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Schamanenfeuer. Das Geheimnis von Tunguska.

Электронная книга - «Schamanenfeuer. Das Geheimnis von Tunguska.». Краткое содержание книги:

Sommer 2008. Hundert Jahre sind vergangen, seit in Sibirien eine verheerende Explosion stattgefunden hat. Viktoria Vandenberg versucht mit zwei anderen deutschen Forschern dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Hat es sich um den Einschlag eines Meteoriten gehandelt? Leo, ein junger Hirte, erzählt Viktoria von seiner neunzigjährigen Großmutter, deren Vater zu den ersten Wissenschaftlern vor Ort gehörte. Die Alte beschwört Viktoria, ihre Nachforschungen einzustellen: Geister, böse Schamanen seien am Werk. Als sämtliche Stromgeneratoren ausfallen, scheinen die Prophezeiungen in Erfüllung zu gehen, erst recht als eine Serie von geheimnisvollen Todesfällen über die Forschergruppe hereinbricht. Doch Viktoria gibt nicht auf. Sie begreift, dass Leo den Schlüssel zu einer Wahrheit besitzt, die weitaus unglaublicher erscheint als ein Meteoriteneinschlag.
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tschana und späterer Schwiegervater Leonard Schenkendorffs Tschutschana - der Schamane vom Stamm der Ilimpan und Vater von Tschirin

Wassiljoff, Ivan Ivanowitsch - ein Schmied aus Wyborg Wassiljoff, Jekatherina - genannt Kissanka; die älteste Tochter des Schmieds

Weinberg, Isaak - Professor, Lagerinsasse und Projektleiter

Gegenwart

Ajaci - ein wolfsähnlich aussehender Laikahund

Aldanov, Leonid Borisowitsch - angehender Schamane und ehemaliger

Offizier der russischen Armee,Helikopterpilot und Deserteur Bashtiri, Sergej Sergejewitsch - schwer reicher Oligarch und Chef der

Firma TAIMURO Biborow, Kolja - Tourist-Guide im Auftrag der russischen Regierung Lebenov, Andrej Semjonowitsch - ehemaliger Oberst des FSB und Bashtiris langjähriger Weggefährte, Sicherheitschef der GazCom Sektion Ewenkien Olguth, Vladimir - Professor, wissenschaftliche Leiter der Abgesandtschaft der Universität Moskau Parlowa, Elena - russische Ärztin und Mitarbeiterin Bashtiris Rodius, Gregor - Professor, Leiter der geophysikalischen Fakultät der

Universität Leipzig Theisen, Sven - Geophysiker der Universität Leipzig Schenkov, Michail Leonardowitsch - Taichin genannt, geweihter Schamane, Großonkel von Leonid, Sohn von Leonard Michailowitsch Schenkendorff, Bruder von Vera Leonardovna Schirova; Schwager von Makar Charitonowitsch Schirov Schirov, Makar Charitonowitsch - Stammesältester der tungusischen Ewenken von Vanavara, Großvater von Leonid und Ehemann von Vera Leonardovna Schirova, Schwager von »Taichin« Michail Leonardowitsch Schenkov und Schwiegersohn von Leonard Michailowitsch Schenkendorff (nach der russischen Revolution umbenannt in Schenkov)

Schirova, Vera Leonardowna - Leonids Großmutter und Tochter von Leonard Michailowitsch Schenkendorff; Ehefrau von Makar Charitonowitsch Schirov und Schwester von »Taichin« Michail Leonardowitsch Schenkov Vanderberg, Viktoria - Geophysikerin der Universität Leipzig

Begriffserklärung

Baranka/Baranki (Plural) - russisches Rundgebäck Blja (phon.) - ein äußerst unanständiges russisches Schimpfwort Dolguksa - traditioneller, sibirischer Birkensaft (wässrig, leicht süß) FSB - Federalnaja Slushba Besopasnosti (Föderaler Sicherheitsdienst; Inlandsnachrichten/Geheimdienst der heutigen Russischen Föderation)

