Elfenwinter
- Автор: Хеннен Бернхард
- Год: 2006
- Язык: немецкий
- Год: Wilhelm Heyne Verlag
- ISBN: 978-3-453-52218-3
- Жанр: Фэнтези
Электронная книга - «Elfenwinter». Краткое содержание книги:
Ollowain hegt den Verdacht, dass der Auftraggeber für den Mord unter den Elfenfürsten selbst zu finden ist. In seiner Verzweiflung wirbt er Silwyna an, eine geheimnisvolle und unfehlbare Bogenschützin aus dem Elfenstamm der Maurawan. Als ein Pfeil erneut die Königin nur um Haaresbreite verfehlt, befällt Ollowain ein schrecklicher Verdacht. Treibt Silwyna ein doppeltes Spiel? Hat er Emerelles Feinde gar mit den Informationen versorgt, wann die Königin am verwundbarsten sein wird? Es folgt eine Nacht der Schrecken, in der ein seit Jahrhunderten gewonnen geglaubter Krieg erneut aufflammt.
Während Ollowain einen Mörder jagt, erscheint ein Heer vor den Toren der Stadt und reißt Albenmark wie auch das Menschenreich im Fjordland in einen Strudel von Tod und Vernichtung. Es ist die Zeit, in der Alfadas, der Sohn des legendären Mandred Menschensohn, beweisen muss, ob er das Zeug zum Helden hat wie einst sein Vater. Und es ist die Zeit, in der er sich endgültig entscheiden muss, ob er in die Welt der Menschen oder der Elfen gehört. Denn in beiden Welten gibt es eine Frau, die ihn liebt...
Horsa hob sie auf denn sie knien zu sehen, versetzte seinem Herzen einen Stich. Und ihr Atem wie Blütenduft streifte sein Gesicht. Als Emelda aber die Kraft seiner Arme spürte und die Güte in seinen Zügen las, da wurde sie von tiefer Zuneigung zu Horsa ergriffen.
So blieben sie einen Tag und eine Nacht in dem Zelt auf dem Fjord, und man hörte nichts von den beiden. Unruhe überkam die gewappneten Krieger Emeldas, denn noch nie hatte ihre Herrin so lange bei einem Manne verweilt. Als noch eine zweite Nacht verstrichen war und der Ruf des Eisvogels über das Wasser eilte, da wollten sie zu ihrer Königin. Emelda aber kam ihnen zuvor. Auf dem Nebel eilte sie über das Wasser, als sei der Dunst unter ihren Füßen fester Grund, und binnen eines Lidschlags waren sie und die ihren verschwunden.
Als Alfadas zum Zelt ruderte, um nach seinem Herrn zu sehen, da fand er Horsa in tiefem Schlaf. Sein Haar war weiß wie Schnee geworden, seine Haut welk, und Falten durchzogen sein Antlitz. Er hatte den Preis bezahlt für die Begegnung mit der Unsterblichen. Seine Kraft war dahin, gebunden in einem Pakt mit den Elfen, gültig für nun und immerdar.