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Электронная книга - «Der Hypnotiseur». Краткое содержание книги:

Der Hypnotiseur
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»Ich dachte, wir wollten Tee trinken«, sagte ich, als sie mit der Flasche und den beiden Weingläsern in den Händen zu mir kam.

»Das hier ist besser fürs Herz«, meinte sie.

»Na dann«, erwiderte ich, nahm ein Glas an und verschüttete Wein auf meine Hand. Sie trocknete die Hand mit einem Küchenhandtuch ab, setzte sich auf das schmale Bett und lehnte sich zurück.

»Nette Wohnung«, sagte ich.

»Es ist komisch, dich hier zu haben«, sagte sie lächelnd. »Ich habe dich schon so lange bewundert und …«

Plötzlich schoss sie in die Höhe.

»Ich muss ein Foto von dir machen«, rief sie kichernd. »Der große Arzt bei mir zu Hause!«

Sie holte ihre Kamera und konzentrierte sich.

»Du musst ernst gucken«, meinte sie und musterte mich im Sucher.

Sie fotografierte mich kichernd, forderte mich auf zu posieren, scherzte und sagte, ich sei so heiß, ich sähe so super aus, und bat mich, den Mund zu spitzen.

»Unglaublich sexy«, lachte sie leichthin.

»Wird das ein Titelbild für die Vogue?«

»Aber nur, wenn sie nicht lieber mich haben wollen«, sagte sie und gab mir die Kamera.

Ich stand auf, merkte, dass ich torkelte, und betrachtete sie im Sucher. Sie hatte sich rücklings auf das Bett geworfen.

»Du gewinnst«, sagte ich und schoss ein Foto.

»Mein Bruder hat mich immer Pummelchen genannt«, sagte sie. »Findest du mich dick?«

»Du bist unglaublich schön«, flüsterte ich und sah, wie sie sich aufsetzte und den Pullover über den Kopf zog. Ihre vollen Brüste wurden von einem hellgrünen Seiden-BH umhüllt.

»Fotografier mich jetzt«, flüsterte sie und knöpfte ihren BH auf.

Sie errötete heftig und lächelte. Ich stellte das Objektiv ein, sah in ihre dunklen, leuchtenden Augen, betrachtete den lächelnden Mund und die jungen, reichen Brüste mit ihren hellrosa Brustwarzen.

Ich fotografierte sie, während sie posierte und mich winkend aufforderte, näher zu kommen.

»Ich werde eine Nahaufnahme machen«, murmelte ich, ging auf die Knie und spürte das Verlangen in mir pochen.

Sie hob eine schwere Brust mit der Hand an. Die Kamera blitzte. Sie flüsterte mir zu, ich solle näher kommen. Ich hatte eine kräftige, schmerzende Erektion. Ich senkte die Kamera, lehnte mich vor und nahm ihre Brust in den Mund. Sie presste ihren Busen gegen mein Gesicht, und ich leckte und saugte an der harten Brustwarze.

»Oh Gott«, flüsterte sie, »oh Gott, ist das schön.«

Ihre Haut war heiß, verschwitzt. Sie knöpfte ihre Jeans auf, zog sie herab und trat sie fort. Ich richtete mich auf und dachte, dass ich nicht mit ihr schlafen durfte, dass ich das nicht tun konnte, griff jedoch nach der Kamera und fotografierte sie von Neuem. Sie trug nur einen dünnen, hellgrünen Slip.

»Komm jetzt«, flüsterte sie.

Ich betrachtete sie erneut im Sucher, und sie lächelte breit und spreizte die Beine. Zu beiden Seiten des Slips sah man den Ansatz ihrer dunklen Schamhaare.

»Wir dürfen das«, sagte sie.

»Ich kann nicht«, antwortete ich.

»Ich denke schon, dass du kannst«, widersprach sie lächelnd.

»Maja, du bist gefährlich, du bist sehr gefährlich«, sagte ich und legte die Kamera weg.

»Ich weiß, dass ich ungezogen bin.«

»Und ich bin ein verheirateter Mann.«

»Findest du mich nicht schön?«

»Du bist wunderschön, Maja.«

»Schöner als deine Frau?«

»Hör auf.«

»Aber ich mache dich geil, stimmt’s?«, flüsterte sie, kicherte und wurde dann ernst.

Ich nickte, wich zurück und sah sie zufrieden lächeln.

»Ich darf dich doch weiter befragen?«

»Aber natürlich«, sagte ich und bewegte mich Richtung Tür.

Ich sah, dass sie mir eine Kusshand zuwarf, erwiderte sie, verließ die Wohnung, eilte zur Straße hinunter und stieg auf mein Fahrrad.

