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Weltraum-Mollusken erobern die Erde

Электронная книга - «Weltraum-Mollusken erobern die Erde». Краткое содержание книги:

Sie besaßen keinen eigenen Willen mehr ...
Jeder Mensch, der in den Dienst der Eroberer aus dem All gepreßt wurde, hatte sein eigenständiges Denken verloren. Für ihn gab es nur noch Befehle, die auf die völlige Versklavung der Menschheit hinzielten.
Der weltberühmte amerikanische Autor schrieb mit diesem Roman die Geschichte einer unheimlichen Invasion.
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»Wir können doch nicht herumgehen und allen weiblichen Wesen auf ihre Sitzfläche klopfen«, wandte er ein. »Das ist undurchführbar.«

»Vielleicht doch, oder man sollte veranlassen, daß alle die Kleider ausziehen.«

»Wir werden einige Versuche durchführen.«

»Wie denn?« fragte ich.

»Du kennst doch die Geschichte mit dem Panzer, der Kopf und Rücken bedeckt? Viel taugt er nicht, aber er gibt dem, der ihn trägt, ein Gefühl der Sicherheit. Ich werde Dr. Horace sagen, er solle einen Affen nehmen und einen solchen Panzer so anbringen, daß ein Parasit nur an die Beine herankann. Dann sehen wir, was geschieht. Wir werden die Körperteile, die wir abschirmen, auch verschieden auswählen.«

»Hm. Ja. Aber Chef, nimm keinen Affen dazu.«

»Warum nicht?«

»Ach, sie sind zu menschenähnlich.«

21

Die folgenden Tage verbrachte ich damit, vor höheren Offizieren Vorträge zu halten.

Die Titanier hatten die rote Zone noch immer in der Hand, aber sie konnten nicht unbemerkt ausbrechen. Wir hofften es zumindest. Und wir unternahmen keinen neuen Versuch, in ihr Gebiet einzudringen, weil jeder Schmarotzer sozusagen einen unserer eigenen Leute als Geisel hatte. Die Vereinten Nationen konnten nicht helfen. Der Präsident wünschte, daß die Losung >Rücken frei< auf den ganzen Erdball ausgedehnt würde, aber man wollte nicht recht mit dem Befehl dazu herausrücken und übergab die Angelegenheit einem Ausschuß zur Untersuchung. In Wahrheit traute man uns nicht. Denn der Feind hatte einen großen Vorteiclass="underline" nur die Gebrannten scheuten das Feuer.

Man hatte drei Schneckenwesen auf Affen nach London gebracht. Ich hörte, daß der König und der Präsident Amerikas mit gutem Beispiel vorangehen wollten, aber der Premierminister war dagegen. Züchtiges Verhalten war wichtiger als eine Gefahr, die den ganzen Erdball bedrohte.

Den Alten bekam ich in dieser Zeit nicht zu sehen; meine Weisungen erhielt ich von Oldsfield, seinem

Stellvertreter. Daher erfuhr ich nicht eher, wann Mary von ihrem Sonderdienst beim Präsidenten befreit wurde, als bis ich ihr im Erholungsraum der Abteilung in die Arme lief. »Mary!« schrie ich und stolperte über meine eigenen Füße.

Sie schenkte mir ihr süßes, ein wenig schüchternes Lächeln und kam auf mich zu. »Hallo, Liebling«, flüsterte sie.

Sie fragte mich nicht, wo ich gesteckt hatte, sie schalt auch nicht, weil ich nicht versucht hatte sie zu sehen, und sie versagte sich sogar jede Bemerkung, daß ich lange weggeblieben sei. Mary ließ den Dingen ihren natürlichen Lauf.

Ich nicht. »Das ist wundervoll!« plapperte ich. »Wie lange bist du schon hier? Wann bist du zurückgekommen? Sag, darf ich dir etwas zu trinken bestellen? Nein, du hast schon etwas.« Ich drückte auf den Knopf, um auch für mich ein Glas zu bekommen. Im Nu stand es vor mir.

Ich fuhr fort: »Wie lange bist du frei? Sag, könntest du vielleicht Urlaub bekommen? Man darf doch von dir nicht verlangen, daß du Woche um Woche täglich vierundzwanzig Stunden pausenlos Dienst tust. Ich gehe jetzt zum Alten und werde ihm sagen ...«

»Ich habe jetzt Urlaub, Sam.«

»... was ich von ihm halte. - Wie meinst du?«

»Ich habe bereits Urlaub.«

»Wirklich? Wie lange?«

»Auf Abruf. Das ist im Augenblick bei allen so.«

»Seit wann bist du denn schon frei?«

»Seit gestern. Ich habe hier gesessen und auf dich gewartet.«

»Seit gestern!« Und ich hatte den Tag damit verbracht, Offizieren kindische Vorträge zu halten, die sie gar nicht hören wollten. Ich erhob mich. »Rühr dich nicht vom Fleck. Sofort bin ich wieder hier.«

