Древнеегипетская магия и медицина
- Автор: Рeбрик Виктор Васильевич
- Год: 2016
- Язык: русский
- Год: Алетейя
- ISBN: 978-5-906823-47-2
- Жанр: Альтернативная медицина
Электронная книга - «Древнеегипетская магия и медицина». Краткое содержание книги:
Altagyptische Magie und Medizin
Das Buch wird der Untersuchung der altägyptischen Magie und Medizin gewidmet und wird als das erste in der geplanten Reihe über die antike Heilkunde geplant. Das Buch besteht von dem Vorwort, 23 Kapiteln (S. 3–238), Schluß und Anhang (SS. 238–254) und der Bibliographie (S. 255–258).
Im ersten Kapitel werden die Quellen betrachtet. Dazu gehören vor allem die ägyptischen medizinischen Papyri und Inschriften. Auch die keilschriftlichen Texte von Bogazköy und die griechischen und römischen Autoren (Homer, Herodot, Manetho, Diodor, Strabo, Plinius der Ältere und Clemens von Alexandrien) werden mitbenutzt.
Im zweiten Kapitel wird die altägyptische Magie besprochen, besonders Papyrus Smith (das Alte Reich) und Papyrus Ebers (das Neue Reich). Die Beschwörungen gegen die verschiedenen Krankheiten werden analysiert, deren Prinzipien sind Homäopathie (Similia similibus) und Allopathie (Contrariis contraria). Die Magie wurde nicht als Gegensatz, sondern als eine natürliche Ergänzung der Medizin konzipiert.
Im dritten Kapitel wird Imhotep und den anderen ägyptischen Göttern der Medizin gewidmet. Imhotep war eine historische Persönlichkeit, erst ca. 2000 Jahre nach seinem Tode wurde er vergöttlicht und später mit dem griechisch-römischen Gott Asklepios gleichgesetzt. Auch im späteren hermetischen Werken spielt Asklepios eine wichtige Rolle.
Im vierten Kapitel wird die Ausbildung und die Funktion der Ärzte im alten Ägypten geschildert. Die Ausbildung wurde privat und im “Haus des Lebens” durchgeführt. Das kann mit der Tatsache erklärt werden, dass die Ärzte auch andere Funktionen hatten (als Schreiber oder Beamten).
Im fünften Kapitel werden die anatomischen Kenntnisse der alten Ägypter erläutert. Die ägyptischen Vorstellungen über die “Kanäle” (mt.w) werden mit den entsprechenden indischen Ideen vergliechen, zwei Termine für das Herz werden untersucht. Polemik mit den anderen Forschern über die Bedeutung wichtiger anatomischen Begriffe wird geführt. Trotz Finch, waren m. E. die Funktionen des Gehirns den Ägyptern nicht bekannt.
Im sechsten Kapitel werden die Krankheiten der alten Ägypter und ihre hygienischen Mittel betrachtet. Dabei werden die Stellen von antiken Autoren (besonders Herodot) und die paläopathologischen Forschungen berücksichtigt.
Im siebten Kapitel wird die ägyptische Pharmakologie betrachtet. Es gab die Arzneimittel, die von den Mineralien, Pflanzen und Tieren
Kapitel acht wird den Krankheiten der Gefässe gewidmet. Weiter werden die Krankheiten nach dem Prinzip a capite ad calcem betrachtet. Kapitel neun betrachtet die Krankheiten des Kopfes, Kap. 10 – der Augen, Kap. 11 – der Zähne, Kap. 12 – Ohren und Nase, Kap. 13 – der Ärme und Beine, Kap. 14 – der Brust, Kap. 15 – des Magens, Kap. 16 – die Wunden (hier wird besonders der Papyrus von Smith betrachtet), Kap. 17 – die Geschwülste, Kap. 18 – die psychischen Krankheiten, Kap. 19 – die Gynäkologie und Pädiatrie, Kap. 20 – die kosmetischen Mittel und Körperpflege, Kap. 21 – die Hausmittel, Kap. 22 – Tiermedizin. Hier wird zwischen den Schultexten und Rezepten unterschieden, auch die späteren Glossen werden berücksichtigt.
Kapitel 23 wird der umstrittenen Frage des Einflusses der ägyptischen Medizin auf die Nachbarvölker und ihrer Rezeption gewidmet. Dabei wird der Einfluss auf Asien, die Beziehungen zu Afrika, der Einfluss auf Griechenland und auf die koptische Medizin untersucht. Der Autor ist skeptisch zu der afrikanischen Herkunft der ägyptischen Medizin. Einiger Einfluss der ägyptischen Medizin auf Griechenland ist für möglich gehalten, viele Parallelen sind jedoch nur typologisch. Dagegen waren die Traditionen der ägyptischen Medizin bei den Kopten lebendig.
Im Schluss werden die Ergebnisse der Forschung kurz erläutert. Im Anhang wird eine kürze Übersicht der ägyptischen Geschichte gegeben.
Работа посвящена исследованию древнеегипетской магии и медицины и запланирована в качестве первой книги предполагаемой серии по истории античной медицины. В книге рассматриваются источники, которыми являются прежде всего египетские медицинские папирусы и надписи, клинописные тексты из Богазкёя и свидетельства греческих и римских авторов. Большое внимание уделяется египетской магии, в особенности папирусам Смита и Эберса. Анализируются заклинания против различных болезней. Магия рассматривалась египтянами не как противоположность, а как естественное дополнение медицины. В книге также рассматриваются образование и функции врачей, анатомические сведения древних египтян, болезни (в порядке от головы до пят, в особенности хирургия) и гигиенические средства, египетская фармакология. Особое внимание уделяется проблеме влияния египетской медицины на соседние народы и ее рецепции. В приложении дается краткий очерк египетской истории.
Книга представляет интерес для исследователей истории медицины и религиоведов, а также для широкого круга читателей.