Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Прочая древняя литература » Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L
Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L

Электронная книга - «Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L». Краткое содержание книги:

Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L
1 ... 24 25 26 27 28 29 30 31 32 ... 75
Перейти на страницу:

»Percy!«, rief Annabeth.

Ich lief in einen Tunnel und sah über mir Licht. Als Annabeth, Tyson und Grover mich eingeholt hatten, starrte ich ins Tageslicht, das durch ein Gitter über meinem Kopf strömte. Wir befanden uns unter einem Gitter aus Metallstangen. Ich konnte Bäume und blauen Himmel sehen.

»Wo sind wir?«, fragte ich.

Dann fiel ein Schatten auf das Gitter und eine Kuh starrte auf mich herab. Sie sah aus wie eine normale Kuh, nur hatte sie eine seltsame Farbe – hellrot, wie eine Kirsche. Ich hatte nicht gewusst, dass Kühe auch in dieser Farbe hergestellt wurden.

Die Kuh muhte, stellte vorsichtig einen Huf auf das Gitter und wich dann zurück.

»Das ist eine Viehsperre«, sagte Grover.

»Eine was?«, fragte ich.

»Die werden an den Toren von Bauernhöfen in den Boden eingelassen, damit die Kühe nicht entwischen können. Sie können nicht darübergehen.«

»Woher weißt du das?«

Grover schnaubte verärgert. »Glaub mir, wenn du Hufe hättest, dann wüsstest du alles über Viehsperren. Die sind echt nervig.«

Ich drehte mich zu Annabeth um. »Hat Hera nicht irgendwas über eine Ranch gesagt? Die müssen wir uns ansehen. Vielleicht ist Nico ja da oben.«

Annabeth zögerte. »Na gut. Aber wie kommen wir hier raus?«

Tyson löste das Problem, indem er mit beiden Händen gegen die Viehsperre schlug. Das Gitter flog hoch und verschwand aus unserem Blickfeld. Wir hörten ein KLIRR! und dann ein verwirrtes Muh! Tyson wurde rot.

»Tut mir leid, Kuh«, rief er.

Dann hob er uns aus dem Tunnel.

Wir befanden uns wirklich auf einer Ranch. Hügelkämme zogen sich bis zum Horizont, getupft mit Eichen und Kakteen und Findlingen. Ein Stacheldrahtzaun lief vom Tor her in beide Richtungen. Kirschrote Kühe wanderten umher und knabberten an Grasbüscheln.

»Rote Kühe«, sagte Annabeth. »Das Sonnenvieh.«

»Was?«, fragte ich.

»Die sind dem Apollo geweiht.«

»Heilige Kühe?«

»Genau. Aber was machen sie …«

»Moment«, sagte Grover. »Hört mal.«

Zuerst wirkte alles ruhig … aber dann hörte ich es: In der Ferne bellten Hunde. Das Bellen wurde lauter. Dann raschelte es im Unterholz und zwei Hunde brachen heraus. Nur waren es keine zwei Hunde – es war ein Hund mit zwei Köpfen. Er sah aus wie ein Windhund, lang und schlank und mit glattem braunen Fell, aber sein Hals gabelte sich zu zwei Köpfen, und beide schnappten und bleckten die Zähne und schienen sich nicht so recht über unseren Anblick zu freuen.

»Böser Janushund«, rief Tyson.

»Wuff!«, sagte Grover zu dem Hund und hob zum Gruß die Hand.

Der zweiköpfige Hund bleckte noch immer die Zähne. Ich glaube, er war nicht davon beeindruckt, dass Grover Tierisch sprach. Dann kam sein Herrchen aus dem Wald geschlendert, und mir wurde klar, dass der Hund noch unser geringstes Problem war.

Er war ein riesiger Kerl mit schlohweißen Haaren, einem Cowboyhut aus Stroh und einem geflochtenen weißen Bart – wenn der Weihnachtsmann wie ein total blöder Hinterwäldler aussähe, hätte er ausgesehen wie der Weihnachtsmann. Der Mann trug Jeans, ein T-Shirt mit der Aufschrift HÄNDE WEG VON TEXAS und eine Jeansjacke, deren Ärmel abgerissen waren, so dass man seine Muskeln sehen konnte. Auf seinem rechten Bizeps prangte ein Tattoo zweier gekreuzter Schwerter. Er hatte eine hölzerne Keule von der Größe eines atomaren Sprengkopfes in der Hand und aus dem Kopfende ragten fast zwanzig Zentimeter lange Stacheln heraus.

»Bei Fuß, Orthos«, sagte er zu dem Hund.

Der Hund knurrte uns noch einmal an, um seine Gefühle klar zum Ausdruck zu bringen, dann drückte er sich an die Beine seines Herrchens. Der Mann musterte uns von Kopf bis Fuß und hielt die Keule bereit.

