Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Любовно-фантастические романы » Die Tribute Von Panem. Flammender Zorn
Die Tribute Von Panem. Flammender Zorn - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Die Tribute Von Panem. Flammender Zorn

Электронная книга - «Die Tribute Von Panem. Flammender Zorn». Краткое содержание книги:

Möge das Gute siegen! Möge die Liebe siegen! Das grandiose Finale! Katniss gegen das Kapitol! Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alle daran, seinen Willen zu brechen, um ihn als Waffe gegen die Rebellen einsetzen zu können. Gale hingegen kämpft weiterhin an der Seite der Aufständischen, und das, zu Katniss' Schrecken, ohne Rücksicht auf Verluste. Als sie merkt, dass auch die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind. Es scheint ihr fast unmöglich, die zu schützen, die sie liebt.
1 ... 42 43 44 45 46 47 48 49 50 ... 81
Перейти на страницу:

Ob ich etwas dagegen habe? Wie sollte ich, wo sie doch nach dem Jubel-Jubiläum von Snow fast zu Tode gefoltert wurde? Ich habe kein Recht, mich zu beschweren, und das weiß sie auch.

Johanna seufzt, als das Morfix in ihren Blutkreislauf strömt.

»Vielleicht war das gar nicht so verkehrt, was die aus 6 gemacht haben. Sich komplett zudröhnen und dann den Körper mit Blumen bemalen. Gar kein so schlechtes Leben. Jedenfalls machten die zwei einen glücklicheren Eindruck als alle anderen.«

In den Wochen, seit ich Distrikt 13 verlassen habe, hat sie etwas zugenommen. Auf ihrem kahl rasierten Kopf ist zarter Flaum nachgewachsen, der die Narben ein wenig verdeckt. Doch wenn sie etwas von meinem Morfix abzwackt, hat sie offenbar immer noch zu kämpfen.

»Jeden Tag kommt so ein Psychodoktor vorbei, der mir helfen soll. Als ob ein Typ, der sein Leben in diesem Labyrinth zugebracht hat, mich heilen könnte. So ein Vollidiot! Mindestens zwanzig Mal pro Sitzung erinnert er mich daran, dass ich außer Gefahr bin.« Ich ringe mir ein Lächeln ab. Wirklich idiotisch, so etwas zu sagen, vor allem zu einem Sieger. Als ob es einen solchen Zustand überhaupt geben könnte. »Und du, Spotttölpelchen? Hast du das Gefühl, dass du außer Gefahr bist?«

»Ja, klar. Jedenfalls, bis auf mich geschossen wurde«, sage ich.

»Ich bitte dich. Die Kugel hat dich nicht mal berührt. Dafür hat Cinna gesorgt«, sagt sie.

Ich denke an die schusssicheren Schichten in meinem Spotttölpelkostüm. Aber irgendwoher muss der Schmerz ja gekommen sein. »Hab ich Rippen gebrochen?«

»Nicht mal das. Nur ziemlich geprellt. Durch die Wucht der Kugel ist deine Milz gerissen. Die konnten sie nicht zusammenflicken.« Sie winkt ab. »Keine Sorge, die braucht man nicht. Und selbst wenn, für dich würden sie schon eine finden, was? Sind ja alle darum bemüht, dein Leben zu retten.«

»Hasst du mich deshalb?«, frage ich.

»Zum Teil«, gibt sie zu. »Sicher spielt auch Eifersucht hinein. Ich finde dich einfach schwer zu ertragen. Mit deiner kitschigen Liebesgeschichte und deiner Show als Schutzpatronin der Hilflosen. Nur dass es gar keine Show ist, was dich noch unerträglicher macht. Das darfst du jetzt gern persönlich nehmen.«

»Du müsstest der Spotttölpel sein. Dir brauchte keiner den Text einzuflüstern«, sage ich.

»Stimmt. Aber mich kann niemand leiden«, sagt sie.

»Aber sie haben dir vertraut. Um mich rauszuholen«, erinnere ich sie. »Und sie haben Angst vor dir.«

»Hier vielleicht. Im Kapitol bist du es, die sie fürchten.« Gale erscheint in der Tür und schnell macht Johanna sich los und schließt mich wieder an den Morfix-Tropf an. »Dein Cousin hat keine Angst vor mir«, raunt sie mir zu. Sie steht hastig auf und geht zur Tür. Im Vorbeigehen stößt sie Gale mit der Hüfte ans Bein. »Wie geht’s, Hübscher?« Wir hören ihr Lachen noch, als sie schon im Flur ist.

Ich schaue ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an und er nimmt meine Hand. »Oh, jetzt habe ich aber Angst!«, sagt er fast unhörbar. Ich lache, aber dann zucke ich vor Schmerzen zusammen. »Langsam.« Er streichelt mein Gesicht, während der Schmerz nachlässt. »Du musst mal damit aufhören, dich immer in Gefahr zu bringen.«

»Ich weiß. Nur, da hatte jemand einen Berg in die Luft gejagt«, sage ich.

Anstatt zurückzuweichen, beugt er sich näher zu mir und schaut mich prüfend an. »Du hältst mich für herzlos.«

»Ich weiß, dass du das nicht bist. Aber in Ordnung finde ich es trotzdem nicht.«

Jetzt weicht er zurück, fast ungeduldig. »Katniss, ist es nicht das Gleiche, ob wir unsere Feinde in einem Bergwerk vernichten oder ob wir sie mit einem von Beetees Pfeilen vom Himmel schießen? Im Ergebnis läuft es auf dasselbe hinaus.«

»Ich weiß nicht. Erstens wurden wir in Distrikt 8 angegriffen. Das Lazarett wurde angegriffen«, sage ich.

