Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
Der Splitter im Auge Gottes - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Der Splitter im Auge Gottes

Электронная книга - «Der Splitter im Auge Gottes». Краткое содержание книги:

In ferner Zukunft: Die menschliche Rasse hat einen Teil der Galaxis besiedelt, hat Großreiche gegründet, die wieder zerfielen, hat Bürgerkriege ausgefochten und neue Imperien aufgebaut, ist in interstellares Neuland vorgedrungen — auf eine andere intelligente Rasse ist sie nie gestoßen. Da naht aus dem Bereich des Kohlensack-Nebels, aus einem System, dessen Zentralgestirn Splitter im Auge Gottes genannt wird, ein rätselhaftes Flugobjekt — eine Sonde, die von einem Lichtsegel angetrieben wird. Ein Schiff der Raumflotte fängt das Objekt ab, bevor es in eine Sonne stürzt. Das seltsame Lebewesen, das sich an Bord befindet, kommt bei dem riskanten Bergungsmanöver ums Leben. Es war der Abgesandte einer völlig andersartigen, offensichtlich uralten und technologisch hochentwickelten Rasse. Hatte er die Möglichkeit, vor seinem Tod eine Botschaft an seine Heimatwelt abzusetzen? Hat er die Begegnung mit den Menschen als Angriff auf sich und sein Schiff interpretiert? Es gibt nur eine Möglichkeit, der potentiellen Gefahr zu begegnen und guten Willen zu beweisen: das Heimatsystem der Fremden aufzusuchen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Der Splitter ist ein Werk über die Begegnung von Menschen mit einer anderen hochentwickelten Spezies. Niven und Pournelle haben dafür ein schlüssiges Universum generiert und sich weitgehend an die Erkenntnisse der Physik und Astronomie gehalten.
1 ... 151 152 153 154 155 156 157 158 159 ... 174
Перейти на страницу:

Draußen streiften noch düstere Schatten über das Palastgelände, doch in den engen Straßen erhellte die tief stehende Sonne die Gesichter der aus den Büros strömenden Menschen. Scharen in Schottentracht drängten sich zu den Massentransportmitteln; die Beamten des Sektors eilten heim zu ihren Familien, einem Drink und 3-D.

Rod Blaine starrte verdrossen durch ein Fenster hinaus. Unten eilte eine hübsche Sekretärin so hastig aus dem Palast, dass sie beinahe einen älteren Sekretär umrannte.

Ein wichtiges Rendezvous, dachte Rod. Und dieser Sekretär hat eine Familie … all diese Leute — auf einmal bin ich für sie verantwortlich, und das ist unter Umständen für die Splits ein verdammtes Pech. Hinter ihm wurden eifrig Vorbereitungen getroffen. »Alles hergerichtet zum Abfüttern der Splits?« erkundigte sich Kelley.

»Jawohl, Sir«, antwortete ein Steward. »Der Küchenchef würde allerdings gern mit dem Matsch, den sie essen, noch was anfangen — bisschen würzen oder so. Es kommt ihm einfach nicht richtig vor, nur Fleisch und Korn in einem Topf zu kochen.«

»Er kann seine Künste ein andermal beweisen. Die Kommissionsräte wollen heute Abend nichts Ausgeklügeltes. Nur für alle was zu essen, falls sie hungrig werden.«

Kelley warf einen Blick auf die verrückte Espressomaschine, um sich zu vergewissern, dass sie voll war, und nahm dann den leeren Platz daneben finster in Augenschein. »Wo ist die verdammte Schokolade?« wollte er wissen.

»Schon unterwegs, Mr. Kelley«, sagte der Steward verteidigend.

»Gut. Sorgen Sie bloß dafür, dass das Zeug auch wirklich hier ist, bis die Splits kommen.

Das wird in einer Stunde sein.« Kelley warf einen Blick auf die Wanduhr. »Schön, ich glaube, wir haben alles. Aber kümmern Sie sich, um diese Schokolade.«

Seit sie das Getränk auf der Lenin entdeckt hatten, begeisterten sich die Splits für heiße Schokolade. Es war eines der wenigen Menschengetränke, die sie mochten — nur wie sie es mochten! Kelley schüttelte sich. Butter konnte er noch verstehen. Auf manchen Welten taten sie Butter in die heiße Schokolade. Aber einen Tropfen Maschinenöl in jede Tasse?

»Alles bereit, Kelley?« fragte Rod.

»Ja, Mylord«, versicherte ihm Kelley. Er nahm seinen Platz hinter der Bar ein und drückte auf einen Knopf, um zu signalisieren, dass die Konferenz beginnen konnte.

Irgend etwas bedrückt den Chef, überlegte er. Nicht sein Mädchen. Bin froh, dass ich nicht seine Probleme hab’.

Eine Tür ging auf, und der Kommissionsstab strömte herein, gefolgt von etlichen von Horvaths Wissenschaftlern. Sie setzten sich an die eine Längsseite des mit Einlegearbeiten verzierten Tisches und legten ihre Taschencomputer vor sich bereit.

Leises Summen ertönte da und dort, als sie die Verbindung mit dem Computersystem des Palastes überprüften. Horvath und Senator Fowler kamen herein, in eine heftige Diskussion verwickelt. »Doktor, es braucht einfach Zeit, solche Dinge zu erledigen …«

»Wieso?« wollte Horvath wissen. »Ich weiß, dass Sie nicht in Sparta um Erlaubnis fragen müssen.«

»Na schon. Ich brauche Zeit, um mich zu entschließen«, sagte Fowler ärgerlich. »Hören Sie, ich will sehen, was ich für Sie zum nächsten Geburtstag erreichen kann. Schon vor der Splitter-Expedition wäre Ihnen bald mal eine Auszeichnung sicher gewesen. Aber, verdammt nochmal, Doktor, ich bin nicht überzeugt, dass Sie mit Ihrem Temperament geeignet sind für einen Platz in …« Er brach ab, als sich Köpfe nach ihnen umwandten.

