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Die Frequenzen

Электронная книга - «Die Frequenzen». Краткое содержание книги:

Walter und Alexander waren Freunde, als sie noch Kinder waren — nun kreuzen sich ihre Wege wieder
Dies ist die Geschichte von Walter, dem Sohn eines Architekten mit Einfluss. Er will Schauspieler werden — oder will es nur sein Vater? Walter bekommt seine Chance, als ihn Valerie, eine Psychotherapeutin, die bessere Tage gesehen hat, engagiert, um in Gruppensitzungen fiktive Patientenrollen zu spielen. Doch er geht zu sehr in seiner Rolle auf.
Dies ist die Gechichte von Alexander. Er ist Altenpfleger, ein junger Mann mit ausufernder Phantasie, die sich im Schatten einer einsamen Kindheit entwickelt hat. Alexander kündigt seinen Job, und er will seine Freundin loswerden, um mit Valerie zusammenzuleben. Doch die wird eines Tages brutal zusammengeschlagen…
Nach Söhne und Planeten, seinem Debüt, das ihm einhelliges Lob der Kritik einbrachte, legt Clemens J. Setz ein Werk vor, das alle Erwartungen sprengt: atemberaubend kraftvoll, bunt, sprachgewaltig und zart.
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Ohne danach verlangt zu haben, erhält Prinz Tamino von den drei Frauen ein Bildnis von einer unsagbar schönen Frau namens Pamina. Pamina ist entführt worden, sagt man dem Prinzen. Misstrauisch betrachtet er das kleine Passfoto.

Die Königin der Nacht erscheint und klagt über ihr grausames Schicksal. Tamino hört aufmerksam zu. Die Königin der Nacht bittet ihn, ihre Tochter Pamina aus der Gewalt des bösen Zauberers Sarastro zu befreien. Papageno, der nichts mit der ganzen Sache zu tun hat, wird gezwungen, dem verliebten Prinzen auf seiner Abenteuerreise zu folgen. Zur Aufmunterung erhält er ein Glockenspiel. Der Prinz bekommt eine verzauberte Flöte.

Drei Knaben in einem lachenden Ballon, der ein großes, graues Mondgesicht ist, steigen vom Himmel herab und bieten sich als Führer an. Von oben sieht man den Palast des Zauberers Sarastro. Monostatos, ein schwarzer Diener Sarastros, verhindert einen Fluchtversuch von Pamina. Danach bedrängt er sie unsittlich.

In diesem Augenblick kommt Papageno zur Tür herein. Monostatos und Papageno erschrecken voreinander, Monostatos aufgrund der Federn und Papageno aufgrund der schwarzen Hautfarbe. Sie halten sich gegenseitig für den Teufel. Sie bitten um Mitleid und Schonung. Anschließend stürmen sie beide aus dem Raum. Papageno kehrt nach kurzer Zeit zu Pamina zurück, die inzwischen gewartet hat und nicht durch die offen stehende Tür gegangen ist. Er erinnert sich, dass es ja auch schwarze Vögel in der Welt gibt, warum dann nicht auch schwarze Menschen. Er erzählt Pamina von dem Rettungsversuch Taminos und auch, dass er selbst noch keine Geliebte hat.

Gemeinsam singen sie von der Liebe. Anschließend fliehen sie.

Tamino und die drei Knaben gelangen zum Tempel der Weisheit. Dort wird ihm erklärt, dass Pamina noch lebt und dass Sarastro sie zu ihrem eigenen Wohl entführen ließ. Tamino spielt daraufhin seine Zauberflöte. Tiere erscheinen, tanzen synchron um ihn. Ein Tiger ist darunter und auch ein Hirsch, sogar ein orientalisches Kamel und schließlich ein klatschnasser Otter, der beim Tanzen eine Wasserspur hinter sich herzieht. Papageno und Pamina werden durch das Flötenspiel angelockt, werden aber von Monostatos und anderen Sklaven gestellt. Papageno lässt sein Glockenspiel erklingen. Die Sklaven sind von dem Klang ganz verzaubert und drehen sich im Kreis. Nun erscheint Sarastro und bestraft Monostatos, der sich immer noch wie in Trance um die eigene Achse dreht.

Pamina und Tamino erkennen unterdessen ihre Liebe füreinander.

Tamino muss allerdings gleich wieder weg, denn er und Papageno müssen sich in den Tempeln einigen Prüfungen unterziehen. Ein Loblied auf Sarastro wird angestimmt. Alle Anwesenden stolzieren mit ausgebreiteten Armen umher, als wollten sie mit kräftigen Flügelschlägen in die Lüfte abheben und davonfliegen. Anschließend tanzen sie alle synchron zur Melodie ihrer neu erlangten Erkenntnisse.

Einige von ihnen tanzen ein wenig synchroner als der Rest.

Zweiter Akt. Ein Palmenhain. Vermummte Priester befinden Tamino für würdig, Pamina zu heiraten. Nach dieser Entscheidung ist es auf einmal egal, was Tamino macht, er bekommt Pamina in jedem Fall. Denn auch die Königin der Nacht hat ihm ihre Tochter zur Frau versprochen, wenn er sie nach Hause bringt. Er kann also gar nicht mehr verlieren.

