Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Фэнтези » Himmel in Flammen
Himmel in Flammen - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Himmel in Flammen

Электронная книга - «Himmel in Flammen». Краткое содержание книги:

Nur sie würde seinen Schmerz heilen können. Sie allein hatte sich nie wirklich unterworfen. Sie war wild, so wie der eisige Norden, aus dem sie gekommen war: Nandalee. Und nun stand sie in seiner Höhle und zog die Klinge, die er einst selbst erschaffen hatte ...
Mit letzter Kraft flohen die Menschen aus dem ewigen Eis zurück in die südlicheren Gefilde Nangogs - besiegt und gedemütigt von den Kriegern der Daimonen. Erst als ein einzigartiger Wolkensammler mit einer mysteriösen Fracht über Volodis Palast vor Anker geht, schöpfen der Unsterbliche und sein bester Freund Aaron wieder Hoffnung. Es gibt eine Waffe gegen die scheinbar unbesiegbaren Drachen!
Doch auch die mächtigen Himmelsschlangen sind auf diese Waffe aufmerksam geworden. Während sie eine Armee von Zwergen in die Hafenstadt Asugar senden, um die Menschen endgültig zu schlagen, soll einer einzigen Drachenelfe, Nandalee, das Unmögliche gelingen: noch vor den Menschen die Waffe finden und bergen. Aber wird es Nachtatem, ihrem Herrn, wirklich gelingen, die Elfe noch einmal für seine Ziele in den Kampf zu schicken? Dieselbe Elfe, die ihm nahe kam wie niemand sonst und die zugleich sein Ende bedeuten könnte? Als aus dunklen Prophezeiungen Gewissheit wird, zeigt sich: Das Schicksal aller wird sich auf der magischen Welt Nangog entscheiden …
1 ... 154 155 156 157 158 159 160 161 162 ... 251
Перейти на страницу:

»Was soll das? Dieser Zwerg ist ein Held …«

Der Blonde setzte ihm die Schwertspitze auf den Schuppenpanzer und drückte leicht zu. »Los, rein mit dir! Ich weiß, was dieser Zwerg ist. Es ist Galar der Schmied, und er hat ein Mordkomplott gegen meinen Großvater geschmiedet. Glaubst du, Eikin würde nicht darauf achten, wer seinen Berg betritt? Habt ihr beiden Dummköpfe wirklich gedacht, ihr könntet euch hier einschleichen, um es noch einmal zu versuchen?«

»Sieht Galar vielleicht so aus, als würde er kämpfen können?«

Statt darauf zu antworten, befahl der Blonde seinen Männern barsch: »Absetzen!« Augenblicklich krachte der Schild, auf dem Galar lag, auf den Boden. Die Krieger hatten ihn einfach fallen lassen.

»Du und dein Freund, ihr seid hier unvergessen, Nyr. Ihr mögt mehr als sieben Jahre davongelaufen sein, aber das Urteil, das mein Großvater über euch Hochverräter gefällt hat, wurde niemals aufgehoben. Diesmal werdet ihr nicht lange auf eure Hinrichtung warten müssen.« Er bedachte Galar mit seinem abfälligen Blick. »Er soll schließlich noch leben, wenn er den Kopf auf den Richtblock legt.«

Auf jene, die heute an dieser Tafel fehlen

Nie zuvor war sich Hornbori auf einem Festgelage so deplatziert vorgekommen. Seine Männer fühlten sich nicht wie Sieger, und ihnen stand nicht der Sinn nach einem Fest mit Fremden. Ihnen allen war bewusst, dass es der Drachen bedurft hatte, sie zu retten. Ausgerechnet der Drachen! Und nun saß auch noch einer dieser Drachen am Ehrenplatz der Festtafel zur Rechten von Eikin. Ganz gewiss hätte der Goldene Zwergengestalt annehmen können, wenn er es nur gewollt hätte. Aber er war ihnen als ein blonder Elf erschienen, der in Licht zu baden schien. Eigentlich hasste Hornbori alle Himmelsschlangen aus tiefstem Herzen. Aber wann immer er dem Goldenen begegnete, vergaß er dies rätselhafterweise und war ganz und gar von der Erscheinung des Drachen eingenommen, gleich welche Gestalt er annahm. Heute war er ganz in Weiß gewandet, so wie die berüchtigten Drachenelfen. Jene Mörder, die die Schmutzarbeit in der Tiefen Stadt erledigt und all jene umgebracht hatten, die vom Drachenfeuer verschont geblieben waren.

