Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Фэнтези » Watership Down. Unten am Fluß
Watership Down. Unten am Fluß - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Watership Down. Unten am Fluß

Электронная книга - «Watership Down. Unten am Fluß». Краткое содержание книги:

Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen enthält in ungewöhnlicher Frische alles, was die Abenteuer eines wandernden Volkes ausmacht: Bedrohung der alten Heimat, Prophezeiung des Untergangs, Auszug unter einem jungen Heißsporn, Abenteuer ohne Zahl im feindlichen wie im gelobten Land, Meuterei, Treuebruch und Heldenmut, Schlachten mit hohem Blutzoll - und schließlich Einzug ins Land der Freiheit, des Friedens und allgemeinen Glücks. »Richard Adams erzählt glänzend«, schrieb Sybil Gräfin Schönfeldt in der Zeit. »Es ist ein Vergnügen, diese Geschichte zu lesen.« Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nannte diesen Weltbestseller »lecker wie frische Salatblätter« und empfahl ihn den Liebhabern behaglicher Erzählkunst und trockenen englischen Humors.
Auch der Zeichentrickfilm von Martin Rosen mit dem Titelsong von Art Garfunkel wurde ein weltweiter Erfolg.
Der Autor
Richard Adams, 1920 in Berkshire geboren, studierte in Oxford Literatur und Geschichte. Auf den häufigen Fahrten zwischen seiner Londoner Wohnung, seinem kleinen Landhaus in den Downs südwestlich von London und Stratford-on-Avon unterhielt er seine Töchter Juliet und Rosamond mit Geschichten über Kaninchen und begann schließlich, sie aufzuschreiben. Nach dem Welterfolg von Watership down - Unten am Fluß hat Richard Adams seine Tätigkeit beim englischen Amt für Umweltschutz aufgegeben, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er lebt mit seiner Familie auf der Insel Man.

Aus dem Englischen von Egon Strohm.
1 ... 102 103 104 105 106 107 108 109 110 ... 129
Перейти на страницу:

»Du sagtest voraus, was passieren würde, nicht wahr? Ich war es, der nicht hören wollte.«

»Sagte voraus?« erwiderte Blackavar. »Ich verstehe nicht.«

»Daß wahrscheinlich ein Fuchs kommen würde.«

»Ich fürchte, ich erinnere mich nicht. Aber ich glaube nicht, daß einer von uns es hätte wissen können. Übrigens, was ist schon ein Weibchen mehr oder weniger?«

Bigwig sah ihn erstaunt an, aber Blackavar, dem anscheinend nichts daran lag, zu betonen, was er gesagt hatte, oder der die Unterhaltung abbrechen wollte, fing einfach an, Gras zu knabbern. Bigwig ging verdutzt weiter und fraß nun selbst in einiger Entfernung mit Hyzenthlay und Hazel.

»Was hat er eigentlich?« fragte er nach einer kleinen Weile. »Ihr wart alle dabei, als er uns vor zwei Abenden warnte, daß es hier Füchse geben könnte. Ich habe ihn schlecht behandelt.«

»Wenn in Efrafa«, sagte Hyzenthlay, »ein Kaninchen einen Rat gab, und der Rat wurde nicht befolgt, vergaß es ihn sofort und alle anderen auch. Blackavar akzeptierte, was Hazel entschied; und ob es sich später als richtig oder falsch herausstellte, war gleichgültig. Er hatte nie einen Rat gegeben.«

»Nur zu wahr«, sagte Bigwig. »Efrafa! Von einem Hund geführte Ameisen! Aber wir sind jetzt nicht in Efrafa. Hat er wirklich vergessen, daß er uns warnte?«

»Wahrscheinlich hat er es wirklich vergessen. Aber ob es nun so oder anders ist, du würdest ihn nie dazu bringen, zuzugeben, daß er dich warnte oder zuhörte, als du ihm sagtest, er habe recht gehabt. Er könnte das ebensowenig tun, wie hraka unter der Erde machen.«

»Aber du bist auch eine Efrafa. Denkst du genauso?«

»Ich bin ein Weibchen«, sagte Hyzenthlay.

Am frühen Nachmittag näherten sie sich dem Gürtel, und Bigwig war der erste, der die Stelle erkannte, wo Dandelion die Geschichte vom Schwarzen Kaninchen von Inle erzählt hatte.

»Es war derselbe Fuchs, weißt du«, sagte er zu Hazel. »Das ist beinahe sicher. Ich hätte mir darüber klar sein sollen, wie wahrscheinlich es war, daß -«

»Hör mal zu«, sagte Hazel, »du weißt sehr gut, was wir dir verdanken. Die Weibchen glauben alle, El-ahrairah habe dich geschickt, um sie aus Efrafa herauszuholen. Sie glauben, niemand anders hätte es gekonnt. Was heute morgen passierte, war ebenso meine Schuld wie deine. Aber ich habe nie angenommen, daß wir heimkehren würden, ohne einige Kaninchen einzubüßen. Tatsächlich haben wir zwei verloren, und das ist besser, als ich erwartet habe. Wir können noch heute Abend in der Honigwabe sein, wenn wir uns beeilen. Vergessen wir den homba jetzt, Bigwig - es läßt sich nicht mehr ändern -, und versuchen wir - hallo, wer ist das?«

Sie kamen zu einem Dickicht von Wacholder und Heckenrosen, das mit Nesseln und Spuren von Zaunrüben durchsetzt war, an denen die Beeren zu reifen und rot zu werden begannen. Als sie anhielten, um Eingang ins Unterholz zu finden, erschienen vier große Kaninchen im hohen Gras und schauten auf sie herunter. Eines der Weibchen, das ein wenig hinter ihnen den Hang heraufkam, stampfte und machte kehrt, um davonzulaufen. Sie hörten, wie Blackavar sie scharf zurückhielt.

