Shades of Grey - Geheimes Verlangen
- Автор: Джеймс Эрика Леонард
- Серия: Shades of Grey #1
- Год: 2012
- Язык: немецкий
- Жанр: Современная русская и зарубежная проза
Электронная книга - «Shades of Grey - Geheimes Verlangen». Краткое содержание книги:
Auch ich habe große Befriedigung empfunden. Mehr, als Sie ahnen.
Verschwenden Sie Ihre Energie nicht auf Regungen wie Gewissensbisse oder das Gefühl, etwas Falsches zu tun. Wir sind Erwachsene, die einvernehmlich eine Vereinbarung getroffen haben, und was wir hinter geschlossenen Türen tun, ist allein unsere Sache. Werfen Sie Ihre Gewissensbisse über Bord und hören Sie auf Ihren Körper.
Die Welt der großen Geschäfte ist nicht einmal annähernd so stimulierend wie Sie, Miss Steele.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
In jeder Hinsicht mein … Junge, Junge. Mir bleibt die Spucke weg.
Von: Anastasia Steele
Betreff: Einvernehmliche Erwachsene!
Datum: 27. Mai 2011, 08:26 Uhr
An: Christian Grey
Sollten Sie nicht in einem Meeting sein?
Es freut mich sehr zu hören, dass Ihre Hand gebrannt hat.
Würde ich auf meinen Körper hören, wäre ich inzwischen schon in Alaska.
Ana
PS: Über Ihren Vorschlag, diese Regungen zu akzeptieren, werde ich in Ruhe nachdenken.
Von: Christian Grey
Betreff: Sie haben schließlich nicht die Polizei gerufen
Datum: 27. Mai 2011, 08:35 Uhr
An: Anastasia Steele
Miss Steele,
ich sitze tatsächlich mitten in einem Meeting über künftige Märkte, falls es Sie interessieren sollte.
Nur fürs Protokoll, darf ich Sie daran erinnern, dass Sie neben mir gestanden haben und genau wussten, was auf Sie zukommt.
Sie haben mich zu keinem Zeitpunkt gebeten, damit aufzuhören – Sie haben keines der Safewords benutzt.
Sie sind eine erwachsene Frau und haben jederzeit die Möglichkeit, Nein zu sagen.
Offen gestanden, freue ich mich schon auf das nächste Mal, wenn meine Handfläche vor Schmerz glüht.
Und offensichtlich hören Sie nicht auf den richtigen Teil Ihres Körpers. In Alaska ist es sehr kalt, deshalb ist es kein idealer Ort für eine Flucht. Ich würde Sie finden. Schließlich kann ich Ihr Handy orten, schon vergessen?
Und jetzt gehen Sie zur Arbeit.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Mit gerunzelter Stirn starre ich auf den Bildschirm. Natürlich hat er vollkommen Recht. Ich habe die Wahl. Hm. Meint er es ernst, dass er mich suchen würde? Sollte ich vielleicht für eine Weile abtauchen? Für einen kurzen Moment kommt mir das Angebot meiner Mutter wieder in den Sinn.
Von: Anastasia Steele
Betreff: Stalker
Datum: 27. Mai 2011, 08:36 Uhr
An: Christian Grey
Sind Sie wegen Ihrer Stalker-Neigungen in Therapie?
Ana
Von: Christian Grey
Betreff: Stalker? Ich?
Datum: 27. Mai 2011, 08:38 Uhr
An: Anastasia Steele
Ich bezahle dem ehrenwerten Dr. Flynn ein kleines Vermögen für die Behandlung meiner Stalker- und sonstigen Neigungen. Und jetzt machen Sie, dass Sie zur Arbeit kommen.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Von: Anastasia Steele
Betreff: Teure Scharlatane
Datum: 27. Mai 2011, 08:40 Uhr
An: Christian Grey
Dürfte ich in aller Bescheidenheit vorschlagen, sich eine zweite Meinung einzuholen?
Ich bin nicht sicher, ob Dr. Flynn durchschlagende Erfolge verbuchen kann.
Miss Steele
Von: Christian Grey
Betreff: Zweite Meinung
Datum: 27. Mai 2011, 08:43 Uhr
An: Anastasia Steele
Es geht Sie zwar nichts an, Bescheidenheit hin oder her, aber Dr. Flynn ist die zweite Meinung.
