Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Эзотерика » Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott
Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott

Электронная книга - «Der Gott, den es nicht gibt - Westliche Religion und die Lüge von Gott». Краткое содержание книги:

Aus dem Englischen übertragen von Renate Schilling Titel der Originalausgabe
GOD IS DEAD – Now Zen is the only living truth Osho International Foundation, Switzerland, www.osho.com.
1 ... 33 34 35 36 37 38 39 40 41 ... 83
Перейти на страницу:

Und jene, die nicht im Einklang mit der Natur und mit der Existenz sind, sind bereits bestraft.

Schaut euch doch eure Heiligen an: Sie können nicht lächeln, sie können nicht lachen, sie können nichts genießen. Sie sind die hässlichsten menschlichen Wesen, die aus dem Bereich der Menschlichkeit in eine Art Dunkelheit ohne Ende gefallen sind. Sie quälen sich selbst, sie sind Masochisten, und sie leiden bereits. Ihr Leiden wird nicht durch irgendjemand anderen verursacht, sondern durch sie selbst.

Das ist das Kriterium: Wenn du leidest, bedeutet das, dass du nicht im Einklang mit der Natur bist. Wenn du unglücklich bist, bedeutet das, dass du nicht im Einklang mit der Natur bist. In dem Augenblick, in dem du wahrnimmst, dass du unglücklich bist, dass du leidest, dass du dich quälst, versuche also sofort, den Abstand geringer zu machen, dich näher zur Existenz zu begeben, und plötzlich wird es Licht werden, wird Freude auftauchen, werden Lieder auftauchen, wird ein Feiern auftauchen.

Im Einklang mit der Existenz zu sein enthält seine eigene Belohnung; nicht im Einklang mit ihr zu sein enthält seine eigene Bestrafung. Mein Konzept ist also sehr einfach und klar.

Wenn man einen Gott erschafft, wird dieser Gott urteilen. Und sein Urteil wird immer alt sein, wird immer hinter der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins hinterher hinken. Und wenn man den Schriften folgt, die von Priestern stammen und nicht von Gott

...

Dafür gibt es eindeutige Beweise. Die Hindus behaupten, die Veden wären von Gott selbst verfasst, doch ich verstehe nicht, wie man so dumm sein kann. Jahrtausendelang hat niemand dieser Vorstellung widersprochen. Doch die Veden selbst enthalten den Beweis dafür, dass sie von Priestern verfasst wurden. Es braucht keine äußeren Beweise.

Ich will euch sagen, welche Beweise die Veden enthalten: Achtundneunzig Prozent der Gebete in den Veden stammen von Priestern. Gott würde kein Gebet sprechen. Es gibt keinen anderen Gott – zu wem sollte er also beten? Betrachtet nur einmal diesen Punkt. Gott kann niemanden anbeten, Gott kann zu niemandem beten, Gott kann niemanden um etwas bitten, weil es jenseits von ihm niemanden mehr gibt. Doch die Veden bestehen fast nur aus Gebeten, und der Inhalt der Gebete ist so schwachsinnig, dass es ein Wunder ist, dass sie noch nie jemand hinterfragt hat.

Einer dieser so genannten hinduistischen Seher betet – natürlich zu Gott: »Lass deine Wolken in diesem Jahr nur auf meine Felder regnen und nicht auf die Felder meiner Feinde.« Glaubt ihr vielleicht, dass solche Schriften von Gott kommen könnten?

Ein anderer bittet Gott: »Lass meine Kühe mehr und mehr Milch geben, und lass die Kühe meiner Feinde keine Milch mehr geben.«

Würde Gott etwa solche Dinge schreiben? Das ist der eindeutige Beweis aus den Veden selbst, dass dies die Schriften ganz gewöhnlicher Gläubiger, Brahmanen und Priester sind. Und doch hat man jahrtausendelang behauptet, dass die Veden von Gott verfasst worden seien. Alle Religionen versuchen zu beweisen, dass ihre heiligen Schriften von Gott stammen. Wenn schon nicht direkt verfasst, dann doch zumindest über einen Boten übermittelt; jedenfalls so, dass die Worte direkt von Gott stammen.

Sobald man die Fiktion eines Gottes akzeptiert ha t, muss man diese heiligen Schriften akzeptieren, muss man seine Gebote akzeptieren. Und seine Gebote sind absolut gegen die Natur, denn diese Schriften schreiben euch vor, ein abnormales, dummes, schwachsinniges Leben zu führen: Esst nicht nach den Bedürfnissen eures Körpers, sondern fastet. Lebt nicht in der Welt, sondern entsagt ihr, geht in den Himalaja und lebt in den Höhlen dort. Unter vielen Schwierigkeiten hat sich der Mensch aus den Höhlen herausentwickelt. Jahrtausende des Kampfes haben die Menschheit aus den Höhlen geführt, und diese sogenannten heiligen Schriften schicken sie zurück: »Geht in die Höhlen!«

Es gibt natürlich bestimmte psychologische Gründe dahinter.