Jämschtschik - Bezeichnung für Schlittenführer

Kascha - jegliche Art von Grütze (z. B. Buchweizengrütze)

Narten - Sibirische Schlittenart

Nemez - (den Stummen, der Sprache nicht mächtigen Fremden) altes

russisches Wort für einen Deutschen Ochrana - Oberbegriff für die verschiedenen Geheimdienste und die

Geheimpolizei im zaristischen Russland Pisdjenka (phon.) - unanständiges, russisches Schimpfwort Werst - altes Längenmaß im zaristischen Russland, entsprach 1.066,8 Metern

Wjalenaja Wobla - russische Fischspezialität

Nachwort - Danksagung

Handlung und Personen in diesem Roman sind frei erfunden. Namen, Orte/geographische Gegebenheiten und Institutionen in Deutschland und in Teilen der Russischen Föderation wurden von der Autorin im Sinne der schriftstellerischen Freiheit entsprechend verändert.

Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Am 30. Juni 1908 ereignete sich im Gebiet der Steinigen Tunguska, einem Flusslauf in der Mitte Sibiriens, eine gewaltige Detonation, deren Stärke alle bis heute gezündeten Nuklearexplosionen übertraf. Obwohl in der Folgezeit etliche Expeditionen in das betroffene Gebiet unternommen wurden, ist es bis heute nicht gelungen, eine eindeutige Erklärung zu den Ereignissen vor genau 100 Jahren zu finden.

Während meiner Recherche stieß ich auf einige interessante Sachbücher, die sich umfassend mit dem Thema »Tunguska« beschäftigten und damit meine Phantasie zu einer ganz eigenen Überlegung beflügelten. In den meisten Abhandlungen wird die rätselhafte Explosion anhand von zahlreichen Theorien beleuchtet, die von einem vermeintlichen Meteoriteneinschlag bis hin zu einer UFO-Havarie mit nuklearem Fallout reichen. Stellvertretend für alle Sachbücher zum Thema »Tunguska-Ereignis von 1908« möchte ich das Buch »Tunguska - das rätselhafte Jahrhundertereignis« von Peter Krassa hervorheben.

Im Rahmen meiner Rechercheerläuterungen möchte ich zudem ausdrücklich klarstellen, dass die in meiner Geschichte vermittelten Inhalte zum sibirischen Schamanentum in großen Teilen meiner schriftstellerischen Phantasie entspringen und keinen ausreichenden Einblick in die Traditionen der sibirischen Schamanen gewährleisten können. Wer sich über Schamanen und deren religiöses Wirken informieren möchte, dem empfehle ich Sachbücher, z. B. von Dr. Hans Findeisen, oder antiquarische Bücher aus der Zeit um 1905, die man mitunter in Universitätsoder Landesbibliotheken findet, mit Hinweisen zu den Sitten, Gebräuchen und der Sprache der Ewenki-Tungusen.

Mein besonderer Dank gilt, stellvertretend für alle andere Recherchehelfer:

Viktoria N., einer russischen Historikerin und lieben Freundin, ohne die ich dieses Buch nicht hätte schreiben können. In unermüdlichem Interesse half sie mir die komplizierten politischen Verhältnisse der russischen Vorrevolution zwischen 1905 und 1917 zu entwirren. Darüber hinaus vermittelte sie mir einen interessanten Einblick in die moderne russische Gesellschaft - nach Glasnost und Perestrojka. Als besonders amüsant empfand ich unsere Ausflüge in die russischen Ess- und Trinkgewohnheiten, bei denen ich zum ersten Mal Birkensaft probierte und nun weiß, wie man eine gedörrte Wjalenaja Wobla zu sich nimmt. Außerdem habe ich es Viktoria zu verdanken, dass die Fahrpläne der Moskauer Metro für mich kein Buch mit sieben Siegeln mehr sind und Russland mir insgesamt ein ganzes Stück nähergekommen ist.

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