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Aussaat und Kosmos. Spuren und Pläne außerirdischer Intelligenzen

Электронная книга - «Aussaat und Kosmos. Spuren und Pläne außerirdischer Intelligenzen». Краткое содержание книги:

Erich von Däniken
Aussaat und Kosmos
Spuren und Pläne außerirdischer Intelligenzen
Mit 61 Schwarzweiß-Abbildungen und 11 Farbbildern
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»Haben Sie in Ihre Überlegungen die Person des Propheten hesekiel miteinbezogen?«

»Selbstverständlich. In dreifacher Hinsicht: in bezug auf seine Persönlichkeit im allgemeinen, seine Qualität als Berichterstatter und schließlich seine Teilnehmerschaft an den beschriebenen Ereignissen. Seine Persönlichkeit hat Einfluß auf die breite Allgemeinwertung seines Berichtes. Als Reporter verfügt er über eine überragende Beobachtungsgabe. Als Teilnehmer verhilft er uns zur Beantwortung der Frage: war er der Mittelpunkt des Geschehens? Da er es nicht war, stellt sich die weitere Frage: warum nicht?«

»Bisher werden die im Alten Testament geschilderten Begegnungen Gott/Mensch, die stets Nebenerscheinungen wie Rauch, Lärm, Feuer, Blitz und Erdbeben mit sich brachten, als >Ideogramme< bezeichnet. Halten Sie es nach Ihrem HESEKIEL-Studium für möglich, daß tatsächlich zwischen ihm und einer fremden Intelligenz eine Begegnung stattgefunden haben kann? Und wenn ja, aufgrund welcher wesentlichen Indizien?« »Die Antwort auf Ihre erste Frage ist eindeutig: Ja! Ich bin aber mit dem Wort >Indizien< nicht einverstanden: man kann das allgemeine Aussehen der von hesekiel beschriebenen Raumschiffe aus seinem Bericht herausschälen. Man kann dann, und zwar als Ingenieur, völlig unabhängig vom Bericht, ein Fluggerät solcher Charakteristik nachrechnen und rekonstruieren. Wenn man dann feststellt, daß das Resultat nicht nur technisch möglich ist, sondern sogar in jeder Hinsicht sehr sinnvoll und wohldurchdacht, und ferner im HESEKIEL-Bericht Details und Vorgänge beschrieben findet, die sich mit dem technischen Ergebnis ohne Widerspruch decken . . . dann kann man nicht mehr nur von Indizien sprechen!« »Ich weiß, daß Sie über Ihre Überlegungen und Berechnungen der Angaben des Propheten hesekiel ein Manuskript geschrieben haben. Lassen sich nach Ihren Berechnungen auch Angaben über Größenverhältnisse und ein technisches Know-how machen?«

»Zu meiner eigenen Überraschung war das ziemlich genau möglich! Eine solche Untersuchung wird ja im rechnerischen Teil -eben wegen der anfänglichen Unsicherheit — parametrisch durchgeführt, das heißt, eine Reihe von Einflußgrößen wird stufenweise variiert. Dazu ist selbstverständlich ein Extrapolieren über den heutigen Stand der Technik hinaus notwendig, der zum Teil auf theoretisch bekannten Möglichkeiten und zum Teil auf Schätzwerten beruht. Ich habe gefunden, daß hese-kiels Raumschiff sehr glaubhafte Dimensionen hat und einem Stand der Technik angehört, den die heutige Menschheit erst in wenigen Jahrzehnten erreichen wird!« »Ich möchte die Ergebnisse Ihrer Untersuchungen nicht vorwegnehmen, aber ich bin natürlich neugierig, ob am Ende noch Fragen offen bleiben. Können Sie mir wenigstens zwei nennen?« »Gern. Die eine Frage betrifft zwei einigermaßen gleichwertige Möglichkeiten: enthält der Bericht eine Mischung von >echten< Visionen und tatsächlichen Begebenheiten oder bringt er nur reale Beobachtungen? Die andere Frage ist die nach der tatsächlichen Lage der Tempel, zu denen hesekiel geflogen wird. Keine der beiden angedeuteten Möglichkeiten kann wirklich mit Jerusalem in Verbindung gebracht werden. Die Bestimmung der tatsächlichen Lage wäre natürlich höchst bedeutend.«

