Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Фэнтези » Watership Down. Unten am Fluß
Watership Down. Unten am Fluß - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Watership Down. Unten am Fluß

Электронная книга - «Watership Down. Unten am Fluß». Краткое содержание книги:

Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen enthält in ungewöhnlicher Frische alles, was die Abenteuer eines wandernden Volkes ausmacht: Bedrohung der alten Heimat, Prophezeiung des Untergangs, Auszug unter einem jungen Heißsporn, Abenteuer ohne Zahl im feindlichen wie im gelobten Land, Meuterei, Treuebruch und Heldenmut, Schlachten mit hohem Blutzoll - und schließlich Einzug ins Land der Freiheit, des Friedens und allgemeinen Glücks. »Richard Adams erzählt glänzend«, schrieb Sybil Gräfin Schönfeldt in der Zeit. »Es ist ein Vergnügen, diese Geschichte zu lesen.« Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nannte diesen Weltbestseller »lecker wie frische Salatblätter« und empfahl ihn den Liebhabern behaglicher Erzählkunst und trockenen englischen Humors.
Auch der Zeichentrickfilm von Martin Rosen mit dem Titelsong von Art Garfunkel wurde ein weltweiter Erfolg.
Der Autor
Richard Adams, 1920 in Berkshire geboren, studierte in Oxford Literatur und Geschichte. Auf den häufigen Fahrten zwischen seiner Londoner Wohnung, seinem kleinen Landhaus in den Downs südwestlich von London und Stratford-on-Avon unterhielt er seine Töchter Juliet und Rosamond mit Geschichten über Kaninchen und begann schließlich, sie aufzuschreiben. Nach dem Welterfolg von Watership down - Unten am Fluß hat Richard Adams seine Tätigkeit beim englischen Amt für Umweltschutz aufgegeben, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er lebt mit seiner Familie auf der Insel Man.

Aus dem Englischen von Egon Strohm.
1 ... 75 76 77 78 79 80 81 82 83 ... 129
Перейти на страницу:

»Du kannst Mut fassen, Bluebell«, sagte er. »Ich glaube, wir sind dem Eisenweg nahe.«

»Mein Mut würde mich nicht kümmern«, sagte Bluebell, »wenn meine Läufe nicht so müde wären. Schnecken haben Glück, daß sie keine Beine haben. Ich glaube, ich möchte eine Schnecke sein.«

»Nun, dann bin ich ein Igel«, sagte Hazel, »also marschiere lieber weiter!«

»Das bist du nicht«, erwiderte Bluebell. »Du hast nicht genug Flöhe. Schnecken haben auch keine Flöhe. Wie tröstlich, eine Schnecke zu sein, zwischen dem Löwenzahn so gut versorgt -«

»Und der Amsel schnellen Ruck zu fühlen«, sagte Hazel. »Schön, Silver, wir kommen. Aber wo ist der Eisenweg? Holly sagte, eine steile, überwucherte Böschung. Ich kann nichts dergleichen ausmachen.«

»Nein, das ist oben bei Efrafa. Hier unten verläuft er in einer Art eigener Talmulde. Kannst du ihn nicht riechen?«

Hazel schnupperte. In der kühlen Feuchtigkeit nahm er sofort die unnatürlichen Gerüche von Metall, Kohlenrauch und Öl auf. Sie marschierten vorwärts und fanden sich nach sehr kurzer Zeit zwischen den Büschen und dem Unterholz auf den Rand des Eisenbahneinschnitts hinunterblickend.

Alles war still, aber als sie oben auf der Böschung innehielten, flog ein sich balgender Haufen von sechs oder sieben Spatzen zum Gleis hinunter und begann, zwischen den Schwellen herumzupicken. Irgendwie war der Anblick beruhigend.

»Müssen wir ihn überqueren, Hazel-rah?« fragte Blackberry.

»Ja«, sagte Hazel, »sofort. Bringen wir ihn zwischen uns und Efrafa; dann werden wir futtern.«

Sie gingen ziemlich zögernd in den Eisenbahneinschnitt hinunter, erwarteten halb, den wilden, donnernden Engel Friths aus dem Zwielicht auftauchen zu sehen, aber die Stille blieb ungebrochen. Bald fraßen sie alle auf der Wiese dahinter, zu müde, um einem Versteck oder irgend etwas anderem als dem Wohlgefühl, ihre Läufe auszuruhen und das Gras zu knabbern, ihre Aufmerksamkeit zu schenken.

