Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Научная фантастика » Botschafter von den Sternen [Close to Critical - de]
Botschafter von den Sternen [Close to Critical - de] - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Botschafter von den Sternen [Close to Critical - de]

Электронная книга - «Botschafter von den Sternen [Close to Critical - de]». Краткое содержание книги:

Tenebra, die Welt der Extreme, hatte sie eingefangen und ließ sie nicht mehr los. Nur der irdische Robotlehrer — eine Maschine konnte den Versuch zur Rettung der beiden Sternenkinder aus der Hölle von Tenebra unternehmen. Eine Temperatur von über 180 Grad, und ein Luftdruck von 800 Atmosphären und eine planetare Oberfläche, die täglich tiefgreifenden Veränderungen unterworfen war, machten der Maschine nichts aus.
Der Autor hat seit Jahren in den Kreisen der SFAnhänger einen ausgezeichneten Ruf, weil er es wie kaum ein anderer versteht, die Reaktionen von Lebewesen in einer fremden Umgebung lebensecht zu schildern.
1 ... 25 26 27 28 29 30 31 32 33 ... 41
Перейти на страницу:

Nick kam heran und erkundigte sich, was geschehen sei.

„Ich erkläre es dir gleich“, antwortete Raeker.

„Holst du bitte einen Eimer aus dem Karren und kommst wieder hierher an den Teich?“

„Gern.“ Nick rannte den Hügel hinauf. Raeker hatte es absichtlich vermieden, den Roboter einen Eimer holen zu lassen, weil er es sich zur Gewohnheit gemacht hatte, alle beweglichen Teile der Maschine nur in Notfällen zu benutzen.

Der Teich am Fuß des Hügels, den er erwähnt hatte, war wie alle anderen kreisrund und füllte nur einen geringen Teil des Bettes aus, das er nachts einnahm. Raeker vermutete seit Jahren, daß die zurückbleibende Flüssigkeit Schwefelsäure war, und hatte noch keine Tatsache entdeckt, die im Widerspruch zu seiner Theorie stand. Jetzt ließ er den Roboter hindurchrollen, um sicherzugehen, daß der Teich wirklich so seicht war, wie er aussah, und wartete dann, bis Nick mit dem Eimer zurückkam.

„Ist er auch dicht, Nick? Hält er Flüssigkeit, ohne zu lecken?“ Statt einer Antwort zog Nick den Ledereimer durch die Flüssigkeit, wartete einen Augenblick, bis die Tropfen abgelaufen waren, und hob ihn dann hoch. Der Eimer schien völlig dicht zu sein.

„Zufrieden?“ meinte Nick schließlich. „Warum ist das eigentlich wichtig? Wir brauchen dieses Zeug nie sehr weit zu transportieren; Teiche gibt es überall genügend.“

„Ich will es gar nicht in dem Eimer haben, Nick.

Jetzt kannst du ihn wieder ausleeren und einfach in die Flüssigkeit stellen.“ Nick gehorchte. Der schwere Henkel brachte den Eimer fast zum Kentern, und zehn oder fünfzehn Liter Schwefelsäure strömten hinein. Dies reichte aus, um den Boden so zu beschweren, daß der Eimer senkrecht bis fast zum Rand in dem Teich versank. Aber nicht weiter; Nick war verblüfft, denn er hatte erwartet, daß der Eimer sofort versinken würde.

„Ich fürchte, daß ich deine Erziehung etwas vernachlässigt habe“, stellte Raeker fest. „Andererseits ist es angesichts der Verhältnisse auf Tenebra entschuldbar, daß ich den guten alten Archimedes ausgelassen habe. Noch einmal, Nick, aber diesmal mit ein paar Steinen in dem Eimer.“

Da lose Steine auf Tenebra bestenfalls in Erdbebengebieten vorkommen, hatte Nick keine zur Verfügung; er füllte das untere Drittel des Eimers jedoch mit zerbrochenen Holzstücken und erreichte damit das gleiche Ziel. Diesmal schwamm der Eimer fast senkrecht und wies einen beträchtlichen Freibord auf.

„Mehr Holz, damit wir sehen, wann er zu sinken beginnt“, wies Raeker Nick an. Zur Überraschung aller Beteiligten konnte der Eingeborene den Eimer bis zum Rand mit Holz füllen, ohne daß er unterging. Allerdings hätte bereits eine kleine Welle genügt, um das herbeizuführen — Raeker demonstrierte diese Tatsache sofort. Auf seine Anweisung hin wirbelte Nick die Flüssigkeit mit allen vier Händen auf; die Wellen schlugen über den Rand des Eimers, der sofort versank.

„Glaubst du, daß du einen ähnlichen Behälter konstruieren könntest, der mehrere Leute vor dem Versinken bewahrt?“ fragte Raeker.

