Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Боевая фантастика » Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de]
Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de] - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de]

Электронная книга - «Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de]». Краткое содержание книги:

An seinem 75. Geburtstag erledigt John Perry zwei Dinge: Er besucht das Grab seiner Frau. Und er mustert bei der Armee an. Denn in ferner Zukunft werden für jene Einsatztruppen, die weit draußen im All die Kolonien gegen Alien-Überfälle verteidigen, nur Alte, Betagte rekrutiert. Und schnell findet Perry auch heraus, warum das so ist: Die Rekruten erhalten allesamt neue Körper, jüngere Ausgaben ihrer selbst, die mit biotechnischen und elektronischen Mitteln »aufgerüstet« und wie beliebig verfügbares Kanonenfutter in den Kampf geschickt werden. Doch die Armeeführung hat nicht mit einem wie John Perry gerechnet◦– der trotz seines hohen Alters kein Problem damit hat, sich Befehlen zu widersetzen…
Ausgezeichnet mit dem JOHN W. CAMPBELL AWARD als bester Roman des Jahres◦– mit »Krieg der Klone«, ein furioses Science-Fiction-Abenteuer in der Tradition Robert A. Heinleins, hat John Scalzi Leser und Kritiker gleichermaßen begeistert.
1 ... 34 35 36 37 38 39 40 41 42 ... 85
Перейти на страницу:

»Dieser Mann jagt mir eine Heidenangst ein«, sagte Alan.

»Ich weiß nicht. Irgendwie mag ich ihn.«

»Natürlich magst du ihn. Er ist beinahe der Ansicht, dass du kein totaler Versager bist. Für seine Verhältnisse ist das ein wahnsinniges Kompliment.«

»Glaube nicht, dass ich mir dessen nicht bewusst bin«, erwiderte ich. »Jetzt muss ich es nur noch schaffen, meinem Ruf auch in Zukunft gerecht zu werden.«

»Du wirst es schaffen«, sagte Alan. »Schließlich bist du trotz allem ein Volltrottel.«

»Das tröstet mich«, sagte ich. »Wenigstens bin ich auch weiterhin in guter Gesellschaft.«

Alan grinste. Die Luke des Shuttles öffnete sich. Wir schnappten unsere Sachen und stiegen ein.

9

»Ich könnte es versuchen«, sagte Watson und wagte einen Blick über den Felsblock. »Lassen Sie mich ein Loch in eins dieser Dinger bohren.«

»Nein«, entgegnete Viveros, unser Corporal. »Der Schild ist immer noch aktiviert. Sie würden nur Munition verschwenden.«

»Was soll der Blödsinn?«, regte sich Watson auf. »Wir warten hier schon seit Stunden. Wir sitzen hier nur herum. Was sollen wir tun, wenn sie den Schild ausschalten? Zu ihnen rüberspazieren und auf sie schießen? Wir leben nicht mehr im verdammten vierzehnten Jahrhundert, als man mit seinem Gegner einen Termin vereinbart hat, wenn man ihn angreifen wollte!«

Viveros sah ihn verärgert an. »Watson, Sie werden nicht fürs Denken bezahlt. Also halten Sie endlich die Klappe und machen Sie sich bereit. Es wird nicht mehr allzu lange dauern. Nur noch ein Ritual muss vollzogen werden, bevor es losgeht.«

»Aha? Und welches?«, wollte Watson wissen.

»Sie werden singen«, sagte Viveros.

Watson grinste. »Was werden sie singen? Ein Schlager-Medley?«

»Nein«, sagte Viveros. »Sie werden unseren Tod singen.«

Wie auf dieses Stichwort schimmerte plötzlich der untere Rand des gewaltigen halbkugelförmigen Schildes, der das Lager der Consu umschloss. Ich stellte meine Sicht auf die Entfernung von mehreren hundert Metern ein und konzentrierte mich auf den einzelnen Consu, der durch den Schild trat. Das elektromagnetische Feld klebte noch einen Moment lang an seinem schweren Panzer, bis er weit genug entfernt war und sich die Fäden aus Energie in den Schild zurückzogen.

Er war der dritte und letzte Consu, der vor der Schlacht nach draußen trat. Der erste war vor fast zwölf Stunden aufgetaucht, ein Fußsoldat von niederem Rang, dessen aggressives Gebrüll die offizielle Ankündigung darstellte, dass die Consu zum Kampf bereit waren. Die untergeordnete Stellung dieses Boten sollte uns gleichzeitig darauf aufmerksam machen, wie gering unsere Truppen von den Consu geschätzt wurden. Wenn wir wirklich von Bedeutung gewesen wären, hätte man uns einen höherrangigen Soldaten geschickt. Doch keiner von uns fühlte sich dadurch beleidigt, denn der Bote war immer von niederem Rang, ganz gleich, mit welchem Gegner sie es zu tun hatten. Und sofern man nicht eine außergewöhnlich gute Nase für die Pheromone der Consu hatte, waren sie für Menschen ohnehin kaum zu unterscheiden.

