Aussaat und Kosmos. Spuren und Pläne außerirdischer Intelligenzen
- Автор: фон Дэникен Эрих
- Год: 1972
- Язык: немецкий
- Жанр: Прочее научное
Электронная книга - «Aussaat und Kosmos. Spuren und Pläne außerirdischer Intelligenzen». Краткое содержание книги:
Aussaat und Kosmos
Spuren und Pläne außerirdischer Intelligenzen
Mit 61 Schwarzweiß-Abbildungen und 11 Farbbildern
7. Die Sieger gehen dem Bluff auf den Leim: brutal vernichten sie den fünften Planeten. Eine gigantische Explosion zerstört den Planeten, Teile seiner Substanz rasen durch den Planetoidengürtel. (Ein Blick auf die Karte unseres Sonnensystems läßt erkennen, daß zwischen dem heutigen vierten und fünften Planeten - Mars und Jupiter - eine »unnatürliche« Lücke von 480 Millionen km klafft. Die Lücke ist aber nicht »leer«, in ihr tummeln sich Hunderttausende von kleinen und kleinsten Gesteinsbrocken, die man insgesamt als »Planetoidengürtel« bezeichnet. Seit Menschengedenken rätseln Astronomen, wieso und weshalb zwischen Mars und Jupiter ein Planet »explodiert« sein kann. Ich wage zu behaupten: Planeten »explodieren« nicht von selbst, »man« brachte sie zur Explosion!)
8. Der Sieger glaubt den Verlierer vernichtet. Er zieht seine Raumschiffe auf den Heimatplaneten zurück.
9. Durch die Vernichtung des fünften Planeten sind die Schwerkraftverhältnisse in unserem Sonnensystem temporär durcheinandergeraten. Die Erdachse verschiebt sich um einige
Grade. Ungeheure Überschwemmungen sind die Folge (Flut-und Sintflutsagen gibt es bei allen Völkern rings um die Welt).
10. Die Verlierer kommen aus den erstklassig ausgebauten Katakomben hervor und beginnen Intelligenz auf der Erde neu zu schaffen. Auf Grund molekularbiologischer Kenntnisse »schafft« der Verlierer aus dem (vorhandenen) Affen den Menschen nach seinem Ebenbilde (Genetischer Code, Sagen über Erschaffung des Menschen, Versprechen »Gottes« an Abraham und andere, seine Nachkommen würden zahlreich sein wie die Sterne am Himmel etc.).
11. Die ehemaligen Verlierer, nun uneingeschränkte Herrscher und deshalb Götter, finden, daß Aufstieg und Entwicklung der menschlichen Rasse zu langsam vor sich gehen. Sie wissen genau, daß die von ihnen geschaffenen Wesen »göttergleich« sind, aber sie wünschen sich einen zügigeren Fortschritt (moses I, ii, 6: »Dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Nunmehr wird ihnen nichts unmöglich sein, was immer sie sich vornehmen«). Die Götter werden oft jähzornig in ihrer Ungeduld, sie strafen leicht und vernichten -exemplarisch und zum Ansporn für die Überlebenden -Querulanten und alle, die sich nicht nach den gegebenen biologischen Gesetzen richten. »Moralische« Bedenken gegenüber solchen radikalen Säuberungsaktionen haben die Götter nicht, denn sie fühlen sich als Erschaffer des Menschen verantwortlich für seine künftige Entwicklung.
12. Aber die Menschen haben Furcht vor den Göttern und ihren Strafexpeditionen, um so mehr, als die Götter ja nicht mehr die der ersten Generation sind: es sind deren Söhne und Töchter, an die sich die Menschen schon assimiliert glaubten (Beleg: Mythologie der Götterfamilien).
13. Nunmehr beginnen ganze Menschengruppen sich aus großer Angst vor göttlichen Strafgerichten einzubuddeln. Vielleicht verfügten diese Menschengruppen noch über Werkzeuge, die sie nach Anleitung der Götter herstellten
- Werkzeuge, mit denen man möglicherweise Gestein leichter bearbeiten konnte, als es sich heute Archäologen vorstellen können.
14. Tatsächlich werden heute auf unserem Globus alljährlich mehr und mehr riesige unterirdische Behausungen entdeckt, die aber nicht identisch sind mit den Tunnelsystemen in Ecuador oder Peru. Die ständig neu entdeckten unterirdischen Menschenstädte sind eindeutig das Werk vieler Hände - sie sind nicht mit vollendeten technischen Hilfsgeräten wie etwa dem Hitzebohrer geschaffen worden. Solche Schutzstollen, die sich Menschen aus Angst vor »Vernichtung aus dem All« schufen, sind beispielsweise zu finden in:
san augustin, Columbien: Unterirdische Säle mit Verbindungsgängen cholula, Mexico: Kilometerlange Labyrinthgänge mit unterirdischen Tempelhallen derinkuyu, anatolien, Türkei: Unterirdische Städte mit mehrgeschossigen »Häusern« und großen Versammlungsräumen (Abb. 61).
15. Wenn sich Menschen, unsere Vorfahren nämlich, mit unendlicher Mühe und der Kraft ihrer Hände Schutzanlagen unter der Erde schufen, taten sie das weder zum Vergnügen noch zum Schutz vor wilden Tieren noch zum Ruhme ihrer religiösen Ideale. Sie taten es auch nicht aus Furcht vor irgendwelchen fremden Eroberern: solche Aushebungen mit einfachen Werkzeugen und roher menschlicher Kraft dauern Jahre. Fremde Eroberer hätten es auch leicht gehabt, diese törichten Selbstverteidiger zur Aufgabe zu zwingen: sie hätten sich nur vor die Höhleneingänge zu setzen brauchen. Sie hätten die Eingeschlossenen ausgehungert.