Nick war nicht davon überzeugt. „Vielleicht“, meinte er zögernd, „aber ich verstehe noch immer nicht, wie das alles funktioniert. Könntest du es mir nicht erklären? Welchen Zweck hätte denn ein Behälter dieser Art?“

Raeker nahm die Gelegenheit wahr, um Nick das Prinzip der Wasserverdrängung, Easys Berichte über das Erscheinen des Höhlenbewohners und seine eigene Theorie über die augenblickliche Lage des Bathyskaphen zu erklären. Nick begriff wie üblich rasch und überschlug sich fast vor Begeisterung.

„Jetzt verstehe ich alles!“ rief er begeistert aus.

„Das Schiff treibt auf dem Meer, wo es keiner erreichen kann, deshalb hast du uns gezeigt, wie man sich dort bewegt. Mit diesem großen Eimer, den wir bauen sollen, könnten wir hinausfahren und das Schiff auf die andere Seite ziehen, wo Swift uns nicht belästigt. Wir fangen sofort mit dem Bau an — am besten kümmern wir uns gleich um das nötige Leder…“

„Langsam, Nick! Meere — selbst so kleine wie auf Tenebra — überquert man nicht so einfach. Außerdem müssen wir noch einen anderen Punkt berücksichtigen. Was passiert, wenn ihr in diesem — äh — Eimer nachts unterwegs seid?“

Nick überlegte kurz. „Warum können wir nicht Holz und Fackeln mitnehmen?“

„Natürlich könnt ihr das; aber damit ist das Problem noch nicht gelöst. Wie verändert sich das Meer nachts?“

„Es steigt; aber würde der Eimer dieser Bewegung nicht ebenfalls folgen?“

„Wahrscheinlich nicht. Während das Meer steigt, verringert sich seine Dichte sehr rasch, und ich fürchte, daß es schon bald danach über den Rand des Eimers schlagen würde — und du hast eben gesehen, was dann passiert.“

„Richtig“, stimmte Nick zu. Er schwieg eine Minute lang nachdenklich, dann sprach er wieder so begeistert wie zuvor. „Augenblick, jetzt weiß ich, was wir tun müssen! Der Eimer sinkt, weil er sich mit Flüssigkeit füllt, wodurch er nicht mehr leichter als die Flüssigkeit ist, die er verdrängt — richtig?“

„Genau.“

„Was passiert also, wenn wir statt des Eimers einen völlig geschlossenen Luftsack haben? Wenn er dicht schließt, kann keine Flüssigkeit hinein, selbst wenn sie noch so hoch steigt.“

„Aber wenn die Flüssigkeit nicht mehr schwerer als Luft ist?“

„Das wäre nicht weiter schlimm, denn wenn ein Teil des Wassers am nächsten Morgen verdampft, schwimmt der Luftsack wieder oben.“

„Aber nur unter der Voraussetzung, daß er tatsächlich völlig dicht schließt. Ich möchte nicht, daß ihr alle euer Leben nachts auf dem Meer riskiert, obwohl deine Idee mit dem Luftsack wirklich gut ist. Vielleicht wäre es besser, ein Schiff aus vielen Luftsäcken zu bauen, damit es schwimmfähig bleibt, selbst wenn einige undicht werden.“

„Das finde ich auch. Aber warum sollen wir nachts nicht auf dem Meer bleiben? Vielleicht wird es Nacht, bevor wir das andere Schiff über das Meer geschleppt haben.“

„Das kommt überhaupt nicht in Frage. Ihr arbeitet tagsüber daran und kommt nachts an das Ufer zurück.“

„Und wie steht es mit Swift?“

„Das ist meine Sorge. Willst du das Abkommen nicht einhalten, das wir ihm angeboten haben?“

Nick dachte nach. „Doch, wenn er tatsächlich einverstanden ist. Aber wenn einer seiner Späher gestern das Schiff entdeckt hat, stammt die Idee zu einer eigenen Suche vielleicht von ihm.“

„Ich glaube noch immer, daß die Entdeckung ein Zufall war. Wenn deine Auffassung richtig ist, können wir uns später noch genügend Sorgen in dieser Richtung machen. Easy will mit Swift verhandeln, sagt sie. Habe ich recht, junge Dame?“

„Natürlich.“

Magst du Swift?“ fragte Nick sie überrascht. „Ich kann nicht vergessen, daß er zwei meiner Freunde umgebracht hat.“

„Ich bin ihm noch nie begegnet“, erklärte Easy ihm.

„Er hätte euer Dorf nicht so brutal überfallen dürfen, aber vielleicht ist ihm nur nichts Besseres eingefallen, um das zu bekommen, was er haben wollte. Wenn du dich nicht ganz dumm anstellst, Nick, kannst du ihn dazu bringen, daß er tut, was dir gefällt — und daß er sich dabei noch einbildet, das Ganze sei seine Idee gewesen.“

„Unmöglich!“ rief Nick aus.

„Warte nur, bis Swift wieder auftaucht“, antwortete das Mädchen so zuversichtlich, daß selbst ihr Vater verblüfft war. „Dann wirst du schon sehen, was ich meine.“

Rich beugte sich zu Raeker hinüber und flüsterte:

1 ... 25 26 27 28 29 30 31 32 33 ... 41
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)