Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Фэнтези » Watership Down. Unten am Fluß
Watership Down. Unten am Fluß - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Watership Down. Unten am Fluß

Электронная книга - «Watership Down. Unten am Fluß». Краткое содержание книги:

Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen enthält in ungewöhnlicher Frische alles, was die Abenteuer eines wandernden Volkes ausmacht: Bedrohung der alten Heimat, Prophezeiung des Untergangs, Auszug unter einem jungen Heißsporn, Abenteuer ohne Zahl im feindlichen wie im gelobten Land, Meuterei, Treuebruch und Heldenmut, Schlachten mit hohem Blutzoll - und schließlich Einzug ins Land der Freiheit, des Friedens und allgemeinen Glücks. »Richard Adams erzählt glänzend«, schrieb Sybil Gräfin Schönfeldt in der Zeit. »Es ist ein Vergnügen, diese Geschichte zu lesen.« Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nannte diesen Weltbestseller »lecker wie frische Salatblätter« und empfahl ihn den Liebhabern behaglicher Erzählkunst und trockenen englischen Humors.
Auch der Zeichentrickfilm von Martin Rosen mit dem Titelsong von Art Garfunkel wurde ein weltweiter Erfolg.
Der Autor
Richard Adams, 1920 in Berkshire geboren, studierte in Oxford Literatur und Geschichte. Auf den häufigen Fahrten zwischen seiner Londoner Wohnung, seinem kleinen Landhaus in den Downs südwestlich von London und Stratford-on-Avon unterhielt er seine Töchter Juliet und Rosamond mit Geschichten über Kaninchen und begann schließlich, sie aufzuschreiben. Nach dem Welterfolg von Watership down - Unten am Fluß hat Richard Adams seine Tätigkeit beim englischen Amt für Umweltschutz aufgegeben, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er lebt mit seiner Familie auf der Insel Man.

Aus dem Englischen von Egon Strohm.
1 ... 85 86 87 88 89 90 91 92 93 ... 129
Перейти на страницу:

»Geht ihr nie über den Eisenweg hinaus?« fragte er.

»Nicht sehr oft«, antwortete Campion. »Es ist naß, weißt du - schlechtes Kaninchenland. Ich bin schon da gewesen, aber auf diesen gewöhnlichen Umkreispatrouillen schau' ich mich wirklich mehr in der Nähe des Heimatortes um. Meine Aufgabe ist es einerseits, alles Neue anzuzeigen, von dem der Rat erfahren müßte, und andererseits sicherzustellen, daß jeder, der flieht, geschnappt wird. Wie zum Beispiel dieser elende Blackavar - und der verpaßte mir, ehe ich ihn überwältigte, einen Biß, den ich nie vergessen werde. An einem schönen Abend wie diesem hier gehe ich im allgemeinen bis zur Böschung des Eisenweges hinunter und arbeite mich dann diesseits von ihm entlang. Manchmal gehe ich auch in der anderen Richtung hinaus, bis zur Scheune. Es kommt ganz darauf an, was gewünscht wird. Übrigens sprach ich den General am frühen Abend, und ich glaube, er will dich in zwei oder drei Tagen auf Patrouille mitnehmen, sobald du dich eingewöhnt hast und dein Kennzeichen vom Früh- und Abend-silflay abgesetzt wird.«

»Warum darauf warten?« sagte Bigwig mit der ganzen Begeisterung, die er aufbringen konnte. »Warum nicht früher?«

»Na ja, ein Kennzeichen beansprucht im allgemeinen eine ganze Owsla, wenn es auf Früh- und Abend-silflay ist. Die Kaninchen sind in dieser Zeit munterer und brauchen mehr Beaufsichtigung. Ein Kennzeichen jedoch, das zu ni-Frith und fu Inle beim silflay ist, kann gewöhnlich Owsla für eine Weite Patrouille entbehren. Und jetzt verlasse ich dich, ich muß meinen Haufen zum Crixa bringen und dem General Meldung machen.«

Sobald das Kennzeichen unter die Erde gegangen und Blackavar von seiner Eskorte fortgeführt worden war, entschuldigte sich Bigwig bei Chervil und Avens und ging in seinen eigenen Bau zurück. Während die Mannschaften unten zusammengepfercht waren, hatten die Posten zwei große geräumige Baue für sich, und jedem Offizier stand sogar ein Privatbau zur Verfügung. Endlich allein, setzte sich Bigwig, um sein Problem zu überdenken.

Die Schwierigkeiten waren bestürzend. Er war ziemlich sicher, daß er mit Kehaars Hilfe aus Efrafa entfliehen konnte, wann immer er wollte. Aber wie in aller Welt sollte er einen Haufen Weibchen hinausbringen - angenommen, sie wären überhaupt bereit, es zu versuchen? Wenn er es auf sich nahm, die Posten während eines silflay hereinzurufen, würde Chervil in wenigen Augenblicken sehen, was er getan hatte. Die einzige Möglichkeit war dann, den Ausbruch während des Tages zu versuchen, zu warten, bis Chervil schlief, und dann einem Posten zu befehlen, seinen Platz an der Mündung eines der Löcher aufzugeben. Bigwig überlegte. Er konnte keinen Fehler an dem Plan entdecken. Dann fiel ihm ein: Und was war mit Blackavar? Blackavar verbrachte vermutlich den Tag unter Bewachung in einem besonderen Bau. Wahrscheinlich wußte kaum jemand, wo - niemand wußte etwas in Efrafa -, und bestimmt würde niemand es verraten. Er würde also Blackavar zurücklassen müssen; kein realistischer Plan konnte ihn einbeziehen.