In jener Nacht hatte ich einen Traum, in dem ich ein steinernes Relief betrachtete, das drei Nymphen darstellte. Ich wurde davon wach, dass ich laut etwas sagte, so laut, dass ich im stillen, dunklen Schlafzimmer das Echo meiner eigenen Stimme hörte. Simone war nach Hause gekommen, als ich schon schlief, und bewegte sich neben mir im Schlaf. Ich war vom Traum in Schweiß gebadet und hatte noch Alkohol im Blut. Ein Fahrzeug der Straßenreinigung bewegte sich blinkend und lärmend an unserem Fenster vorbei. Es war still im Haus. Ich nahm eine Tablette und versuchte, meine Gedanken abzustellen, begriff jedoch, was am Vorabend passiert war. Ich hatte eine praktisch nackte Maja Swartling fotografiert. Ich hatte Bilder von ihren Brüsten, ihren Beinen, ihrem frühlingsgrünen Slip gemacht. Aber wir hatten nicht miteinander geschlafen, wiederholte ich innerlich. Ich hatte das nicht geplant und nicht gewollt, ich hatte eine Grenze überschritten, aber Simone nicht betrogen. Jetzt war ich hellwach. Glasklar und hellwach. Was war nur mit mir los? Wie im Himmel hatte ich mich nur dazu überreden lassen können, Maja nackt zu fotografieren? Sie war schön und verführerisch. Sie hatte mir geschmeichelt. Reichte das etwa schon aus? Ich begriff überrascht, dass ich einen wirklich schwachen Punkt bei mir gefunden hatte: Ich war eitel. Ich war meilenweit davon entfernt, mich in sie verliebt zu haben. Meine Eitelkeit war es, die sich in ihrer Nähe so wohlfühlte.

Ich wälzte mich im Bett herum, zog mir die Decke übers Gesicht und schlief kurze Zeit später wieder tief und fest.

Charlotte war nicht zu unserer wöchentlichen Sitzung erschienen. Das war schlecht, ich hatte eigentlich schon an diesem Tag auf dem Erfolg der letzten Sitzung aufbauen wollen. Marek befand sich in tiefer hypnotischer Ruhe. Er saß zusammengesackt, sein Sweater spannte hauteng auf den kräftigen, durchtrainierten Oberarmen und den überentwickelten Rückenmuskeln. Sein Kopf war kahl geschoren und von Narben übersät. Seine Kiefer kauten langsam, und er hob den Kopf und sah mich mit seinem leeren Blick an.

»Ich bekomme einen Lachanfall«, sagte er laut. »Die Stromstöße lassen den Typen aus Mostar herumhüpfen wie eine Comicfigur.«

Marek wirkte fröhlich und wackelte mit dem Kopf.

»Der Typ liegt auf dem blutigen, dunklen Betonboden und atmet schnell, ganz schnell. Dann kauert er sich zusammen und fängt an zu weinen. Scheiße, ich schreie, dass er aufstehen soll, dass ich ihn umbringe, wenn er nicht aufsteht, dass ich ihm das ganze verdammte Bajonettmesser in seinen Arsch ramme.«

Marek verstummte für einen Moment. Dann sprach er im gleichen ausdruckslosen Plauderton weiter:

»Er richtet sich auf, kann kaum stehen, seine Beine zittern, und sein Schwanz ist eingeschrumpft, er zittert, bittet um Verzeihung und sagt, dass er nichts falsch gemacht hat. Ich gehe zu ihm, sehe mir seine blutigen Zähne an und versetze ihm einen kräftigen Stromstoß am Hals. Er stampft auf dem Fußboden auf, fliegt mit weit aufgerissenen Augen herum, schlägt mit dem Kopf mehrfach gegen die Wand, und seine Beine zappeln. Ich lache schallend. Er rutscht am Geländer entlang zur Seite, aus seinem Mund fließt Blut, und er sackt auf den Decken in der Ecke zusammen. Ich lächele ihn an, beuge mich über ihn und schocke ihn noch einmal, aber sein Körper bäumt sich bloß noch auf wie ein totes Schwein. Ich rufe in Richtung Tür, dass der Spaß vorbei ist, aber sie kommen mit seinem großen Bruder herein, ich kenne ihn, wir waren ein Jahr lang Kollegen bei Aluminij, der Fabrik, die drüben bei …«

Marek verstummte mit zitterndem Kinn.

»Was passiert jetzt?«, fragte ich leise.

Er schwieg kurz, ehe er weitersprach:

»Der Boden ist von grünem Gras überwuchert, ich kann den Typen aus Mostar nicht mehr sehen, da ist nur noch ein kleiner Grashügel.«

»Ist das nicht seltsam?«, fragte ich.

»Ich weiß nicht, vielleicht, aber ich sehe das Zimmer nicht mehr. Ich bin im Freien, gehe über eine Sommerwiese, das Gras unter meinen Füßen ist feucht und kalt.«

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Главный герой
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