Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Исторические приключения » Indiana Jones und das Schiff der Götter
Indiana Jones und das Schiff der Götter - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Indiana Jones und das Schiff der Götter

Электронная книга - «Indiana Jones und das Schiff der Götter». Краткое содержание книги:

Indiana Jones — eine Legende lebt weiter! Im Jahr 1939 entdeckt das amerikanische Forschungsschiff Poseidon in der Nähe von Grönland einen riesigen schwimmenden Eisberg — und auf ihm einen halbverrückten Wissenschaftler. Einige Monate später machte sich ein internationales Forscherteam von New York aus in einem Zeppelin auf den Weg, um das Geheimnis dieses Eisbergs — genannt Odinsland — zu lüften. Und natürlich kann man bei einer so riskanten Expedition auf die Mithilfe von Indiana Jones nicht verzichten! Doch nach einem gefahrvollen Flug und einer noch katastrophaleren Landung muß das Team feststellen, daß irgend jemand seine Forschungstätigkeit auf Odinsland mit allen Mitteln zu vereiteln sucht…
1 ... 55 56 57 58 59 60 61 62 63 ... 91
Перейти на страницу:

«Sie glauben also, daß es gefährlich sein könnte, wenn wir auf Odinsland landen?«fragte Indiana.

Morton antwortete nicht, aber das war auch nicht nötig. Indiana spürte einfach, daß er recht hatte. Irgend etwas… schien von diesem Eisberg auszugehen. Etwas, das so stark war, daß er es trotz der enormen Entfernung, die sie noch von ihm trennte, dort unten im Steuerhaus gefühlt hatte. Irgend etwas geschah mit ihm, mit ihnen allen. Er war von allen hier an Bord vielleicht derjenige, der am allerbesten wußte, daß es Dinge auf der Welt gab, die mit Logik und dem normalen Menschenverstand nicht zu erklären waren, aber das hier war… etwas völlig anderes. Es war, als begännen sie alle sich zu verändern, auf eine ungute, unheimliche Art. Er dachte an die sonderbaren Gedanken und Empfindungen, die der Anblick des aufziehenden Unwetters in ihm ausgelöst hatte. Gedanken, die irgendwie… nicht seine eigenen zu sein schienen. Er schüttelte die Vorstellung ab.

«Es ist genau wie auf der POSEIDON«, murmelte Morton leise.»Es fängt wieder an.«

«Ich fürchte, das ist ein bißchen zu wenig, um Colonel Lestrade zu überzeugen«, meinte Indiana.

Morton blickte ihn an.»Ich weiß«, sagte er.»Aber es ist so. Wir… wir werden alle umkommen.«

«Ich werde noch einmal mit Lestrade sprechen«, versprach Indiana.»Ich glaube nicht, daß er auf mich hören wird, aber ich werde es wenigstens versuchen.«

Morton nickte dankbar, und Indiana und Doktor Rosenfeld verließen die Kabine.

«Was glauben Sie?«fragte Indiana.»Ist er einfach durchgedreht, oder — «

«Der Mann hat Angst«, antwortete Doktor Rosenfeld überzeugt.»Er ist fast verrückt vor Angst.«

«Das habe ich auch gemerkt«, sagte Indiana ungehalten.»Ich frage mich nur, ob er Grund dazu hat.«

«Es gibt keine grundlose Angst«, erwiderte Doktor Rosenfeld.»Es spielt keine Rolle, ob die Gefahr eingebildet oder echt ist, vor der wir Angst haben, verstehen Sie?«Sie hob die Hand und tippte sich mit Zeige- und Mittelfinger gegen die Stirn.»Es passiert alles hier oben.«

«Eine wirklich erschöpfende Auskunft«, sagte Indiana enttäuscht.

«Sie wollten meine Meinung als Wissenschaftlerin, oder?«entgegnete Doktor Rosenfeld spitz. Dann wurde sie übergangslos sehr ernst.»Wenn Sie allerdings an meiner privaten Meinung interessiert sind…«

«Das bin ich in der Tat«, erwiderte Indiana.

Doktor Rosenfeld druckste einen Moment herum.»Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll«, begann sie umständlich.»Aber ich…«

«Ja?«

«Ich fühle mich auch… seltsam«, gestand sie nach einem abermaligen Zögern.»Irgend etwas an diesem Berg macht mir angst.«

Und Indiana Jones ging es ebenso. Es war, als hätte es erst Doktor Rosenfelds Worte bedurft, damit er es sich selbst eingestand, aber gefühlt hatte er es die ganze Zeit über: Diese gigantische schwimmende Eisinsel machte auch ihm angst. Ganz entsetzliche Angst sogar.

Hastiger, als ihm selbst lieb war, wandte er sich um und deutete zum Bug der Dragon.»Kommen Sie, Doktor Rosenfeld«, sagte er.»Sehen wir nach, ob er recht hat.«

Als sie den Aufenthaltsraum durchquerten, begegneten sie den beiden deutschen Offizieren. Von Ludolf und Loben standen an einem der Aussichtsfenster und unterhielten sich mit Erikson, der gebannt auf den winzigen weißen Fleck im Meer hinabblickte. Als er das Geräusch der Tür hörte, sah von Ludolf kurz auf, entschuldigte sich mit einer Geste bei Erikson und kam auf Indiana und Doktor Rosenfeld zu.

