Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
Der Splitter im Auge Gottes - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Der Splitter im Auge Gottes

Электронная книга - «Der Splitter im Auge Gottes». Краткое содержание книги:

In ferner Zukunft: Die menschliche Rasse hat einen Teil der Galaxis besiedelt, hat Großreiche gegründet, die wieder zerfielen, hat Bürgerkriege ausgefochten und neue Imperien aufgebaut, ist in interstellares Neuland vorgedrungen — auf eine andere intelligente Rasse ist sie nie gestoßen. Da naht aus dem Bereich des Kohlensack-Nebels, aus einem System, dessen Zentralgestirn Splitter im Auge Gottes genannt wird, ein rätselhaftes Flugobjekt — eine Sonde, die von einem Lichtsegel angetrieben wird. Ein Schiff der Raumflotte fängt das Objekt ab, bevor es in eine Sonne stürzt. Das seltsame Lebewesen, das sich an Bord befindet, kommt bei dem riskanten Bergungsmanöver ums Leben. Es war der Abgesandte einer völlig andersartigen, offensichtlich uralten und technologisch hochentwickelten Rasse. Hatte er die Möglichkeit, vor seinem Tod eine Botschaft an seine Heimatwelt abzusetzen? Hat er die Begegnung mit den Menschen als Angriff auf sich und sein Schiff interpretiert? Es gibt nur eine Möglichkeit, der potentiellen Gefahr zu begegnen und guten Willen zu beweisen: das Heimatsystem der Fremden aufzusuchen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Der Splitter ist ein Werk über die Begegnung von Menschen mit einer anderen hochentwickelten Spezies. Niven und Pournelle haben dafür ein schlüssiges Universum generiert und sich weitgehend an die Erkenntnisse der Physik und Astronomie gehalten.
1 ... 138 139 140 141 142 143 144 145 146 ... 174
Перейти на страницу:

»Was tut wohl eine Frau als erstes? Kleider einkaufen natürlich. Das bleibt Ihnen erspart. Einer von meinen Leuten hat Ihre Maße aus den Flottenlisten besorgt und Ihnen ein paar Anzüge beschafft. Das Zeug ist im Palast.«

»Also — Sie versäumen keine Zeit, Ben«, sagte Rod zögernd.

»Geht nicht anders. Bis die Lenin in die Umlaufbahn geht, werden wir bereits eine Reihe von Problemen gelöst haben müssen. Sie müssen sich die politische Situation hier draußen klarmachen. Es hängt alles zusammen. Die ITA will Handelsbeziehungen, am liebsten vorgestern. Die Humanitätsliga will Kulturaustausch. Armstrong möchte seine Flotte einsetzen, um die Rebellen im Zaum zu halten, aber gleichzeitig hat er Angst vor den Splits. Diese Frage — ob die Splits eine Gefahr sind — muss geklärt werden, bevor Merrill mit der Einigung des Sektors weitermachen kann. Die Börsen von hier bis Sparta geben sich nervös — welche Auswirkung wird die Split-Technologie auf unsere Wirtschaft haben? Welche florierenden Industriezweige werden dem Ruin ausgeliefert?

Wer wird reich? Und das alles liegt mehr oder weniger in unserer Hand, mein Junge. Wir müssen die Entscheidungen treffen.«

»Puh!« Die volle Bedeutung seiner neuen Aufgabe wurde ihm erst jetzt bewusst. »Was ist mit Sally? Und den übrigen Kommissionsmitgliedern?« »Blödsinn. Sie und ich, wir sind die Kommission. Sally wird tun, was nötig ist.«

»Sie meinen, was Sie von ihr verlangen. Ich würde nicht zu sehr damit rechnen — sie ist eine ziemlich eigenwillige Person.«

»Glauben Sie, ich weiß das nicht? Ich habe schließlich lange genug mit ihr zusammengelebt. Na, und Sie sind genauso eigenwillig, würde ich meinen. Ich erwarte nicht, Sie herumschieben zu können.«

Also bis jetzt hast du das ganz gut geschafft, dachte Rod.

