Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Городское фэнтези » The Vampire Journals - Geliebt: Band 2 (German Edition)
The Vampire Journals - Geliebt: Band 2 (German Edition) - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

The Vampire Journals - Geliebt: Band 2 (German Edition)

Электронная книга - «The Vampire Journals - Geliebt: Band 2 (German Edition)». Краткое содержание книги:

Caitlin und Caleb machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem einzigen Gegenstand, der den drohenden Krieg der Vampire und der Menschheit noch abwenden kann: das verlorene Schwert. Dafür müssen sie allerdings zuerst Caitlins Abstammung zurückverfolgen, denn sie haben immer noch nicht das Rätsel um ihren Vater gelöst. Wer war er und warum hat er sie verlassen? Und ist sie wirklich die Auserwählte? Doch auch die Vampire des Blacktide Clans wollen das alte Schwert ausfindig machen und sind dem Paar dicht auf den Fersen. Trotz der Gefahren wächst die Liebe zwischen Caitlin und Caleb. Ihre verbotene Romanze könnte jedoch alles zerstören, was sie erreichen wollen ...
1 ... 22 23 24 25 26 27 28 29 30 ... 43
Перейти на страницу:

Bei diesen Gedanken musste Sam unwillkürlich lächeln. Er konnte seine Begeisterung kaum noch zügeln. Ob der heutige Tag wohl einen Neubeginn für ihn bedeuten würde? Ja, je mehr er darüber nachdachte, desto wahrscheinlicher erschien es ihm. Vielleicht würde er gar nicht mehr nach Oakville zurückkehren. Vielleicht würde er direkt dort bleiben und bei seinem Vater einziehen. Endlich würde er Halt finden, und jemanden, der ihn wirklich gernhatte und sich um ihn kümmerte, tagein, tagaus. Das würde super werden. Heute war der erste Tag seines neuen Lebens.

Schließlich richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf Samantha – sie hatte das Fenster heruntergelassen, und ihre langen, roten Haare wehten ihm Fahrtwind. Sie war so sexy, so cool. Was sie wohl an ihm fand? Warum machte sie sich Gedanken um ihn und um seinen Dad, warum fuhr sie mit ihm dorthin? Vermutlich war sie einfach unternehmungslustig, genau wie er, immer auf der Suche nach etwas Neuem.

Ob es wohl passend war, in ihrer Begleitung aufzukreuzen? Doch je länger er darüber nachgrübelte, desto toller fand er die Vorstellung. Er würde dadurch cooler wirken, als er eigentlich war. Sein Dad wäre bestimmt beeindruckt, wenn er mit einem so attraktiven Mädchen auftauchte. Vielleicht würde er ihm sogar anerkennend zunicken.

Dann fragte er sich, was Samantha wohl tun würde, nachdem er bei seinem Dad eingezogen war. Würde sie in der Nähe bleiben? Oder würde sie wieder fahren? Natürlich würde sie fahren, schließlich hatte sie ja gerade erst dieses Haus in Oakville gekauft. Sie musste zurückkehren. Was würde dann aus ihnen beiden werden?

Nervös biss Sam sich auf die Unterlippe und fragte sich, wie die Dinge sich wohl entwickeln würden. Wenn sein Dad wollte, dass er zu ihm zog, würde er auf jeden Fall zustimmen. Doch eigentlich wollte er Samantha nicht so bald wieder verlieren.

Nun gut, darum würde er sich kümmern, wenn es so weit war. Im Moment war ihm einfach alles zu viel, deshalb würde er jetzt einfach die Autofahrt und diesen Moment genießen.

Der Wagen brummte kraftvoll, als Samantha in den sechsten Gang schaltete. Der Tacho zeigte mehr als einhundertsiebzig Stundenkilometer an. Sam war begeistert und absolut fasziniert. Ob sie ihn wohl auch einmal fahren lassen würde? Zwar hatte er noch keinen Führerschein, aber irgendetwas sagte ihm, dass ihr das ohnehin egal wäre.

Schließlich fasste er sich ein Herz und fragte: »Meinst du, ich könnte auch mal fahren?«

Samantha warf ihm einen Blick zu und lächelte. Ihre perfekten Zähnen leuchteten.

»Meinst du, du kriegst das hin?«

18.

Kapitel

In Edgartown, einem kleinen Städtchen im Südosten von Martha’s Vineyard, verließen Caleb und Caitlin die Fähre. Als sie die Gangway hinuntergingen, fiel Caitlin auf, dass sowohl Caleb als auch Rose erleichtert waren, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Vorsichtig streckte der kleine Wolf seinen Kopf heraus, schnüffelte und sah sich neugierig um.

Erneut betrachtete Caitlin die Broschüre, die sie in der Hand hielt. Darin wurden die Touristen eingeladen, historische Sehenswürdigkeiten auf der Insel Martha’s Vineyard zu erkunden. Gegen Ende der Liste war aufgeführt: The Vincent House, erbaut 1672.

Nach dieser Entdeckung hatten sie beschlossen, ihren Plan zu ändern und zuerst dem Vincent House einen Besuch abzustatten. Die Aquinnah-Klippen konnten warten. Schließlich lautete die Gravur auf dem Schlüssel Vincent House, also war diese Spur konkreter als die Klippen – vielleicht müssten sie die Klippen nun auch gar nicht mehr aufsuchen. Den Schlüssel bewahrte Caitlin sicher in ihrer Tasche auf. Zum wiederholten Mal tastete sie danach, spürte das Metall unter ihren Fingern und war beruhigt.