Über den Lärchen segelte Kehaar zu ihnen herunter, ging nieder und faltete seine langen fahlgrauen Flügel.

»Miiister Hazel, was ihr tun? Ihr nicht hierbleiben!«

»Sie sind zu müde, Kehaar. Sie müssen eine Ruhepause haben.«

»Is' nicht hier auszuruhen. Is' Kaninchen kommen.«

»Ja, aber nicht gleich. Wir können -«

»Ya, ya, is' kommen, euch zu finden! Is' ganz nahe!«

»Oh, diese verfluchten Patrouillen!« rief Hazel. »Kommt alle runter von der Wiese in das Gehölz dort! Ja, du auch, Speedwell, wenn du dir nicht deine Ohren in Efrafa abkauen lassen willst. Los, los, Bewegung!«

Sie trotteten über das Weideland zu dem Gehölz dahinter und lagen vollkommen erschöpft auf flachem, kahlem Boden unter Tannen. Hazel und Fiver fragten Kehaar weiter aus.

»Man kann nicht von ihnen erwarten, daß sie noch weiter gehen, Kehaar«, sagte Hazel. »Sie sind heute die ganze Nacht marschiert, weißt du? Wir werden heute hier schlafen müssen. Hast du tatsächlich eine Patrouille gesehen?«

»Ya, ya, kommen alle entlang bei andere Seite von Eisenweg. Gerade rechtzeitig ihr gegangen.«

»Nun denn, du hast uns gerettet. Aber schau her, Kehaar, könntest du nachsehen, wo sie jetzt sind? Wenn sie fort sind, werde ich unserem Haufen erlauben, schlafen zu gehen -nicht, daß man es ihnen erst noch erlauben müßte: sieh sie an!«

Kehaar kehrte mit der Nachricht zurück, daß die Efrafa-Patrouille kehrtgemacht hatte, ohne den Eisenweg zu überqueren. Dann schlug er vor, bis zum Abend selbst Wache zu halten, und Hazel, der sehr erleichtert war, gebot den Kaninchen, sofort zu schlafen. Ein paar waren schon eingeschlafen, lagen auf freiem Boden auf der Seite. Hazel fragte sich, ob er sie wecken und ihnen nahelegen sollte, in dichtere Deckung zu gehen, aber als er darüber nachdachte, fiel er selbst in Schlaf.

Der Tag wurde heiß und still. Zwischen den Bäumen riefen schläfrig die Ringeltauben, und von Zeit zu Zeit stammelte ein später Kuckuck. Auf den Wiesen bewegte sich nichts außer den zischenden Schwänzen der Kühe, die Flanke an Flanke im Schatten standen.

33. Der große Fluß

Noch nie in seinem Leben hatte er einen Fluß gesehen - dieses geschmeidige, sich schlängelnde, schwere Tier ... Alles war Schütteln und Zittern - Glitzern und Schimmern und Funkeln, Rauschen und Strudeln, Plätschern und Brodeln.