«Doktor Jones?«begann er. Indiana blieb stehen und musterte den Deutschen neugierig.

«Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, Doktor Jones«, sagte von Ludolf.

«Bedanken?«

Von Ludolf nickte.»Ich habe erfahren, daß Sie sich in den letzten Tagen mehrmals für unsere Freilassung eingesetzt haben. Ich danke Ihnen dafür.«

«Dazu besteht kein Grund«, antwortete Indiana — unfreundlicher, als er eigentlich wollte.»Ich habe es nicht aus Sympathie getan oder weil Sie zufällig diese Uniform tragen. Ich war nur nicht ganz so von Ihrer Schuld überzeugt wie Colonel Lestrade.«

Jeder andere hätte verärgert auf solche Worte reagiert, aber in von Ludolfs Gesicht zeigte sich nicht die mindeste Regung.»Das weiß ich«, sagte er.»Und darum danke ich Ihnen um so mehr. Jemand, der seinen Feind verteidigt, wenn er von seiner Unschuld überzeugt ist, muß schon ein Mann von Ehre sein.«

«Ich wußte gar nicht, daß wir Feinde sind«, erwiderte Indiana scharf.

«Das sind wir auch nicht, Doktor Jones«, entgegnete von Ludolf.»Und wer weiß, vielleicht werden wir sogar noch Freunde.«

«Ganz bestimmt nicht«, meinte Indiana unfreundlich, maß den deutschen Wehrmachtsoffizier mit einem eisigen Blick und ging weiter.

«Warum waren Sie so abweisend zu ihm?«fragte Doktor Rosenfeld, als sie außer Hörweite waren.

«War ich das?«erwiderte Indiana. Dabei wußte er die Antwort genau. Er war nicht nur abweisend, er war feindselig gewesen, und das eigentlich ohne Grund. Der Major hatte völlig recht: Indiana war von Anfang an ganz und gar nicht von seiner Schuld überzeugt gewesen, wie zum Beispiel Lestrade und wahrscheinlich auch die meisten anderen an Bord. Wieso er jetzt die ausgestreckte Hand, die von Ludolf ihm geboten hatte, so grob beiseite schlug, das konnte er selbst nicht sagen.

Sie gingen zurück ins Steuerhaus. Der Eisberg war nicht sichtbar näher gekommen, aber die Wolkenfront im Osten war doppelt so hoch und breiter geworden. Es waren jetzt keine einzelnen schwarzen Wolken mehr, sondern eine massive Mauer.

«Wie sieht es aus?«erkundigte sich Indiana überflüssigerweise.

Lestrade antwortete gar nicht, aber Browning warf ihm einen langen, besorgten Blick zu.»Nicht sehr gut«, gestand er nach einer Weile.»Das Unwetter kommt schnell näher. Ich fürchte, es wird hier sein, bevor wir Odinsland erreichen.«

«Können wir trotzdem landen?» fragte Indiana.

Diesmal antwortete Lestrade. Er zuckte mit den Schultern.»Möglicherweise«, sagte er.»Es ist nicht gesagt, daß der Sturm sehr schlimm ist. Es ist nicht einmal gesagt, daß er uns wirklich einholt. Diese Polarstürme sind unberechenbar. Sie wechseln manchmal von einer Minute auf die andere die Richtung.«

«Und wenn nicht?«

Wieder hob Lestrade die Schultern.»Wir könnten versuchen, ihn zu überfliegen«, sagte er.»Aber das würde Zeit kosten. Zeit, die wir nicht haben.«

«Spielt es denn eine Rolle, ob wir ein paar Stunden früher oder später ankommen?«fragte Doktor Rosenfeld.

Diesmal antwortete Lestrade nicht. Da sagte Bates:»Sie haben Angst, daß Sie zu spät zu dieser verdammten Basis kommen, nicht wahr?«

Lestrade starrte ihn an und schwieg. In seinem Gesicht arbeitete es.

«Sehen Sie doch endlich ein, daß es sowieso zu spät ist!«rief Bates wütend.»Die Deutschen sind längst gewarnt.«

«Woher wollen Sie das wissen?«fragte Lestrade gepreßt.

«Ich weiß es!«behauptete Bates.»Und Sie wissen es auch. Zum Teufel, was glauben Sie, warum uns jemand diesen Sender an Bord geschmuggelt hat? Sie wissen über jeden unserer Schritte Bescheid.«

«Sie sind ziemlich gut auf dem laufenden, was die Deutschen betrifft, nicht wahr? fragte Lestrade lauernd.

Bates starrte ihn an und wurde bleich, als er begriff, worauf der Co-lonel hinauswollte.»Sie…!«japste er, wurde aber sofort wieder von Lestrade unterbrochen.

«Ich halte Ihnen Ihre Erregung zugute, Mister Bates. Und ich unterstelle zu Ihren Gunsten einfach einmal, daß Sie ein verdammter Feigling sind. Wäre das nicht so, dann müßte ich nach dem, was Sie gerade gesagt haben, gewisse andere Überlegungen anstellen.«

«Dann tun Sie es doch!«brüllte Bates plötzlich.»Meinetwegen lassen Sie mich doch verhaften oder gleich auf der Stelle erschießen! Sie bringen uns doch sowieso alle um, wenn Sie auf Ihrem wahnsinnigen Plan bestehen!«

1 ... 55 56 57 58 59 60 61 62 63 ... 91
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)