Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Фэнтези » Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges
Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges

Электронная книга - «Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges». Краткое содержание книги:

Die Asche des Weltenbebens ruht über den so unterschiedlichen Königreichen Azeroths. Während sich die geschundene Welt langsam von den Folgen der gewaltigen Katastrophe erholt, setzt die berühmte Zauberhexerin Lady Jaina Prachtmeer alles daran, die Beziehung zwischen Allianz und Horde wieder zu verbessern. Denn unlängst haben wachsende Spannungen die beiden Fraktionen an den Rand eines neuen Krieges geführt, der den letzten Rest an Stabilität zu zerstören droht in der … WORLD OF WARCRAFT®
Düstere Nachrichten erreichen Jainas geliebtes Städtchen Theramore. Eines der mächtigsten Artefakte des Blauen Drachenschwarms – die Fokussierende Iris – wurde gestohlen. Um die mysteriösen Umstände der Tat zu klären, entschließt sich Jaina zu einem ungewöhnlichen Bündnis mit dem ehemaligen Blauen Drachenaspekt Kalecgos. Gemeinsam wollen die beiden ruhmreichen Helden dem dreisten Diebstahl auf den Grund gehen. Doch es droht bereits weiteres Unheil am Horizont.
Garrosh Höllschrei versammelt die Armeen der Horde zu einer Invasion Theramores. Ungeachtet steigender Unzufriedenheit in den eigenen Reihen, strebt der skrupellose Kriegshäuptling eine neue Ära der Herrschaft der Horde an. Seine unstillbare Gier nach Macht, lässt ihn dabei zu den brutalsten Mitteln greifen, um jene mundtot zu machen, die es wagen könnten, seine Position als Anführer in Frage zu stellen.
Allianztruppen sammeln sich in Theramore um den Angriff der Horde abzuwehren. Doch sie rechnen nicht mit dem tatsächlichen Ausmaß der verschlagenen und heimtückischen Strategie des Kriegshäuptlings. Garroshs Angriff wird Jaina unwiderruflich verändern und die Friedenshüterin in eine chaotische, alles verschlingende Macht verwandeln – auch bekannt als: Gezeiten des Krieges.
1 ... 29 30 31 32 33 34 35 36 37 ... 100
Перейти на страницу:

Da traf eine plötzliche Erkenntnis den Drachen – so heftig wie ein Blitz. Kurz stockte sein Flügelschlag.

„Ihr seid schlau, meine Feinde“, flüsterte er.

Man konnte ihnen jedenfalls nicht vorwerfen, Narren zu sein. Er hingegen hatte sich während dieser Reise schon mehr als einmal wie ein solcher verhalten. Erst war es ihm nicht gelungen, einen schlichten Zauber zu durchschauen, und dann war er in seiner Überheblichkeit davon ausgegangen, dass die Diebe, die mit der Fokussierenden Iris geflohen waren, nicht mit einem Verfolger rechneten.

Doch natürlich hatten sie geahnt, dass man ihnen nachsetzen würde. Man stahl einem Drachenschwarm nicht einfach so ein unschätzbar wertvolles Artefakt, ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein. Sie hatten gewusst, dass sich ein Drache, vermutlich Kalecgos selbst, auf die Suche nach der Iris machen würde. Darum hatten sie mehr getan, als diesen Gegenstand nur zu tarnen. Auf irgendeine Weise transportierten sie ihn jetzt von Ort zu Ort, um ihren Verfolger zu erschöpfen, der den Bewegungen der Iris folgte, ohne jemals nahe genug heranzukommen, um sie tatsächlich zu finden.

Wenn er sich nicht irrte, nannten die Menschen so etwas einen Metzgergang.

Einen Moment lang konnte er sein Temperament nicht mehr beherrschen und brüllte seine Wut hinaus. Nicht einmal ein Drache konnte endlos weiterfliegen. Er würde die Iris nie einholen, wenn sie in Bewegung blieb. Noch während diese Erkenntnis in sein Bewusstsein sickerte, änderte das Artefakt einmal mehr seinen Kurs und raste in südwestlicher Richtung weiter.

Kalecgos’ Schwanz peitschte die Luft, seine Flügel schlugen heftig, aber dann beruhigte er sich wieder. Es stimmte: Solange die Diebe weiter so mit ihm spielten, würde er ihnen nie nahe genug kommen, um sich die Fokussierende Iris zurückzuholen.

Aber auch sie konnten nicht ständig in Bewegung bleiben. Doch solange das Artefakt in wildem Zickzackkurs durch das Land transportiert wurde, war Azeroth sicher; um den Gegenstand einzusetzen, müssten Kalecgos’ Feinde schon haltmachen.

Er war zwar gezwungen gewesen, eine Pause einzulegen, um sich zu erholen, aber während der vergangenen Stunden hatte ihn sein Weg dennoch über Silithus, den Krater von Un’Goro und Feralas hinweggeführt, dann weiter durch Mulgore und das Brachland, und jetzt …

Dort lag die Feste Nordwacht vor ihm, oder besser: das, was noch davon übrig war.