Außerdem saß der Goldene nicht neben ihm. Hornbori hatte sich mit dem Platz zur Linken von Eikin begnügen müssen. Und weder der Alte aus der Tiefe noch der Drache hatten auf dem Fest auch nur ein einziges Wort mit ihm gesprochen.

Voller Missfallen sah er, wie es am Ende der Halle schon wieder eine Schlägerei gab. Es war bereits die dritte an diesem Abend. Kein Wunder, seine Männer wollten nicht hier sein, und Eikins Männer hatten ganz offensichtlich auch keine Lust, sie als Gäste zu bewirten.

»Du fängst an, grau zu werden.«

Hornbori seufzte. Das hatte ihm an diesem wunderbaren Abend noch gefehlt! Zu seiner Linken saß Amalaswintha. Sie war immer noch schön, und in ihrem rabenschwarzen Haar zeigte sich keine einzige graue Strähne.

»Es war nicht immer leicht …«, sagte Hornbori matt.

»Ich habe von dir gehört. Es gibt viele Geschichten über dich. Du bist einer der großen Feldherren Albenmarks, und man raunt, dass die Menschenkinder demjenigen dein Gewicht in Rubinen zahlen werden, der ihnen deine Leiche bringt.«

»Ich hoffe mal, dass sich dieses Gerücht nicht unter meinen Männern herumgesprochen hat. Mir würden zwei- bis dreihundert einfallen, die bei so einem Angebot schwach werden könnten.«

Amalaswintha lachte. »Du hast dich verändert.« Als sie nach ihrer Gabel griff, berührte sie wie zufällig seine Hand.

Hornbori schloss die Augen. Die Zwergin hatte nichts von ihrem Zauber verloren. Aber auch er hatte Gerüchte gehört. Sie war die Geliebte Eikins, so hieß es. Und mit dem Alten aus der Tiefe wollte er es sich nicht verderben. Er war der einflussreichste unter den Herrschern der Zwergenstädte.

»Wie geht es Frar? Nyr vermisst ihn. Und ich glaube sogar, unser stinkender und übellauniger Schmied würde ihn gerne mal wiedersehen.«

»Das ist keine gute Idee«, zischte Amalaswintha. »Frar hat euch ganz und gar vergessen. Ihr seid mehr als sieben Jahre fort gewesen. Was denkt ihr? Dass ihr einfach mal vorbeischauen könnt, um das Herz von ihm in Aufruhr zu versetzen. Es ist besser, wenn er sich nicht mehr an euch erinnert.«

»Aber …«

»Kein Aber! Der Junge hat es schwer genug. Das Letzte, was er braucht, ist, die drei Tölpel wiederzusehen, die ihm das angetan haben.«

Hornbori stocherte verärgert in der Wildschweinkeule, die ihm aufgetischt war. »Was haben wir ihm angetan? Ihm das Leben gerettet? Was für ein Verbrechen!«

»Das Blut!« Amalaswintha sprach so leise, dass außer ihm niemand hören konnte, was sie gesagt hatte.

»Wie …?«

Sie stand auf und verneigte sich vor Eikin und dem Goldenen. »Bitte vergebt mir, meine Herren, mich hat eine leichte Übelkeit befallen, und ich werde mich nun zurückziehen.«

Eikin wedelte gönnerisch mit der Hand. »Geh nur, meine Liebe.«

»Mit Euch verlässt die Schönheit diesen Saal«, sagte der Goldene mit einem Lächeln, das seine Wirkung bei Amalaswintha sichtlich nicht verfehlte.

