Shades of Grey - Geheimes Verlangen
- Автор: Джеймс Эрика Леонард
- Серия: Shades of Grey #1
- Год: 2012
- Язык: немецкий
- Жанр: Современная русская и зарубежная проза
Электронная книга - «Shades of Grey - Geheimes Verlangen». Краткое содержание книги:
»Ich will dich, Anastasia. Jetzt. Und du willst mich. Deshalb bist du hergekommen.«
»Ich musste es wissen«, verteidige ich mich.
»Und was tust du jetzt, da du es weißt? Kommen oder gehen?«
Er steht ganz dicht vor mir.
»Ich komme«, murmle ich.
»Oh, das möchte ich doch hoffen.« Er sieht mich an. »Du warst so wütend auf mich.«
»Ja.«
»Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendjemand außer meiner Familie jemals wütend auf mich gewesen wäre. Aber es gefällt mir.«
Er streicht mir mit der Fingerspitze über die Wange. O Gott, seine Nähe, sein herrlicher Geruch. Eigentlich sollten wir reden, aber mein Herz hämmert, und mein Blut rauscht singend durch meinen Körper, lässt meine Lust erwachen … überall. Christian beugt sich vor und streicht mit der Nase über meine Schulter bis hinauf zu meinem Ohr. Seine Finger berühren mein Haar.
»Wir sollten reden«, sage ich leise.
»Später.«
»Aber es gibt so vieles, was ich dir gern sagen würde.«
»Ich dir auch.«
Er haucht einen zarten Kuss auf die Stelle unter meinem Ohrläppchen, packt mein Haar etwas fester und zieht meinen Kopf nach hinten. Er beginnt, meinen Hals zu küssen und mit kleinen Bissen zu liebkosen.
»Ich will dich«, raunt er.
Stöhnend hebe ich die Arme und packe seine Hände.
»Hast du deine Tage?« Er küsst mich weiter.
Scheiße. Entgeht diesem Mann denn überhaupt nichts?
»Ja«, flüstere ich beschämt.
»Hast du Krämpfe?«
»Nein.« Großer Gott …
Er hält inne und sieht mich an. »Nimmst du die Pille schon?«
»Ja.« Wie peinlich ist das denn?
»Lass uns ein Bad nehmen.«
Oh?
Er nimmt mich bei der Hand und führt mich ins Schlafzimmer, in dessen Mitte ein riesiges, überbreites Bett mit kunstvoll arrangierten Vorhängen steht. Wir betreten das großzügige, aus zwei Räumen bestehende Badezimmer – ein Traum aus weißem Kalkstein und Aquamarin. Im zweiten Raum steht eine im Boden eingelassene Wanne mit Stufen, in der ohne Weiteres vier Personen Platz finden würden und die sich langsam mit Wasser füllt. Dampfwolken wabern über dem bauschigen Badeschaum, und ich mache eine steinerne Bank aus, die ringsum an der Wand verläuft. Der Raum ist in flackerndes Kerzenlicht getaucht. Wow … all das hat er offenbar arrangiert, während er am Telefon war.
»Hast du etwas, um dein Haar zusammenzubinden?«
Ich krame ein Zopfband aus meiner Jeanstasche.
»Bind dein Haar zusammen«, befiehlt er sanft, und ich gehorche.
Es ist drückend warm, und ich spüre, wie mir der Schweiß ausbricht. Er beugt sich vor und dreht den Hahn zu, dann führt er mich in den vorderen Teil des Badezimmers, schiebt mich vor den Wandspiegel über den beiden Glaswaschbecken und tritt hinter mich.
»Zieh deine Sandalen aus«, murmelt er.
Eilig streife ich sie mir von den Füßen und lasse sie auf den Boden fallen.
»Heb die Arme.« Wieder gehorche ich. Er zieht mir das Top über den Kopf. Mit nacktem Oberkörper stehe ich vor ihm. Ohne den Blick von mir zu lösen, greift er um mich herum, öffnet den Knopf meiner Jeans und zieht den Reißverschluss herunter.
»Ich werde dich hier im Badezimmer nehmen, Anastasia.«
Er beugt sich vor und küsst meinen Hals. Ich lege den Kopf schief, um es leichter für ihn zu machen. Er schiebt die Daumen in meine Jeans und streift sie langsam über meine Hüften und Schenkel. Schließlich liegen sie, mit meinem verhedderten Höschen darin, auf dem Boden.
»Steig aus deinen Jeans.«
Ich halte mich am Waschbeckenrand fest und trete heraus. Nun bin ich splitternackt. Er kniet hinter mir und beginnt, mein Hinterteil mit Küssen und zarten Bissen zu bedecken. Ich schnappe nach Luft. Er richtet sich wieder auf und sieht mich erneut im Spiegel an. Ich bemühe mich, ganz still dazustehen, und unterdrücke mein instinktives Bedürfnis, die Arme um ihn zu schlingen. Er legt seine Hand auf meinen Bauch. Seine ausgestreckten Finger reichen beinahe von einer Seite meiner Taille zur anderen.
