Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Боевая фантастика » Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de]
Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de] - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de]

Электронная книга - «Krieg der Klone [Old Man's War + Questions for a Soldier de]». Краткое содержание книги:

An seinem 75. Geburtstag erledigt John Perry zwei Dinge: Er besucht das Grab seiner Frau. Und er mustert bei der Armee an. Denn in ferner Zukunft werden für jene Einsatztruppen, die weit draußen im All die Kolonien gegen Alien-Überfälle verteidigen, nur Alte, Betagte rekrutiert. Und schnell findet Perry auch heraus, warum das so ist: Die Rekruten erhalten allesamt neue Körper, jüngere Ausgaben ihrer selbst, die mit biotechnischen und elektronischen Mitteln »aufgerüstet« und wie beliebig verfügbares Kanonenfutter in den Kampf geschickt werden. Doch die Armeeführung hat nicht mit einem wie John Perry gerechnet◦– der trotz seines hohen Alters kein Problem damit hat, sich Befehlen zu widersetzen…
Ausgezeichnet mit dem JOHN W. CAMPBELL AWARD als bester Roman des Jahres◦– mit »Krieg der Klone«, ein furioses Science-Fiction-Abenteuer in der Tradition Robert A. Heinleins, hat John Scalzi Leser und Kritiker gleichermaßen begeistert.
1 ... 48 49 50 51 52 53 54 55 56 ... 85
Перейти на страницу:

Daher war sie nicht im Geringsten auf das Eintreffen der Invasionsarmee der Rraey vorbereitet, die mit genauso vielen Soldaten wie Kolonisten kamen. Die KVA-Garnison über und auf Coral wehrte sich in einem kurzen, aber tapferen Kampf, bevor sie überwältigt wurde, und auch die Kolonisten bemühten sich, den Angriff der Rraey zurückzuschlagen. Doch schon bald darauf lag die Kolonie in Trümmern, und die überlebenden Siedler wurden buchstäblich abgeschlachtet. Die Rraey hatten schon seit längerer Zeit ihrem Appetit auf Menschenfleisch freien Lauf gelassen, sobald sich die Gelegenheit ergab.

Ein Informationsschnipsel, der an unsere BrainPals übertragen wurde, war Teil eines kulinarischen Unterhaltungsprogramms, in dem einer der berühmtesten Köche der Rraey darüber sprach, wie sich ein Mensch am besten zerlegen ließ, um ihn auf vielfältige Weise zubereiten zu können. Die Halsknochen waren eine besondere Delikatesse für Suppen und Brühen. Das Video diente nicht nur dem Zweck, unseren Widerwillen zu erregen, sondern auch als Beweis, dass das Coral-Massaker von langer Hand geplant war, da anlässlich der Feierlichkeiten sogar prominente Rraey angereist waren. Offensichtlich hatten die Aliens vor, sich für längere Zeit auf Coral niederzulassen.

Die Rraey begannen unverzüglich mit der Umsetzung ihres eigentlichen Invasionsziels. Nachdem alle Kolonisten getötet waren, landeten Transportplattformen auf dem Planeten, mit denen die Inseln von Coral abgebaut werden sollten. Die Rraey hatten deswegen bereits mit der Regierung der Kolonialen verhandelt. Einst hatte es zahlreiche Korallenriffe auf der Heimatwelt der Rraey gegeben, bis sie durch Umweltverschmutzung und kommerziellen Abbau zerstört worden waren. Die Kolonialen verweigerten dieses Ansinnen, weil die Siedler von Coral Eingriffe in die Ökosphäre ihres Planeten ablehnten und weil die anthropophagen Tendenzen der Rraey allgemein bekannt waren. Niemand wollte, dass sich die Aliens in der Nähe der Siedlungen herumtrieben und nach arglosen Menschen Ausschau hielten, die sie zu Aspik verarbeiten konnten.

Der Fehler der Kolonialen Regierung war es, nicht erkannt zu haben, welche Bedeutung der Abbau der Korallenriffe für die Rraey hatte. Neben den kommerziellen Aspekten war es für sie eine religiöse Angelegenheit, was die Diplomaten der Kolonialen völlig falsch interpretiert hatten. Ihnen war auch nicht klar, mit welcher Hartnäckigkeit die Rraey ihr Vorhaben verfolgen würden. Die Rraey und die Kolonialen hatten sich ein paarmal getroffen und nie gute Beziehungen entwickelt. Aber wie gut konnte man sich mit jemandem verstehen, der einen als nahrhaften Bestandteil eines schmackhaften Mittagessens betrachtete? Im Großen und Ganzen kümmerten sie sich um ihre eigenen Angelegenheiten und wir uns um unsere. Erst jetzt, als die letzten Korallenriffe auf der Heimatwelt der Rraey kurz vor dem endgültigen Absterben standen, wurde ihr Bedarf an den Ressourcen von Coral so groß, dass sie keine Rücksicht mehr zu nehmen bereit waren. Coral gehörte jetzt ihnen, und wir würden viel stärker zurückschlagen müssen, um den Planeten zurückzubekommen.

