Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Другие приключения » Ein Hauch von Schnee und Asche: Roman (German Edition)
Ein Hauch von Schnee und Asche: Roman (German Edition) - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Ein Hauch von Schnee und Asche: Roman (German Edition)

Электронная книга - «Ein Hauch von Schnee und Asche: Roman (German Edition)». Краткое содержание книги:

Ein Hauch von Schnee und Asche: Roman (German Edition)
1 ... 358 359 360 361 362 363 364 365 366 ... 421
Перейти на страницу:

»Ja, ich glaube schon. In zwei Wochen weiß ich es genau.«

Seine sandfarbenen Augenbrauen hoben sich.

»Hm!« Mit einem kurzen Grunzen trat er zurück, um sie neugierig zu betrachten. Langsam ließ er den Blick über sie wandern, bis er abschätzend auf ihrer entblößten Brust zum Halten kam.

Der plötzliche Wutanfall war verebbt, und sie fühlte sich atemlos und hohl. Sie ließ den Marlspieker zwar nicht los, doch ihre Handgelenke zitterten, und sie ließ ihn sinken.

»So ist das also, ja?«

Er beugte sich vor und streckte die Hand aus, diesmal eindeutig ohne laszive Absichten. Sie erstarrte erschrocken, als er die Brust in seiner Hand wog und sie nachdenklich knetete, als sei sie eine Pampelmuse, die er auf dem Markt kaufen wollte. Sie keuchte auf und hieb einhändig mit dem Knüppel nach ihm, doch sie hatte ihre Kampfbereitschaft verloren, und er schwankte zwar, doch sonst zeigte der Hieb kaum Wirkung. Er trat grunzend zurück und rieb sich die Schulter.

»Könnte sein. Nun denn.« Er runzelte die Stirn und zupfte ohne jede Verlegenheit an der Vorderseite seiner Hose, um deren Innenleben zurechtzurücken. »Dann ist es ja ein Glück, dass wir im Hafen liegen, nehme ich an.«

Sie hatte keine Ahnung, was er mit dieser Bemerkung meinte, doch es war ihr egal; anscheinend hatte er es sich anders überlegt, als er ihre Offenbarung hörte, und vor Erleichterung gaben ihre Knie nach, und ihr brach der Schweiß aus. Sie ließ sich ganz plötzlich auf den Hocker plumpsen und den Knüppel neben sich zu Boden scheppern.

Bonnet hatte den Kopf in den Korridor gesteckt und brüllte nach jemandem namens Orden. Wer auch immer dieser Orden war, er kam nicht in die Kajüte, doch in Sekundenschnelle erscholl draußen fragendes Gemurmel.

»Holt mir eine Hure von den Docks«, sagte Bonnet im beiläufigen Tonfall eines Mannes, der sich ein frisches Bier bestellt. »Aber sauber und ziemlich jung.«

Dann schloss er die Tür und wandte sich dem Tisch zu, wo er das Durcheinander durchwühlte, bis er einen Zinnbecher fand. Er schenkte sich ein, kippte den halben Becher herunter, dann schien ihm wieder einzufallen, dass sie auch noch da war, und er hielt ihr mit einem einladenden Laut die Flasche hin.

Sie schüttelte wortlos den Kopf. Eine leise Hoffnung hatte sich in ihrem Hinterkopf geregt. Er besaß einen schwachen Hauch von Ritterlichkeit oder zumindest Anstand; er war zurückgekommen, um sie aus dem brennenden Lagerhaus zu retten, und er hatte ihr den Stein für das Kind überlassen, das er für das Seine hielt. Jetzt hatte er von seinen Avancen abgesehen, als er hörte, dass sie erneut schwanger war. Möglicherweise würde er sie ja gehen lassen, vor allem, da sie keinen unmittelbaren Nutzen für ihn hatte.

»Dann … wollt Ihr mich also nicht?«, sagte sie und zog die Füße unter sich, um aufzuspringen und die Flucht zu ergreifen, sobald sich die Tür öffnete, um ihre Ersatzfrau einzulassen. Sie hoffte, dass sie weglaufen konnte; ihre Knie zitterten immer noch vor Schreck.

Bonnet blinzelte sie überrascht an.

»Ich hab dir doch schon einmal die Möse gespalten, Süße«, sagte er und grinste. »Ich kann mich an die roten Haare erinnern – wirklich sehr hübsch –, aber ansonsten war es nicht so unvergesslich, dass ich es nicht abwarten kann, es zu wiederholen. Zeit genug, Schätzchen, Zeit genug.« Er fasste ihr herablassend ans Kinn und trank weiter. »Aber jetzt braucht Leroi einen kleinen Ausritt.«

»Warum bin ich hier?«, wollte sie wissen.

Abgelenkt zog er noch einmal am Schritt seiner Kniehose, ohne sich an ihrer Gegenwart zu stören.

»Hier? Nun, weil mich ein Herr dafür bezahlt hat, dich nach London zu bringen, Schätzchen. Wusstest du das nicht?«

Sie fühlte sich, als hätte jemand sie in den Bauch geboxt, und setzte sich auf das Bett, die Arme schützend vor der Taille verschränkt.

»Was denn für ein Herr? Und warum, zum Kuckuck?«

Er überlegte einen Moment, kam dann aber offensichtlich zu dem Schluss, dass es keinen Grund gab, es ihr nicht zu sagen.