»Mich dünkt, ich habe nicht Euer Format, Unsterblicher«, sagte die Zwergin vieldeutig und beeilte sich, die Tafel zu verlassen.

Ein unangenehmes Schweigen senkte sich über die Ehrengäste.

Es gab nichts, was schlimmer war als Schweigen. Verzweifelt suchte Hornbori nach einem Thema. Gerne hätte er Eikin nach Galar und Nyr gefragt. Dass der Schmied nicht unter den Gästen war, war nicht weiter verwunderlich. Ihn hatte es schlimm erwischt. Aber dass Nyr auch fehlte, ließ Übles ahnen. Hornbori wusste nur zu gut, wie Eikin zu den beiden stand.

Plötzlich erhob sich der Goldene, nahm einen Pokal in die Hand und schlug mit seinem Messer dagegen. Ein Ton rollte durch den weiten Amethystsaal, als wäre ein großer Gong angeschlagen worden. Schlagartig verstummten alle Gespräche. Selbst die Raufbolde hielten inne. Alle sahen zur Festtafel.

»Liebe Freunde …«

Es lag etwas in der Stimme des Götterdrachen, das ihn vom ersten Wort an in dessen Bann zog. Hornbori wünschte sich, er könne einen solchen Zauber weben, wenn er sprach. Wie leicht würde es dann sein, sich einen der Zwergenthrone zu erobern.

»Ich bin an diesem Abend an eure Festtafel gekommen, um die Helden unter euch zu ehren. Wie kein anderes Volk Albenmarks haben sich die Zwerge in Nangog als unnachgiebige, tapfere Kämpfer ausgezeichnet.« Er hob den Pokal. »Auf jene, die heute an dieser Tafel fehlen.«

Hornbori spürte, wie der Zauberbann des Drachen die Halle durchdrang. Niemand vermochte sich der Macht seiner Worte zu entziehen. Alle standen sie auf und hoben ihre Trinkhörner, Becher und Pokale. Und aus Hunderten Kehlen erklang der Trinkspruch: »Auf jene, die heute an dieser Tafel fehlen.«

»In fünf Tagen werden all meine Brüder hierher in die Ehernen Hallen kommen, und es werden die Fürsten aller Zwergenstädte mit uns zu Rate sitzen, um über die Zukunft des Krieges in Nangog zu beraten. Ich will es nicht schönreden. Unsere Feinde haben uns in eine Falle gelockt, und sie haben uns schwer zugesetzt. Einer meiner Brüder zählt zu jenen, die wir zu beklagen haben. Ich werde euch nun verlassen und um den Frühlingsbringer trauern. In fünf Tagen jedoch werden Himmelsschlangen und Zwerge einen Plan schmieden, wie wir unseren Feinden ihre Heimtücke vergelten.«

Hornbori hörte Eikin neben sich scharf einatmen. Er hatte ganz den Eindruck, als hörte der Alte aus der Tiefe gerade zum ersten Mal von diesem Vorhaben. Das konnte nichts Gutes heißen!

Eisennaht

Galars Verbände waren durchgeblutet. Seine Wunde musste wieder aufgebrochen sein, als sie ihn samt Schild auf den Boden der Kerkerzelle hatten fallen lassen. Diese verdammten Schweine. Wie konnten Zwerge anderen Zwergen so etwas antun?

»Möge dich Che in die Finger kriegen, wenn er einen besonders schlechten Tag hat«, murmelte Nyr wütend und hilflos. Was konnte er tun? Er hatte gegen die Tür getrommelt, bis seine Fäuste wund geschlagen waren. Aber hier am Ende des einsamen Seitentunnels würde ihn niemand hören. Offensichtlich hatten sie auch keine Wache vor der Tür zurückgelassen.

1 ... 154 155 156 157 158 159 160 161 162 ... 251
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)