»Was haben wir denn hier?«, fragte er. »Viehdiebe?«

»Nur Reisende«, sagte Annabeth. »Wir führen einen Auftrag durch.«

Das Auge des Mannes zuckte. »Halbblute, was?«

Ich platzte heraus: »Woher wissen Sie …«

Annabeth legte mir die Hand auf den Arm. »Ich bin Annabeth, Tochter der Athene. Das ist Percy, Sohn des Poseidon. Grover der Satyr. Tyson der …«

»Zyklop«, vollendete der Mann. »Ja, das sehe ich selbst.« Er starrte mich wütend an. »Und ich erkenne Halbblute, weil ich auch eins bin, Söhnchen. Ich bin Eurytion, der Kuhhirte hier auf dieser Ranch. Sohn des Ares. Ihr seid wie der andere durch das Labyrinth gekommen, nehme ich mal an.«

»Der andere?«, fragte ich. »Sie meinen Nico di Angelo?«

»Wir kriegen hier eine Menge Besucher aus dem Labyrinth«, sagte Eurytion düster. »Und die wenigsten kehren von hier zurück.«

»Hey«, sagte ich. »Ich fühle mich richtig willkommen.«

Der Hirte sah sich um, als werde er beobachtet. Dann senkte er die Stimme: »Ich sag das nur einmal, Halbgötter. Macht, dass ihr ins Labyrinth zurückkommt. Ehe es zu spät ist.«

»Wir gehen nicht«, erklärte Annabeth. »Nicht, solange wir diesen anderen Halbgott nicht gefunden haben. Bitte.«

Eurytion grunzte. »Dann lässt du mir keine Wahl, Miss. Ich muss euch zum Boss bringen.«

Ich kam mir nicht direkt vor wie eine Geisel oder so. Eurytion ging neben uns her, mit der Keule über seiner Schulter. Orthos, der zweiköpfige Hund, knurrte dauernd, beschnüffelte Grovers Beine und raste ab und zu ins Gebüsch, um irgendein Tier zu jagen, aber Eurytion hatte ihn mehr oder weniger unter Kontrolle.

Wir liefen über einen Feldweg, der einfach kein Ende zu nehmen schien. Es waren über vierzig Grad, was nach San Francisco ein Schock war. Die Hitze ließ den Boden flimmern. Insekten summten in den Bäumen. Wir waren noch nicht weit gekommen, als ich wie blöd schwitzte. Fliegen umschwärmten uns. Ab und zu sahen wir eine Wiese voller roter Kühe oder noch seltsamerer Tiere. Einmal kamen wir an einer Koppel vorbei, deren Zaun mit Asbest überzogen war. Drinnen drängte sich eine Herde von Pferden mit Feueratem. Das Heu in ihrer Futterkrippe brannte und der Boden um ihre Füße dampfte, aber die Pferde wirkten eigentlich ganz zahm. Ein riesiger Hengst sah mich an und wieherte, roter Rauch quoll aus seinen Nüstern. Ich fragte mich, ob das in seinen Nebenhöhlen wehtat.

»Wozu sind die denn gut?«, fragte ich.

Eurytion machte ein böses Gesicht. »Wir züchten eine Menge Tiere für Kunden. Apollo, Diomedes und … andere.«

»Zum Beispiel?«

»Keine weiteren Fragen.«

Endlich lag der Wald hinter uns. Auf dem Hügel vor uns thronte ein großes Haus – aus weißem Stein und Holz und mit riesigen Fenstern.

»Sieht aus wie von Frank Lloyd Wright«, sagte Annabeth.

Ich nahm an, dass sie über irgendwelche Architekten redete. Für mich sah es einfach aus wie ein Ort, wo ein paar Halbgötter ganz schön viel Ärger kriegen könnten. Wir stiegen den Hang hoch.

»Schön an die Regeln halten«, mahnte Eurytion, als wir die Treppe zur Veranda hochgingen. »Keine Kämpfe. Keine Waffen ziehen. Und keine Kommentare über das Aussehen des Bosses.«

»Warum?«, fragte ich. »Wie sieht er denn aus?«

Ehe Eurytion antworten konnte, sagte eine neue Stimme:

»Willkommen auf der Dreimal-G-Ranch.«

Der Mann auf der Veranda hatte einen normalen Kopf, was eine Erleichterung war. Sein Gesicht war von vielen Jahren in der Sonne gegerbt und braun. Er hatte glatte schwarze Haare und einen bleistiftdünnen Schnurrbart, wie ein Schurke aus einem alten Film.

Er lächelte uns an, aber das Lächeln war nicht freundlich, eher belustigt, als wolle er sagen, reizend, noch mehr Leute zum Foltern.

Ich dachte aber nicht lange darüber nach, denn nun sah ich seinen Körper … oder besser seine Körper. Er hatte drei davon. Man könnte meinen, ich hätte mich nach Janus und Briareos an seltsamen Körperbau gewöhnt, aber dieser Typ war drei vollständige Personen. Sein Hals war ganz normal mit der Mitte seiner Brust verbunden, aber er hatte noch zwei weitere Brustkästen, auf jeder Seite einen, sie waren an den Schultern befestigt und hatten nur wenige Zentimeter Abstand voneinander. Sein linker Arm wuchs aus seinem linken Körper, dasselbe galt für rechts, deshalb hatte er zwei Arme, aber vier Achselhöhlen, wenn ihr euch das irgendwie vorstellen könnt. Die Brustkästen ruhten alle auf einer riesigen Hüfte mit zwei normalen, aber überaus kräftigen Beinen, und er trug Jeans in extremer Übergröße. Seine Brustkästen trugen Westernhemden in verschiedenen Farben – Grün, Gelb, Rot, wie eine Ampel. Ich fragte mich, wie er die mittlere Brust wohl anzog, die hatte schließlich keine Arme.

1 ... 24 25 26 27 28 29 30 31 32 ... 75
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)