»Nun, warum beantwortest du nicht seine Frage, Thlayli?« sagte eines der Kaninchen. »Wer bin ich?«

Pause. Dann sprach Hazel.

»Ich kann sehen, daß es Efrafas sind, weil sie gekennzeichnet sind«, sagte er. »Ist das Woundwort?«

»Nein«, sagte Blackavar neben ihm. »Das ist Hauptmann Campion.«

»Ach so«, sagte Hazel. »Nun, ich habe von dir gehört, Campion. Ich weiß nicht, ob du uns Schaden zufügen willst, aber es ist wohl besser, wenn du uns in Ruhe läßt. Soweit es uns betrifft, sind unsere Beziehungen mit Efrafa beendet.«

»Das ist deine Ansicht«, erwiderte Campion, »aber du wirst merken, daß es nicht so ist. Dieses Weibchen hinter dir muß mit uns kommen, und alle anderen, die bei euch sind, ebenfalls.«

Während er sprach, erschienen Silver und Acorn weiter unten am Hang, hinter ihnen Thethuthinnang. Nach einem Blick auf die Efrafas sagte Silver schnell etwas zu Thethuthinnang, die durch die große Klette zurückschlüpfte. Dann trat er neben Hazel.

»Ich habe nach dem weißen Vogel geschickt, Hazel«, sagte er ruhig.

Der Bluff verfehlte seine Wirkung nicht. Sie sahen Campion nervös nach oben blicken, und ein anderer aus der Patrouille warf einen schutzsuchenden Blick zu den Büschen hinüber.

»Du redest dummes Zeug«, sagte Hazel zu Campion. »Wir sind sehr zahlreich, und wenn du nicht mehr Kaninchen hast, als ich sehen kann, sind wir euch überlegen.«

Campion zögerte. In Wahrheit hatte er zum ersten Mal in seinem Leben unbesonnen gehandelt. Er hatte Hazel und Bigwig mit Blackavar und einem Weibchen hinter ihnen kommen sehen. In seinem Eifer, dem Rat etwas wirklich Lohnendes bei seiner Rückkehr vorweisen zu können, hatte er voreilig geschlossen, daß sie allein waren. Die Efrafas hielten sich im Freien ziemlich dicht beieinander, und es war ihm nicht der Gedanke gekommen, daß andere Kaninchen vielleicht weiter auseinandergezogen liefen. Er hatte eine großartige Gelegenheit gesehen, den verhaßten Thlayli und Blackavar zusammen mit ihrem einzigen Gefährten - der lahm zu sein schien - angreifen, vielleicht töten und das Weibchen zum Rat zurückbringen zu können. Das hätte er bestimmt geschafft; und er hatte beschlossen, sich ihnen entgegenzustellen, statt ihnen einen Hinterhalt zu legen, in der Hoffnung, daß die Rammler ohne Kampf kapitulieren würden. Jetzt aber, als immer mehr Kaninchen einzeln und zu zweit auftauchten, merkte er, daß er einen Fehler gemacht hatte.

»Ich habe noch viele Kaninchen bei mir«, sagte er. »Die Weibchen müssen hierbleiben. Die anderen können gehen. Sonst werden wir euch töten.«

»Na schön«, sagte Hazel. »Bring deine ganze Patrouille ins Freie, und wir werden tun, was du sagst.«

Inzwischen kam eine beträchtliche Anzahl Kaninchen den Hang herauf. Campion und seine Patrouille sahen sie schweigend an, bewegten sich aber nicht von der Stelle.

»Ihr bleibt am besten, wo ihr seid«, sagte Hazel schließlich. »Wenn ihr versucht, euch mit uns anzulegen, wird es böse für euch ausgehen. Silver und Blackberry, nehmt die Weibchen und lauft weiter. Wir anderen kommen dann nach.«

»Hazel-rah«, flüsterte Blackavar, »die Patrouille muß getötet werden - alle. Sie dürfen sich nicht beim General zurückmelden.«

Der Gedanke war Hazel auch schon gekommen. Aber als er an den fürchterlichen Kampf und die vier in Stücke gerissenen Efrafas dachte - denn das würde es bedeuten -, konnte er es nicht über sich bringen. Wie Bigwig empfand er eine widerwillige Sympathie für Campion. Außerdem würde dies allerhand erfordern. Höchstwahrscheinlich würden einige seiner eigenen Kaninchen getötet, bestimmt aber verwundet werden. Sie würden die Honigwabe an jenem Abend nicht mehr erreichen und eine frische Blutspur hinterlassen, wohin auch immer sie gehen würden. Abgesehen von seiner Abneigung gegen diesen Gedanken, hatte die Sache Nachteile, die verhängnisvoll sein konnten.

»Nein, wir lassen sie in Ruhe«, erwiderte er bestimmt.

Blackavar war still, und sie beobachteten Campion, als das letzte Weibchen in den Büschen verschwand.

»Jetzt«, sagte Hazel, »nimm deine Patrouille und geh denselben Weg, den du uns kommen sahst, zurück. Sprich nicht - geh los.«

Campion und die Patrouille machten sich hügelab auf den Weg, und Hazel, der erleichtert war, daß er sie so einfach losgeworden war, eilte mit den anderen Silver nach.

1 ... 102 103 104 105 106 107 108 109 110 ... 129
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)