Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Боевая фантастика » Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de]
Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de] - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de]

Электронная книга - «Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de]». Краткое содержание книги:

An seinem 75. Geburtstag erledigt John Perry zwei Dinge: Er besucht das Grab seiner Frau. Und er mustert bei der Armee an. Denn in ferner Zukunft werden für jene Einsatztruppen, die weit draußen im All die Kolonien gegen Alien-Überfälle verteidigen, nur Alte, Betagte rekrutiert. Und schnell findet Perry auch heraus, warum das so ist: Die Rekruten erhalten allesamt neue Körper, jüngere Ausgaben ihrer selbst, die mit biotechnischen und elektronischen Mitteln »aufgerüstet« und wie beliebig verfügbares Kanonenfutter in den Kampf geschickt werden. Doch die Armeeführung hat nicht mit einem wie John Perry gerechnet◦– der trotz seines hohen Alters kein Problem damit hat, sich Befehlen zu widersetzen…
Ausgezeichnet mit dem JOHN W. CAMPBELL AWARD als bester Roman des Jahres◦– mit »Krieg der Klone«, ein furioses Science-Fiction-Abenteuer in der Tradition Robert A. Heinleins, hat John Scalzi Leser und Kritiker gleichermaßen begeistert.
1 ... 15 16 17 18 19 20 21 22 23 ... 85
Перейти на страницу:

»Das ist zur Hälfte richtig«, sagte Dr. Russell. »Wir arbeiten tatsächlich mit gentherapeutisch geklontem Ersatzmaterial. Aber wir tauschen nichts aus. Das Einzige, was wir austauschen, sind Sie

»Das verstehe ich nicht.« Mir wurde plötzlich sehr kalt, als würde mir die Wirklichkeit unter den Füßen weggezogen.

»Ihr Körper ist alt, Mr. Perry. Er wird nicht mehr allzu lange funktionieren. Es hätte keinen Sinn, ihn retten oder aufrüsten zu wollen. Daran ist nichts, was wertvoller wird, wenn es altert oder durch Ersatzteile wieder reibungslos funktioniert. Wenn ein menschlicher Körper altert, altert er einfach nur. Also werden wir ihn entsorgen. Von Ihrem alten Körper können wir nichts mehr gebrauchen. Der einzige Teil von Ihnen, den wir behalten werden, ist der einzige Teil, der nicht schlechter geworden ist◦– Ihr Geist, Ihr Bewusstsein, Ihre mentale Individualität.«

Dr. Russell ging zur Tür hinüber, durch die die Kolonialen hinausgegangen waren, und klopfte an. Dann drehte er sich wieder zu mir um. »Schauen Sie sich Ihren Körper noch mal gut an, Mr. Perry«, sagte er. »Denn Sie müssen sich von ihm verabschieden. Sie werden jetzt woanders hingehen.«

»Wohin werde ich gehen, Dr. Russell?« Ich brachte kaum genug Spucke zusammen, um sprechen zu können.

»Hierher«, sagte er und öffnete die Tür.

Aus dem Nachbarraum kamen die Kolonialen zurück. Einer von ihnen schob einen Rollstuhl, in dem jemand saß. Ich reckte den Hals, um ihn mir anzusehen. Dann begann ich heftig zu zittern.

Ich saß darin.

Ich vor fünfzig Jahren.

5

»Jetzt entspannen Sie sich bitte«, sagte Dr. Russell zu mir.

Die Kolonialen hatten meine jüngere Version zum zweiten Sarkophag geschoben und waren nun dabei, den Körper hineinzubefördern. Er, ich oder es leistete keinen Widerstand und war leblos wie eine Leiche◦– oder wie jemand im Wachkoma. Ich war fasziniert. Und gleichzeitig entsetzt. Eine leise Stimme in meinem Kopf sagte, dass es gut war, dass ich noch einmal zur Toilette gegangen war, weil ich mich jetzt bestimmt nass gemacht hätte.

»Wie…?«, begann ich, doch weiter kam ich nicht. Mein Mund war zu trocken, um sprechen zu können. Dr. Russell wandte sich an einen der Kolonialen, der ging und kurz darauf mit einem kleinen Becher zurückkehrte. Dr. Russell hielt den Becher, während ich das Wasser trank. Das war gut so, denn ich hätte es nicht geschafft, ihn in der Hand zu halten.

»Ein Wie leitet an dieser Stelle für gewöhnlich eine von zwei Fragen ein«, sagte er. »Die erste lautet: Wie konnten Sie eine jüngere Version von mir herstellen? Darauf würde ich antworten, dass wir Ihnen vor zehn Jahren eine Genprobe entnommen haben, mit der wir Ihren neuen Körper hergestellt haben.« Er stellte den Becher weg.

»Einen Klon«, sagte ich◦– endlich konnte ich wieder etwas sagen.

»Nein. Zumindest nicht ganz. Ihre DNS wurde stark modifiziert. Der größte Unterschied müsste offensichtlich sein◦– die Haut Ihres neuen Körpers.«

Ich schaute hinüber und sah sofort, was er meinte. Unter dem ersten Schock der Konfrontation hatte ich die auffälligste Andersartigkeit völlig übersehen.

»Er ist grün«, sagte ich.

»Sie sind grün, meinen Sie«, erwiderte Dr. Russell. »Das heißt, Sie werden es in etwa fünf Minuten sein. Damit wäre die erste Wie-Frage beantwortet. Die zweite lautet: Wie soll das mein neuer Körper werden?« Er zeigt auf meinen grünhäutigen Doppelgänger. »Die Antwort: indem wir Ihr Bewusstsein transferieren.«

»Wie?«, fragte ich.