16. Es gibt nur einen Grund für die unterirdischen Anlagen von Menschenhand, meine ich, nämlich: die Angst vor Angriffen aus der Luft! Wer aber konnte die Menschlein aus der Luft angreifen? Nur die, von denen sie aus der Überlieferung wußten, jene Götter, die vor Urzeiten schon einmal zu Besuch gewesen waren.
Nun biete ich wegen dieser kühnen Spekulation mein Haupt jeder Kritik dar. Ich habe mich daran gewöhnt. Ärger können Kritik und Hohn nicht auf mich niederprasseln, als das nach meinem Zitat von HESEKIEL-Tex-ten in Erinnerungen an die Zukunft geschehen ist. Ich muß rekapitulieren! Bei hesekiel steht:
»Es begab sich im dreißigsten Jahre, am fünften Tage des vierten Monats, als ich am Flusse Chebar unter den Verbannten war, da tat sich der Himmel auf . . . ich aber sah, wie ein Sturmwind daherkam von Norden und eine große Wolke, umgeben von strahlendem Glanz und einem unaufhörlichen Feuer, aus dessen Mitte es blinkte wie Glanzerz. Und mitten darin erschienen Gestalten wie von vier lebenden Wesen; die waren anzusehen wie Menschengestalten. Und ein jedes hatte vier Gesichter und ein jedes vier Flügel. Ihre Beine waren gerade, und ihre Fußsohle war wie die Fußsohle eines Kalbes, und sie funkelten wie blankes Erz . . . Weiter sah ich neben jedem der vier lebenden Wesen ein Rad auf dem Boden. Das Aussehen der Räder war wie der Schimmer eines Chrysoliths, und die vier Räder waren alle von gleicher Gestalt, und sie waren so gearbeitet, als wäre je ein Rad mitten in dem , anderen. Sie konnten nach allen vier Seiten gehen, ohne sich im Gehen zu wenden. Und ich sah, daß sie Felgen hatten, und ihre Felgen waren voll Augen ringsum an allen vier Rädern. Wenn die lebenden Wesen gingen, so gingen auch die Räder neben ihnen, und wenn sich die lebenden Wesen vom Boden erhoben, so erhoben sich auch die Räder . . . >Menschensohn, stelle dich auf deine Füße, ich will mit dir reden< . . . Und ich hörte hinter mir ein gewaltiges Getöse, als sich die Herrlichkeit des Herrn von ihrer Stelle erhob, das Rauschen der Flügel der lebenden Wesen, die einander berührten, und das Rasseln der Räder zugleich, mit ihnen war ein gewaltiges Getöse.«
Aus diesem HESEKIEL-Text, den ich auszugsweise wiedergab, resümierte ich einige Fragen, formuliert aus dem Wissen um unsere heutige Raumfahrttechnik. Es lag so nahe, es bot sich so unmißdeutbar an. Was habe ich an Kritik und Spott meiner modernen Exegese wegen über mich ergehen lassen müssen!
Am 28. März 1972 hatte ich in huntsville, usa, ein Gespräch mit joseph f. blumrich. Der Ingenieur blum-rich, gebürtiger Österreicher, arbeitet seit 14 Jahren bei der nasa, ist Chef der Abteilung »Konstruktionsprojektion«, in der künftige Weltraumstationen auf dem Reißbrett entworfen und bis ins Detail berechnet werden. blumrich war beispielsweise an der Konstruktion der letzten Stufe der saturn v beteiligt und plant die künftigen Orbitalstationen, in denen mehrere Astronauten wochenlang im All bleiben werden. - Im Juli 1972 wurde blumrich mit der »Exceptional Service Medal« der nasa für seine Arbeiten an saturn und apollo ausgezeichnet - eine Auszeichnung, die nur ganz wenige NASA-Leute bekamen.
»Sie haben sich in Ihrer Freizeit mit den Visionen des Propheten hesekiel beschäftigt. Vorweg: wie kommt ein Mann in Ihrer Position dazu?« »Um es ganz ungeschminkt zu sagen: aus Protest! Ich las Ihr Buch Erinnerungen an die Zukunft mit der überlegenen Einstellung eines Menschen, der von vornherein weiß, daß das alles nicht stimmt. Aus der Fülle des von Ihnen angeführten Materials fand ich mit der Beschreibung der technischen Merkmale von Hesekiels Visionen ein Gebiet, auf dem ich sozusagen mitreden konnte, da ich den weitaus größten Teil meines Lebens mit der Konstruktion und Berechnung von Flugzeugen und Raketen zugebracht habe. Ich nahm also eine Bibel, um den vollen Text zu lesen, und war sicher, Sie in wenigen Minuten glatt widerlegt und erledigt zu haben. Sie konnten, Sie durften ja einfach nicht recht haben! - Bei sorgfältigem Lesen wurde meine Sicherheit bald unterminiert, und aus wenigen Minuten ist inzwischen eine lange Zeit intensiver >Freizeitgestaltung< geworden, in der ich im Detail ausarbeitete und belegte, was ich in den ersten Stunden gefunden hatte.«