Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
Der Splitter im Auge Gottes - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Der Splitter im Auge Gottes

Электронная книга - «Der Splitter im Auge Gottes». Краткое содержание книги:

In ferner Zukunft: Die menschliche Rasse hat einen Teil der Galaxis besiedelt, hat Großreiche gegründet, die wieder zerfielen, hat Bürgerkriege ausgefochten und neue Imperien aufgebaut, ist in interstellares Neuland vorgedrungen — auf eine andere intelligente Rasse ist sie nie gestoßen. Da naht aus dem Bereich des Kohlensack-Nebels, aus einem System, dessen Zentralgestirn Splitter im Auge Gottes genannt wird, ein rätselhaftes Flugobjekt — eine Sonde, die von einem Lichtsegel angetrieben wird. Ein Schiff der Raumflotte fängt das Objekt ab, bevor es in eine Sonne stürzt. Das seltsame Lebewesen, das sich an Bord befindet, kommt bei dem riskanten Bergungsmanöver ums Leben. Es war der Abgesandte einer völlig andersartigen, offensichtlich uralten und technologisch hochentwickelten Rasse. Hatte er die Möglichkeit, vor seinem Tod eine Botschaft an seine Heimatwelt abzusetzen? Hat er die Begegnung mit den Menschen als Angriff auf sich und sein Schiff interpretiert? Es gibt nur eine Möglichkeit, der potentiellen Gefahr zu begegnen und guten Willen zu beweisen: das Heimatsystem der Fremden aufzusuchen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Der Splitter ist ein Werk über die Begegnung von Menschen mit einer anderen hochentwickelten Spezies. Niven und Pournelle haben dafür ein schlüssiges Universum generiert und sich weitgehend an die Erkenntnisse der Physik und Astronomie gehalten.
1 ... 141 142 143 144 145 146 147 148 149 ... 174
Перейти на страницу:

»Sie erwarten offensichtlich eine Antwort. Dies ist einer der ›formellen‹ Anlässe, vor denen Hardy uns gewarnt hat. Ich habe keine Ahnung, was ich sagen soll. Du vielleicht?« Jock: »Nein. Aber wir müssen etwas sagen.« Der Meister sprach. »Was haben sie zu uns gesagt?« »Ich könnte es übersetzen, aber es ist bedeutungslos. Sie haben uns im Namen ihres Kaisers willkommen geheißen, der eine Art Ober-Meister zu sein scheint. Der kleine Rundliche ist Vermittler dieses Kaisers.«

»Ah. So haben wir wenigstens jemanden gefunden, mit dem man sich verständigen kann. Sprich mit ihr.« »Aber er hat nichts gesagt!« »Dann antworte mit nichts.«

»Wir danken für den Willkommensgruß eures Kaisers. Wir sind überzeugt, dass dieses erste Treffen zwischen zwei intelligenten Rassen ein Ereignis von historischer Bedeutung ist, vielleicht das wichtigste überhaupt in unser beider Geschichte. Wir freuen uns darauf, zum Wohle von Menschen und Splits Handelsbeziehungen anknüpfen und einen gegenseitigen Gedankenaustausch beginnen zu können.«

»Du redest wie Horvath.«

»Natürlich. Das sind seine Worte. Er sagte das oft, bevor die Menschen ihr kleineres Schiff zerstörten. Wir müssen erfahren, warum sie das getan haben.«

»Du wirst nicht fragen, bis wir mehr von den Menschen wissen.«

Blinzelnd standen die Splits da. Das Schweigen zog sich in die Länge. Sie hatten offensichtlich nichts mehr zu sagen.

»Zweifellos seid ihr von der Reise ermüdet«, stellte Merrill fest. »Ihr werdet euch in euren Räumen ausruhen wollen, bevor die Parade beginnt.« Als die Splits nicht antworteten, gab Merrill einen Wink, und die Kapelle stimmte einen Marsch an. Die Splits wurden zu einem Lift geleitet.

»Wir müssen euch die gottverdammte Presse vom Leibe halten«, knurrte Fowler. »In einem Goldfischglas lässt sich nicht vernünftig arbeiten.« Er wandte sich um und lächelte in die Kameras. Die anderen taten dasselbe, und sie lächelten immer noch, als sich die Lifttüren vor den Nasen der Reporter schlössen, die vorwärtsgestürzt waren, als sie merkten, dass die Splits sich entfernten.

Es gab keine allzu offensichtlichen Beobachtungskameras in den Räumen, und die Türen waren von innen versperrbar. Die Unterkunft bestand aus zahlreichen, sehr hohen Zimmern. In drei Räumen stand etwas, das die Menschen wohl für Split-Betten hielten, und an jeden dieser Räume Schloss sich ein kleinerer mit Anlagen zum Waschen und zur Abfallbeseitigung an. In einem weiteren Raum waren ein Kühlschrank, ein Kochherd, ein Mikrowellenherd, umfangreiche Lebensmittelvorräte einschließlich des Proviants, den die Splits mitgebracht hatten, Essgeräte und andere Apparate, deren Zweck sie nicht kannten. Der letzte und bei weitem größte Raum enthielt einen langen Tisch aus poliertem Holz und Stühle für Splits und Menschen.

Sie wanderten durch die weitläufigen Zimmer, die ihnen wie Säle vorkamen.