»Sieh dich an. Du bist so wunderschön«, sagt er leise. »Und dich zu spüren …« Er nimmt meine Hände, spreizt meine Finger, verschränkt sie mit seinen und legt sie auf meinen Bauch. »Fühl doch nur, wie weich deine Haut ist.« Seine Stimme ist leise und butterweich. Er beschreibt einen Kreis auf meinem Bauch, dann wandert seine Hand nach oben, in Richtung meiner Brüste. »Fühl nur, wie voll deine Brüste sind.« Er hält meine Hände so, dass sie meine Brüste bedecken, während er behutsam mit den Daumen meine Brustwarzen liebkost.
Ich stöhne und wölbe mich nach vorn, seinen Händen entgegen. Vorsichtig drückt er meine Brustwarzen zwischen unseren Daumen zusammen und zieht ganz leicht daran. Fasziniert betrachte ich die Frau im Spiegel, die sich vor Lust windet. Oh, es fühlt sich so gut an. Wieder stöhne ich und schließe die Augen, um nicht länger mit ansehen zu müssen, wie dieses hemmungslose Geschöpf im Spiegel unter seinen Händen dahinschmilzt … unter ihren eigenen Händen … wie sie meine Haut so spürt, wie er sie spürt, wie sie am eigenen Leib erlebt, wie erregend es sich anfühlt – seine Berührung, seine leisen, ruhigen Kommandos.
»So ist es richtig, Baby«, murmelt er.
Er schiebt meine Hände seitlich an meinem Körper entlang, über meine Taille und Hüften und mein Schamhaar. Dann drängt er sein Bein zwischen meine Schenkel, so dass ich die Beine spreizen muss, und streicht mit der Hand über meine Vulva, immer abwechselnd zuerst die eine Hand, dann die andere. Es ist unglaublich erotisch. Er ist der Puppenspieler, ich seine Marionette.
»Sieh nur, wie du von innen heraus leuchtest, Anastasia«, raunt er, während er sich mit einer Reihe von Küssen über meine Schulter arbeitet. Ich stöhne. Unvermittelt lässt er von mir ab.
»Mach weiter.« Er tritt zurück und sieht mir zu.
Ich massiere mich selbst. Nein. Ich will, dass er es tut. Es ist nicht dasselbe. Ohne ihn bin ich verloren. Er zieht sich das Hemd über den Kopf und schlüpft aus seinen Jeans.
»Es wäre dir lieber, wenn ich das tun würde?« Seine grauen Augen suchen meinen Blick im Spiegel.
»Oh, ja … bitte«, stöhne ich.
Wieder schlingt er die Arme um mich, nimmt meine Hand und führt sie nach unten, liebkost meine Vagina, meine Klitoris. Sein Brusthaar kratzt auf meinem Rücken, ich spüre seine Erektion an meinen Hüften. Oh, gleich … bitte. Er zieht die Haut in meinem Nacken zwischen die Zähne. Ich schließe die Augen und gebe mich den Myriaden an Empfindungen hin, die mich durchströmen – an meinem Hals, meinem Unterleib … ihn hinter mir zu spüren. Abrupt hält er inne und dreht mich herum. Er umfasst meine Handgelenke und hält sie hinter meinem Rücken fest, während ich mich gegen ihn presse. Ohne mich loszulassen, küsst er mich voller Leidenschaft. Sein Atem kommt stoßweise, ebenso wie mein eigener.
»Wann hat deine Periode eingesetzt, Anastasia?«, fragt er aus heiterem Himmel und sieht mich an.
»Äh … gestern.« Vor Erregung bringe ich kaum einen Ton heraus.
»Gut.« Er lässt mich los und dreht mich wieder um.
»Halt dich am Waschbecken fest«, befiehlt er und zieht mich an den Hüften nach hinten, so wie in seinem Spielzimmer.
Dann greift er zwischen meine Beine, langt nach dem blauen Faden – wie bitte!? –, zieht mir behutsam den Tampon heraus und wirft ihn in die Toilette neben uns. Scheiße! Gütige Mutter Gottes … Und dann ist er plötzlich in mir … ah! Haut an Haut … Er bewegt sich, langsam zuerst und vorsichtig … o ja. Ich umfasse das Waschbecken noch fester und presse mich mit dem Rücken gegen ihn, während er sich in mir bewegt. Oh, der köstliche Schmerz, die Lust … Er packt meine Hüften und verfällt in einen erbarmungslosen Rhythmus … Seine Finger finden meine Klitoris und massieren sie … Gütiger Gott!