»Ein Mann namens Forbes«, sagte er und kippte den Rest seines Bechers herunter. »Du kennst ihn doch, oder?«

»Das kann man wohl sagen«, sagte sie, und ihre Verblüffung kämpfte mit ihrer Wut. »Dieser verfluchte Mistkerl!« Es waren also Forbes’ Männer gewesen, die maskierten Banditen, die sie und Josh angehalten hatten, sie von den Pferden gezerrt und sie beide in eine versiegelte Kutsche geschubst hatten, in der sie tagelang über unsichtbare Straßen gerumpelt waren, bis sie die Küste erreicht hatten und man Brianna zerzaust und stinkend ins Freie gezerrt und auf das Schiff bugsiert hatte.

»Wo ist Joshua?«, fragte sie abrupt. »Der junge Schwarze, der mich begleitet hat?«

»Hat er das?« Bonnet setzte eine fragende Miene auf. »Wenn sie ihn an Bord gebracht haben, werden sie ihn wohl zu der restlichen Fracht unter Deck gebracht haben. Als Dreingabe, nehme ich an«, fügte er hinzu und lachte.

Ihre Wut auf Forbes war mit Erleichterung versetzt gewesen, weil er hinter ihrer Entführung steckte; Forbes war zwar ein schäbiger, intriganter Halunke, aber er hatte mit Sicherheit nicht vor, sie umzubringen. Doch als Stephen Bonnet jetzt so lachte, durchfuhr sie ein Hauch von Kälte, und ihr wurde auf einmal schwindelig.

»Was meint Ihr damit, als Dreingabe?«

Bonnet kratzte sich die Wange, und seine stachelbeerfarbigen Augen wanderten beifällig über sie hinweg.

»Oh, nun ja. Mr. Forbes wollte dich nur aus dem Weg haben, hat er gesagt. Was hast du dem Mann nur getan, Schätzchen? Aber er hat schon für deine Überfahrt bezahlt, und ich habe den Eindruck, dass es ihn nicht besonders interessiert, wo du landest.«

»Wo ich lande?« Ihr Mund war trocken gewesen; jetzt rann ihr der Speichel aus den Schleimhäuten, und sie musste mehrmals schlucken.

»Nun, Schätzchen, warum sollte ich mir die Mühe machen, dich nach London zu bringen, wo du doch niemandem nützen würdest? Außerdem regnet es in London ziemlich viel; das würde dir bestimmt nicht gefallen.«

Bevor sie Luft holen konnte, um ihn weiter auszufragen, öffnete sich die Tür, und eine junge Frau glitt hindurch und schloss sie hinter sich.

Sie war wahrscheinlich Mitte zwanzig, obwohl man, wenn sie lächelte, sehen konnte, dass ihr ein Backenzahn fehlte. Sie war rundlich und nicht besonders hübsch, braunhaarig und relativ sauber, obwohl sich Brianna am liebsten erneut übergeben hätte, als ihr Körpergeruch und ihr frisch aufgetragenes, billiges Kölnischwasser als Wolke durch die Kajüte wehten.

»Hallo, Stephen«, sagte sie und stellte sich auf die Zehenspitzen, um Bonnet auf die Wange zu küssen. »Gib mir erst einmal etwas zu trinken, wie?«

Bonnet packte sie, küsste sie tief und ausgiebig, dann ließ er sie los und griff nach der Flasche.

Sie stellte sich wieder auf die Fersen und betrachtete Brianna mit neutralem, beruflichem Interesse, dann richtete sie den Blick wieder auf Bonnet und kratzte sich am Hals.

»Willst du uns beide, Stephen, oder soll ich mit ihr anfangen? So oder so ist es ein Pfund mehr.«

Bonnet machte sich nicht die Mühe, ihr zu antworten, sondern drückte ihr die Flasche in die Hand, riss ihr das Tüchlein, das ihr Dekolleté bedeckte, aus dem Ausschnitt, und machte sich sofort daran, seinen Hosenlatz zu öffnen. Er ließ die Kniehose auf den Boden fallen, packte die Frau ohne weitere Umstände an den Hüften und presste sie gegen die Tür.

Während sie noch aus der Flasche trank, die sie in der einen Hand hielt, raffte die junge Frau mit der anderen ihre Röcke und schob Rock und Unterrock mit einer geübten Bewegung, die sie bis zur Taille entblößte, zur Seite. Brianna sah kräftige Oberschenkel und eine dunkel behaarte Stelle, als beides auch schon von Bonnets Hinterteil verdeckt wurde, das mit blondem Pelz überzogen und vor Anstrengung zusammengekrampft war.

Sie wandte mit brennenden Wangen den Kopf ab, doch morbide Faszination gebot ihr, wieder hinzusehen. Die Hure balancierte auf den Zehen und war leicht in die Hocke gegangen, um ihm Zugang zu gewähren. Sie blickte ihm seelenruhig über die Schulter, während er grunzend auf sie einstieß. In einer Hand hatte sie immer noch die Flasche; mit der anderen streichelte sie Bonnet routiniert die Schulter. Sie bemerkte, dass Brianna sie fixierte, und zwinkerte, während sie ihrem Kunden unablässig »Ooh, ja … oh, JA! Das ist gut, Liebster, so gut …« ins Ohr keuchte.

1 ... 358 359 360 361 362 363 364 365 366 ... 421
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)