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Aussaat und Kosmos. Spuren und Pläne außerirdischer Intelligenzen

Электронная книга - «Aussaat und Kosmos. Spuren und Pläne außerirdischer Intelligenzen». Краткое содержание книги:

Erich von Däniken
Aussaat und Kosmos
Spuren und Pläne außerirdischer Intelligenzen
Mit 61 Schwarzweiß-Abbildungen und 11 Farbbildern
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Professor JOSE delgado von der YALE-Universität ging bereits einen Schritt weiter: dem Affenmädchen Paddy senkte er mehrere Sonden ins Aggressionszentrum des Gehirns und setzte außerdem einen winzigen Sender unter die Kopfhaut ein. Wurde Paddy wütend, drückte delgado einige Knöpfe des Befehlsgebers, und die Affendame (die übrigens bei der ganzen Prozedur keinen Schmerz erlitt!) wurde sofort lammfromm.

Der Londoner Gehirnchirurg Professor giles brindley arbeitet nun schon an menschlichen Gehirnen, brindley pflanzte einer alten erblindeten Frau achtzig kleinste Elektroden in die weiche Gehirnmasse, und die Lady erkennt bereits wieder geometrische Figuren! — An der Universitätsklinik in new Orleans setzte man drei Männern Elektroden ins Lustzentrum: mit einem Befehlsgeber, den die Herren in der Hosentasche tragen oder unterm Kopfkissen verstecken, können sie sofort topfit für einen Sexualakt sein. Vielleicht haben diese technischen Aphrodisiaca eine ungeheure Zukunft für die streßgeschädigte Männerwelt. . .

Die Biotechnik (bioengineering) ist ein noch sehr junger Sproß unter den etablierten Wissenschaften, aber er mausert sich schnell unter dem Zwang der Notwendigkeiten. Die biotechnische Entwicklung steht erst ganz am Anfang. Wird es ihr gelingen, den kyborg, diese Kombination aus Solo-Gehirnen und Computern, zu konstruieren? Fraglos. Immerhin führte Dr. r. m. page, Washington, Leiter des Forschungslaboratoriums der US-Marine, das Projekt, Gedanken und pläne und Befehle über Solo-Gehirne - frei von allen Einflüssen -einem Computer einzufüttern, in die seriöse Diskussion ein. Wann dieses Projekt zu verwirklichen ist? Professor robert l. sinsheimer, California Institute of Technology, pasadena, USA, gibt eine generelle Auskunft über Chancen wissenschaftlicher Forschung:

»Die Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik hat besonders in diesem Jahrhundert gezeigt, daß sich Wissenschaftler fast immer geirrt haben -, insbesondere die konservativen -, wenn sie das Tempo voraussagen sollten, mit dem neue Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung in die Praxis umgesetzt werden.«

Es wird zwangsläufig zum kyborg kommen müssen, weil das Dutzend Milliarden Nervenzellen, vermehrt um die hundert Milliarden Zellen im Stützgewebe des Nervensystems, allein in der Lage sind, das Wissen, die Kenntnisse der Gegenwart für die Zukunft zu speichern und zu verwerten. Was die 1300-1800 Gramm unserer Gehirnmasse wirklich in sich haben, wird sich erst am Ende dieser breiten neuen Forschung zeigen. Erst ein kyborg wird beweisen, daß bisher und stets nur ein geringer Bruchteil des ungeheuren Speichers unserer grauen Zellen genutzt wurde.

Wie wichtig Gehirnforschung und Gehirnchirurgie für das Wohlbefinden der Menschheit sind, sollte kommentarlos klar sein. Wie wichtig aber diese Ergebnisse der Forschung der Humanmedizin auch für künftige Raumfahrt sind, liegt auch auf der Hand. Für den technischen Griff nach den Sternen gibt es zwei Möglichkeiten. Gelingt es in den nächsten Jahrzehnten nicht, Triebwerke zu konstruieren, die Raumschiffe auf annähernde Lichtgeschwindigkeit (= 300000 km in der Sekunde) bringen, dann ist die Reise menschlicher Astronauten selbst zum nächstgelegenen Fixstern proxima centauri unmöglich: er ist 4,3 Lichtjahre von uns entfernt, und 3000 Erdenjahre Weltraumflug sind eine absurde Vorstellung.

zeit als Riesenhürde vor dem Gelingen von Weltraumflügen kann indessen durch den kyborg überwunden werden. Das SoloGehirn - aus einer Nährflüssigkeit mit Frischblut versorgt - wird, an einen Computer angeschlossen, die Befehlszentrale eines Raumschiffes sein. Nach Ansicht von roger a. MacGOWAN, einem wissenschaftlichen Praktiker, wird der kyborg einmal zu einem elektronischen »Wesen« entwickelt werden, dessen Funktionen in einem Solo-Gehirn programmiert sind und von diesem in Befehle umgesetzt werden. Der kyborg altert nicht, wird nicht krank, kriegt keinen Schnupfen, hat keine Gedächtnislücken: er wäre der ideale Kommandant eines Raumschiffes. Und die unüberbrückbare Kluft zwischen uns und den Sternen aus einem Meer von Zeit wäre überwunden . . .

