Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Другие детективы » Kater Brown und die Klostermorde
Kater Brown und die Klostermorde - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Kater Brown und die Klostermorde

Электронная книга - «Kater Brown und die Klostermorde». Краткое содержание книги:

In der idyllischen Eifel ist die Hölle los - und das ausgerechnet dort, wo man es am wenigsten erwartet hätte: im Klosterhotel Zur inneren Einkehr. Hier stößt die Klosterkatze Kater Brown während eines nächtlichen Streifzugs auf eine grausam zugerichtete Leiche. Wer hat den Hotelgast ermordet und in den Brunnen geworfen? Zusammen mit der Reisejournalistin Alexandra begibt sich Kater Brown auf Spurensuche.
Ralph Sander arbeitet seit vielen Jahren als Übersetzer und Autor. Unter diversen Pseudonymen sind von ihm etliche Krimis erschienen. Nachdem er bereits eine Reihe von fiktiven samtpfotigen Helden für seine Krimis geschaffen hat, entstand mit Kater Brown zum ersten Mal eine Figur nach einem realen Vorbild: dem Sander’schen Familienkater Paulchen Panther.
1 ... 29 30 31 32 33 34 35 36 37 ... 61
Перейти на страницу:

»Wo er jetzt ist, weiß ich nicht. Gestern Abend allerdings war er hier. Da feierten die Abiturienten, die sich bei uns aufhalten, ihre Abschlussparty. Das war eine von den Gelegenheiten, bei denen Herr Pallenberg sich als Rettungssanitäter schon mal zur Verfügung stellt. Alle vier bis sechs Wochen hilft er uns auf diese Weise. Sehen Sie, es ist ja noch niemals etwas vorgefallen, bei dem einer der Schüler oder Lehrer Erste Hilfe benötigt hätte …« Sie lächelte. »Herr Pallenberg ist ein wunderbarer Mensch und ein guter Polizist, und er hilft uns gern.« Sie schwieg einen Moment und fügte schließlich hinzu: »Auch gestern hat er die ganze Nacht tapfer durchgehalten, bis zum Morgengrauen – bis auch noch das letzte Paar die Tanzfläche verlassen hatte. Draußen war es tatsächlich schon hell, als er seinen Dienst beenden konnte. Kurz darauf wurde er ja schon zum Kloster gerufen, der Arme! Das hat er mir eben am Telefon erzählt.«

»Es wurde schon wieder hell?«, hakte Alexandra nach. »Dann war die Party wohl ein voller Erfolg, wie?«

»Ja, das kann man sagen! Wir hatten die Achtzigerjahre als Thema.«

»Gut, dann … werden wir noch einmal versuchen, Herrn Pallenberg unter seiner Nummer auf der Wache zu erreichen«, warf Tobias schnell ein, bevor sie weiterreden konnte, und gab Alexandra unauffällig ein Zeichen, damit sie den Rückzug antraten.

»Ja, genau«, bestätigte die Leiterin des Schullandheims. »Oder eben auf dem Handy.«

Alexandra bedankte sich bei Frau Büchel und verabschiedete sich.

Auf der Wiese vor dem Haupteingang tummelten sich inzwischen weitere Mädchen am Rand des Schwimmbeckens. Bei Tobias’ Anblick schienen sie sich irgendwie in Pose zu werfen. Alexandra drehte sich grinsend zu ihm um. »Deine Fangemeinde wächst von Minute zu Minute.« Mit einer flüchtigen Kopfbewegung deutete sie auf die Mädchen.

Er zuckte lässig mit den Schultern. »Sag ich doch! Aber was soll ich mit dem jungen Gemüse? Ich stehe mehr auf reife Schönheiten.«

Bei seinem Grinsen konnte Alexandra sich ein Lachen nicht verkneifen und schlug ihm spielerisch mit dem Block auf den Kopf. »Reife Schönheit? Na, vielen Dank, das merk ich mir.«

»Ja, mach das nur. Bist du ja selbst schuld, wenn du für meine charmanteren Komplimente nicht zu haben bist.«

Sie hatten eben den Wagen erreicht, doch bevor Alexandra etwas auf Tobias’ Bemerkung erwidern konnte, stellte sie entsetzt fest, dass die Beifahrertür offen stand. »Das kann doch nicht wahr sein! Kater Brown ist weg!«, rief sie nach einem Blick ins Wageninnere aufgeregt.

»Bestimmt hat er sich hinter den Sitzen verkrochen, um in Ruhe zu schlafen«, meinte Tobias.

»Nein, da ist er nicht!« Sie bückte sich und schaute unter den Sitzen nach. Als sie wieder auftauchte, hatten sich auf ihren Wangen hektische rote Flecken gebildet. »Er ist ehrlich weg! Was machen wir denn jetzt?«

»Wieso stand eigentlich die Beifahrertür auf?«, wollte er wissen. »Du hast doch eben abgeschlossen …«

Alexandra nickte und sah sich beunruhigt um. »Ganz bestimmt hab ich das. Jemand muss die Tür irgendwie entriegelt haben! Dabei habe ich den Schlüssel hier.« Sie kramte in ihrer Tasche und hielt kurz darauf ihren Schlüsselbund in die Höhe.

