Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Прочая древняя литература » Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L
Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L

Электронная книга - «Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L». Краткое содержание книги:

Percy Jackson 04 - Die Schlacht Um Das L
1 ... 13 14 15 16 17 18 19 20 21 ... 75
Перейти на страницу:

Annabeth stand hinten im Raum und suchte in alten Rollen.

»Klopf, klopf«, sagte ich.

Sie fuhr herum. »Ach … hallo. Hab dich gar nicht gehört.«

»Alles in Ordnung?«

Sie starrte stirnrunzelnd die Schriftrolle in ihrer Hand an. »Ich versuche bloß, ein paar Sachen rauszufinden. Dieses Labyrinth ist so riesig. Und die Geschichten widersprechen sich allesamt. Die Karten führen einfach nur von nirgendwo nach nirgendwo.«

Ich dachte daran, was Quintus gesagt hatte, darüber, dass das Labyrinth versucht, einen zu verwirren. Ich fragte mich, ob Annabeth das schon wusste.

»Wir kommen schon noch dahinter«, versprach ich.

Ihre Haare hatten sich gelöst und umgaben ihr Gesicht wie ein wirrer blonder Vorhang. Ihre grauen Augen sahen fast schwarz aus.

»Ich wollte schon einen Auftrag bekommen, seit ich sieben war«, sagte sie.

»Du wirst das großartig machen.«

Sie sah mich dankbar an, aber dann starrte sie auf all die Bücher und Schriftrollen, die sie aus den Regalen gezogen hatte. »Ich mache mir Sorgen, Percy. Vielleicht hätte ich dich nicht bitten dürfen mitzukommen. Und Tyson und Grover auch nicht.«

»He, wir sind deine Freunde. Das würden wir uns doch nicht entgehen lassen.«

»Aber …« Sie verstummte.

»Was ist los?«, fragte ich. »Ist es die Weissagung?«

»Bestimmt wird alles gut gehen«, sagte sie leise.

»Wie lautete denn diese letzte Zeile?«

Dann tat sie etwas, das mich total überraschte. Sie blinzelte ihre Tränen in den Augen weg und streckte die Arme aus.

Ich trat auf sie zu und zog sie an mich. Schmetterlinge fingen an, meinen Magen in eine Tanzfläche zu verwandeln.

»He, hör mal … schon gut.« Ich streichelte ihren Rücken.

Ich war mir jedes Gegenstands im Zimmer genau bewusst. Ich hatte das Gefühl, noch die kleinsten Buchstaben auf irgendeinem Buch in den Regalen lesen zu können. Annabeths Haare dufteten wie Zitronenseife. Sie zitterte.

»Chiron könnte Recht haben«, murmelte sie. »Ich breche die Regeln. Aber ich weiß nicht, was ich sonst machen soll. Ich brauche euch alle drei. Und mir kommt es eben so richtig vor.«

»Dann mach dir keine Sorgen mehr darüber«, brachte ich heraus. »Wir hatten schon jede Menge Probleme und wir haben sie immer gelöst.«

»Diesmal ist es anders. Ich will nicht, dass euch etwas passiert … keinem von euch.«

Hinter mir räusperte sich jemand.

Es war einer von Annabeths Halbbrüdern, Malcolm. Sein Gesicht war knallrot. »Äh, tut mir leid«, sagte er. »Bogenschießen fängt an, Annabeth. Chiron hat gesagt, ich soll dich holen.«

Ich trat einen Schritt zurück. »Wir haben uns nur Landkarten angesehen«, sagte ich blödsinnigerweise.

Malcolm starrte mich an. »Von mir aus.«

»Sag Chiron, ich komme gleich«, sagte Annabeth und Malcolm stürzte davon.

Annabeth rieb sich die Augen. »Geh schon mal. Ich mach mich jetzt wohl besser zum Bogenschießen fertig.«

Ich nickte und war verwirrter als je zuvor in meinem Leben. Ich wollte aus der Hütte rennen … aber gleichzeitig wollte ich das auch wieder nicht.

»Annabeth?«, fragte ich. »Was deine Weissagung angeht – diese Zeile mit der sterbende Heros Zerstörung gebot …«

»Du möchtest wissen, welcher gemeint ist? Ich weiß es nicht.«

»Nein. Es geht um etwas anderes. Ich dachte daran, dass die letzte Zeile sich meistens auf die darüber reimt. Hatte die zu tun mit – hat die mit dem Wort Tod aufgehört?«

Annabeth starrte ihre Schriftrollen an. »Geh jetzt lieber, Percy. Mach dich für unseren Auftrag bereit. Wir … wir sehen uns morgen früh.«

Ich ließ sie stehen, und sie starrte noch immer die Karten an, die von nirgendwo nach nirgendwo führten, aber ich konnte das Gefühl nicht abschütteln, dass irgendwer von uns diesen Einsatz nicht überleben würde.