Caleb und Caitlin spazierten die lange Mole entlang, die fast menschenleer war. Sie hatten die Insel praktisch für sich. Trotz der kühlen Jahreszeit war es während der Überfahrt spürbar wärmer geworden, und inzwischen war es sogar ungewöhnlich warm, knapp zwanzig Grad. Caitlin schwitzte und hätte gerne eine Schicht ihrer warmen Kleidung ausgezogen.

Als sie an sich hinuntersah, stellte sie peinlich berührt fest, dass sie immer noch die Sachen trug, die sie vor einigen Tagen bei der Heilsarmee erstanden hatte. Sie hätte liebend gern etwas anderes angezogen, doch sie hatte kein Geld. Und Caleb konnte sie nicht fragen.

Offensichtlich fand Caleb es ebenfalls warm, denn er zerrte an seinem Kragen herum. Die Temperatur fühlte sich nach Spätfrühling an, nicht nach März. Die Sonne strahlte vom Himmel und wurde vom Wasser reflektiert.

Plötzlich sah Caleb sie an und schlug vor, als hätte er ihre Gedanken gelesen: »Lass uns ein paar neue Klamotten für dich kaufen.« Noch bevor sie etwas erwidern konnte, fügte er hinzu: »Mach dir keine Gedanken. Ich habe eine Kreditkarte mit unbeschränktem Kreditrahmen.« Dann grinste er ein bisschen verlegen. »Das ist einer der Vorteile, wenn man Tausende von Jahren lebt: Man häuft ein Vermögen an.«

Erneut staunte Caitlin darüber, wie er immer wieder ihre Gedanken erraten konnte. Einerseits fand sie das angenehm, andererseits machte sie sich Sorgen darüber, wie viel er eigentlich wusste. Kannte er etwa auch ihre tiefsten Gedanken und Gefühle? Hoffentlich nicht. Selbst wenn es so sein sollte, hatte sie jedoch das Gefühl, dass er in der Lage wäre, seine Fähigkeit zu steuern. Er würde sie bestimmt nicht ausspionieren.

»Wenn du meinst …«, erwiderte Caitlin zögernd. »Und wenn du mich den Betrag eines Tages zurückzahlen lässt.«

Er nahm ihre Hand, und sie gingen die Hauptstraße des malerischen Städtchens entlang. Trotz des wunderschönen Wetters waren kaum Menschen unterwegs – Caitlin vermutete, dass das an der Jahreszeit lag. Offensichtlich war das Touristengeschäft saisonabhängig, sodass sie praktisch die ganze Stadt für sich hatten.

Sie hatte noch nie einen schöneren Ort gesehen. Alles war so sauber und perfekt instand gehalten. Die kleinen, historischen Häuser waren entzückend. Man fühlte sich in die Anfangsjahre des neunzehnten Jahrhunderts zurückversetzt. Das Städtchen wirkte wie ein stilles Kunstwerk.

Das Einzige, was diese Illusion zerstörte, waren die modernen Geschäfte. Caitlin nahm an, dass im Sommer bestimmt alle Läden geöffnet waren und sich jede Menge wohlhabende Käufer darin drängten. Wahrscheinlich könnte sie es sich normalerweise gar nicht leisten, hier einzukaufen. Sie hatte wirklich Glück, jetzt mit Caleb hier zu sein, noch dazu an einem so wunderschönen Tag!

Verzückt schloss sie die Augen und atmete die Frühlingsluft ein. Beinahe konnte sie sich vorstellen, mit Caleb irgendwann in einem vergangenen Jahrhundert hier gelebt zu haben. Wie schön wäre es, sich hier niederzulassen und ein ganz normales Leben zu führen. Aber sie wusste, dass das nicht möglich war.

»Sollen wir das Vincent House suchen?«, fragte sie schließlich.

»Ja, später«, entgegnete er. »Erst mal kleiden wir dich neu ein.«

Caleb führte sie in das einzige Geschäft, das geöffnet hatte: Lily Pulitzer.

Die Glocke über der alten Tür bimmelte, als sie eintraten, und die Verkäuferin freute sich ganz offensichtlich, endlich Kunden zu haben. Schnell legte sie ihre Zeitung zur Seite, eilte herbei und begrüßte sie ausgesprochen liebenswürdig.

Bevor Caitlin herumstöberte, reichte sie Rose an Caleb weiter. Die Verkäuferin war entzückt.

»Was für ein süßer Welpe!«, staunte sie mit großen Augen. »Ist das ein Husky?«

Amüsiert lächelte Caleb ihr zu. »So etwas in der Art«, antwortete er.

Zehn Minuten später verließen sie das Geschäft. Caitlin war von Kopf bis Fuß neu eingekleidet und fühlte sich wie ein neuer Mensch. Als sie an sich hinuntersah, musste sie fast laut lachen. Die Kleidung war absolut untypisch für sie. Jetzt war sie von einem Extrem ins andere gefallen: von der Heilsarmeekleidung hin zu einem Traum in Pastelltönen. Sie war herausgeputzt mit einer lindgrünen Jeans, einem rosa T-Shirt, einem blasslila Kaschmirpulli und einem lindgrünen Mantel. Nicht, dass sie es sich groß hätte aussuchen können – nur dieses eine Geschäft war geöffnet, und in ihrer Größe war sonst nichts mehr da gewesen. Aber der Mantel passte ihr gut und besaß eine Innentasche, die gerade eben groß genug für ihr Tagebuch war. Zu dem Outfit hatten sie Ballerinas erstanden, die mit goldenen Pailletten besetzt waren. Jetzt sah Caitlin aus, als wäre sie einem Lily-Pulitzer-Katalog entstiegen.

1 ... 22 23 24 25 26 27 28 29 30 ... 43
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)