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Shades of Grey - Geheimes Verlangen

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Shades of Grey - Geheimes Verlangen
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Instinktiv bewege ich mich zurück, bis ich die Bettkante in den Kniekehlen spüre. Mit glühendem Blick streift er sein Handtuch ab.

»Anastasia, was soll ich nur mit dir machen?«, flüstert er, als er mich aufs Bett drückt, sich neben mich legt und meine Hände über meinen Kopf hebt.

»Lass deine Hände oben und beweg sie nicht, verstanden?« Sein Blick droht mich zu durchbohren; mir verschlägt es den Atem. Diesem Mann möchte ich nicht wütend begegnen.

»Antworte mir«, fordert er.

»Ich werde meine Hände nicht bewegen«, verspreche ich atemlos.

»Braves Mädchen«, murmelt er und leckt träge seine Lippen. Ich bin fasziniert von seiner Zunge, wie sie so langsam über seine Oberlippe gleitet. Er sieht mir in die Augen, beobachtet, taxiert mich, bevor er sich zu mir herunterbeugt und mir hastig einen keuschen Kuss auf die Lippen drückt.

»Ich werde Sie jetzt am ganzen Körper küssen, Miss Steele«, verkündet er mit sanfter Stimme, wölbt die Hand um mein Kinn und schiebt es nach oben, so dass mein Hals freiliegt. Seine Lippen gleiten an ihm hinunter, küssen, saugen und beißen, bis zu der kleinen Kuhle am unteren Ende. Plötzlich ist mein Körper hellwach. Das Bad hat meine Haut sensibilisiert. Mein erhitztes Blut sammelt sich in meinem Unterleib, zwischen meinen Beinen. Ich stöhne.

Ich möchte ihn berühren. Trotz der Fessel gelingt es mir, seine Haare zu fühlen. Er hört auf, mich zu küssen, sieht mich finster an, schüttelt den Kopf und gibt ein missbilligendes Geräusch von sich. Dann greift er nach meinen Händen und schiebt sie wieder über meinen Kopf.

»Beweg die Hände nicht, sonst müssen wir nochmal von vorn anfangen«, rügt er mich.

»Ich will dich anfassen.« Meine Stimme klingt heiser.

»Ich weiß. Behalt die Hände über dem Kopf«, befiehlt er.

Wie frustrierend!

Erneut küsst er meinen Hals wie zuvor. Seine Hände gleiten über meine Brüste, als er mit den Lippen die Kuhle unter meinem Hals erreicht. Er lässt die Nasenspitze darum kreisen, bewegt sich gemächlich mit dem Mund nach unten, folgt dem Weg, den seine Hände genommen haben, über mein Brustbein zu meinen Brüsten. Er küsst beide, nagt sanft daran und saugt zärtlich an meinen Brustwarzen. Unwillkürlich beginnen meine Hüften, sich im Rhythmus mit seinem Mund zu bewegen. Ich versuche verzweifelt, meine Hände über dem Kopf zu halten.

»Halt still«, ermahnt er mich, sein Atem warm auf meiner Haut. Als er meinen Nabel erreicht, taucht seine Zunge hinein, und er lässt seine Zähne sanft über meinen Bauch gleiten. Mein Körper bäumt sich auf.

»Sie sind der Wahnsinn, Miss Steele.« Seine Nase streicht über meinen Bauch zu meinem Schamhaar hinunter; er beißt mich sanft, neckt mich mit der Zunge. Plötzlich setzt er sich auf, packt meine Fußknöchel und spreizt meine Beine weit. Er ergreift meinen linken Fuß und hebt ihn an seinen Mund. Ohne mich aus den Augen zu lassen, küsst er jede meiner Zehen einzeln und beißt sanft in die Ballen. Beim kleinen Zeh beißt er fester zu, und ich stoße ein Wimmern aus. Mit der Zunge zeichnet er meinen Rist nach. Gott, gleich werde ich explodieren. Die Augen fest zugedrückt, versuche ich, all diese Sinneseindrücke zu bewältigen. Er küsst meinen Knöchel und haucht Küsse auf meine Wade bis zum Knie hinauf. Kurz darüber hält er inne. Dann wiederholt er das Ganze am rechten Fuß.

»Bitte«, stöhne ich, als er in meinen kleinen Zeh beißt, denn ich spüre den Nachhall sogar in meinem Unterleib.

»Nur mit der Ruhe, Miss Steele«, flüstert er.