»Indem wir Sie beziehungsweise das Bild Ihrer Hirnaktivitäten, die von den Sensoren gemessen werden, in Ihr neues Gehirn senden«, erklärte Dr. Russell. »Anhand des Gedankenmusters, das wir in den vergangenen Tagen ermittelt haben, wurde Ihr neues Gehirn auf Ihr spezielles Bewusstsein vorbereitet. Wenn wir Sie hinüberschicken, wird es Ihnen recht vertraut vorkommen. Natürlich ist das nur die vereinfachte Zusammenfassung des Verfahrens; in Wirklichkeit ist es sehr kompliziert. Aber das muss vorläufig reichen. Jetzt wollen wir Sie anschließen.«

Dr. Russell griff nach dem Arm und wollte mir wieder die Schale aufsetzen. Unwillkürlich bewegte ich den Kopf zur Seite, worauf er innehielt. »Diesmal werden wir Ihnen nichts einpflanzen, Mr. Perry«, sagte er. »Die Injektorkappe wurde durch einen Signalverstärker ersetzt. Es besteht kein Grund zur Sorge.«

»Tut mir leid«, sagte ich und brachte meinen Kopf wieder in Stellung.

»Sie müssen sich nicht entschuldigen.« Dr. Russell drückte mir die Schale auf den Schädel. »Sie nehmen es gelassener als die meisten Rekruten. Der Kerl vor Ihnen hat wie ein abgestochenes Schwein geschrien und ist in Ohnmacht gefallen. Wir mussten ihn bewusstlos transferieren. Bald wird er aufwachen und jung und grün und sehr verwirrt sein. Glauben Sie mir, Sie verhalten sich vorbildlich!«

Ich lächelte und blickte zum Körper, der bald mir gehören würde. »Wo ist seine Kappe?«

»Er braucht keine.« Dr. Russell tippte etwas in seinen PDA ein. »Wie ich bereits erwähnte, ist sein Körper erheblich modifiziert worden.«

»Das klingt ziemlich unangenehm.«

»Das werden Sie anders sehen, sobald Sie drinnen sind.« Dr. Russell ließ seinen PDA sinken und wandte sich wieder mir zu. »Gut, wir sind so weit. Ich werde Ihnen jetzt sagen, was als Nächstes geschehen wird.«

»Bitte.«

Er zeigte mir den Bildschirm des PDA. »Wenn ich auf diese Taste drücke, senden die Sensoren Ihre Hirnaktivitäten an den Verstärker. Wenn eine ausreichende Datenmenge gesammelt wurde, verbinde ich diese Einheit mit einem speziellen Computer. Gleichzeitig wird eine ähnliche Verbindung zu Ihrem neuen Gehirn drüben geöffnet. Wenn die Verbindung steht, senden wir Ihr Bewusstsein in Ihr neues Gehirn. Wenn wir Ihre normale Hirnaktivität im neuen Gehirn registrieren, trennen wir die Verbindung. Dann ist es vollbracht. Sie werden ein neues Gehirn und einen neuen Körper haben. Noch Fragen?«

»Kommt es vor, dass diese Prozedur fehlschlägt?«

»Es sieht Ihnen ähnlich, ausgerechnet diese Frage zu stellen«, sagte Dr. Russell. »Die Antwort lautet: Ja, es kommt vor. Es kann etwas schiefgehen, doch es passiert extrem selten. Ich mache diesen Job seit zwanzig Jahren und habe mehrere tausend Transfers durchgeführt, und nur in einem einzigen Fall hat es nicht geklappt. Die betreffende Frau erlitt während des Transfers einen schweren Schlaganfall. Ihre Hirnmuster wurden chaotisch, und das Bewusstsein ließ sich nicht mehr transferieren. Alle anderen haben es problemlos überstanden.«

»Das heißt, solange ich nicht sterbe, werde ich am Leben bleiben.«

»Eine interessante Art, es zu formulieren. Aber im Prinzip haben Sie Recht.«

»Woran erkennen Sie, dass mein Bewusstsein transferiert wurde?«

»Wir sehen es an den Messwerten.« Dr. Russell tippte gegen seinen PDA. »Und daran, dass Sie es uns sagen werden. Glauben Sie mir, Sie werden es merken, wenn der Transfer vollzogen ist.«

»Woher wissen Sie es?«, fragte ich. »Haben Sie diese Prozedur schon selber durchgemacht? Den Transfer?«

Dr. Russell lächelte. »Sogar schon zweimal.«

»Aber Sie sind gar nicht grün.«

»Das liegt am zweiten Transfer. Man muss nicht für immer grün bleiben«, sagte er, fast mit einem wehmütigen Unterton. Dann blinzelte er und konsultierte wieder seinen PDA. »Ich fürchte, wir müssen die Fragestunde jetzt beenden, Mr. Perry. Nach Ihnen sollen noch weitere Rekruten transferiert werden. Sind Sie bereit?«

»Nein, verdammt, ich bin nicht bereit. Ich habe Angst, so sehr, dass meine Eingeweide es nicht mehr lange überstehen werden.«

»Dann will ich es anders formulieren«, sagte Dr. Russell. »Sind Sie bereit, es hinter sich zu bringen?«

1 ... 15 16 17 18 19 20 21 22 23 ... 85
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)