Kenneth Grahame The Wind in the Willows

Als Hazel erwachte, fuhr er sofort auf, denn die Luft um ihn herum war erfüllt von den scharfen Rufen eines jagenden Tieres. Er sah sich schnell um, konnte aber keine Anzeichen von Unruhe entdecken. Es war Abend. Einige Kaninchen waren schon wach und fraßen am Rande des Gehölzes. Er war sich klar, daß die Schreie, obgleich drängend und bestürzend, zu schwach und schrill für jede Art von elil waren. Sie kamen von oben. Eine Fledermaus flatterte durch die Bäume und wieder hinaus, ohne einen Zweig zu berühren. Eine andere folgte ihr. Hazel konnte spüren, daß viele umherflogen, Fliegen und Motten im Fluge erhaschten und ihre winzigen Schreie ausstießen. Ein menschliches Ohr hätte sie kaum vernommen, aber für die Kaninchen war die Luft voll von ihren Rufen. Die Wiese vor dem Gehölz lag immer noch hell im Abendsonnenschein, doch unter den Tannen war es düster, und hier kamen und gingen die Fledermäuse in Scharen. Gemischt mit dem harzigen Duft der Tannen kam ein anderer Geruch, stark und wohlriechend, aber scharf - der Duft von Blumen, aber von einer Art, die Hazel unbekannt war. Er folgte ihm zu einer Quelle am Rande des Gehölzes. Er kam von mehreren dichten Flecken Seifenkrautes, das am Rande der Weide wuchs. Einige der Pflanzen standen noch nicht in Blüte; ihre Knospen waren in rosaroten spitzen Spiralen, die in hellgrünen Kelchen gehalten wurden, zusammengerollt, aber die meisten waren Sternblütler und gaben den starken Duft von sich. Die Fledermäuse jagten zwischen den Fliegen und Motten, die von dem Seifenkraut angezogen wurden.

Hazel machte hraka und begann, auf der Wiese zu fressen. Er war beunruhigt über seinen Hinterlauf, er störte ihn. Er hatte geglaubt, daß er verheilt sei, aber die forcierte Reise über die Downs hatte sich offenbar als zu anstrengend für den von den Schrotkörnern zerrissenen Muskel erwiesen. Er fragte sich, ob es noch weit zu dem Fluß war, von dem Kehaar gesprochen hatte. Wenn es weit war, dann hatte er Schwierigkeiten zu erwarten.

»Hazel-rah«, sagte Pipkin, der aus dem Seifenkraut herankam, »bist du in Ordnung? Dein Bein gefällt mir nicht -du ziehst es nach.«

»Nein, es ist gut«, sagte Hazel. »Hör zu, Hlao-roo, wo ist Kehaar? Ich möchte mit ihm reden.«

»Er ist hinausgeflogen, um zu sehen, ob irgendwo in der Nähe eine Patrouille ist, Hazel-rah. Bigwig erwachte vor einiger Zeit, und er und Silver baten Kehaar zu fliegen. Sie wollten dich nicht stören.«

Hazel spürte Ärger aufsteigen. Es wäre besser gewesen, man hätte ihm sofort gesagt, welchen Weg sie einschlagen sollten, statt zu warten, daß Kehaar nach Patrouillen Ausschau hielt. Sie wollten einen Fluß überqueren, und soweit es ihn betraf, konnten sie es nicht früh genug tun. Aufgeregt wartete er auf Kehaar. Bald war er so gespannt und nervös geworden wie in seinem ganzen Leben nicht. Er fing schon an zu glauben, daß er vielleicht vorschnell gewesen war. Es war klar, daß Holly die Gefahr, die in der Nähe von Efrafa lauerte, nicht unterschätzt hatte. Er hatte wenig Zweifel daran, daß Bigwig rein zufällig den Fuchs zu einer Weiten Patrouille geführt hatte, die ihrer Spur gefolgt war. Dann, am Morgen, wieder durch Glück und Kehaars Hilfe, hatten sie offenbar gerade eine bei der Überquerung des Eisenweges verfehlt. Vielleicht war Silvers Furcht wohlbegründet, und eine Patrouille hatte sie bereits erspäht und gemeldet, ohne daß sie es wußten? Hatte General Woundwort eine Art eigenen Kehaar? Vielleicht redete eine Fledermaus in diesem Augenblick mit ihm? Wie sollte man alles voraussehen und sich vor allem schützen? Das Gras schien bitter, der Sonnenschein frostig. Hazel saß unter die Tannen geduckt und machte sich düster Sorgen. Er war jetzt weniger böse auf Bigwig - er konnte seine Gefühle verstehen. Warten war schlimm. Er brannte auf eine Möglichkeit, zu handeln. Gerade als er beschlossen hatte, nicht mehr länger zu warten, sondern alle zu versammeln und sofort weiterzuziehen, kam Kehaar aus der Richtung des Einschnitts angeflogen. Er flatterte schwerfällig unter die Tannen herunter, brachte die Fledermäuse zum Schweigen.

1 ... 75 76 77 78 79 80 81 82 83 ... 129
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)