»Wissen Sie, lieber Herr blumrich, daß Sie mit Ihren logischen Berechnungen und Überlegungen die Alt-testamentler - und nicht nur die! - schockieren werden?«

»Sicherlich ist ein Schock unvermeidbar! Ich hoffe jedoch, die Dauer dieses Schocks dadurch auf ein Minimum reduzieren zu können, daß in meinem Buch alle technischen Angaben enthalten sein werden, die ich für die Berechnungen und die Rekonstruktion benutzt habe. Ich liefere den vollen Umfang der Ergebnisse. Wer zweifelt, kann meine Arbeit also selbst prüfen oder prüfen lassen. Das Nachrechnen macht keine lange Arbeit, und damit sollte dann der größte Schock eigentlich schon überwunden sein: es bleibt einfach kein anderer Ausweg übrig! Natürlich wird dann eine längere Zeit des Adaptierens auf mehreren Gebieten folgen müssen.«

Hier ist einmal mein Wunschtraum in Erfüllung gegangen! Ein überragender Techniker hat meine Spekulationen mit ihren Belegen beim Wort genommen. Ich will, daß meine Denkanstöße zum Protest reizen — wie im Falle blumrich. Aber ich möchte auch, daß die manchmal so hochnäsigen Gelehrten ihre trüben Brillen ablegen und neue mit scharfen Gläsern aufsetzen, um - wie blumrich - zu prüfen, ob der phantasievolle Däniken nicht Wege (und fraglos auch Irrtümer) anbietet, an deren Ziel mehr echte Wahrheit zu finden ist als auf den alten Trampelpfaden, die doch nur im Kreise führen. Errare humanum est!

.. . läßt Sophokles (497-405 v. d. Z.) seine Antigone sagen. Ist es denn so schwer, ist es denn eine Schande, Positionen aufzugeben, die sich - spätestens morgen! -nicht mehr halten lassen?

VII.

»Es« oder Aussaat und Kosmos

Wer oder was hat das Universum erschaffen? Wer oder was hat die Sterne im All installiert? Wer oder was bedient die »Schalthebel« im Weltenraum und macht sich einen Spaß daraus, Sterne zusammenprallen, Sonnen explodieren und ganze Galaxien inein-anderrasen zu lassen?

Wer oder was hat erstem Leben den »Odem eingehaucht«?

Wer oder was wollte, daß intelligentes Leben entsteht, daß wir so wurden, wie wir sind?

Wenn alles, was ist, von dem einen und einzigen Gott geschaffen wurde, dann mußte dieser Gott gerecht, allmächtig und gut sein, denn alles ist Schöpfung nach seinem Willen.

Warum läßt dieser allmächtige Gott Kriege entstehen, Blut und Tränen fließen?

Warum läßt dieser gerechte Gott Mord an unschuldigen Kindern geschehen?

Wenn dieser weise Gott will, daß ihm alle Menschen »dienen«, wie die Religionen sagen, warum läßt er dann auf einem einzigen Planeten 20000 Religionen und Sekten zu, die sich in seinem Namen in blutigen Auseinandersetzungen bekriegen?

Wie kann im Namen dieses Gottes, der, wie die Religionen sagen, einst Mensch war und darum Menschen in ihrem Glück und in ihrer Not verstehen muß, Kriegsgerät verfeindeter Parteien für den Sieg gesegnet werden? Dürfte der wissende Gott den Segen nicht nur der einen Partei angedeihen lassen, die tatsächlich in seinem Namen, Auftrag und Willen kämpft? Warum dürfen Schurken und Schufte, Halsabschneider und falsche Richter des gleichen Glückes teilhaftig sein wie die guten Kreaturen unter Gottes Sonne? Wie kann ein weiser und gütiger Gott es zulassen, daß die Reichen reicher, die Armen ärmer werden, da doch alle seine Kinder sind? Welchen Sinn hat dieser eine Gott intelligentem Leben überhaupt zugedacht?

Der Molekularbiologe jacques monod, Direktor des Pasteur-Instituts, Paris, und Nobelpreisträger von 1965, erregte und verstörte die gläubige Welt mit seinem Buch »Zufall und Notwendigkeit«, und selbst die atheistische Linke war über Monod's Thesen empört, weil sie in ihnen eine philosophische Überhöhung biologischer Fakten zu einer Ersatzreligion vermutete. monod benennt in seinem Werk die drei Stufen, die alles Leben möglich machten:

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