Die technischen Entwicklungssprünge der Raumfahrt sind so gewaltig, daß es nützlich ist, daran zu erinnern, daß die ersten Messungen in Mondnähe am 13. 9. 1959 durch die unbemannte Sonde lunik ii durchgeführt wurden! Nur zehn Jahre später, seit 1969, starten bemannte Raumschiffe nach Fahrplan zum Mond. Bis zu diesem, den Himmel öffnenden Jahr gab es erfolgreich gestartete

unbemannte Raumflüge . . .

USA UdSSR

Im Erdumlauf 529 272

Mond getroffen 12 6

Mondumlauf 6 5

Venus getroffen - 2

Sonnenumlauf 11 8

. . . und bemannte Raumflüge:

Flüge 15 9

Erdumkreisungen 840 310

pilotenstunden im Raum 2773 533

Im Frühjahr 1973 wird skylab, die erste Weltraumstation, Wernher von Brauns »Lieblingskind«, Houston verlassen.

Wurde bei allen bisherigen APOLLO-Flügen mit jedem Kilogramm Gewicht gegeizt — je Kilogramm Nutzlast werden 5180 kg Treibstoff gebraucht - wird skylab auf seiner vierwöchigen Reise durch den Weltraum bereits ein Ausmaß an Komfort bieten, wie ihn Science-Fiction-Autoren entworfen haben könnten: 14 m lang, 6,6 m breit, stehen den Astronauten Arbeitsraum und Schlafkabinett zur Verfügung und sogar eine Badekabine, die aus einem Reservoir mit 3000 1 Wasser gespeist wird. In Kühlschränken lagert eine Tonne erlesener Nahrungsmittel. Die Astronauten stehen mit Houston nicht nur, wie bisher, durch Funk und Fernsehen in dauerndem Kontakt, sie können auf 160 Rollen Fernschreibpapier die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Aufträge per Funkschreiber zur Erde tippen. Damit die Astronauten nun auch nicht mehr immer in dieselbe Hose machen müssen, hat skylab einen ausgewachsenen Spind mit 60 Kleidungsstücken.

Was hätte ich zu hören bekommen, wenn ich 1968 in ERINNERUNGEN AN DIE ZUKUNFT diesen SKYLAB für 1973 prognostiziert hätte!

Als erstes von Erdbewohnern konstruiertes Flugobjekt, welches unser Sonnensystem verlassen soll, schoß im März 1972 die amerikanische juPiTER-Sonde pioneer f von der Startrampe in cape kennedy zu einer vielleicht 100 Millionen Jahre dauernden Reise. Nach rund 360 Tagen, Ende Februar 1973, wird pioneer f den größten Planeten unserer Galaxis, jupiter (Äquatorumfang 143640 km), passieren. Mit einer Masse, die 318mal so groß ist wie die Erde, ist jupiter größer als alle Planeten zusammen.

Dann wird pioneer f unser Sonnensystem verlassen. Schon der Start der Sonde mit fast 300 kg Gewicht brachte für die Raumfahrttechnik eine Sensation: mit einer dreistufigen Atlas-Centaur-Rakete mußte die Sonde auf eine Beschleunigung von 52000 Stundenkilometer gebracht werden, damit die ballistische Kurve -haarscharf an jupiter vorbei — erreicht werden konnte. Damit wurden alle Geschwindigkeitsrekorde eingestellt. pioneer F hat eine besonders entwicklungsträchtige technische Neuheit an Bord. Weil in der Nähe des jupiter das Sonnenlicht nur 1/27 der Kraft wie auf der Erde hat, konnte man keine energiespeichernden Sonnenbatterien einbauen. Für Pioneer f wurde erstmals ein winziges Atomkraftwerk konstruiert! Die Reaktoren werden mit PLUTONIUM-238-DIOXYD betrieben, und die erzeugte Energie wird mit ihren Wattmengen ausreichen, von dem 28 Billiarden (= 1015) km langen Flug Funksignale zur Erde senden.

Mich interessieren hier nicht so sehr die Meßdaten, die pioneer F liefern wird, so wichtig sie am Beginn des Zeitalters der Erkundung und Erforschung der äußeren Planeten sein werden. Mich interessiert die aluminium-goldplakette, die Pioneer f an Bord hat! Die amerikanischen Astrophysiker und Exobiologen carl sagan von der CORNELL-Universität und frank drake vom Astronomischen Forschungszentrum der USA setzten bei der nasa durch, daß eine goldbeschichtete Aluminiumplatte von 15,20 X 29 X 1,27 cm in der Sonde fixiert wurde, damit außerirdische Intelligenzen, die pioneer f möglicherweise begegnen, dieser Platte Informationen entnehmen können (Abb. 54).

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