Die Farben der Zeit [To Say Nothing of the Dog - de]
- Автор: Уиллис Конни
- Год: 2001
- Язык: немецкий
- Год: Wilhelm Heyne
- Переводчик: Christian Lautenschlag
- Жанр: Научная фантастика
Электронная книга - «Die Farben der Zeit [To Say Nothing of the Dog - de]». Краткое содержание книги:
Und ich würde gleich mit Drähten, die aus meinem Ärmel reichten, ertappt werden. Ich versuchte, meine Hand aus Madame Iritoskys (oder der von Count de Vecchio) zu ziehen, aber es war ein eiserner Griff.
»Baine! Die Lampen!« befahl Madame Iritosky. Sie entfachte ein Streichholz und zündete die Kerze an.
Ein kalter Windstoß kam von den Verandatüren her, und die Flamme ging aus.
Tossie schrie laut, und sogar Terence stöhnte auf. Wir schauten alle auf die sich bauschenden Vorhänge. Ein Geräusch wie tiefes Stöhnen erklang, und etwas Leuchtendes bewegte sich hinter ihnen.
»Großer Gott!« sagte Reverend Arbitage.
»Eine Erscheinung!« rief Mrs. Mering.
Der Schatten schwebte langsam auf die offenen Verandatüren zu, wobei er leichte Schlagseite bekam, und glühte in einem schrecklichen grünen Licht.
Die Hand, die meine hielt, wurde schlaff, und ich schob die Drähte in meine Ärmel zurück bis zu den Ellbogen hoch. Neben mir spürte ich, daß Verity ihre Röcke hochhob und dann die Veilchenschachtel in meinen rechten Stiefel schob.
»Count de Vecchio, machen Sie Licht!« sagte Madame Iritosky.
»Una fantasma!« rief er und bekreuzigte sich.
Verity richtete sich wieder auf und nahm meine Hand. »Oh, Erscheinung! Bist du der Geist von Lady Godiva?«
»Count de Vecchio!« sagte Madame Iritosky abermals. »Ich habe Ihnen befohlen, Licht zu machen!«
Der Schatten erreichte die Verandatüren, schien sich dann aufzurichten und ein Gesicht zu bekommen. Ein verschleiertes Gesicht mit großen dunklen Augen. Und einer eingedrückten Nase. Und Lefzen.
Verity, die meine Hand hielt, stöhnte leicht auf. »Oh, Geist«, sagte sie mit beherrschter Stimme, »willst du, daß wir nach Coventry kommen?«
Der Schatten zog sich langsam von der Tür zurück, wandte sich um und verschwand, als ob ein schwarzes Tuch über ihn geworfen worden wäre. Die Verandatüren schlugen zu.
»Er will, daß wir nach Coventry gehen«, sagte ich. »Diesem Befehl müssen wir gehorchen.«
»Haben Sie das gesehen?« flüsterte Count de Vecchio. »Wie furchtbar! Wie entsetzlich!«
Die Lichter gingen an und zeigten Baine, der gelassen neben der Lampe am Marmortischchen stand und den Docht richtete.
»Oh, Madame Iritosky!« rief Mrs. Mering und glitt zu Boden. »Ich habe das Gesicht meiner lieben verstorbenen Mutter gesehen!«
18. Kapitel
»Bei allem, was ich bis jetzt auch erlebt habe… so was wie eine Lappalie ist mir noch nie untergekommen.«