Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Триллеры » Congo. Romanvorlage zum Film.
Congo. Romanvorlage zum Film. - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Congo. Romanvorlage zum Film.

Электронная книга - «Congo. Romanvorlage zum Film.». Краткое содержание книги:

In der Datenzentrale der Earth Resources Technology Services (E.R.T.S.) in Houston, Texas, wartet Dr. Karen Ross auf die routinemäßige Telekommunikation mit einem Team aus dem menschenleeren Nordosten Zaires, das dort nach speziellen, industriell noch nicht herstellbaren Diamanten sucht. Doch die Kongo-Expedition meldet sich nicht. Über Satellit bietet sich Karen Ross ein entsetzliches Bild: brennende Zelte, Leichen - und ein unheimliches schwarzes Wesen, das die Kamera zerschmettert. Dann reißt die Verbindung ab. Die nächste Expedition leitet Karen Ross selbst und macht bald eine aufsehenerregende Entdeckung: graue Gorillas, die offenbar über eine hochentwickelte Intelligenz verfügen!
Das Nebeneinander von technischen Superwundern und ungebändigter Natur erzeugt eine grandiose Wirkung. Dieses Buch ist Seite für Seite eine Klasse für sich... New York Times
Über den Autor
Michael Crichton wurde 1942 in Chicago geboren und studierte in Harvard Medizin. Alle seine Romane Andromeda, Der große Eisenbahnraub, Jurassic Park, Enthüllung, Die Wiege der Sonne und viele mehr wurden auch als Filme weltweite Erfolge. Crichton ist Autor der weltweit erfolgreichen Fernsehserie ER Emergency Room.
1 ... 68 69 70 71 72 73 74 75 76 ... 79
Перейти на страницу:

Munro wußte, daß Vulkane unberechenbar waren. Als Beweis dafür konnte die verfallene Stadt hier am Fuß eines tätigen Vulkans gelten, die noch nach über fünfhundert Jahren unberührt dalag. An den Berghängen über ihr gab es Lavafelder neueren Datums, und einige Kilometer weiter im Süden ebenfalls, die Stadt selbst aber war stets verschont geblieben. An sich war das nicht weiter bemerkenswert - der Vulkan war so angelegt, daß die meisten Ausbrüche über die sanfter geneigten Südhänge gingen. Doch es bedeutete nicht, daß sie jetzt weniger gefährdet gewesen wären. Gerade die Unberechenbarkeit von Vulkanausbrüchen brachte es mit sich, daß sie in wenigen Minuten lebensbedrohend werden konnten. Die Gefahr drohte nicht so sehr von der Lava, die selten rascher floß als ein Mensch gehen konnte -" es würde Stunden dauern, bis Lava vom Muhavura sie hier erreichte. Die wirkliche Gefahr bei Vulkanausbrüchen ging von Ascheregen und Gaswolken aus.

So wie bei Feuersbrünsten die meisten Opfer an Rauchvergiftung starben, waren bei Vulkanausbrüchen die meisten Todesfälle auf Ersticken durch Staub und Kohlenmonoxid zurückzuführen. Vulkangase sind schwerer als Luft, und über die tote Stadt Zinj, die in einem Tal lag, konnte sich in Minutenschnelle eine schwere Schicht aus giftigem Gas legen, falls der Muhavura eine größere Menge Gas ausstoßen sollte.

Die Frage lautete also, wie bald mit einer größeren Eruption zu rechnen war. Daher lag Munro so sehr an Amys Reaktion: es war wohlbekannt, daß Primaten geologische Ereignisse wie Erdbeben und Vulkanausbrüche vorausahnten. Munro war überrascht, daß Elliot, der sich jetzt darüber erging, wie man Gorillagehirne tiefgefrieren könnte, nichts davon zu wissen schien. Noch mehr überraschte ihn, daß Karen Ross mit ihrem gründlichen geologischen Wissen den Ascheregen des Vormittags nicht als Ankündigung eines größeren Vulkanausbruchs betrachtete.

Doch Karen Ross wußte, daß ein größerer Ausbruch bevorstand. Sie hatte am Vormittag aus reiner Gewohnheit versucht, mit Houston Kontakt herzustellen, und zu ihrer Überraschung war die Verbindung sofort gelungen. Nachdem die Werte für den Verschlüssler eingegeben waren, tippte sie eine Meldung, die den neuesten Stand der Dinge beschrieb, doch die Schrift verschwand vom Bildschirm,, und es erschienen darauf die Worte: 1GRIF HUSTN AUF MFANG GEN.

Es war ein Notsignal, sie hatte es nie zuvor bei einer Expedition gesehen. Sie löschte die Speicher und drückte auf den Sendeknopf. Nach einer kurzen Pause erschien auf dem Bildschirm die Information:

COMPUTE SAGT GROESRN AUSBRCH MUHVURA VORHER AUFBRCH SOFRT GRÖSSTE GFAR FUER EXPEDN ICH WIDERHOL AUFBRCH SOFRT.