Wenn man fastet, wird die Vorstellungskraft lebhafter. Natürlich wird man sich zuerst einmal Nahrung vorstellen; das ist die erste Vorstellung, die auftaucht. Die ganze Nacht hindurch wird man sich vorstellen, dass man vom König selbst zu einem großen Festmahl eingeladen wurde. Das muss einfach so kommen. Wenn man sexuell ausgehungert ist, hat man sexuelle Träume. Wenn man physisch ausgehungert ist, träumt man vom Essen. Wenn man durstig ist, träumt man von Wasser.

Eure Träume zeigen, was ihr braucht und was ihr euch selbst versagt. Träume sind Hinweise eurer eigenen inneren Natur, dass ihr euch unnötigerweise gegen die Natur wendet und dadurch leidet. Doch alle Religionen stellen das Fasten als eine Tugend hin, als eine große Tugend. Der Grund dafür ist einfach, dass das Fasten Halluzinationen fördert. Das ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache. Wenn man drei Wochen am Stück fastet und allein in einer Höhle im Himalaja sitzt, wird man anfangen zu halluzinieren.

Am Ende der zweiten Woche wird man anfangen, mit sich selbst zu reden. Am Ende der dritten Woche wird man anfangen, sich mit Gott zu unterhalten. Diesen Dialog führt man selbst von beiden Seiten. Man stellt Fragen, und man beantwortet die Fragen und hat das Gefühl, dass die Antworten von Gott kommen. Am Ende der vierten Woche wird man in der Lage sein, seinen Gott unmittelbar zu sehen, Jesus Christus oder Krishna oder Buddha oder an wen auch immer man glaubt. In der vierten Woche verliert man die Herrschaft über seine Intelligenz, verliert man den Kontakt mit der Realität. Man kann nicht mehr unterscheiden, was real und was geträumt ist; man ist in den Zustand eines kleinen Kindes zurückgefallen.

Kleine Kinder können anfangs nicht zwischen Traum und Realität unterscheiden. Im T raum spielen sie mit einem Spielzeug, und wenn sie am Morgen aufwachen und das Spielzeug ist verschwunden, fangen sie an zu weinen: »Wo ist mein Spielzeug?«

Sie realisieren nicht, dass das Spielzeug nur im Traum vorhanden war. Es braucht ein wenig Reife, ein gewisses Maß an Intelligenz, um zwischen dem Realen und dem Irrealen zu unterscheiden. Nach vier Wochen Fasten hat man die Unterscheidungskraft seiner Intelligenz vollkommen verloren.

Alleinsein ist aber absolut notwendig dafür, denn wenn jemand anderer dabei ist, wird man mit ihm reden. Das ist eine Entlastung.

Doch wenn man allein lebt ... und jede Religion schreibt das Alleinsein vor, im Kloster, in einer Zelle oder in einer Höhle. Lebt allein. Warum allein? Damit man mit niemandem sprechen kann –

dann entwickelt der Verstand einen solchen Drang zu sprechen, dass man anfangen wird, mit sich selbst zu reden.

Ihr habt bestimmt schon solche Leute auf der Straße gesehen.

Ihre Lippen bewegen sich, doch sie sind allein. Sie eilen in ihr Büro oder nach Hause, und ihre Lippen bewegen sich. Manchmal machen sie Gesten, als würden sie etwas wegwerfen. Was passiert mit ihnen? Sie gehen wie Roboter nach Hause, weil es eine mechanische Gewohnheit geworden ist. Sie müssen nicht darüber nachdenken, wo sie rechts abbiegen müssen und wo sie links abbiegen müssen, das machen ihre Füße ganz von allein. Ich habe schon Leute gesehen, die an ihren Fingern Geldbeträge abgezählt haben oder die ihre Lippen bewegt und vor sich hin gemurmelt haben.

Ich liebe folgende Geschichte dazu.

Ein Mann war zum Zentrum der Aufmerksamkeit einer Menschenmenge geworden, die in einem Warteraum in einem Bahnhof saß. Der Zug war verspätet, und alle warteten auf den Zu g, doch dabei konzentrierten sie sich auf einen Mann, der ruhig in einem Stuhl saß. Seine Lippen bewegten sich, und ab und zu lächelte er, ab und zu kicherte er, und ab und zu warf er etwas mit einer Handbewegung beiseite. Schließlich konnten sie der Versuchung nicht mehr widerstehen, nachzufragen, was da eigentlich los war.

1 ... 33 34 35 36 37 38 39 40 41 ... 83
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)