»Hol mich der Teufel, wenn ich ihn dalasse«, murmelte Bigwig vor sich hin. »Ich weiß, Blackberry würde mich zum Narren erklären. Trotzdem, er ist nicht hier, und dies ist meine Aufgabe. Aber angenommen, ich bringe das Ganze wegen Blackavar zum Scheitern? Ach, Frith in der Scheune! Was für eine verzwickte Sache!«

Er überlegte, bis er merkte, daß er im Kreise dachte. Nach einiger Zeit schlief er ein. Als er erwachte, konnte er erkennen, daß draußen der Mond schien, schön und sanft. Ihm kam der Gedanke, daß er sein Unternehmen vielleicht am anderen Ende beginnen sollte - indem er einige der Weibchen überredete, sich ihm anzuschließen, und nachher einen Plan ausarbeitete, vielleicht mit ihrer Hilfe. Er ging den Lauf hinunter, bis er auf ein junges Kaninchen stieß, das versuchte, außerhalb eines überfüllten Baus zu schlafen. Er weckte es.

»Kennst du Hyzenthlay?« fragte er.

»O ja, Sir«, erwiderte das Kaninchen in einem ziemlich rührenden Versuch, flink und bereit zu klingen.

»Such sie auf und sag ihr, sie soll in meinen Bau kommen«, sagte Bigwig. »Niemand sonst darf mit ihr kommen. Verstehst du?«

»Ja, Sir.«

Als das Junge davongeeilt war, kehrte Bigwig in seinen Bau zurück und fragte sich, ob er Verdacht erregt hatte. Es schien unwahrscheinlich. Nach dem, was Chervil gesagt hatte, war es allgemein üblich, daß Efrafa-Offiziere sich Weibchen kommen ließen. Wenn er gefragt wurde, brauchte er nur entsprechend darauf einzugehen. Er legte sich nieder und wartete.

In der Dunkelheit kam ein Kaninchen langsam den Lauf herauf und blieb am Eingang zum Bau stehen. Es trat eine Pause ein.

»Hyzenthlay?« fragte Bigwig.

»Ich bin Hyzenthlay.«

»Ich möchte mit dir reden«, sagte Bigwig.

»Ich gehöre zum Kennzeichen, Sir, und unter Euren Befehl. Aber Ihr habt einen Fehler gemacht.«

»Nein, hab' ich nicht«, erwiderte Bigwig. »Du brauchst keine Angst zu haben. Komm herein, dicht neben mich.« Hyzenthlay gehorchte. Er konnte fühlen, wie ihr Puls flog. Ihr Körper war gespannt, sie hatte die Augen geschlossen, und ihre Klauen gruben sich in den Boden.

»Hyzenthlay«, flüsterte ihr Bigwig ins Ohr, »hör gut zu. Du erinnerst dich, daß vor vielen Tagen vier Kaninchen abends nach Efrafa kamen. Eines hatte ein sehr fahlgraues Fell, und eines hatte einen verheilten Rattenbiß im Vorderlauf. Du sprachst mit ihrem Führer - er hieß Holly. Ich weiß, was er dir sagte.«

Sie wandte ängstlich den Kopf. »Woher wißt Ihr das?«

»Gleichgültig. Hör mir nur gut zu.«

Dann sprach Bigwig von Hazel und Fiver, von der Zerstörung des Sandleford-Geheges und der Reise nach Watership Down. Hyzenthlay bewegte sich nicht, noch unterbrach sie ihn.

»Die Kaninchen, die an jenem Abend mit dir sprachen«, sagte Bigwig, »die dir von dem Gehege erzählten, das zerstört wurde, und daß sie gekommen waren, um Weibchen aus Efrafa zu erbitten - weißt du, was aus ihnen wurde?«

Hyzenthlays Erwiderung war nicht mehr als das leiseste Murmeln in seinem Ohr.

»Ich weiß, was ich gehört habe. Sie entflohen am nächsten Abend. Hauptmann Charlock wurde bei ihrer Verfolgung getötet.«

»Und wurde ihnen noch eine Patrouille nachgeschickt, Hyzenthlay? Am nächsten Tag, meine ich.«

»Wir hörten, daß man keinen anderen Offizier entbehren konnte, da Bugloss in Haft und Charlock tot war.«

»Diese Kaninchen kehrten sicher zu uns zurück. Eines von ihnen befindet sich zur Zeit nicht weit von hier, zusammen mit Hazel und Fiver und mehreren anderen. Sie sind schlau und erfinderisch. Sie warten darauf, daß ich Weibchen aus Efrafa herausbringe - so viele, wie ich dazu überreden kann. Ich werde ihnen morgen früh eine Botschaft senden können.«

»Wie?«

»Durch einen Vogel - wenn alles gutgeht.« Bigwig erzählte ihr von Kehaar. Als er geendet hatte, erwiderte Hyzenthlay nichts, und er konnte nicht sagen, ob sie über all das, was er gesagt hatte, nachdachte, oder ob Angst und Unglaube sie so sehr besorgt machten, daß sie nicht wußte, was sie sagen sollte. Hielt sie ihn für einen Spion, der ihr eine Falle stellen wollte? Vielleicht wünschte sie sich nur, daß er sie gehenlassen würde? Schließlich sagte er:

»Glaubst du mir?«

»Ja, ich glaube dir.«

»Könnte ich nicht ein vom Rat geschickter Spion sein?«

»Das bist du nicht. Ich weiß es genau.«

»Wieso?«

»Du sprachst von deinem Freund - demjenigen, der wußte, daß dieses Gehege ein schlimmer Ort ist. Er ist nicht das einzige Kaninchen dieser Art. Manchmal kann ich solche Dinge auch vorhersagen; aber jetzt nicht mehr oft, denn mein Herz ist im Frost erstarrt.«

1 ... 85 86 87 88 89 90 91 92 93 ... 129
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)