»Sie werden sich ja denken können, wie’s zu der Kommission kam, nicht?« fragte Ben etwas sarkastisch. »Das Parlament ist ein bisschen eifersüchtig auf die kaiserlichen Vorrechte. Eins davon ist unbezweifelbar die Verteidigung des Imperiums. Vor allem gegen fremde Intelligenzen. Wenn diese Wesen jedoch friedlich sind, will das Parlament zumindest bei den Handelsabkommen mitreden. Der Kaiser wird aber kaum die Split-Frage der Regierung überlassen, bevor wir wissen, woran wir mit ihnen sind. Von Sparta aus kann er sich natürlich nicht darum kümmern. Und selbst herkommen — Junge, das würde Probleme in der Hauptstadt geben! Das Parlament könnte ihn nicht hindern, die Angelegenheit Kronprinz Lysander zu übergeben, aber der ist noch ein Kind. Damit haben wir ein Patt. Die Macht, die Seine Majestät ausübt, ist eine Sache — eine ganz andere dagegen, irgendeinen Vertreter mit solchen Machtbefugnissen auszustatten.

Verdammt, nicht einmal ich würde es gerne sehen, wenn ein anderer als ein Angehöriger des kaiserlichen Hauses so viel Autorität bekäme. Ein Mann, eine Familie kann persönlich gar nicht zu viel Macht ausüben, auch wenn sie theoretisch sehr groß ist. Sobald aber zugelassen wird, dass er Macht an Vertreter delegiert, sieht die Sache ganz anders aus.«

»Was ist mit Merrill? Das ist sein Sektor.«

»Na und? Für ihn gelten die gleichen Einwände wie für alle anderen. Vielleicht noch mehr. Die Aufgaben eines Vizekönigs sind ziemlich klar umrissen. Sich um fremde Intelligenzen zu kümmern, gehört nicht dazu. Nicht, dass Merrill übermütig werden und sein privates Imperium hier draußen einrichten würde, aber die Geschichte zeigt, dass man jedenfalls vor so etwas verdammt auf der Hut sein muss. Deshalb musste es eine Kommission sein. Das Parlament wollte nicht einem einzelnen Mann soviel Macht zubilligen, nicht einmal mir. Man macht mich zum Vorsitzenden, weil ich die Wählerstimmen habe. Meine Nichte kam auf ähnliche Weise hinein — mein Bruder war populärer als ich’s bin, wir brauchten auf jeden Fall eine Frau, na, und Sally war gerade im Splitter-System gewesen. Alles in Butter. Aber ich kann nicht allzu lange hier draußen bleiben, Rod. Das muss jemand anderer. Sie nämlich.«

»Das habe ich kommen sehen. Warum ich?«

»Sie sind ideal. Wir brauchten ohnehin die Unterstützung Ihres alten Herrn, um die Kommission in dieser Form durchzudrücken. Der Marquis ist zur Zeit ziemlich beliebt.

Hat gute Arbeit bei der Befriedung seines Sektors geleistet. Hat sich im Krieg gut gehalten. Außerdem gehören Sie beinahe zum Kaiserhaus. Sie sind ein möglicher Thronfolger …«

»Ja, ungefähr an achtundzwanzigster Stelle oder so. Der Sohn meiner Schwester hat mehr Anspruch als ich.«

»Schon, aber damit würden diese Machtbefugnisse wenigstens nicht in völlig fremde Hände geraten. Ihre Standesgenossen vertrauen Ihnen. Adel wie Bürgertum mag Ihren Vater. Und niemand wird annehmen, dass Sie hier draußen König werden wollten — Sie würden dabei Crucis Court verlieren. Das Problem ist jetzt nur noch, ein paar hiesige Strohmänner zu finden, die sich mit ihrem Barontitel zufrieden geben und Ihnen keine Schwierigkeiten machen, wenn ich fort bin. Sie werden sich einen Nachfolger suchen müssen, bevor Sie nach Hause können, aber das werden Sie schon schaffen. Hab’ ich ja auch eben.« Fowler lächelte befriedigt.