Nico kauft Happy Meals für die Toten

Immerhin konnte ich vor unserem Aufbruch noch einmal gut schlafen, stimmt’s?

Irrtum.

In dieser Nacht befand ich mich im Traum in der Luxuskajüte der Prinzessin Andromeda. Aus den Fenstern sah man auf eine vom Mondlicht beleuchtete See. Kalter Wind ließ die Samtvorhänge rascheln.

Luke kniete auf einem Perserteppich vor dem goldenen Sarkophag des Kronos. Im Mondschein sahen Lukes blonde Haare schneeweiß aus. Er trug einen griechischen Chiton und ein weißes Himation, eine Art Umhang, der über seine Schultern fiel. Die weiße Kleidung ließ ihn alterslos und ein wenig unwirklich aussehen, wie einen der Nebengötter auf dem Olymp. Als ich ihn zuletzt gesehen hatte, war er zerschlagen und bewusstlos gewesen nach seinem schrecklichen Sturz von Mount Tam. Jetzt sah er toll aus. Fast schon zu gesund.

»Unsere Späher melden Erfolg, hoher Herr«, sagte er. »Camp Half-Blood hat einen Auftrag erteilt, wie Ihr vorausgesagt habt. Unsere Seite des Handels ist fast abgeschlossen.«

Hervorragend. Kronos’ Stimme sprach nicht direkt, sondern durchbohrte mein Bewusstsein wie ein Dolch. Sie gefror geradezu vor Grausamkeit. Wenn wir erst die Möglichkeit haben, uns zu orientieren, werde ich unser Heer persönlich hindurchführen.

Luke schloss die Augen, wie um sich zu konzentrieren. »Hoher Herr, vielleicht ist es noch zu früh. Vielleicht sollten Krios oder Hyperion die Führung übernehmen …«

Nein. Die Stimme war leise, aber absolut fest. Ich werde uns anführen. Eine weitere Seele wird sich unserer Sache anschließen, und das wird ausreichen. Endlich werde ich mich voll und ganz aus dem Tartarus erheben.

»Aber die Gestalt, hoher Herr …« Lukes Stimme zitterte.

Zeig mir dein Schwert, Luke Castellan.

Ich fuhr zusammen. Mir ging auf, dass ich noch niemals Lukes Nachnamen gehört hatte. Ich hatte noch nie darüber nachgedacht.

Luke zog sein Schwert. Rückenbeißers doppelte Klinge glühte tückisch – halb Stahl, halb himmlische Bronze. Ich wäre von diesem Schwert mehrere Male fast erschlagen worden. Es war eine üble Waffe, die Sterbliche und Monster gleichermaßen töten konnte, und die einzige Klinge, vor der ich mich wirklich fürchtete.

Du hast mir deinen Eid geleistet, mahnte Kronos jetzt. Du hast zum Beweis für deinen Schwur das Schwert angenommen.

»Ja, hoher Herr. Ich meine nur …«

Du wolltest Macht. Die habe ich dir gegeben. Nichts kann dir jetzt noch widerfahren. Bald wirst du die Welt der Götter und der Sterblichen regieren. Willst du dich nicht rächen? Und den Olymp in Trümmern sehen?

Ein Zittern durchfuhr Lukes Körper. »Doch.«

Der Sarg glühte, goldenes Licht füllte den Raum. Dann mach die Streitmacht bereit. Sowie der Handel abgeschlossen ist, werden wir vorrücken. Zuerst wird Camp Half-Blood in Asche gelegt werden. Und wenn diese lästigen Heroen erst ausgeschaltet sind, werden wir zum Olymp weitermarschieren.

Nun wurde an der Tür der Luxuskajüte geklopft. Das Licht des Sarges erlosch. Luke stand auf. Er steckte das Schwert in die Scheide, zog seine weißen Gewänder zurecht und holte tief Luft.

»Herein.«

Die Türen öffneten sich. Zwei Dracaenae glitten herein – Schlangenfrauen mit doppelten Schlangenrümpfen an Stelle von Beinen. Zwischen ihnen ging Kelli, die Empusa, die bei meinem Schnuppertreffen in der Schule als Cheerleaderin aufgetreten war.

1 ... 13 14 15 16 17 18 19 20 21 ... 75
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)