Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Прочая древняя литература » Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L
Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L

Электронная книга - «Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L». Краткое содержание книги:

Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L
1 ... 16 17 18 19 20 21 22 23 24 ... 75
Перейти на страницу:

»Das überrascht – Sie meinen, Sie haben das gewusst?«

»Percy, dass Quintus hier im Camp auftaucht, um seine Dienste anzubieten … ich wäre doch ein Narr, wenn mich das nicht misstrauisch machte.«

»Warum haben Sie ihn dann hereingelassen?«

»Weil es manchmal besser ist, jemanden, dem man misstraut, in der Nähe zu behalten, damit man ein Auge auf ihn haben kann. Vielleicht ist er ja, was er zu sein behauptet: ein Halbblut, das ein Zuhause sucht. Er hat bisher nichts getan, das mir einen Grund gegeben hätte, seine Loyalität in Frage zu stellen. Aber du kannst mir glauben, ich werde ein Auge …«

Annabeth kam auf uns zu. Vermutlich wollte sie wissen, warum wir so lange brauchten.

»Percy, bist du so weit?«

Ich nickte. Meine Hand glitt in meine Tasche zu der Pfeife, die Quintus mir gegeben hatte. Ich schaute mich um und sah, dass Quintus mich aufmerksam beobachtete. Er hob die Hand zu einem Abschiedsgruß.

Unsere Späher melden Erfolg, hatte Luke gesagt. Am selben Tag, an dem wir diesen Auftrag erhalten hatten, hatte Luke bereits davon gewusst.

»Seid vorsichtig«, sagte Chiron. »Und gute Jagd.«

»Ebenfalls«, sagte ich.

Wir gingen hinüber zu den Findlingen, wo Tyson und Grover schon auf uns warteten. Ich starrte den Spalt zwischen den Quadern an – den Eingang, der uns gleich verschlingen würde.

»Na«, sagte Grover nervös, »dann leb wohl, Sonnenschein.«

»Hallo, Felsen«, sagte Tyson zustimmend.

Und zusammen stiegen wir vier hinab in die Finsternis.

Wir begegnen dem Gott mit den zwei Gesichtern

Der Tunnel sah ganz anders aus als der, in den Annabeth und ich gestolpert waren. Jetzt war er rund wie ein Abwasserrohr, erbaut aus roten Ziegelsteinen, und alle drei Meter gab es ein mit Eisen vergittertes rundes Fenster. Ich leuchtete aus purer Neugier mit der Taschenlampe durch ein Fenster, konnte aber nichts sehen: Es führte hinaus in endlose Dunkelheit. Ich glaubte, auf der anderen Seite Stimmen zu hören, aber das konnte auch der kalte Wind sein.

Annabeth gab sich alle Mühe, uns zu führen. Sie hatte es sich in den Kopf gesetzt, dass wir uns an die linke Mauer halten sollten.

»Wenn wir mit der linken Hand immer der Mauer folgen«, sagte sie, »müssten wir den Rückweg finden, indem wir uns einfach umdrehen.«

Leider verschwand die linke Mauer, sowie sie das gesagt hatte. Wir befanden uns in der Mitte einer runden Höhle, aus der acht Tunnel hinausführten, und wir hatten keine Ahnung, wie wir dort gelandet waren.

»Äh, woher sind wir denn gekommen?«, fragte Grover nervös.

»Dreh dich einfach um«, sagte Annabeth.

Wir drehten uns alle zu unterschiedlichen Tunneln um. Es war verrückt. Wir konnten uns einfach nicht entscheiden, welcher Weg zum Camp zurückführte.

»Linke Mauern sind fies«, sagte Tyson. »Wo lang jetzt?«

Annabeth ließ den Strahl ihrer Taschenlampe über die gewölbten Eingänge zu den acht Tunneln schweifen. Soweit ich sehen konnte, waren sie alle identisch. »Da lang«, sagte sie.

»Woher weißt du das?«, fragte ich.

»Durch Deduktion.«

»Das heißt … pure Vermutung?«

»Komm einfach«, sagte sie.

Der Tunnel, den sie ausgesucht hatte, wurde bald schmaler. Die Wände verwandelten sich in grauen Zement und die Decke war bald so niedrig, dass wir die Köpfe einziehen mussten. Tyson musste kriechen.

Grovers keuchender Atem war das lauteste Geräusch im Labyrinth. »Ich kann das nicht mehr aushalten«, flüsterte er. »Sind wir bald da?«

»Wir sind erst seit fünf Minuten hier unten«, sagte Annabeth.

