Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Триллеры » Congo. Romanvorlage zum Film.
Congo. Romanvorlage zum Film. - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Congo. Romanvorlage zum Film.

Электронная книга - «Congo. Romanvorlage zum Film.». Краткое содержание книги:

In der Datenzentrale der Earth Resources Technology Services (E.R.T.S.) in Houston, Texas, wartet Dr. Karen Ross auf die routinemäßige Telekommunikation mit einem Team aus dem menschenleeren Nordosten Zaires, das dort nach speziellen, industriell noch nicht herstellbaren Diamanten sucht. Doch die Kongo-Expedition meldet sich nicht. Über Satellit bietet sich Karen Ross ein entsetzliches Bild: brennende Zelte, Leichen - und ein unheimliches schwarzes Wesen, das die Kamera zerschmettert. Dann reißt die Verbindung ab. Die nächste Expedition leitet Karen Ross selbst und macht bald eine aufsehenerregende Entdeckung: graue Gorillas, die offenbar über eine hochentwickelte Intelligenz verfügen!
Das Nebeneinander von technischen Superwundern und ungebändigter Natur erzeugt eine grandiose Wirkung. Dieses Buch ist Seite für Seite eine Klasse für sich... New York Times
Über den Autor
Michael Crichton wurde 1942 in Chicago geboren und studierte in Harvard Medizin. Alle seine Romane Andromeda, Der große Eisenbahnraub, Jurassic Park, Enthüllung, Die Wiege der Sonne und viele mehr wurden auch als Filme weltweite Erfolge. Crichton ist Autor der weltweit erfolgreichen Fernsehserie ER Emergency Room.
1 ... 52 53 54 55 56 57 58 59 60 ... 79
Перейти на страницу:

Elliot stimmte ihm nur widerwillig zu, doch tatsächlich behauptete eine wohlbekannte wissenschaftliche These eben das. 1955 hatte der französische Anthropologe Maurice Cavalle einen umstrittenen Aufsatz mit dem Titel »Der Tod der Natur« veröffentlicht. Darin hieß es:

»Vor einer Million Jahren war eines der hervorstechenden Merkmale der Erde eine überall herrschende Wildnis, die wir >Natur< nennen mögen. Inmitten dieser wilden Natur gab es kleine Enklaven, die von Menschen bewohnt wurden. Ob es sich um Höhlen mit einem künstlich unterhaltenen Feuer handelte, das den Menschen wärmen sollte, oder später um Städte mit Wohnungen und künstlich angelegten Ackerflächen

- alle diese Enklaven waren ihrem ganzen Wesen nach unnatürlich. In den darauffolgenden Jahrtausenden verminderte sich die Fläche unberührter Natur, die diese künstlichen Enklaven umgab, in zunehmendem Maße, auch wenn diese Entwicklung jahrhundertelang nicht erkennbar war.

Noch vor dreihundert Jahren lagen zwischen den großen Städten Frankreichs oder Englands weite Flächen unberührter Wildnis, in der sich wie schon Jahrtausende zuvor wildes Getier tummelte. Doch unaufhaltsam dehnte der Mensch seinen Einflußbereich aus.

Vor hundert Jahren, gegen Ende der Epoche der großen europäischen Forscher, war die Natur so radikal vermindert, daß sie als etwas Neues empfunden wurde: daher der nachhaltige Eindruck, den die Erforschung Afrikas auf die Menschen des 19.    Jahrhunderts ausübte. In eine wahrhaft natürliche Welt einzudringen war exotisch, ging über den Erfahrungsbereich der meisten Menschen hinaus, die von der Wiege bis zum Grabe in einer ganz und gar vom Menschen bestimmten Umgebung lebten. Im 20.    Jahrhundert hat sich das Ungleichgewicht so weit verlagert, daß man getrost sagen kann, die Natur ist verschwunden. Wildpflanzen werden in Gewächshäusern erhalten und Wildtiere in zoologischen Gärten und Wildparks: künstliche Umgebungen, die der Mensch zur Erinnerung an die einst vorherrschende natürliche Welt geschaffen hat. Doch lebt ein Tier in einem Zoo oder in einem Wildpark nicht sein natürliches Leben - so wenig wie ein Mensch in der Stadt ein natürliches Leben lebt. Heute sind wir vom Menschen und dem, was er geschaffen hat, umgeben. Man kann dem Menschen nicht mehr ausweichen, nirgendwo auf dein Erdball, und die Natur ist nur noch eine Vorstellung, ein längst verblaßter Traum von Vergangenem.«