Doch obwohl Tamino gerade für würdig befunden worden ist, muss er noch einige Prüfungen über sich ergehen lassen. Die erste Prüfung besteht darin, dazustehen und kein Wort zu sprechen. Drei Frauen treten auf. Sie sprechen Tamino und Papageno an. Papageno antwortet. Tamino heißt ihn schweigen, erinnert ihn an die Regeln der Prüfung. Für seine Zurechtweisungen braucht er dreimal so viele Worte wie Papageno. Trotzdem gilt seine Prüfung am Ende als bestanden. Man lobt ihn für seine Standhaftigkeit, und die drei Damen fallen durch ein kleines Loch im Boden direkt in die Hölle. Papageno fällt daraufhin in Ohnmacht. Tamino hingegen kümmert sich nicht weiter um das Schicksal der drei Frauen.

Pamina schläft unterdessen in einem Garten. Monostatos kommt, von Liebe geplagt.

Die Königin der Nacht erscheint. Sie richtet sich zu ganzer Größe auf und schreit. Sie ist voller Zorn und fordert Rache. Pamina erhält von ihr einen Dolch. Die Stimme der Königin der Nacht überschlägt sich einige Male, wird grell und spitz wie die Zacken einer Krone. Pamina soll Sarastro ermorden. Monostatos droht Pamina damit, Sarastro alles zu erzählen. Dieser erscheint auch sofort und ermahnt Monostatos, der Paminas Dolch in der Hand hält.

Monostatos läuft davon.

Sarastro sagt, es gebe keine Rache.

Tamino und Papageno unterziehen sich noch einmal derselben Prüfung. Papageno plappert und Tamino schweigt. Selbst als Pamina zu ihm kommt, sagt er kein Wort. Er lässt sich auf kein Gespräch ein, gewährt ihr keinen Trost. Nicht einmal von dem Dolch kann sie ihm erzählen, weil er sie völlig ignoriert.

Sarastro lobt Tamino.

Zur Belohnung kündigt er die Trennung von Pamina und Tamino an. Tamino akzeptiert. Er ist umgeben von Pyramiden mit kleinen, streng blickenden Augen auf ihrer Spitze. Papageno wird die Strafe, die er verdient hätte, erlassen. Er erhält als Geschenk Papagena, eine junge Frau, die allerdings gleich wieder verschwindet. Pamina versucht inzwischen, Selbstmord zu begehen. In ihrer Verwirrung spricht sie mit dem Dolch und nennt ihn ihren Bräutigam.

Die drei Knaben im lachenden Mondballon erscheinen und ermahnen sie. Sie sagen ihr, dass Tamino sie durchaus noch liebt. Pamina fragt, warum er dann nicht mit ihr spricht. Die Knaben geben ihr darauf keine Antwort. In der Welt der drei Knaben kennt man so etwas wie Antworten nicht. Und als wäre diese ganze Episode eine passende Überleitung, begegnen einander Tamino und Pamina in einer düsteren Gegend, im Hintergrund ragen zwei große Berge auf. Weil sie nichts anderes zu tun wissen, umarmen sie sich und weinen.

Da Papageno nicht mehr daran glaubt, dass er Papagena jemals wirklich bekommen wird, möchte auch er Selbstmord begehen. Er ist damit schon der zweite.

Wieder erscheinen die drei Knaben, klettern von ihrem großen, grauen Heißluftballon herab. Sie raten Papageno, das Glockenspiel einzusetzen. Seine Vernunft und all seine Gewitztheit haben nichts ausrichten können, also wird es wohl ein seelenloser Gegenstand tun.

Es funktioniert.

Papageno und Papagena finden zusammen und stottern heftig bei der wiederholten Aussprache ihrer Namen.

Die Königin der Nacht dringt in den Palast ein, fällt aber, als Tamino und die Priester vor ihr erscheinen, durch ein Loch im Boden.

Die drei Knaben halten kleine, schwarze Dinge in der Hand.

Alle, die am Ende übrig bleiben, finden sich zusammen, um ein Loblied auf das Erlebte anzustimmen. Folgende Dinge wurden erlangt: Schönheit. Der Weisheit Krone. Die Überwindung der Vorurteile. Sittliche Stärke. Pyramiden.

Am Ende vertreiben die Strahlen der Sonne die Nacht.

Der Vorhang fällt und es wird stockfinster.

Zweiter Teiclass="underline" Die Besucher

Wir sind geneigt zu denken, dass für wirklich sorgfältige Messungen die Verwendung eines Stahlmaßstabs besser ist als die eines lebenden Aals. Das ist ein Irrtum; nicht deshalb, weil der Aal uns eine Information liefern kann, die man vom Stahlstab erwartet hätte, sondern weil der Stahlstab in Wirklichkeit nicht mehr liefert, als es offensichtlich der Aal tut. Der springende Punkt ist nicht, dass Aale in Wirklichkeit starr sind, sondern dass Stahlstäbe in Wirklichkeit sich schlängeln wie ein Aal.

Bertrand Russell
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