»Oh«, murmelte Tobias. »Dann hat jemand deinen Wagen aufgebrochen. Wahrscheinlich hat dieser Jemand den Verriegelungsknopf mit einem Draht hochgezogen. Immerhin hast du das Fenster ein paar Zentimeter offen gelassen, damit es Kater Brown nicht zu warm wird.«

Alexandra sah sich noch einmal suchend um, aber keiner der Schüler verhielt sich verdächtig. »Na, toll! Und jetzt?«

Tobias überlegte kurz, dann erklärte er: »Ich werde mal meinen Charme spielen lassen.« Mit diesen Worten begab er sich zu der Gruppe seiner Bewunderinnen. Seiner ernsten Miene zufolge erzählte er den Mädchen vom Verschwinden des Katers. Zwei der Abiturientinnen rannten los und verschwanden hinter dem Haus. Eine der anderen gestikulierte, als lieferte sie eine Personenbeschreibung.

Kurz darauf kam Tobias zu Alexandra zurück. »Das scheint das Werk der drei Lukasse zu sein.«

»Drei Lukasse?«

»Schulz, Schneider und Deutschmann, alle drei heißen mit Vornamen Lukas.«

Alexandra zog missmutig eine Augenbraue hoch. »Und wo sind die Typen?«

»Die beiden Mädchen, die weggegangen sind, suchen nach ihnen und sagen uns dann Bescheid.« Kaum hatte er ausgesprochen, kamen die Schülerinnen auch schon zurück und berichteten, dass sich die drei Jungen hinter dem Gebäude an einer der Tischtennisplatten aufhielten.

Als Tobias mit Alexandra um das Haus herumging, entdeckte er die drei Schüler sofort. Sie trugen Jeans und T-Shirt und sahen einander recht ähnlich. Vielleicht lag das aber auch nur an der uniformen Kleidung der Jungen. Am besten unterscheiden konnte man sie an ihrer Haarfarbe. Der erste hatte dunkle, fast schwarze Haare, der zweite war blond und der dritte rothaarig.

Tobias ging zielstrebig auf die Schüler zu, die die beiden Fremden mit demonstrativem Desinteresse betrachteten. »Hallo«, sagte er und nickte lächelnd in die Runde. »Wir hätten gern unseren Kater zurück.«

»Echt?«, gab der erste Lukas zurück.

»Ich hab keinen Kater gesehen«, fügte Lukas Nummer zwei hinzu und sah den Dritten im Bunde an. »Du, Luke?«

»Ich weiß nicht mal, wie ein Kater aussieht, nur wie er sich anfühlt.« Dabei grinste er frech.

Tobias trat einen Schritt näher. »Ich will wissen, wo ihr unseren Kater hingebracht habt, sonst gibt es Ärger.«

»Sie können uns nichts tun«, konterte der blonde Junge. »Das wäre nämlich Körperverletzung. Und damit würden Sie sich strafbar machen.«

»Wer sagt denn, dass ich euch was tun werde«, gab Tobias mit gespielter Freundlichkeit zurück. »Handgreiflich werde ich sicher nicht – so dumm bin ich nicht. Aber ich habe einen guten Freund, der jede Website knacken kann. Der wird sich eure Facebook-Seiten und euren Twitter-Account einmal vornehmen und euch drei so zum Gespött der Leute machen, dass ihr euch wünschen werdet, Facebook und Twitter wären nie erfunden worden.«

»Wenn Sie Lügen über uns verbreiten werden, dann …«

»Hey, ganz ruhig, Kleiner! Warum soll ich Lügen über euch verbreiten, wenn ich es so arrangieren kann, dass ihr euch selbst blamiert? Website zum Thema Impotenz? ›Gefällt mir.‹ Website zum Thema ›Wie geht eigentlich Selbstbefriedigung?‹ ›Gefällt mir‹. Das wird eure Freunde sicher interessieren.«

»Blödsinn«, hielt der dritte Lukas dagegen, doch sein cooles Auftreten begann sichtlich zu bröckeln. »Tools kann man löschen. Und Facebook-Einträge auch.«

»Aber nur, wenn das Tool auch gefunden und gelöscht werden will. Und das will dieses Tool garantiert nicht.«

Die drei sahen sich sekundenlang unschlüssig an, dann nickte der erste Lukas. »Okay, ist ja schon gut. Das sollte nur ein kleiner Streich sein.«

»Wo ist der Kater?«, warf Alexandra kühl ein.

»Kommen Sie mit!«, brummte Lukas Nummer drei und stand zusammen mit den beiden anderen auf.

Die Jungen führten sie zu einem Geräteschuppen hinter dem Haus. Der dunkelhaarige Lukas öffnete den Riegel und zog die Tür auf. »Ihr Liebling ist da drin«, erklärte er. Er warf seinen Freunden einen ärgerlichen Blick zu, weil die beiden sich von der Drohung hatten beeindrucken lassen.

Alexandra spähte in den düsteren Raum. »Ich kann ihn nicht sehen.«

»Er muss aber da sein«, meinte der blonde Lukas. »Es sei denn … er ist durch das Fenster da entwischt.« Er zeigte auf eine Öffnung in der seitlichen Wand, durch die nur wenig Licht ins Innere drang.

»Er ist euch entwischt?«, entfuhr es Alexandra erschrocken. »Wie dämlich kann man eigentlich sein?«

»Hey, dahinten ist er ja«, sagte der rothaarige Lukas und zeigte auf den Weg, der auf der anderen Seite am Gebäude entlang verlief.

1 ... 29 30 31 32 33 34 35 36 37 ... 61
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)