Der Palast kam in Sicht. Posten in schottischer Uniform mit Kilt standen vor den Außentoren Wache, der Offizier jedoch, der ihre Papiere überprüfte, bevor er sie durchließ, gehörte zur Flotteninfanterie.

»Wir werden uns beeilen müssen«, sagte Senator Fowler, als sie die kreisrunde Auffahrt entlang bis zu den glänzenden, rötlich-gelben Steinstufen der Freitreppe fuhren. »Rod, wenn diese Splits eine Gefahr darstellen, könnten Sie Kutuzov mit einer Kriegsflotte hinschicken?«

»Sir?«

»Sie haben mich ganz gut verstanden. Worüber lächeln Sie?«

»Weil ich draußen vor Splitter Alpha ein sehr ähnliches Gespräch mit einem meiner Offiziere hatte. Nur war ich an Ihrer Stelle. Ja, Sir. Ich würde es nicht gerne tun, aber ich könnte es. Und ich kann Ihnen diese Antwort so schnell geben, weil ich auf dem Heimflug intensiv darüber nachgedacht habe. Wenn es anders wäre, müsste ich Sie mit Ihrer Kommission im Stich lassen.« Er überlegte einen Augenblick lang. »Aber Sally könnte es nicht.«

»Habe ich auch nicht erwartet. Sie würde aber auch eine solche Entscheidung nicht bekämpfen. Jede Information, die geeignet ist, Sie oder mich zu einem solchen Befehl zu veranlassen, würde Sally zum Rücktritt bewegen. Hören Sie, ich hab’ diese Berichte studiert, bis mir Augen und Ohren wehtaten, aber ich kann nichts Verdächtiges finden.

Ein paar Dinge kamen mir allerdings schon faul vor. Wie das mit Ihren Kadetten. Es fällt mir schwer, all diese Unwahrscheinlichkeiten zu schlucken.«

»Mir auch«, nickte Rod.

Das Taxi fuhr an der Palasttreppe vor, und der Fahrer hielt ihnen die Türen auf. Rod angelte nach Banknoten, um den Fahrpreis zu bezahlen, und gab viel zuviel Trinkgeld, weil er überhaupt nicht daran gewöhnt war, mit Taxis zu fahren.

»Haben Sie noch einen Wunsch, Mylord?« erkundigte sich der Kellner, Rod warf einen Blick auf seinen Taschencomputer. »Nein, danke. Wir werden zu spät kommen, Sally.« Er machte keine Anstalten aufzustehen. »Angus — wir hätten doch noch gerne Kaffee. Mit Brandy.«

»Sehr wohl, Mylord.« »Rod, wir kommen wirklich zu spät.« Sally stand auch nicht auf.

Sie schauten einander an und lachten. »Wann haben wir das letzte Mal miteinander gegessen?« fragte sie.

»Vor einer Woche? Oder zwei? Ich weiß es nicht mehr. Sally, ich hatte mein ganzes Leben lang noch nie so viel um die Ohren. Im Moment käme mir ein Hauptflottenmanöver wie eine Erholung vor.« Er zog eine Grimasse. »Schon wieder eine Gesellschaft heute Abend. Lady Riordan. Müssen wir da hin?«

»Onkel Ben sagt, Baron Riordan hat in Neuirland sehr viel Einfluss, und wir können vielleicht Unterstützung von dort gebrauchen.«

»Dann müssen wir wohl.« Angus kam mit dem Kaffee. Rod kostete und seufzte zufrieden. »Angus, das ist der beste Kaffee mit Brandy, den ich je bekommen habe. Seit voriger Woche ist er jedenfalls erstaunlich viel besser geworden.« »Gewiss, Mylord. Der Vorrat ist speziell für Sie reserviert.«

1 ... 138 139 140 141 142 143 144 145 146 ... 174
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)