Shades of Grey - Geheimes Verlangen
- Автор: Джеймс Эрика Леонард
- Серия: Shades of Grey #1
- Год: 2012
- Язык: немецкий
- Жанр: Современная русская и зарубежная проза
Электронная книга - «Shades of Grey - Geheimes Verlangen». Краткое содержание книги:
»Ich habe wirklich keinen Hunger«, erwidere ich mit leiser Stimme.
Seine Augen werden schmal. »Es wäre mir lieb, wenn du dein Frühstück essen würdest.«
»Wieso bist du so versessen aufs Essen?«, platze ich heraus.
»Ich habe dir doch gesagt, dass ich es nicht leiden kann, wenn Essen verdirbt. Iss«, herrscht er mich an. In seinen dunklen Augen liegt ein gequälter Ausdruck.
Was ist denn jetzt wieder los? Ich nehme einen Bissen und kaue bedächtig, woraufhin seine Miene weicher wird. Für die Zukunft nehme ich mir vor, mir nicht mehr so viel auf den Teller zu laden.
»Du hast gekocht, ich räume ab«, sagt er, als ich schließlich fertig bin.
»Sehr demokratisch.«
»Ja, obwohl das sonst nicht mein Stil ist. Anschließend nehmen wir ein Bad.«
»Ach, okay.« Oje … ich würde viel lieber duschen.
Mein Handy klingelt. Es ist Kate.
»Hi.« Ich gehe zu den Glastüren des Balkons.
»Ana, warum hast du mir keine SMS geschickt?« Ihre Stimme klingt verärgert.
»Tut mir leid, die Ereignisse haben sich überschlagen.«
»Alles in Ordnung?«
»Ja.«
»Und, habt ihr?«, fragt sie neugierig.
Ich verdrehe die Augen. »Kate, ich will das nicht am Telefon besprechen.«
Christian sieht mich an.
»Ihr habt, das höre ich dir doch an.«
Wie macht sie das nur? Leider kann ich nicht über das Thema reden, denn ich habe eine Scheißverschwiegenheitsvereinbarung unterschrieben.
»Kate, bitte.«
»Wie war’s? Bist du okay?«
»Das habe ich dir doch schon gesagt.«
»War er zärtlich?«
»Kate, bitte!«
»Ana, das kannst du mir nicht antun. Auf diesen Tag warte ich seit fast vier Jahren.«
»Wir sehen uns heute Abend.« Ich beende das Gespräch.
Das wird schwierig werden. Sie will sicher alles haargenau wissen, aber ich darf es ihr nicht verraten. Sie wird ausflippen, und das nicht ohne Grund. Ich kehre zu Christian zurück, der gerade den Tee wegräumt.
»Diese Verschwiegenheitsvereinbarung, wie umfassend ist die?«, erkundige ich mich.
»Warum?« Er sieht mich eindringlich an.
»Na ja, ich hätte da ein paar Fragen zum Thema Sex.« Ich werde rot. »Und die würde ich gern Kate stellen.«
»Du kannst mich fragen.«
»Christian, bei allem gebotenen Respekt …« Meine Stimme wird leiser. Ich kann dich nicht fragen. Von dir bekomme ich nur verzerrte, perverse Ansichten zu dem Thema. Ich brauche eine neutrale Meinung. »Mich interessieren nur ein paar technische Details. Ich erwähne nichts von der Kammer der Qualen.«
»Kammer der Qualen? Dort geht es hauptsächlich um Lust, Anastasia, glaub mir. Außerdem«, fügt er schroff hinzu, »ist deine Mitbewohnerin gerade mit meinem Bruder zugange. Mir wäre es lieber, wenn du sie nicht fragst.«
»Weiß deine Familie Bescheid über deine … äh … Vorlieben ?«
»Nein. Die sind allein meine Sache.« Er schlendert zu mir. »Was möchtest du denn wissen?«, fragt er, lässt die Finger sanft über meine Wange zu meinem Kinn gleiten und drückt meinen Kopf ein wenig nach hinten, so dass ich ihm in die Augen sehen muss.
Ich winde mich innerlich. Diesen Mann kann ich nicht belügen. »Im Moment nichts Bestimmtes«, flüstere ich.
»Wir könnten mit einer einfachen Frage anfangen: Wie war letzte Nacht für dich?« In seinen Augen liegt brennende Neugierde.
Die Antwort liegt ihm am Herzen. Wow.
»Gut«, murmle ich.
»Für mich auch. Ich hatte noch nie zuvor Blümchensex. Vieles spricht dafür. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich ihn mit dir erlebt habe.« Er lässt den Daumen über meine Unterlippe gleiten.
Ich sauge scharf die Luft ein. Blümchensex?
»Komm, wir nehmen ein Bad.« Er küsst mich. Mein Herz macht einen Sprung, und in meinem Unterleib braut sich wieder Begierde zusammen.