Karen Ross rief Elliot von seinem Abendessen weg. »Für Sie«, sagte sie und deutete auf den neben der Antenne stehenden Computer. »Ihr Freund wieder.«

Munro grinste: »Nicht einmal im Dschungel ist man vor dem Telefon sicher.«

Elliot ging zum Bildschirm hinüber. COMPUTR SPRACHANLYSN UNGENUEGN BRAUCHN MER MATRIAL KOEN SI LIFRN?

WAS FR MATRIAL? fragte Elliot zurück.

MER TONMAT-SNDET TONAUFNAM.

Elliot gab ein: Ja, falls vorhanden. JA FALS VOBH.

FREQNZ 22-50 KHZ KRITSCH.

Elliot tastete zurück: Verstanden. VRSTNDN.

Es folgte eine Pause. Dann hieß es: WIGEZ AMY?

Elliot zögerte kurz. BESTENS.

GRUS VONUNS ALN kam die Antwort. Dann wurde die Sen dung für einen Augenblick unterbrochen. MOMNT NCH.

Es entstand eine längere Pause. SNSATION, schrieb Seamans dann. WIR HABN SWENSN.

2. SNSATION SWENSN

Zuerst sagte Elliot die Mitteilung nichts. Swensn? Was bedeutete Swehsn? Möglicherweise ein Übertragungsfehler? Und dann fiel ihm ein: Mrs. Swenson! Amys Entdeckerin, die Frau, die sie aus Afrika mitgebracht und dem Zoo von Minneapolis geschenkt hatte. Die Frau, die sich in den letzten Wochen auf Borneo aufgehalten hatte. HAETN WIRS NUR GWUST: AMYS MUTR NICHT VN EINGEB GETOETET.

Elliot wartete ungeduldig auf Seamans nächste Mitteilung. Er starrte fassungslos auf die Nachricht. Man hatte ihm immer gesagt, Eingeborene hätten Amys Mutter getötet, und zwar in einem Dorf, das Bagimindi hieß. Eingeborene hätten die Mutter verzehrt, und so sei Amy Waise geworden ... WISO?

MUTR WAR SHON TOT NICHT GGESN. Die Eingeborenen hatten Amys Mutter nicht getötet? Sie war schon tot? WIBITE?

SWENSN HAT BILD KOEN WIR SENDN? Elliot tippte so hastig, daß seine Finger förmlich über die Tasten stolperten. SNDET.

Es folgte eine Pause, die ihm endlos vorkam. Dann zeichnete der Bildschirm von oben nach unten die Angaben auf. Lange bevor das Bild den Schirm füllte, war Elliot klar, was es zeigte.

Ein Amateur-Schnappschuß von einem toten Gorilla mit zerschmettertem Schädel. Das Tier lag auf dem Rücken in einer Lichtung, deren Boden festgestampft war, vermutlich in einem Eingeborenendorf.

In diesem Augenblick hatte Elliot das Gefühl, als sei das Rätsel, das ihn beschäftigte und ihm schon seit so vielen Monaten zu schaffen machte, nunmehr gelöst. Hätten sie Mrs. Swenson nur früher erreichen können ...

Das flimmernde elektronische Bild schrumpfte zusammen, und der Bildschirm wurde dunkel.