»Wir reden später darüber.«

»Mir recht.« Horvath schaute sich um und ging zu einem Platz direkt gegenüber von Ben. Hastig wurden einige Platze getauscht, als der Wissenschaftsminister seine Leute auf seiner Seite des Tisches so unterbrachte, wie er es wünschte.

Noch mehr Leute kamen nach — Kevin Renner, Kaplan Hardy, beide noch in Flottenuniform. Ein Sekretär. Mehrere Stewards, die Kelley sofort mit Kaffee herumschickte, was das Durcheinander noch vermehrte.

Rod zog die Brauen zusammen, als er seinen Platz einnahm, lächelte aber gleich erleichtert, als Sally außer Atem hereingeeilt kam. »Tut mir leid, dass ich mich verspätet habe«, keuchte sie. »Aber es gab …«

»Wir haben noch nicht begonnen«, beruhigte sie Rod und wies auf den Platz neben sich.

»Was geht denn eigentlich vor?« fragte sie leise. Irgend etwas in Rods Verhalten gefiel ihr nicht, und sie musterte ihn besorgt. »Warum interessiert sich Onkel Ben auf einmal so für Split-Geschichte? Was ist gestern Abend passiert?«

»Du wirst es gleich erfahren. Der Senator scheint beginnen zu wollen.« Ich hoffe, dass sich noch alles zum Besten wendet, mein Liebling, aber ich bezweifle es. Wie wird sich das alles auf uns auswirken? Rodversuchte grimmig, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Ich frage mich, was mein Fjunch(klick) jetzt macht? Es wäre schön, irgendeinen Vertreter zu diesen Verhandlungen schicken zu können und selbst …

»Fangen wir an«, sagte Senator Fowler schroff. »Diese Sitzung der Lords Sonderkommissionsräte und Vertreter Seiner Kaiserlichen Majestät gegenüber den Einwohnern des Systems Splitter ist hiermit eröffnet. Bitte geben Sie Ihre Namen und die Organisationen zu Protokoll, die Sie vertreten.« Das sekundenlange Schweigen wurde nur durch das vielfache Summen der Computerverbindungen gestört.

»Wir haben viel zu besprechen«, fuhr der Senator fort. »Gestern Abend wurde uns klar, dass die Splits uns in Bezug auf bestimmte wichtige Dinge belügen …«

»Nicht mehr, als wir sie belegen haben«, warf Dr. Horvath ein. Verdammt! Ich muss mich besser beherrschen. Sicher, das musste gesagt werden, aber wenn der Senator ernstlich wütend wurde …

»Es geht uns weniger um die Tatsache, dass sie lügen, sondern worüber sie lügen, Doktor«, sagte Fowler unbeeindruckt. Er schwieg einen Moment lang, und auf einmal schien ihn eine Aura der Macht zu umgeben. Der dickliche alte Mann in den ausgebeulten Kleidern war verschwunden. Jetzt sprach der Premierminister. »Hören Sie, ich möchte die Sache lieber formlos halten. Wenn jemand was zu sagen hat, dann raus damit. Aber lassen Sie mich zuvor meine Satze beenden.« Er bedachte die Anwesenden mit einem dünnen, kühlen Lächeln. »Alle anderen können Sie unterbrechen, wenn Sie weit genug oben sitzen. — Nun, Dr. Horvath, was verschweigen uns die Splits?«

Anthony Horvath strich sich mit den schlanken Fingern durch sein schütter werdendes Haar. »Ich brauche mehr Zeit, Senator. Bis heute morgen war mir gar nicht bewusst, dass die Splits uns überhaupt etwas verbergen.« Er warf Kaplan Hardy einen unruhigen Blick zu, doch der Priester sagte nichts.

»Es hat uns alle überrascht«, versicherte Fowler. »Wir haben jedoch Beweise dafür, dass die Splits sich ganz fantastisch schnell vermehren. Die Frage ist nun, können wir sie dazu zwingen, ihre Zahl in Grenzen zu halten, wenn sie es nicht wollen? Rod, können die Splits Waffen vor uns versteckt haben?«

Rod zuckte die Achseln. »In einem ganzen System? Ben, sie hätten alles verstecken können, was ihnen einfiel.«

»Aber sie sind in keiner Weise kriegerisch«, protestierte Horvath. »Senator, ich bin um die Sicherheit des Imperiums genauso besorgt wie jeder andere in diesem Raum. Ich versichere Ihnen, dass ich meine Pflichten als Sektorminister sehr ernst nehme.«

Das versicherst du nicht uns, sondern fürs Protokoll, dachte Kelley. Käptn Blaine merkt das auch. Was hat der Chef nur? Er sieht drein wie vor einer Schlacht.

»… keinerlei Beweise für kriegerische Aktivitäten bei den Splits gefunden«, Schloss Horvath. »Leider trifft dies nicht ganz zu«, warf Renner ein. »Doktor, ich mag die Splits genauso wie Sie, aber die Vermittler müssen sich ja aus irgendeinem Grund entwickelt haben.«

1 ... 151 152 153 154 155 156 157 158 159 ... 174
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)