Diesmal stoppt er nicht bei meinem Knie, sondern setzt seine Reise an der Innenseite meiner Oberschenkel fort und drückt meine Beine auseinander. Ich ahne, was er tun wird. Ein Teil von mir würde ihn am liebsten wegschieben, weil es mir peinlich ist. Er wird mich dort küssen! Ein anderer Teil vergeht fast vor Vorfreude. Er wendet sich dem zweiten Knie zu und küsst meinen Oberschenkel, küsst, leckt, saugt, und dann ist er zwischen meinen Beinen und reibt seine Nase an meiner Scham, sehr sanft, sehr vorsichtig. Ich winde mich …

Er hält inne, wartet, bis ich mich beruhigt habe. Ich hebe den Kopf, um ihn anzusehen.

»Ist Ihnen klar, wie betörend Sie riechen, Miss Steele?«, fragt er, drückt seine Nase erneut in mein Schamhaar und atmet tief ein.

Ich werde am ganzen Körper tiefrot und schließe die Augen.

Er bläst sanft auf mein Geschlecht. O Gott …

»Wie schön.« Er zieht zärtlich an meinem Schamhaar. »Vielleicht sollte das doch bleiben.«

»Bitte«, flehe ich.

»Es gefällt mir, wenn du mich anbettelst, Anastasia.«

Ich stöhne auf.

»Wie du mir, so ich dir, ist normalerweise nicht mein Stil, Miss Steele«, flüstert er, während er weiter auf meine Scham bläst. »Aber Sie haben mir gerade großes Vergnügen bereitet, und dafür sollen Sie belohnt werden.« Ich höre sein anzügliches Grinsen in seiner Stimme, und während ich bei seinen Worte erschaudere, umkreist seine Zunge langsam meine Klitoris. Meine Oberschenkel hält er mit den Händen fest.

»Ah!«, seufze ich, als mein Körper sich unter seiner Zunge aufbäumt.

Wieder und wieder bewegt sich seine Zunge um meine Klitoris, süße Folter. Ich verliere jegliches Ich-Gefühl und konzentriere mich mit jeder Faser meines Körpers auf jenen kleinen Punkt zwischen meinen Beinen, während er einen Finger in mich hineingleiten lässt.

»Baby, wie feucht du für mich bist.«

Er beschreibt einen weiten Kreis mit seinem Finger, dehnt mich, zieht an mir, und seine Zunge spiegelt die Bewegungen seines Fingers, ohne Unterlass. Ich stöhne auf. Es ist zu viel … Mein Körper bettelt um Erlösung, und ich lasse los. Alle Gedanken verflüchtigen sich, als der Orgasmus meine Eingeweide durchwühlt. Ich stoße einen Lustschrei aus und höre wie aus der Ferne, dass er die Kondomverpackung aufreißt. Ganz langsam gleitet er in mich hinein und beginnt, sich zu bewegen. Obwohl es sich wund anfühlt, ist es zugleich köstlich.

»Wie ist das?«, haucht er.

»Herrlich«, wispere ich.

Er stößt wieder und wieder zu, schnell, hart und groß, unerbittlich, so dass ich nur noch wimmere.

»Komm für mich, Baby.« Seine Stimme klingt schroff, und ich zerberste in tausend Teile.

»Was für ein Fick«, flüstert er, stößt noch einmal zu und kommt stöhnend zum Höhepunkt. Dann wird er ganz still.

Er sinkt mit seinem vollen Gewicht auf mich. Ich schiebe meine gefesselten Hände über seinen Kopf und halte ihn, so gut ich kann. In dem Moment weiß ich, dass ich alles für diesen Mann tun würde. Ich gehöre ihm. Er hat mir eine Welt voller Wunder eröffnet. Und er will noch weiter gehen, an einen Ort, den ich mir in meiner Naivität nicht einmal vorstellen kann. Was soll ich bloß tun?

Er stützt sich auf die Ellbogen und sieht mich mit seinen grauen Augen eindringlich an.

»Merkst du, wie gut wir harmonieren?«, fragt er. »Und wenn du dich mir ganz hingibst, wird es noch viel besser. Vertraue mir, Anastasia, ich kann dich an Orte führen, von deren Existenz du nichts ahnst.« Seine Worte spiegeln meine Gedanken.

Mir ist ganz schwindelig von meiner außergewöhnlichen körperlichen Reaktion auf ihn. Ich blicke ihn auf der Suche nach einem zusammenhängenden Gedanken an.

Plötzlich erklingen vom Flur Stimmen. Ich brauche einen Moment, um zu verstehen, was ich da höre.

»Wenn er noch im Bett ist, muss er krank sein. Um diese Zeit ist er sonst immer auf. Christian verschläft nie.«

»Mrs. Grey, bitte.«

»Taylor, Sie können mich nicht daran hindern, zu meinem Sohn zu gehen.«

»Mrs. Grey, er ist nicht allein.«

»Was soll das heißen: Er ist nicht allein?«

»Jemand ist bei ihm.«

»Oh …« Ich höre die Ungläubigkeit in der Stimme.

Christian blinzelt hektisch. »Scheiße! Meine Mutter.«

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