Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Триллеры » Der Borowski-Betrug
Der Borowski-Betrug - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Der Borowski-Betrug

Электронная книга - «Der Borowski-Betrug». Краткое содержание книги:

Er wurde aus der See gezogen — mehr Leichnam als Mann. An seinen Namen kann er sich nicht erinnern. Er ist ein Mensch ohne Vergangenheit und ohne Zukunft — gejagt von mächtigen Feinden; geliebt von einer schönen Frau, die nicht glauben kann, daß er wirklich das ist, was sich langsam herauskristallisiert: Ein Berufsmörder!
1 ... 110 111 112 113 114 115 116 117 118 ... 150
Перейти на страницу:

«Das bestätigt ja nur meine Ansicht. Es war nicht Jacqueline Lavier.«

«Es bestätigt eher die meine. Die Papiere in jener Tasche haben sie als jemand anderen identifiziert. Man wird die Leiche schnell abholen; niemand kommt Les Classiques zu nahe.«

«Weil Sie das sagen?«

«Nein. Weil es die Methode ist, die Carlos bei fünf Morden benutzt hat, die ich nennen kann.«Das konnte er. Das war das Beängstigende.»Ein Mann wird getötet, und die Polizei hält ihn für eine bestimmte Person, den Tod für ein Rätsel, die Mörder bleiben unbekannt. Dann stellen sie fest, daß er jemand anderes ist, und bis dahin ist Carlos bereits in einem anderen Land und hat den nächsten Kontrakt erfüllt. Die Lavier war eine Variation dieser Methode, sonst nichts.«

«Worte, Delta. Sie haben nie viel gesagt, aber wenn Sie etwas sagten, wirkten Sie immer überzeugend.«

«Und wenn Sie heute in drei oder vier Wochen in der Rue

Saint-Honore wären — was Sie nicht sein werden —, würden Sie sehen, wie es endet. Ein Flugzeugabsturz, oder ein Schiff, das im Mittelmeer verschwindet. Leichen, die zur Unkenntlichkeit verbrannt oder einfach verschwunden sind. Aber bis jetzt ist nur eine tot — Madame Lavier. Monsieur Bergeron genießt Privilegien — mehr als Sie jemals wußten. Bergeron kommt wieder ins Geschäft. Und was Sie betrifft, enden Sie einfach als eine statistische Zahl in der Leichenhalle von Paris.«

«Und Sie?«

«Wenn es nach dem Plan geht, bin ich ebenfalls tot. Die rechnen damit, mich durch Sie zu bekommen.«

«Logisch. Wir kommen beide von Medusa, das wissen die

— Carlos weiß das. Es ist anzunehmen, daß Sie mich erkannt haben.«

«Und Sie mich?«

D'Anjou hielt inne.»Ja«, sagte er.»Wie ich Ihnen schon sagte, wir arbeiten jetzt für unterschiedliche Auftraggeber.«

«Das ist es ja, worüber ich reden möchte.«

«Nicht reden, Delta. Aber um der alten Zeiten willen — für das, was sie in Tam Quan für uns alle getan haben —, hören Sie auf den Rat eines alten Kollegen. Verlassen Sie Paris, oder Sie sind dieser tote Mann, den Sie gerade erwähnten.«

«Das kann ich nicht.«

«Das sollten Sie aber. Wenn ich Gelegenheit bekomme, werde ich selbst abdrücken. Man würde mich dafür gut bezahlen.«

«Dann werde ich Ihnen diese Gelegenheit verschaffen.«

«Verzeihen Sie mir, wenn ich Ihnen sage, daß ich das lächerlich finde.«

«Sie wissen nicht, was ich vorhabe oder was ich riskieren will.«

«Was immer Sie wollen, Sie gehen das Risiko ein. Ich kenne Sie, Delta. Und ich muß jetzt wieder an meine Arbeit. Ich wünsche Ihnen eine gute Jagd, aber — «

Das war der Augenblick, um die einzige Waffe einzusetzen, die ihm geblieben war, die einzige Drohung, die vielleicht dafür sorgen würde, daß d'Anjou in der Leitung blieb.»Von wem holen Sie sich jetzt Instruktionen, seit Parc Monceau nicht mehr in Frage kommt?«

D'Anjou schwieg. Als er antwortete, war seine Stimme nur noch ein Flüstern. »Was haben Sie gesagt?«

«Das ist der Grund, weshalb sie getötet wurde. Wissen Sie, daß man auch Sie töten wird. Sie fuhr nach Parc Monceau und ist dafür gestorben. Sie sind in Parc Monceau gewesen und werden dafür ebenfalls sterben. Carlos kann sich Sie nicht mehr leisten; Sie wissen einfach zu viel. Warum sollte er ein solches Arrangement aufs Spiel setzen? Er wird Sie dazu benutzen, mich in die Falle zu locken und Sie dann töten und ein anderes Les Classiques aufbauen. Als ein Medusa-Mann zum anderen — können Sie daran zweifeln?«