Wenn Sie so weitermachen, werden Sie trotz Ihres neuen Wagens rasen müssen und setzen sich damit einem unnötigen Risiko aus – ich glaube, das verstößt gegen unsere Regeln.
LOS, ZUR ARBEIT.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Von: Anastasia Steele
Betreff: BEFEHLE IN GROSSBUCHSTABEN
Datum: 27. Mai 2011, 08:47 Uhr
An: Christian Grey
Als Objekt Ihrer Stalker-Neigungen geht mich das sehr wohl etwas an, finde ich.
Noch habe ich nicht unterschrieben. Deshalb: Regel, Segel, Schornsteinflegel. Außerdem fange ich erst um halb zehn an.
Miss Steele
Von: Christian Grey
Betreff: Deskriptive Linguistik
Datum: 27. Mai 2011, 08:49 Uhr
An: Anastasia Steele
Schornsteinflegel? Ich glaube nicht, dass dieses Wort tatsächlich existiert.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Von: Anastasia Steele
Betreff: Deskriptive Linguistik
Datum: 27. Mai 2011, 08:52 Uhr
An: Christian Grey
Irgendwas zwischen Kontrollfreak und Stalker, würde ich sagen. Und deskriptive Linguistik ist eindeutig ein Hard Limit für mich. Hören Sie jetzt endlich auf, mir auf die Nerven zu gehen?
Ich würde sehr gern mit meinem neuen Wagen zur Arbeit fahren.
Ana
Von: Christian Grey
Betreff: Anstrengende, aber amüsante junge Frauen
Datum: 27. Mai 2011, 08:56 Uhr
An: Anastasia Steele
Meine Hand juckt bereits.
Fahren Sie vorsichtig, Miss Steele.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Es macht einen Heidenspaß, den Audi zu fahren. Er hat Servolenkung. Wanda kann mit so etwas natürlich nicht aufwarten, deshalb bedeutet ihr Verlust automatisch das Ende meines Sportprogramms. Oh, dafür steht mir laut Vertrag ab sofort ein Personal Trainer zur Verfügung. Ich runzle die Stirn. Ich hasse Sport.
Auf dem Weg zur Arbeit versuche ich, unsere Mail-Unterhaltung zu analysieren. Christian kann ein echter Hurensohn sein, der alles besser weiß. Doch dann muss ich an Grace denken und bekomme ein schlechtes Gewissen. Aber sie ist schließlich nicht seine leibliche Mutter. Hm. Durchaus möglich, dass sich unter seiner souveränen Fassade ein wahres Meer an Schmerz verbirgt. Tja, in diesem Fall ist besserwisserischer Hurensohn also doch zutreffend. Ja, genau. Ich bin erwachsen. Danke, dass Sie mich nochmal daran erinnern, Mr. Grey, und, ja, es ist meine freie Entscheidung. Das einzige Problem ist allerdings, dass ich nur Christian will und nicht seinen ganzen … Ballast, den er im Gepäck hat. Aber jetzt stellt sich heraus, dass er so viel davon mit sich herumschleppt, dass man eine 747-Frachtmaschine dafür brauchen würde. Kann ich mich nicht einfach zurücklehnen und es akzeptieren? Wie es sich für eine anständige Sub gehört? Ich habe versprochen, es zu versuchen. Aber es ist sehr viel verlangt.
Ich biege auf den Parkplatz und gehe in den Baumarkt. Ich kann kaum glauben, dass heute mein letzter Tag ist. Zum Glück ist viel los, deshalb vergeht die Zeit wie im Flug. Um die Mittagszeit ruft Mr. Clayton mich aus dem Lager. Neben ihm steht ein Motorradkurier.
»Miss Steele?«, erkundigt er sich.
Fragend sehe ich Mr. Clayton an, der genauso verwirrt zu sein scheint wie ich und ratlos mit den Schultern zuckt. Mir rutscht das Herz in die Hose. Was kriege ich nun schon wieder? Ich unterschreibe, nehme das Päckchen entgegen und mache es auf. Einen BlackBerry. Mein Herz rutscht noch eine Etage tiefer. Ich schalte ihn ein.