Elliot sah sich von einer Vielzahl plötzlicher Fragen bestürmt. Es ging um zerschmetterte Schädel in einer fernen - und wie man annahm, unbewohnten - Region des Kongo, Kanyamagufa, Knochenstätte. Bagimindi aber war ein Handelsplatz am Ufer des Lubula, über hundertfünfzig Kilometer von dort entfernt. Wie waren Amy und ihre tote Mutter nach Bagimindi gekommen? Karen Ross fragte: »Haben Sie Schwierigkeiten?« »Ich verstehe etwas nicht. Ich muß rückfragen -« »Bevor Sie das tun«, sagte sie, »sehen Sie sich die Sendung noch einmal an, sie ist gespeichert.« Sie drückte einen mit R bezeichneten Knopf.

Die zuvor gesendete Unterhaltung wurde auf dem Bildschirm wiederholt. Während Elliot Seamans' Antwort durchging, fiel ihm eine Zeile auf: MUTR WAR SHON TOT WICHT GGESN. Wieso war die Mutter nicht verzehrt worden? Gorillafleisch galt in diesem Teil des Kongo-Beckens nicht nur als eßbar, sondern geradezu als Delikatesse. Er gab eine Frage ein: WISO MUTR NICHTGGESN?

MUTR&KND VN EINGEB PATRTJLJE AUS SUDAN GEFUNDN TRUGEN KADAVR & KND 5 TAGE BIS DORF BAGMINDI ZUM VRKAUF AN TURISTN. SWENSN WARD A. Fünf Tage! Rasch gab Elliot die wichtige Frage ein: WO GFUNDN?

Die Antwort lautete: UNBKANT WO - KNGO. LAGE?

NICHT BKANT. Dann, nach einer kurzen Pause: NOCH MER BLDR? SNDET, bat er.

Das Bild verschwand, dann erschien ein neues Bild auf dem Schirm, so wie die Abtastvorrichtung es erfaßte. Jetzt sah er in Nahaufnahme den zerschmetterten Schädel eines Gorillaweibchens. Neben dem riesigen Schädel lag ein winziges schwarzes Geschöpf auf dem Boden, mit verkrampften Händen und Füßen, den Mund zu einem Schrei geöffnet. Amy.

Karen Ross ließ die Sendung mehrere Male durchlaufen, jedesmal bis zu dem Bild von Amy als Säugling - klein, schwarz, schreiend.

»Kein Wunder, daß sie Alpträume hatte«, sagte sie. »Vermutlich hat sie gesehen, wie ihre Mutter umgebracht wurde.« Elliot sagte: »Wenigstens dürfen wir als sicher annehmen, daß es keine Gorillas waren. Gorillas bringen sich nicht gegenseitig um.«

»Gerade jetzt«, sagte Karen Ross, »dürfen wir überhaupt nichts als sicher annehmen.«

Der Abend des 21. Juni war so still, daß sie gegen zehn Uhr die Infrarotlampen ausschalteten, um Energie zu sparen. Fast im gleichen Augenblick merkten sie, daß sich im Blattwerk um das Lager herum etwas regte. Munro und Kahega brachten ihre Gewehre in Anschlag. Das Rascheln verstärkte sich, und sie hörten ein seltsames, seufzendes Geräusch, eine Art Keuchen. Auch Elliot hörte es und spürte einen Schauder: es war dasselbe Keuchen, das auf den Bändern von der ersten Kongo-Expedition zu hören gewesen war. Er schaltete den Kassettenrekorder ein und hielt das Mikrofon in die Richtung, aus der die Geräusche kamen. Alle warteten angespannt und wachsam. Doch in der nächsten Stunde geschah nichts. Zwar bewegte sich das Laub rings um sie her, aber sie sahen nichts. Dann, kurz vor Mitternacht, rührte sich etwas am Elektrozaun. Munro richtete sein Gewehr auf die Stelle und schoß, Karen Ross schaltete die Nachtbeleuchtung ein, so daß das Lager in dunkelrotes Licht getaucht wurde.

1 ... 52 53 54 55 56 57 58 59 60 ... 79
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)