Ich stürzte ins Hauptbüro hinüber. Als ich eintrat, blickte Oldsfield hoch und sagte in mürrischem Ton: »Was wollen denn Sie bei mir?«

»Chef, sagen Sie diese Schlummermärchen ab, die ich laufend erzählen muß.«

»Warum?«

»Ich bin krank; schon lange bin ich für einen Krankenurlaub vorgesehen. Jetzt muß ich ihn nehmen.«

»Ihnen fehlt's im Kopf!«

»Ganz recht, das ist der wunde Punkt. Ich höre Stimmen. Gespenster verfolgen mich. Dauernd träume ich, daß ich wieder bei den Titaniern bin.« Die letzte Behauptung stimmte sogar.

»Aber seit wann gilt es in dieser Abteilung als Berufshindernis, wenn man verrückt ist?«

»Sehen Sie nach - bekomme ich Urlaub oder nicht?«

Er blätterte in Akten, fand ein Blatt und zerriß es.

»Also gut. Halten Sie Ihr Sprechgerät bereit; Sie werden vielleicht abberufen. Nun aber raus!«

Ich verschwand schleunigst. Mary blickte auf, als ich eintrat, und sah mich sanft und liebevoll an. »Pack deine Sachen, wir gehen«, befahl ich.

Sie erkundigte sich nicht, wohin, sie stand einfach auf. Erst auf der Fußgängerbahn in der Stadt oben sprachen wir wieder miteinander, und ich fragte: »Nun, wo möchtest du heiraten?«

»Sam, wir haben uns darüber schon unterhalten.«

»Gewiß, und jetzt führen wir es aus. Aber wo?«

»Sam, mein Lieber, Guter - ich tue, was du sagst. Aber ich bin immer noch nicht recht einverstanden damit.«

»Warum nicht?«

»Sam, fahren wir in meine Wohnung. Ich möchte dir gern etwas zu essen kochen.«

»Gut, du darfst für mich kochen - aber nicht dort. Und zuerst wird geheiratet.«

Ich faßte Mary am Arm und sprach kein Wort mehr, bis ich sie in einem Taxi verstaut hatte. »Also, was ist?« fragte ich barsch. »Warum willst du nicht? Laß deine Gründe hören.«

»Weshalb heiraten, Sam? Ich gehöre dir; dazu brauchst du keinen Ehevertrag.«

»Weshalb? - Hol’s der Teufel, weil ich dich liebe!«

Eine ganze Weile blieb sie stumm. Als sie den

Mund aufmachte, konnte ich sie kaum verstehen. »Sam, das hast du noch nie erwähnt.«

»Nicht? Aber ich muß es bestimmt gesagt haben.«

»Nein, ganz gewiß nicht. Aber warum nur?«

»Ach, ich weiß es nicht. Vermutlich aus Versehen. Übrigens weiß ich nicht genau, was das Wort >Liebe< bedeutet.«

»Ich auch nicht«, erwiderte sie weich, »aber ich höre es gern von dir. Bitte sage es noch einmal.«

»Ich liebe dich, Mary, ich liebe dich.«

»O Sam!« Sie schmiegte sich an mich.

Der Fahrer kreuzte langsam vor der Küste Connecticuts; ich mußte ihn wecken, damit er in Westport landete. Wir gingen ins Rathaus. Im Amt, das Führerscheine und dergleichen ausstellte, trat ich an einen Schalter und fragte einen der Schreiber. »Kann man hier heiraten?«

»Das liegt bei Ihnen«, entgegnete er. »Jagdscheine erhalten Sie links, Hundemarken rechts. Bei mir hier in der Mitte führt der Weg ins Glück - wie ich hoffe.«

»Gut«, erwiderte ich steif. »Wollen Sie so freundlich sein und eine Eheerlaubnis ausfertigen?«

»Freilich.« Er holte ein Formular heraus. »Ihre Seriennummern bitte.«

Wir gaben sie ihm. »Nun, ist einer von Ihnen in einem anderen Staat verheiratet?« Als wir verneinten, fuhr er fort. »Wissen Sie das bestimmt? Wenn Sie es mir nicht sagen, kann ich eine Klausel einfügen, nach der dieser Vertrag ungültig wird, falls andere auftauchen.«

Wir beteuerten erneut, daß wir noch nirgends verheiratet seien. Er fragte weiter: »Lebenslänglich oder befristet? Für zehn Jahre zahlen Sie die gleiche Gebühr wie für lebenslänglich. Sind es weniger als sechs Monate, benötigen Sie dieses Formular nicht; Sie erhalten dann dort drüben beim Automaten die kürzere Fassung.«

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