Der zweite Consu kam ein paar Stunden später durch den Schild. Er brüllte wie eine Kuhherde auf dem Schlachthof und explodierte unvermittelt. Rosafarbenes Blut und Stücke seiner Organe und seines Panzers klatschten gegen den Schild und fielen verschmort zu Boden. Offenbar glaubten die Consu, dass die Seele eines Soldaten durch die vorherige rituelle Opferung dazu bewogen werden konnte, den Feind noch eine Zeit lang auszukundschaften, bevor sie dorthin ging, wohin die Seelen der Consu ihrer Überzeugung nach gingen. Oder etwas in der Art. Das schien mir eine gute Methode zu sein, schon vorher seine beste Kämpfer zu verlieren, doch da ich in diesem Fall zu ihren Feinden gehörte, war es schwierig, in dieser Praxis einen Nachteil für unsere Seite zu erkennen.

Der dritte Consu war ein Angehöriger der höchsten Kaste, und seine Aufgabe bestand darin, uns die Gründe für unseren bevorstehenden Tod und die Art und Weise, wie wir ums Leben kommen würden, zu erklären. Erst danach sollte es tatsächlich mit dem Töten und Sterben losgehen. Jeder Versuch, den Ablauf zu beschleunigen, indem man vorzeitig auf den Schild feuerte, wäre völlig sinnlos gewesen. Wenn man ihn nicht in eine Sonne warf, gab es nur sehr wenig, womit man einen Consu-Schild eindellen konnte. Einen Boten zu töten hätte nur dazu geführt, dass das Eröffnungsritual von neuem begann, wodurch der eigentliche Kampf noch weiter hinausgezögert wurde.

Außerdem war es keineswegs so, dass sich die Consu hinter dem Schild versteckten. Sie mussten nur sehr viele Rituale zur Vorbereitung auf den Kampf vollziehen, und dabei ließen sie sich ungern von unerwarteten Kugeln, Partikelstrahlen oder Explosivgeschossen stören. In Wirklichkeit schätzten die Consu nichts mehr als einen guten Kampf. Sie hielten überhaupt nichts von der Idee, zu irgendeinem Planeten zu düsen, darauf zu landen und zu warten, bis die Bewohner einen Krieg anfingen.

Was auch hier der Fall war. Die Consu waren nicht im Geringsten daran interessiert, diesen Planeten zu kolonisieren. Sie hatten lediglich eine menschliche Kolonie in Stücke geschossen, um der KVA mitzuteilen, dass sie in der Nähe waren und Lust auf eine deftige Rauferei hatten. Es war ausgeschlossen, die Consu zu missachten, da sie einfach damit weitermachen würden, Kolonisten abzuschlachten, bis jemand kam, um ihnen einen anständigen Kampf zu liefern. Doch man wusste nie, was sie als hinreichende Herausforderung betrachten würden. Man konnte nur solange Truppen schicken, bis ein Bote der Consu herauskam und die Kampfbereitschaft signalisierte.

Abgesehen von ihren beeindruckenden undurchdringlichen Schilden befand sich die Waffentechnik der Consu auf einem ähnlichen Stand wie die der KVA. Das war keineswegs so ermutigend, wie es klang, denn die durchsickernden Berichte von Kämpfen mit anderen Spezies deuteten darauf hin, dass die Waffentechnik in allen Fällen mehr oder weniger der ihrer Gegner entsprach. Das stützte ebenfalls die Theorie, dass das Ganze für die Consu kein Krieg, sondern ein sportlicher Wettkampf war. Nur dass die Rolle der Zuschauer von abgeschlachteten Kolonisten übernommen wurde.

Einen Erstschlag gegen die Consu zu führen stand außer Frage. Ihr Heimatsystem war komplett durch einen Schild geschützt. Die benötigte Energie stammte von einem Weißen Zwerg, der die Zentralsonne des Consu-Systems begleitete. Dieser Himmelskörper war vollständig von einer technischen Vorrichtung eingeschlossen, die den Schild speiste. Wenn man es realistisch betrachtete, sollte man sich auf keinen Fall mit Leuten anlegen, die zu so etwas imstande waren. Doch die Consu hatten recht seltsame Vorstellungen von Ehre. Wenn man ihre Truppen auf einem Planeten ausradierte, kamen sie nie wieder. Es war wie eine Vireninfektion, die durch Antikörper beseitigt wurde.

All diese Informationen standen in unserer Missionsdatenbank, die wir auf Anweisung unseres befehlshabenden Offiziers Lieutenant Keyes vor dem Kampf abrufen und studieren sollten. Die Tatsache, dass Watson offenbar nichts von alledem wusste, konnte nur bedeuten, dass er sich die Berichte nicht angesehen hatte. Das überraschte mich kaum, da mir seit unserer ersten Begegnung klar gewesen war, dass Watson einer jener großspurigen, mutwillig ignoranten Ärsche war, die sich selbst oder ihre Truppkameraden schnell in tödliche Schwierigkeiten bringen würden. Mein Problem war jedoch, dass ich sein Truppkamerad war.

Der Consu breitete die Sensenarme aus, die sich im Laufe ihrer Evolution darauf spezialisiert haben mussten, einem unvorstellbar entsetzlichen Geschöpf auf ihrer Heimatwelt den Garaus zu machen. Darunter kamen die armähnlicheren Gliedmaßen zum Vorschein, die er nun zum Himmel hob.

»Es geht los«, sagte Viveros.

»Ich könnte ihn mühelos abknallen«, sagte Watson.

»Wenn Sie es tun, werde ich im nächsten Moment Sie erschießen«, sagte Viveros.

1 ... 34 35 36 37 38 39 40 41 42 ... 85
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)