Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
Shades of Grey - Geheimes Verlangen - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Shades of Grey - Geheimes Verlangen

Электронная книга - «Shades of Grey - Geheimes Verlangen». Краткое содержание книги:

Shades of Grey - Geheimes Verlangen
1 ... 81 82 83 84 85 86 87 88 89 ... 127
Перейти на страницу:

»Ja, nur dir allein«, stoße ich hervor, als eine Welle der Lust durch meine Venen schießt, die meine Nervenenden vibrieren, meinen Atem stocken lässt. Mein Herz hämmert wie verrückt, als wolle es mir jede Sekunde aus der Brust springen, und das Blut rauscht in meinen Ohren.

In einer fließenden Bewegung zieht er seinen Finger aus mir heraus, knöpft seine Hose auf, stößt mich auf die Couch und legt sich auf mich.

»Hände auf den Kopf«, befiehlt er mit zusammengebissenen Zähnen, drängt sich auf Knien zwischen meine Beine und greift in die Innentasche seines Jacketts. Er zieht ein Kondompäckchen heraus, reißt es auf und rollt es über seinen beachtlichen Penis.

Gehorsam lege ich die Hände auf den Kopf. Mir ist klar, warum ich das tun muss: um zu verhindern, dass ich ihn berühre. Instinktiv recke ich ihm meine Hüften entgegen. Ich will ihn in mir spüren, genauso tief und hart wie zuvor. Oh, ich kann es kaum erwarten.

»Wir haben nicht viel Zeit. Es wird ein kurzes Vergnügen werden, und eines, das nur für mich allein gedacht ist, nicht für dich. Verstanden? Du wirst nicht kommen, sonst werde ich dich versohlen«, stößt er hervor.

Wie zum Teufel soll ich das anstellen?

Mit einer brutalen Bewegung stößt er zu. Mir entschlüpft ein lautes, gutturales Stöhnen, da er mich vollständig auszufüllen scheint. Er hält meine Hände fest, so dass ich mich nicht bewegen kann. Er ist überall, erdrückt mich fast, schnürt mir die Luft ab, während er mich vögelt. Trotzdem ist es überwältigend. Ich habe die Macht über ihn. Ich bin diejenige, die ihn dazu bringt, all diese Dinge zu tun – was für ein einzigartiges Gefühl, geradezu euphorisch, triumphierend. Seine Bewegungen werden immer schneller, immer heftiger. Ich höre seine schweren Atemzüge dicht an meinem Ohr. Mein Körper wölbt sich ihm entgegen, vereinigt sich mit ihm. Ich darf nicht kommen. Abrupt und allzu schnell stößt er ein letztes Mal zu, dann wird er still, als er zum Höhepunkt gelangt und zischend den Atem einsaugt. Er erschlafft und sackt mit seinem ganzen Gewicht über mir zusammen, aber ich bin noch nicht bereit, ihn gehen zu lassen. Mein Körper sehnt sich danach, Erlösung zu finden, doch er ist zu schwer, als dass ich ihn von mir schieben könnte. Unvermittelt zieht er sich aus mir heraus und lässt mich voller Verlangen und Sehnsucht zurück.

»Wage es nicht, es dir selbst zu machen. Ich will, dass du frustriert bist. Denn genau so fühle ich mich, wenn du nicht mit mir redest und mir verwehrst, was mir gehört.« Wieder lodert die blanke Wut in seinen Augen auf.

Ich nicke keuchend.

Er steht auf, zieht das Kondom herunter, verknotet es und lässt es in seiner Hosentasche verschwinden. Nach wie vor schwer atmend, sehe ich zu ihm hoch. Unwillkürlich presse ich die Schenkel gegeneinander, in der Hoffnung, wenigstens ein klein wenig Erleichterung zu finden. Christian knöpft seine Hose zu und fährt sich mit der Hand durchs Haar, dann hebt er sein Jackett auf. Schließlich wendet er sich mir wieder zu.

»Wir sollten zurück ins Haus gehen«, sagt er, eine Spur milder.

Noch immer leicht benommen setze ich mich auf.

»Hier. Zieh es an.«

Er holt mein Höschen aus der Innentasche seines Jacketts hervor.

Ich verkneife mir ein Grinsen, als ich es entgegennehme, aber so viel steht fest: Auch wenn er mich mit seinem Verbot, zu kommen, bestraft hat, habe ich doch einen kleinen Sieg über mein Höschen errungen. Meine innere Göttin nickt und strahlt befriedigt. Du musstest ihn nicht darum anbetteln.

»Christian!«, ruft Mia von unten.

Er hebt die Brauen. »Gerade noch rechtzeitig. Herrgott, manchmal raubt sie einem den letzten Nerv.«

Eilig ziehe ich mein Höschen an, erhebe mich mit so viel Würde, wie es mir in meinem Zustand möglich ist, und versuche, mein postkoital zerzaustes Haar zu bändigen.