Karen Ross warf einen Blick über das Lager. Kahega war mit der Zubereitung des Frühstücks beschäftigt. Amy hockte am Feuer und verzehrte eine geschmorte Banane (sie hatte Kahega dazu gebracht, ihr besondere Leckereien zuzubereiten), Munro und Elliot tranken Kaffee. Wenn man von dem schwarzen Ascheregen absah, war es ein völlig normaler Lagervormittag. Sie wandte sich wieder dem Bildschirm zu.

SAGT GROESRN AUSBRCH MUHVURA VORHER AUFBRCH SORFT.

Karen Ross sah zu dem rauchenden Kegel des Muhavura hinauf. Zum Teufel dachte sie. Sie wollte die Diamanten finden, und sie war zu weit gegangen, um jetzt aufzugeben. Auf dem Bildschirm leuchtete die Aufforderung auf: BITE ANTWRTSIGNL. Kurz entschlossen schaltete sie das Gerät ab.

Im weiteren Verlauf des Vormittags spürten sie alle mehrere heftige Erdstöße, bei denen jeweils Staubwolken von den zerfallenden Gebäuden aufstiegen. Das Grammeln war immer häufiger zu hören. Karen Ross achtete nicht darauf. »Es heißt nichts anderes, als daß hier Elefantenland ist«, sagte sie. Die Geologen pflegten zu sagen: »Wer Elefanten sucht, muß ins Elefantenland gehen.« Mit Elefantenland war eine Stelle gemeint, an der man höchstwahrscheinlich die Mineralien finden würde, die man suchte. »Und wer Diamanten sucht«, sagte Karen Ross mit einem Achselzucken, »muß sich in vulkanisches Gebiet vorwagen.«

Der Zusammenhang zwischen Diamanten und Vulkanen war seit über einem Jahrhundert bekannt, aber noch nicht wirklich erforscht. Die meisten Theorien besagten, daß Diamanten, Kristalle aus reinem Kohlenstoff, unter der Einwirkung ungeheurer Hitzegrade und riesigen Drucks in der oberen Erdschicht entstanden, rund tausendsechshundert Kilometer unter der Erdoberfläche. In dieser Tiefe sind sie unzugänglich, in Vulkangebieten hingegen fördern Ströme flüssigen Magmas sie an die-Erdoberfläche.

Das bedeutete nicht, daß man einfach zu tätigen Vulkanen hingehen und ausgespiene Diamanten aufsammeln konnte. Die meisten Diamantenfelder fanden sich in der Nähe erloschener Vulkane, in fossilierten Stümpfen, Eruptionsschloten, die nach den geologischen Formationen bei Kimberley in Südafrika als Kim-berlit-Schlote bezeichnet wurden. Im Virunga-Gebiet, das in der Nähe des geologisch instabilen Zentralafrikanischen Grabens lag, gab es Hinweise auf mehr als fünfzig Millionen Jahre ständiger Vulkantätigkeit. Sie suchten jetzt nach eben den erloschenen Vulkanen, die den früheren Bewohnern von Zinj bekannt gewesen waren.

Kurz vor Mittag fanden sie sie, in halber Höhe auf den Hügeln östlich der Stadt - eine Reihe von Stollen, die sich in die Hänge des Muhavura hineinzogen.

Elliot war enttäuscht. »Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, erklärte er später, »aber es war einfach nur ein dunkelgelber Stollen, der in die Erde getrieben war und aus dem hier und da kleine, stumpfe Steinstückchen hervorstanden. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, warum Karen Ross so aufgeregt war.« Die kleinen braunen Steinstückchen waren Diamanten. Wenn man sie säuberte, hatten sie die Durchsichtigkeit schmutzigen Glases. »Alle dachten, ich sei verrückt geworden«, sagte Karen Ross, »weil ich plötzlich einen Freudentanz vollführte. Aber sie wußten nicht, was sie da vor sich sahen.«

In einem gewöhnlichen Kimberlit-Schlot waren Diamanten nur spärlich im Ganggestein verteilt. Die Ausbeute eines durchschnittlichen Bergwerks betrug lediglich zweiunddreißig Karat -rund sechs Gramm -auf je hundert Tonnen Gestein, so daß man beim Blick in ein Diamantenbergwerk überhaupt keine Diamanten sah. Doch in den Minen von Zinj war die Wand förmlich mit Steinen gespickt. Mit seiner Machete holte Munro sechshundert Karat heraus. Karen Ross sah sechs oder sieben weitere Steine aus der Wand ragen, jeder von ihnen ebensogroß wie der, den Munro herausgeholt hatte. Später sagte sie: »Mit einem flüchtigen Blick konnte ich ohne weiteres vier- oder fünftausend Karat sehen. Und dazu wäre kein weiteres Graben, kein Trennen, nichts erforderlich gewesen. Sie waren einfach da. Die Mine war reicher als die Premier-Mine in Südafrika. Es war einfach unglaublich.«

Elliot stellte die Frage, die Karen Ross sich auch selbst schon gestellt hatte: »Wenn diese Mine so von Steinen strotzt«, fragte er, »warum hat man sie dann aufgegeben?« »Wahrscheinlich haben die Menschen hier die Herrschaft über die Gorillas verloren«, sagte Munro. »Und die Gorillas haben die Macht übernommen.« Er holte lachend weitere Diamanten aus dem Fels.

1 ... 68 69 70 71 72 73 74 75 76 ... 79
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)