»Ja, und die Hoverplanes kamen aus Distrikt 2«, sagt er. »Indem wir sie ausgeschaltet haben, haben wir weitere Angriffe verhindert.«

»Aber mit dieser Logik könntest du es immer rechtfertigen, jemanden zu töten. Dann könntest du es auch rechtfertigen, junge Leute in die Hungerspiele zu schicken, um zu verhindern, dass die Distrikte aus dem Ruder laufen«, sage ich.

»Das glaube ich einfach nicht«, sagt er. »Ich schon«, sage ich. »Muss wohl an den Ausflügen in die Arena liegen.«

»Also schön. Im Streiten sind wir wirklich große Klasse«, sagt er. »Das waren wir schon immer. Vielleicht ist das gut so. Ganz im Vertrauen, Distrikt 2 gehört jetzt uns.«

»Wirklich?« Ganz kurz verspüre ich Triumph. Dann denke ich an die Menschen auf dem Platz. »Gab es noch Widerstand, nachdem ich angeschossen wurde?«

»Kaum. Die Arbeiter aus der Nuss sind auf die Soldaten des Kapitols losgegangen. Die Rebellen haben nur dagesessen und zugeschaut«, sagt er. »Im Grunde hat das ganze Land nur dagesessen und zugeschaut.«

»Ja, das können sie richtig gut«, sage ich.

Man sollte meinen, dass man sich nach dem Verlust eines wichtigen Organs erst mal ein paar Wochen ausruhen dürfte, aber aus irgendeinem Grund wollen die Ärzte, dass ich so schnell wie möglich aufstehe und mich bewege. Selbst unter Morfix sind die inneren Schmerzen an den ersten Tagen heftig, aber dann lassen sie deutlich nach. Die geprellten Rippen dagegen tun noch länger weh. Allmählich bereue ich es, dass ich Johanna von meinem Morfix abgebe, trotzdem lasse ich es weiterhin zu, dass sie sich bedient.

Gerüchte über meinen Tod haben die Runde gemacht, deshalb schickt man ein Kamerateam an mein Krankenbett. Ich prahle mit meinen genähten Wunden und den beeindruckenden Prellungen und gratuliere den Distrikten zu ihrem erfolgreichen Kampf für die Einheit. Dann kündige ich dem Kapitol an, dass sie bald mit uns rechnen können.

Zu meiner Rehabilitation gehören kleine Spaziergänge an der frischen Luft. Eines Nachmittags gesellt sich Plutarch dazu und klärt mich über die aktuelle Lage auf. Jetzt, da Distrikt 2 sich mit uns verbündet hat, gönnen sich die Rebellen eine Verschnaufpause vom Krieg, um sich neu zu formieren. Sie sichern die Nachschublinien, pflegen die Verwundeten, ordnen ihre Truppen neu. Wie Distrikt 13 während der Dunklen Tage ist jetzt das Kapitol von fremder Hilfe völlig abgeschnitten und droht den Feinden mit einem Nuklearangriff. Im Gegensatz zu 13 damals ist das Kapitol nicht in der Position, sich neu zu erfinden und autark zu werden.

»Ach, die Stadt wird sich schon eine Weile durchschlagen«, sagt Plutarch. »Bestimmt haben sie Vorräte für den Notfall gebunkert. Der entscheidende Unterschied zwischen 13 und dem Kapitol liegt in den Erwartungen der Bevölkerung. Distrikt 13 war an Entbehrungen schon lange gewöhnt, während sie im Kapitol nur Panem et Circenses kennen.«

»Was heißt das?« Ich habe nur Panem verstanden.

»Das ist ein Spruch, der schon Tausende Jahre alt ist, verfasst in einer Sprache namens Latein über eine Stadt namens Rom«, erklärt er. »Panem et Circenses kann man übersetzen als >Brot und Spiele<. Der Verfasser wollte damit ausdrücken, dass das Volk im Tausch gegen einen vollen Bauch und Unterhaltung seine politische Verantwortung und damit seine Macht hergegeben habe.«

Ich denke an das Kapitol. Den Überfluss. Und die ultimative Unterhaltung. Die Hungerspiele. »Dafür sind die Distrikte also da. Um Brot und Spiele zu liefern.«

»Ja. Und solange das hereinkam, konnte das Kapitol sein kleines Reich beherrschen. Jetzt aber wird keins von beiden mehr geliefert, jedenfalls nicht in dem Maß, wie die Leute es gewohnt sind«, sagt Plutarch. »Wir dagegen haben zu essen, und ich werde einen Unterhaltungspropo inszenieren, der bestimmt gut ankommt. Eine Hochzeit gefällt schließlich jedem.«

Ich erstarre. Bei dem Gedanken daran, was er da vorschlägt - eine perverse Hochzeit zwischen Peeta und mir zu veranstalten -, wird mir ganz elend. Seit ich zurück bin, habe ich es noch nicht über mich gebracht, vor den Einwegspiegel zu treten, und ich habe darum gebeten, dass nur Haymitch mich über Peetas Zustand auf dem Laufenden hält. Er erzählt mir sehr wenig. Sie probieren verschiedene Methoden aus. Sie werden Peeta niemals ganz heilen können. Und jetzt wollen sie, dass ich ihn für einen Propo heirate?

1 ... 42 43 44 45 46 47 48 49 50 ... 81
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)