»Hier oben, Mia«, ruft er. »Tja, Miss Steele, ich fühle mich zwar besser, aber versohlen würde ich Sie am liebsten immer noch.«

»Ich finde nicht, dass ich es verdient habe, Mr. Grey, insbesondere nachdem ich mir Ihren grundlosen Übergriff habe gefallen lassen.«

»Grundlos? Sie haben mich geküsst.« Er bemüht sich um eine gekränkte Miene.

Ich schürze die Lippen. »Angriff ist nun mal die beste Verteidigung.«

»Verteidigung wogegen?«

»Gegen Sie und Ihre juckenden Finger.«

Er legt den Kopf schief, als Mia die Treppe heraufgepoltert kommt. »Aber es war erträglich, oder?«

Ich werde rot. »Nur schwer«, flüstere ich, kann mir aber ein Grinsen nicht verkneifen.

»Oh, hier seid ihr.« Sie strahlt uns an.

»Ich habe Anastasia ein bisschen herumgeführt.« Christian hält mir die Hand hin.

Ich ergreife sie. Er drückt sie zärtlich.

»Kate und Elliot wollen gehen. Ist es zu fassen? Diese zwei … sie können kaum die Finger voneinander lassen. Was habt ihr denn hier oben getrieben?«

Meine Güte, diese Frau nimmt kein Blatt vor den Mund. Ich spüre, wie ich schon wieder rot anlaufe.

»Ich habe Anastasia meine Ruderpokale gezeigt«, antwortet Christian mit Unschuldsmiene. »Komm, lass uns runtergehen und uns von Kate und Elliot verabschieden.«

Ruderpokale? Er tritt hinter mich und gibt mir einen leichten Klaps auf den Hintern, als Mia vor uns die Treppe hinuntergeht.

Erschrocken schnappe ich nach Luft.

»Ich werde es wieder tun, Anastasia, und zwar bald«, droht er kaum hörbar, schlingt von hinten den Arm um mich und küsst mich in den Nacken.

Kate und Elliot verabschieden sich gerade von Grace und Mr. Grey. Kate schließt mich in die Arme und zieht mich fest an sich.

»Ich muss dringend mit dir über Christian reden. Darüber, dass du ihn ständig so feindselig anmachst«, zische ich ihr ins Ohr.

»Aber jemand muss es tun, damit du merkst, wie er wirklich ist. Pass auf, Ana. Der Typ ist ein Kontrollfreak«, flüstert sie. »Bis später.«

ICH WEISS GENAU, WIE ER IST! ABER DU NICHT!, schreie ich sie im Geiste an. Natürlich ist mir klar, dass sie es nur gut meint, aber manchmal überschreitet sie nun mal die Grenze – in diesem Augenblick sogar so weit, dass sie bereits mit beiden Füßen im Nachbarland steht. Ich werfe ihr einen finsteren Blick zu. Sie streckt mir die Zunge heraus. Unwillkürlich muss ich grinsen. Dieser lockere, verspielte Zug an ihr ist neu – offenbar ist Elliot der Grund für ihre Ausgelassenheit. Wir winken den beiden zum Abschied zu.

»Wir sollten auch aufbrechen«, meint Christian zu mir gewandt. »Denk an deine Vorstellungsgespräche morgen.«

Mia umarmt mich, als wir uns verabschieden.

»Keiner von uns hätte gedacht, dass er jemals eine Frau finden würde!«, sagt sie.

Ich werde rot, und Christian verdreht zum wiederholten Mal die Augen. Ich schürze die Lippen. Wieso darf er es eigentlich andauernd tun, ich aber nicht? Am liebsten würde ich ebenfalls die Augen verdrehen, traue mich aber nicht. Nicht nach seinen Drohungen im Bootshaus.

»Passen Sie gut auf sich auf, liebe Ana«, sagt Grace.

Christian, dem die Zuwendung, die mir im Hause Grey zuteilwird, entweder peinlich ist oder gegen den Strich geht, packt mich an der Hand und zieht mich an seine Seite.

»Wenn wir sie weiter so mit Zuneigung überschütten, sucht sie am Ende vor Angst noch das Weite oder wird bloß verwöhnt«, brummt er.

»Spar dir deine Neckereien, Christian«, tadelt Grace ihn nachsichtig und sieht ihren Sohn voller Liebe an.

Aber etwas sagt mir, dass seine Worte nicht scherzhaft gemeint sind. Ich habe im Lauf des Abends genau beobachtet, wie sie miteinander umgehen. Grace liebt ihren Sohn auf diese bedingungslose Art und Weise, wie es nur Mütter tun. Er beugt sich herab und küsst sie steif.

»Mom.« In seiner Stimme schwingt etwas mit – Ehrfurcht, vielleicht?

»Mr. Grey, auf Wiedersehen und vielen Dank für alles.« Ich strecke ihm die Hand hin, und auch er zieht mich in seine Arme!

»Bitte, nennen Sie mich doch Carrick. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder, Ana.«

1 ... 81 82 83 84 85 86 87 88 89 ... 127
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)