Helfer unter den Armen stützten. Er konnte nicht einmal mehr seine Hände hochheben. Seine Hände waren so schwer, so fett, dass jemand die eine Hand nehmen musste, jemand anderer die andere Hand, und dann gingen sie kurz umher. Und dieser Mann sagte zu den Leuten: »Ihr müsst die fünf großen Prinzipien des Hinduismus befolgen. Und das erste Prinzip ist Ashwad, Begierdelosigkeit.«
Was ist nur mit diesem Mann passiert? Er war Arzt gewesen!
Als ich einmal nach Rishikesh kam und ihn sah, sagte ich zu ihm:
»Was für ein Arzt sind Sie nur? Mir scheint, Ihr Titel ist nur Schein. Sie können nicht einmal für Ihren eigenen Körper richtig sorgen; Sie sind zu einem Monster geworden. Sie können nicht einmal Ihre Hand heben, weil sie so schwer geworden ist.« Alles war außer Proportion geraten: ein dicker Bauch, dicke Hände, Beine wie die eines Elefanten – und dieser Mensch sagt zur ganzen Welt: »Du bist nicht der Körper, du bist die Seele.« Wer sind diese Monster? Nur Körper, ohne jede Seele. Ich kann in ihnen keinen Platz dafür sehen; sie sind so voller Schrott, dass ich nicht glaube, dass noch eine Seele darin Platz hätte.
Was Sekito sagt, ist vollkommen richtig. In seinen kurzen Aussagen ist enorm viel Wahrheit enthalten.
»Was ist das reine Land?«
Sekito erwiderte: »Wer hat dich schmutzig gemacht?«
Du bist immer rein; das ist das reine Land. Dein innerer Raum sammelt niemals irgendwelchen Schmutz an. Dieser Spiegel ist immer klar. Kein Schmutz kann in diese Tiefe vordringen, in dieses unsichtbare Jenseits.
Und weiter fragte der Mönch: »Was ist das Nirwana?«
Er versteht offensichtlich überhaupt nichts, denn die erste Frage war schon genug. All seine Fragen sind nur Wiederholungen. Das Nirwana ist nichts anderes als die Befreiung, Befreiung von allen Wünschen, Befreiung von allen Anhaftungen, Befreiung von aller Sklaverei. Was ist das Nirwana? Befreiung von Geburt und von Tod.
Und Sekito antwortete: »Wer gab dir Geburt und Tod? « Das warst du selbst, es war dein eigenes Verlangen.
Versucht einmal ein kleines Experiment. Wenn ihr am Abend schlafen geht, wartet bis zum letzten Moment, wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr am Rand des Einschlafens seid, und dann sagt:
»Eins.« Wiederholt das immer weiter:
»Eins, eins, eins ...« so lange, bis ihr die Grenze vom Wachen zum Schlafen überschritten habt, immer weiter: »Eins, eins, eins
...« Selbst nachdem ihr die Grenze überschritten habt, wiederholt ihr noch ein oder zweimal »Eins, eins ...«, und dann seid ihr fest eingeschlafen. Beobachtet dann, was am Morgen geschieht. Sobald euch bewusst wird, dass ihr aufwacht, werdet ihr überrascht feststellen, dass ihr immer noch vor euch hin wiederholt: »Eins, eins, eins ... « Wie seltsam! Nach acht Stunden Schlaf wiederholt sich immer noch ständig die »Eins« in euch. Der letzte Gedanke beim Einschlafen ist der erste Gedanke beim Aufwachen. Das ist eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache.
Warum erzähle ich euch dieses Beispiel? Weil der letzte Gedanke und Wunsch beim Sterben der erste Wunsch beim Eintritt in einen neuen Körper ist. Wenn jemand ohne Wünsche und ohne Gedanken stirbt, wird er nicht mehr in einem neuen Körper geboren. Niemand zwingt euch, wiedergeboren zu werden. Es ist eure Sehnsucht, euer letzter Wunsch beim Sterben. Irgendeine Begierde, ein nicht erfüllter Wunsch, eine Frustration ... Du wolltest Premierminister werden, doch es ist dir nicht gelungen. Du wolltest der reichste Mann auf Erden werden, doch es ist dir nicht gelungen.
Du wolltest eine schöne Frau heiraten, doch es ist dir nicht gelungen. Was immer an Wünschen in dir ist, wird dich in einen neuen Körper führen, so dass sich dein Wunsch erfüllen kann.
Das Leben ist gnädig, die Existenz ist voller Mitgefühl. Sie gibt dir eine Chance nach der anderen, eine Gelegenheit nach der anderen. Wenn du meditativ stirbst, ohne Begier den und Wünsche, dann wird es keinen weiteren Körper mehr für dich geben, keine Geburt, keinen Tod. Das ist es, was Sekito damit sagen möchte.
Wer gab dir Geburt und Tod? Du selbst. Durch deine Wünsche, durch deine Begierden führst du den Kreislauf von Geburt und Tod immer weiter fort. Höre auf zu wünschen; das ist das Nirwana, damit begibst du dich vom Tod in den Kosmos statt in einen weiteren Körper. Sich im Kosmos aufzulösen, eins mit dem Leben zu werden, das ist das Nirwana. Das ist Befreiung, das ist Freiheit, das ist das Paradies – unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe Erfahrung.
Der Mönch kehrte zu Nangaku zurück und berichtete von
Sekitos Antworten. Darauf faltete Nangaku die Hände, verneigte
sich vor ihm und berührte seine Füße.
Obwohl Sekito gar nicht anwesend war, akzeptierte er ihn damit als Erleuchteten.
Das ist eine seltsame Geschichte. Als Sekito mit einem Brief zu ihm kam, konnten sie keine Gemeinsamkeit finden, und Sekito ging zurück, ohne ihm den Brief zu übergeben. Zu jener Zeit war er noch nicht erleuchtet. Inzwischen hatte sich Sekito auf demselben Berg niedergelassen, wo Nangaku seinen Tempel und sein Kloster hatte
– und der Kaiser hatte diesem Berg seinen Namen gegeben –
Mount Nangaku und hier hatte sich Sekito auf einem Hügel niedergelassen, auf einem flachen Felsen.
Nachdem Sekitos Meister gestorben war, hörte Nangaku, dass Sekito dort auf dem Felsen saß. Er wollte wissen, ob Sekito inzwischen erleuchtet war oder nicht. Er muss an jenem Tag, als Sekito als Seigens Schüler gekommen war, die Kraft und Stärke dieses Mannes bemerkt haben. Dieser hatte eine Frage gestellt, und Nangaku hatte geantwortet: »Deine Frage ist zu arrogant. Du solltest sie etwas bescheidener stellen.« Und Sekito hatte darauf erwidert: »Eher würde ich auf ewig in der Hölle versinken, als meine Frage anders zu stellen. « Und danach war er sofort wieder gegangen, ein Mann aus Stahl.
Nangaku war ein berühmter Meister. Als er die Antworten hörte, von denen der Mönch ihm berichtete, faltete er die Hände und verneigte sich; damit erkannte er an, dass Sekito inzwischen erleuchtet war. Solche Antworten können