Die eiförmige, tiefe Badewanne ist aus weißem Stein, ein richtiges Designerding. Christian lässt Wasser einlaufen und gibt einen vermutlich ziemlich teuren Badezusatz hinein. Als es aufschäumt, riecht es süß und sinnlich nach Jasmin. Christian mustert mich mit dunklen Augen, bevor er sein T-Shirt auszieht und auf den Boden fallen lässt.
»Miss Steele.« Er streckt mir die Hand entgegen.
Als ich seine Hand ergreife, bedeutet er mir, in die Wanne zu steigen. Ich trage immer noch sein Hemd. Ich tue, was er sagt. Daran werde ich mich gewöhnen müssen, wenn ich seinen Vorschlag annehme … wenn! Das Wasser ist warm und verlockend.
»Dreh dich mit dem Gesicht zu mir«, befiehlt er mir, und ich gehorche ihm. »Ich weiß, dass diese Lippe köstlich ist. Das kann ich bezeugen. Doch würdest du bitte aufhören, darauf herumzukauen? Wenn du das tust, will ich dich ficken, aber du bist wund.«
Ich schnappe nach Luft, so dass meine Lippe sich unwillkürlich aus meinen Zähnen löst.
»Ja, genau«, knurrt er. Seine Augen funkeln.
Ich hatte keine Ahnung, dass ich ihn so beeindrucken kann.
»Gut.« Er nimmt meinen iPod aus der Brusttasche seines Hemds und legt ihn neben das Waschbecken.
»Wasser und iPods passen nicht zusammen«, murmelt er, packt den Saum des weißen Hemds, zieht es mir über den Kopf und lässt es auf den Boden fallen.
Er tritt einen Schritt zurück, um mich zu bewundern.
Mein Gott, ich bin vollkommen nackt – und werde tiefrot vor Scham. Am liebsten würde ich mich auf der Stelle in das heiße Wasser und den Schaum verkriechen, aber ich weiß, dass er das nicht will.
»Hey, Anastasia, du bist eine sehr schöne Frau. Halt den Kopf nicht gesenkt. Es gibt nichts, wofür du dich schämen müsstest. Es ist wunderbar, dich zu betrachten.« Er umfasst mein Kinn, damit ich ihm in die Augen blicke. Sie sind warm und freundlich. »Du kannst dich jetzt setzen«, sagt er, und ich schlüpfe in das angenehm warme Wasser.
Aua … das brennt. Doch es riecht himmlisch. Der anfängliche Schmerz ebbt schnell ab. Ich lehne mich zurück, schließe kurz die Augen und entspanne mich in der wohltuenden Wärme. Als ich sie aufmache, sieht er mich von oben an.
»Wieso kommst du nicht rein?«, frage ich mit heiserer Stimme.
»Warum nicht? Rutsch ein Stück nach vorn«, weist er mich an.
Er streift seine Pyjamahose ab und klettert hinter mir in die Wanne. Das Wasser steigt, als er sich setzt und mich an seine Brust zieht. Er legt seine langen Beine über meine, die Knie angezogen, die Knöchel auf gleicher Höhe mit meinen. Dann spreizt er mit den Füßen meine Beine. Mir stockt der Atem. Seine Nase ist in meinen Haaren; er saugt ihren Geruch tief ein.
»Du riechst so gut, Anastasia.«
Ein Zittern durchläuft meinen Körper. Ich liege mit Christian Grey nackt in der Badewanne. Wenn mir gestern, als ich in der Hotelsuite aufgewacht bin, jemand gesagt hätte, dass ich das jetzt tun würde, hätte ich ihm nicht geglaubt.
Er nimmt eine Flasche Duschgel von der Ablage, spritzt etwas auf seine Finger und reibt sie aneinander, so dass es aufschäumt. Dann legt er die schaumigen Hände um meinen Hals und beginnt, meinen Nacken und meine Schultern zu massieren. Ich stöhne auf. Seine Hände fühlen sich auf meiner Haut so verdammt gut an.
»Gefällt dir das?« Fast kann ich sein Lächeln hören.
»Hm.«
Seine Hände wandern meine Arme entlang zu meinen Achseln. Gott sei Dank hat Kate darauf bestanden, dass ich sie mir rasiere! Seine Finger gleiten nach vorn zu meinen Brüsten, und ich sauge scharf die Luft ein, als sie sie umkreisen und sanft kneten. Unwillkürlich bäumt sich mein Körper auf, so dass meine Brüste gegen seine Hände drücken. Meine Brustwarzen sind wund von der unsanften Behandlung der vergangenen Nacht. Er hält sich nicht lange dort auf und schiebt seine Hände über meinen Bauch und meinen Unterleib. Ich atme schneller, und ich spüre seine Erektion an meinem Hinterteil. Was für ein antörnendes Gefühl zu wissen, dass mein Körper das mit ihm anstellt. Ha … bestimmt nicht dein Geist, spottet mein Unterbewusstsein. Ich schiebe es weit von mir.