Das Schweigen dauerte diesmal länger, lastete schwerer zwischen ihnen. Der ältere Mann von Medusa stutzte, er begann zu überlegen.»Was wollen Sie von mir? Meine Person ist für Sie bedeutungslos. Und doch fordern Sie mich heraus, setzen mich mit dem, was Sie erfahren haben, in Erstaunen. Ich nütze Ihnen weder tot noch lebendig, was wollen Sie also?«

«Informationen. Wenn Sie sie haben, verlasse ich Paris noch heute Abend und weder Carlos noch Sie werden jemals wieder von mir hören.«

«Was für Informationen?«

«Wenn ich die Frage jetzt stelle, werden Sie mit Sicherheit lügen. Aber wenn ich Sie sehe, werden Sie die Wahrheit sprechen.«

«Mit einem Draht um die Kehle?«

«Inmitten einer Menschenmenge?«

«Einer Menschenmenge? Bei Tag?«

«In einer Stunde. Vor dem Louvre. In der Nähe der Stufen. Am Taxistand.«

«Der Louvre? Menschenmengen? Informationen, von denen Sie glauben, daß ich Sie besitze, und die Sie zur Abreise bringen? Sie können doch von mir nicht erwarten, daß ich mit Ihnen über meine Auftraggeber spreche.«

«Nicht über die Ihren. Die meinen.«

«Treadstone?«

Er wußte es. Philippe d'Anjou hatte die Antwort. Ruhig bleiben. Zeige nicht, wie beunruhigt du bist.

«Einundsiebzig«, setzte Jason hinzu.»Nur eine ganz einfache Frage, dann verschwinde ich. Und wenn Sie mir die Antwort geben — die Wahrheit —, dann gebe ich Ihnen etwas dafür.«

«Was gibt es denn, was ich von Ihnen wollen könnte? Abgesehen von Ihnen selbst?«

«Eine Information, mit der Sie weiterleben können. Keine Garantie, aber glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, daß Sie ohne diese Information nicht leben werden. Parc Monceau, d'Anjou.«

Wieder Schweigen. Borowski konnte sich vorstellen, wie der grauhaarige ehemalige Medusa-Mann sein Schaltbrett anstarrte und wie der Name des wohlhabenden Pariser Bezirks lauter und lauter in seinen Gedanken hallte. Von Parc Monceau ging der Tod aus, und d'Anjou wußte das ebenso sicher, wie er wußte, daß die tote Frau in Neuilly-sur-Seine Jacqueline Lavier war.

«Was könnte das für eine Information sein?«fragte d'Anjou.

«Die Identität Ihres Auftraggebers. Ein Name und hinreichende Beweise, die man in einen Umschlag stecken und versiegeln und einem Anwalt geben kann, mit dem Auftrag, den Umschlag so lange zu verwahren, als Sie am Leben sind. Sollte Ihr Leben auf unnatürliche Art und Weise enden, auch durch einen Unfall, kann man ihm Instruktionen geben, den Umschlag zu öffnen und seinen Inhalt bekanntzumachen. Das ist Schutz, d'Anjou.«

«Ich verstehe«, sagte der andere leise.»Aber Sie sagen doch, daß ich beobachtet werde, verfolgt.«

«Dann schützen Sie sich doch«, sagte Jason.»Sagen Sie ihnen die Wahrheit. Sie haben doch eine Nummer, die Sie anrufen können, oder?«

«Ja, eine solche Nummer gibt es, einen Mann. «Die Stimme des Älteren erhob sich erstaunt.

«Rufen Sie ihn an. Sagen Sie ihm genau, was ich Ihnen gesagt habe… außer dem Tausch natürlich. Sagen Sie ihm, daß ich Kontakt mit Ihnen aufgenommen habe, mich mit Ihnen treffen möchte. In einer Stunde, vor dem Louvre. Die Wahrheit.«

«Sie sind verrückt.«

«Ich weiß, was ich tue.«

«Ja, das wußten Sie immer. Sie schaffen sich da Ihre eigene Falle, bereiten die eigene Exekution vor.«

«In dem Fall würden Sie ja eine reichliche Belohnung bekommen.«

«Oder selbst exekutiert werden, wenn das, was Sie sagen, stimmt.«

«Das wollen wir auf alle Fälle herausfinden. Ich werde so oder so Kontakt aufnehmen, glauben Sie mir das. Die haben meine Fotografie; die werden es wissen, wenn ich es tue. Besser, eine Situation, die man selbst kontrolliert und bestimmt, als eine, über die es keine Kontrolle gibt.«

«Jetzt höre ich Delta«, sagte d'Anjou.»Delta stellt sich nicht selbst eine Falle, er tritt nicht vor ein

Erschießungspeieton und bittet um eine Augenbinde.«

1 ... 110 111 112 113 114 115 116 117 118 ... 150
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)