Mathematische Planetenzauberei. Space Puzzles.
- Автор: Гарднер Мартин
- Год: 1980
- Язык: немецкий
- Год: Ullstein
- Жанр: Прочее научное
Электронная книга - «Mathematische Planetenzauberei. Space Puzzles.». Краткое содержание книги:
Gibt es wirklich Kanäle auf dem Mars? Was ist das Geheimnis des großen roten Flecks auf dem Jupiter? Wie hoch kann ein Leichtathlet auf dem Mond springen?
Die Antworten auf diese und andere Fragen über das phantastische Uhrwerk der Himmelskörper, das wir unser Sonnensystem nennen, sind in diesem Buch von Martin Gardner zu finden. Als mathematischer Zauberer klärt er seine Leser über die physikalischen Gesetze auf, die seinem Planetenzauber zugrunde liegen und läßt diesen Informationen Denksportaufgaben folgen – ernste und heitere, aber alle zum Vergnügen und zum Schärfen der Intelligenz.
Die Erde mit ihrem Mond, die Sonne, die Planeten, Planetoiden und Meteore haben eigenartige, rätselhafte Erscheinungen, die ihre Erklärungen in physikalischen Gesetzen finden. Trotz ihrer Kenntnis wird man immer wieder in Erstaunen versetzt. Der Zauberer Gardner gebraucht sie virtuos, um seine Leser zu überraschen und ihnen die Chance zu geben, selbst dahinter zu kommen.
Vieles von diesen phantastischen Erscheinungen ist von Science-fiction-Autoren verwertet worden, aber Gardner weist nach, in welchen Fällen sie sich irrten und wann sie recht hatten. Der Leser kann an einer Textprobe selbst die Fehler herausfinden, wenn er Gardners Basisinformationen gelesen hat.
Vieles ist mit der Raumfahrt verbunden, also mit den menschlichen Bedingungen im schwerelosen Zustand und bei hoher Geschwindigkeit im luftleeren Raum. Würde da der Mensch ohne Raumanzug explodieren? Kann er sein Altern durch eine interplanetarische Reise aufhalten oder gar stoppen? Brennt eine Kerze im schwerelosen Raum?
Religiöse Fanatiker sagen für 1987 den Weltuntergang voraus, weil der Planetoid Icarus die Erde treffen könnte. Was ist Wahres daran?
Futurologen können sich freuen: Mit einem Schwerkraftzug durch einen geraden Tunnel von Hamburg nach New York kann man energiesparend reisen, nur angetrieben durch die Schwerkraft.
© 1971 by Martin Gardner. Titel der Originalausgabe
Space Puzzles: Curious Questions and Answers About the Solar System,
erschienen bei Simon and Schuster, New York
© 1971 der Illustrationen by Ted Schroeder
Über Uranus weiß man wenig mehr als seinen Durchmesser (rund 47 500 km), seine Umdrehungszeit (wie die des Saturn, etwas über zehn Stunden) und seine Umlaufzeit um die Sonne (84 Erdenjahre). Die merkwürdigste Eigenschaft des Uranus ist die, daß seine Drehachse sich so genau in der Ebene des Sonnensystems befindet, daß man jedes Ende Norden nennen könnte. Aus diesem Grund kann man auch nicht richtig sagen, in welche Richtung er sich dreht. Er hat fünf Monde, die alle den Planeten in derselben Richtung umkreisen, in der er sich dreht. Mirande (benannt nach der Heldin in Shakespeares S t u r m ) wurde zuletzt entdeckt. Sie ist der kleinste der Uranusmonde und liegt dem Planeten am nächsten.
Neptun und Pluto sind nur im Teleskop zu erkennen. Neptun, nach dem römischen Meeresgott benannt, wurde 1845 entdeckt, nachdem Astronomen vermutet hatten, daß es ihn gäbe. Denn sie hatten eine Unregelmäßigkeit in der Umlaufbahn des Uranus entdeckt, die nur durch die Anziehungskraft eines noch weiter entfernten Planeten verursacht worden sein konnte. Neptun hat einen Durchmesser von rund 45 000 km, eine Umdrehungszeit von fast 16 Stunden, und ein Jahr entspricht etwa 165 Erdenjahren. Triton, der größere seiner zwei Monde, kreist ›rückläufig‹ um den Planeten.
Neptun mit seinen zwei Monden. Triton, der größere, ist der große helle Fleck in der unteren linken Ecke, und Nereid, der kleinere Mond, ist durch den Pfeil gekennzeichnet.
Pluto, benannt nach dem römischen Gott der Unterwelt, wurde erst 1930 entdeckt. Er ist so weit von der Sonne entfernt (über fünf Milliarden Kilometer), daß er fast keine Wärme und kein Licht mehr empfängt. Er ist sicher ein öder Planet in ewigem Eis. Er umkreist die Sonne einmal in etwa 248 Erdenjahren. Seine Größe ist nicht genau bekannt. Zunächst glaubte man, er sei etwa so groß wie die Erde, aber spätere Schätzungen ergaben einen Durchmesser von rund 5800 km, weniger als halb so viel wie die Erde. Seine Umdrehungszeit beträgt vermutlich um sechs Tage.
Pluto (Pfeil) ist in zwei verschiedenen Positionen unter den Sternen im Abstand von 24 Stunden zu sehen.
Frage 27:
Ist es möglich, daß Pluto einmal ein Mond des Neptun war?
KAPITEL 5
Kometen und Planetoiden