»Ein 3-D-Bildschirm«, rief Jock aus. Sie drehte an den Knöpfen, und auf einmal leuchtete ein Bild auf. Es war eine Bandaufnahme von ihnen selbst, wie sie die Botschaft des Kaisers anhörten. Auf anderen Kanälen wurde dasselbe gezeigt, oder Menschen, die über die Ankunft der Splits debattierten, oder …

Ein hochgewachsener Mann in loser Kleidung brüllte abgehackte Sätze heraus. Seine Stimme und seine Gesten verrieten Zorn. »Teufel! Sie müssen vernichtet werden! Die Legionen von Ihm werden gegen die Legionen der Hölle aufstehen!«

Der brüllende Mann verschwand, und an seiner Stelle erschien ein anderer Mann, auch in lockere Gewänder gekleidet, aber dieser brüllte nicht. Er sprach ruhig und vernünftig. »Sie haben eben den Mann gehört, der sich die Stimme von Ihm nennt. Ich brauche das eigentlich gar nicht zu betonen, aber ich kann Ihnen im Namen der Kirche versichern, dass die Splits weder Engel noch Teufel sind, sondern vielmehr Intelligenzwesen fast wie wir. Wenn der Menschheit von ihnen eine Gefahr drohen sollte, dann ist sie gewiss nicht geistiger Art, und die Diener Seiner Majestät werden sicher bestens damit fertig werden.«

»Kardinal Randolph, ist die Kirche sich schon schlüssig geworden über … äh … die Stellung der Splits? Ich meine, ihren Platz in der Theologie der …«

»Natürlich nicht. Ich kann nur so viel sagen, dass sie kaum übernatürliche Wesen sind.« Kardinal Randolph lachte, und der Kommentator auch. Der zornig brüllende Mann wurde nicht mehr gezeigt.

»Kommt«, sagte der Meister, »für das werdet ihr später Zeit haben.« Sie gingen in den großen Raum und setzten sich an den Tisch. Charlie brachte Korn aus ihren Vorräten.

»Ihr habt die Luft gerochen«, meinte Jock. »Keine nennenswerte Industrie. Dieser Planet muss nahezu leer sein! Platz für eine Milliarde Meister und alle ihre Untertanen.«

»Zuviel von diesem Sonnenlicht würde uns erblinden lassen. Die Schwerkraft würde unser Leben verkürzen.« Charlie holte tief Luft. »Aber es gibt Platz und Nahrung und Metalle. Kümmern wir uns nicht um Schwere und Sonnenlicht. Nehmen wir uns die Welt!«

»Ich muss das Angebot überhört haben.« Jock drückte durch ihre Gesten Belustigung aus. »Ich glaube nicht, dass wir drei sie uns gegen den Willen der Menschen nehmen könnten.«

»Diese Menschen — sie bringen mich auf Groß-Narren-Gedanken!Hast du es gesehen?

Hast du es gehört? Der Vermittler des Kaisers verabscheut die Leute mit den Fernsehkameras, trotzdem zeigt er ihnen eine Miene des Erfreutseins und deutet an, dass er vielleicht nicht die Macht hat, uns vor ihrer Belästigung zu schützen.«

»Sie haben uns ein Fernsehgerät gegeben«, sagte der Meister. »Und was gezeigt wird, wird offensichtlich für die Menschen gezeigt. Es sind Sprecher vieler Meister aufgetreten. Du hast es gesehen.« Jock mimte Freude. »Ich werde viel Gelegenheit haben herauszufinden, wie die Menschen leben und regiert werden.«

»Sie haben uns eine Informationsquelle zur Verfügung gestellt, über die sie keine Kontrolle haben«, sagte der Meister. »Was hat das zu bedeuten?«

Die Vermittler schwiegen.

»Ja«, sagte Ivan. »Wenn wir mit unserer Mission keinen Erfolg haben, werden wir nicht mehr zurückkehren dürfen.« Er deutete Gleichmütigkeit an. »Wir wussten das, bevor wir aufbrachen letzt ist es mehr denn je lebenswichtig, dass wir so schnell wie möglich Handelsbeziehungen zu den Menschen herstellen — oder entscheiden, dass Beziehungen zu den Menschen nicht wünschenswert sind, und einen Weg finden, sie zu verhindern. Ihr müsst rasch handeln.« Das wussten sie. Die Vermittler, die ihre Mission vorgeschlagen und die Meister, die sie gebilligt hatten, waren sich von Anfang an über die begrenzten Zeitspannen einig, die ihnen zur Verfügung standen. Zwei Fristen gab es: die Lebenspanne eines Vermittlers war nicht lang, und der Meister würde ungefähr zur selben Zeit sterben müssen. Die schwere Hormonstörung, die ihn unfruchtbar und auf die Dauer männlich machte, würde ihn töten. Aber nur sterile Mischlinge und ein unfruchtbarer Bewahrer konnten mit einer solchen Aufgabe betraut werden — nur ein Bewahrer konnte längere Zeit ohne Fortpflanzung überleben. Die zweite Frist, die ihnen gesetzt war, war nicht so genau vorher zu berechnen, aber ebenso unvermeidlich: wieder stand die Zivilisation der Split-Welt vor einem Zusammenbruch. Ein neuer Zyklus brach an, und trotz des Auftretens verschiedener Großer Narren würde er nicht aufzuhalten sein. Nach dem Zusammenbruch würden die Menschen die Splits in Barbarei wiederfinden. Sie würden hilflos sein — und was würden die Menschen dann tun?

1 ... 141 142 143 144 145 146 147 148 149 ... 174
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)