»Es muss länger sein«, beharrte Grover. »Und wieso sollte Pan sich hier unten verstecken? Das ist doch das Gegenteil von Wildnis.«

Wir mühten uns weiter voran. Als ich gerade sicher war, dass der Tunnel so eng werden würde, dass er uns zerquetschte, öffnete er sich zu einem weiten Saal. Ich ließ den Strahl meiner Taschenlampe an den Wänden entlangwandern und sagte: »Meine Güte!«

Der gesamte Saal war mit Mosaiken geschmückt. Die Bilder waren verschmutzt und verblasst, aber ich konnte die Farben noch erkennen – Rot, Blau, Grün und Gold. Der Fries zeigte die olympischen Gottheiten bei einem Gelage. Ich sah meinen Dad, Poseidon, mit seinem Dreizack, er hielt Dionysos Trauben hin, die dieser in Wein verwandeln sollte. Zeus feierte mit einigen Satyrn, und Hermes flog auf seinen geflügelten Sandalen durch die Luft. Die Bilder waren wunderschön, aber sie waren nicht sonderlich korrekt. Ich hatte die Götter schließlich gesehen. Dionysos war nicht so hübsch und Hermes hatte keine so große Nase.

Mitten im Saal gab es einen Brunnen mit drei Wasserspeiern übereinander. Er sah aus, als ob er schon sehr lange kein Wasser mehr führte.

»Was ist das hier?«, murmelte ich. »Das sieht aus wie …«

»Römisch«, sagte Annabeth. »Diese Mosaiken sind an die zweitausend Jahre alt.«

»Aber wie können die römisch sein?« Ich kannte mich nicht sehr gut mit Alter Geschichte aus, aber ich war doch ziemlich sicher, dass die Römer es nicht bis nach Long Island geschafft hatten.

»Das Labyrinth ist eine Art Flickwerk«, sagte Annabeth. »Ich habe dir doch gesagt, dass es immer größer wird, es werden immer neue Stücke hinzugefügt. Es ist das einzige Stück Architektur, das von selbst wächst.«

»Das klingt so, als ob es lebt.«

Ein Stöhnen hallte vor uns im Tunnel wider.

»Reden wir nicht darüber, ob es lebt«, wimmerte Grover. »Okay?«

»Na gut«, sagte Annabeth. »Vorwärts.«

»Durch den Tunnel mit den bösen Geräuschen?«, fragte Tyson. Auch er sah nervös aus.

»Ja«, sagte Annabeth. »Die Architektur wird älter. Das ist ein gutes Zeichen. Dädalus’ Werkstatt müsste im ältesten Teil liegen.«

Das klang logisch, aber schon bald spielte das Labyrinth wieder mit uns – wir waren noch keine zwanzig Meter gegangen, da verwandelte sich der Tunnel abermals in Zement, und Messingrohre zogen sich an den Seiten entlang. Die Wände waren mit Graffiti besprüht. Ein neongrelles Tag behauptete MOZ ROCKT.

»Ich glaube, das ist nicht römisch«, sagte ich hilfsbereit.

Annabeth holte tief Luft und stürmte weiter voran.

Ungefähr jeden Meter gab es Ecken und Kurven und abzweigende Tunnel. Der Boden unter uns wechselte von Zement zu Lehm zu Klinker und wieder zurück. Das alles ergab überhaupt keinen Sinn. Wir stolperten in einen Weinkeller – jede Menge verstaubter Flaschen in Holzgestellen –, als ob wir unter irgendeinem Haus unterwegs wären, aber es gab keinen Ausgang nach oben, nur immer neue Tunnel.

Später war die Decke aus Holzbrettern und ich konnte über uns Stimmen und das Knacken von Schritten hören, als ob wir uns unter einer Art Bar befänden. Es war beruhigend, Menschen zu hören, aber wir konnten sie nicht erreichen. Wir saßen hier unten fest und kamen nicht hinaus. Dann fanden wir unser erstes Skelett.

Es war weiß gekleidet, in eine Art Uniform. Neben ihm stand ein Holzgestell mit Glasflaschen.

»Ein Milchmann«, sagte Annabeth.

»Was?«, fragte ich.

»Die haben früher Milch ausgetragen.«

»Ja, das weiß ich, aber … das war, als meine Mom noch klein war, so ungefähr vor einer Million Jahren. Was macht der denn hier?«

»Manche kommen aus Versehen hier herein«, sagte Annabeth. »Andere wollen das Labyrinth erforschen und finden niemals wieder hinaus. Vor langer Zeit haben die Kreter sogar Leute als Menschenopfer hier eingesperrt.«

Grover stieß ein würgendes Geräusch aus. »Der ist aber schon lange hier unten.« Er zeigte auf die Flaschen des Skeletts, die von weißem Staub überzogen waren. Die Knochenfinger krallten sich in die Klinkermauer, als sei er bei dem Versuch, hinauszugelangen, gestorben.

»Nur Knochen«, sagte Tyson. »Keine Sorge, Ziegenjunge. Milchmann ist tot.«

»Der Milchmann ist auch nicht mein Problem«, sagte Grover. »Sondern der Geruch. Monster. Kannst du die nicht riechen?«

Tyson nickte. »Jede Menge Monster. Aber unterirdisch riecht es eben so. Monster und tote Milchleute.«

1 ... 16 17 18 19 20 21 22 23 24 ... 75
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)