»Die Sache sieht verdammt ernst aus«, sagte Lieutenant Keyes zu seinen Truppführern, »und sie wird noch viel ernster sein, wenn wir dort eingetroffen sind.«

Wir befanden uns im Besprechungsraum der Kompanie, und der Kaffee auf den Tischen wurde kalt, während wir die vielen Seiten der Berichte über die Grausamkeiten im Coral-System durchgingen. Die Skip-Drohnen, die die Rraey nicht abgeschossen hatten, meldeten einen beständigen Strom eintreffener Raumschiffe, die sowohl kriegerischen Zwecken als auch dem Abtransport der Korallen dienten. Weniger als zwei Tage nach dem Coral-Massaker hingen fast tausend Rraey-Schiffe im Orbit über dem Planeten und warteten darauf, mit der großmaßstäblichen Ausbeutung beginnen zu können.

»Unser Wissensstand sieht folgendermaßen aus«, sagte Keyes und sendete eine Grafik des Coral-Systems in unsere BrainPals. »Wir vermuten, dass der größte Anteil der Rraey-Schiffe in diesem System kommerziellen und industriellen Zwecken dient. Nach dem, was wir über ihre Konstruktionsweise wissen, verfügt ungefähr ein Viertel, also etwa dreihundert Einheiten, über militärische Offensiv- und Defensivkapazitäten. Darunter sind viele Truppentransporter mit minimaler Abschirmung und Feuerkraft. Doch die eindeutigen Schlachtschiffe sind sowohl größer als auch stärker als unsere entsprechenden Einheiten. Außerdem schätzen wir, dass sich bis zu einhunderttausend Rraey-Soldaten auf der Oberfläche aufhalten und sich auf die Abwehr von Invasionstruppen vorbereiten.

Sie rechnen damit, dass wir Coral nicht kampflos aufgeben, aber nach unseren geheimdienstlichen Informationen erwarten sie, dass wir in vier bis sechs Tagen einen Angriff starten werden. Innerhalb dieses Zeitraums könnten wir eine ausreichende Zahl von großen Schiffen in Skip-Position bringen. Sie wissen, dass die KVA gerne ihre überwältigende Macht zur Schau stellt, und dafür brauchen wir Zeit.«

»Wann werden wir also angreifen?«, fragte Alan.

»In etwa elf Stunden«, sagte Keyes.

Wir alle rutschten unbehaglich auf unseren Stühlen hin und her.

»Wie soll das funktionieren, Lieutenant?«, fragte Ron Jensen. »Uns stünden nur die einzigen Schiffe zur Verfügung, die bereits in Skip-Position gegangen sind, beziehungsweise die, die es in den nächsten paar Stunden schaffen. Wie viele wären das insgesamt?«

»Zweiundsechzig, einschließlich der Modesto«, sagte Keyes, und unsere BrainPals zeigten eine Liste der verfügbaren Schiffe. Nebenbei fiel mir auf, dass die Hampton Roads dabei war, das Schiff, in dem Harry und Jesse Dienst taten. »Sechs weitere Schiffe erhöhen die Geschwindigkeit, um eine sichere Skip-Distanz zu erreichen, aber wir können uns nicht darauf verlassen, dass sie hier sind, wenn wir zuschlagen.«

»Mensch, Keyes!«, sagte Ed McGuire. »Das heißt, es kommen fünf Rraey-Schiffe auf eins von unseren und zwei Soldaten auf einen von unseren, vorausgesetzt, wir kriegen sie überhaupt bis zum Boden durch. Mir gefällt unsere Tradition der überwältigenden Überlegenheit wesentlich besser.«

»Wenn wir genügend Schiffe für eine beeindruckende Machtdemonstration haben, werden sie auf uns vorbereitet sein«, sagte Keyes. »Es ist besser, jetzt eine kleinere Streitmacht loszuschicken, während sie nicht damit rechnen, und so schnell wie möglich so viel Schaden wie möglich anzurichten. In vier Tagen werden hier zweihundert Schiffe eingetroffen sein. Wenn wir gute Arbeit leisten, müssen sie nur noch die Reste der Rraey-Flotte zusammenfegen.«

Ed schnaufte. »Schade, dass wir ihnen dabei nicht mehr helfen können.«

Keye lächelte gepresst. »Etwas mehr Selbstvertrauen, bitte! Ich weiß, dass das hier kein Picknick auf dem Mond ist, aber wir werden uns nicht wie die Vollidioten anstellen. Wir werden nicht um jeden Meter Boden kämpfen. Wir gehen mit klaren Zielvorgaben runter. Wir greifen anfliegende Truppentransporter an, damit sie keine weiteren Bodentruppen absetzen können. Unsere Bodentruppen werden die Bergbauarbeiten stören, bevor sie losgehen, und zwar so, dass die Rraey nicht auf uns schießen können, ohne ihre eigenen Leute oder ihre Maschinen zu treffen. Wir gehen gegen kommerzielle und industrielle Schiffe vor, sobald sich die Gelegenheit bietet, und wir werden versuchen, die großen Kanonen aus dem Orbit zu locken, damit sie sich zwischen zwei Fronten befinden, wenn unsere Verstärkungstruppen eintreffen.«

»Ich möchte noch einmal auf die Sache mit den Bodentruppen zu sprechen kommen«, sagte Alan. »Wir werden also Soldaten absetzen, und dann sollen unsere Schiffe versuchen, die Rraey-Schiffe wegzulocken? Heißt das für uns, die wir die Bodentruppen sind, das, was ich glaube, was es heißt?«

1 ... 48 49 50 51 52 53 54 55 56 ... 85
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)