Einst hatte die Burg ihre Türme emporgereckt und die Bewohner mit ihren Mauern geschützt. Sie war ein militärisches Bollwerk gewesen, von dem aus Späher und Belagerungswaffen, Krieger und Generäle ins Feindesland vorstießen. Die Truppen, die Camp Taurajo zerstört hatten, waren hier stationiert gewesen. Jetzt aber sah es aus, als hätte die Hand eines Riesen die Feste wie ein Spielzeug zerschmettert. Von den Türmen zeugten nur noch Trümmerhaufen, ebenso von den Mauern. Die Kanonen schwiegen und Rauch stieg in einer dünnen grauen Linie von einem großen Feuer auf. Rings um die Ruinen des einst so stolzen Allianzstützpunktes schwärmten Hunderte winziger Gestalten umher.

Die Horde. Kalec flog zwar zu hoch, um ausmachen zu können, welche Rassen dort unten versammelt waren, aber er erkannte doch die Hauptfarben der einzelnen Banner. Alle Stämme waren hier versammelt. Da drehte der Wind, und der Drache verzog das Gesicht, als seine empfindliche Nase einen säuerlichen Geruch wahrnahm. Die Sieger verbrannten Leichen in der Feste – aber ob es nun eine andächtige Zeremonie war, um ihre eigenen Gefallenen zu bestatten, oder ob sie ihre Feinde auf den Scheiterhaufen warfen, Kalec konnte es nicht mit Gewissheit sagen – und er wollte es auch gar nicht wissen.

Die Spur der Fokussierenden Iris zog sich unbeeindruckt von alledem weiter dahin, dann beschrieb sie einen zusätzlichen Knick, wieder zurück in Richtung Mulgore. Doch Kalec beschloss, ihr nicht weiter zu folgen. Mit einem mächtigen Flügelschlag drehte er stattdessen seinen Körper und änderte den Kurs, sodass er direkt nach Süden flog. Er hatte einen neuen Plan gefasst.

Kalec konnte der Aura der Fokussierenden Iris auch von Theramore aus folgen – genau dies würde er also tun. Er würde warten, bis das Artefakt endlich an einem Ort verharrte, bis die Diebe ihres Spieles müde wurden, und dann würde er so schnell wie möglich dorthin fliegen. In der Zwischenzeit wollte er zu Jaina Prachtmeer zurückkehren.

Nach dem, was er gerade gesehen hatte, würde sie jede Hilfe brauchen, die sie nur bekommen konnte.

„Wie viele, hat er gesagt?“, fragte die Leidende. Sie, Tervosh, Kinndy und Jaina hatten sich in der Bibliothek versammelt, aber der lange Tisch, an dem sie in letzter Zeit so viele Stunden verbracht hatten, war nun nicht länger mit Büchern und Schriftrollen bedeckt. Stattdessen hatte man dort eine große Karte von Kalimdor ausgebreitet, und die einzigen Bücher, die noch auf der Tischfläche lagen, dienten dazu, die Ecken des Pergamentpapiers niederzudrücken.

„Er hat keine Angaben gemacht“, antwortete Jaina. „Zumindest keine genauen. Er meinte nur, die Armee der Horde werde gewaltig sein.“

„Seid Ihr sicher, dass Ihr ihm vertrauen könnt?“, wollte Kinndy wissen. „Ich meine, kommt schon – er ist ein Mitglied der Horde. Das könnte eine Falle sein. Wir rufen Verstärkung und ziehen unsere Truppen um Theramore zusammen, und dann greifen sie stattdessen Sturmwind an oder so etwas.“

„Für jemanden, der noch so jung ist, seid Ihr schon bemerkenswert misstrauisch“, sagte in diesem Augenblick eine Stimme.

Jaina wirbelte herum, und ihr Herz schlug leichter, als sie Kalec in das Zimmer treten sah. Ihre Freude wurde jedoch deutlich getrübt, als sie in sein Gesicht blickte. Es war noch immer attraktiv, und der Drache lächelte auch, aber er war bleicher, als sie ihn in Erinnerung hatte. Tiefe Furchen hatten sich in seine Stirn gegraben.

„Ihr konntet sie nicht finden“, stellte sie leise fest.

Kalec schüttelte den Kopf. „Sie spielen ein kleines Spiel mit mir“, erklärte er. „Wann immer ich mich der Fokussierenden Iris nähere, bringen sie sie an einen anderen Ort.“

„Sie versuchen, Euch zu ermüden“, nickte die Leidende. „Keine schlechte Strategie.“

„Schlecht oder nicht, es ist ebenso frustrierend, wie mit einem Goblin zu feilschen“, meinte Kalec. „Ich kann das Artefakt von hier aus spüren, also werde ich warten, bis sie langsamer werden und anhalten. Dann will ich wieder danach suchen.“

„Könnt Ihr es Euch denn leisten zu warten?“, fragte die Leidende.

Jaina antwortete an seiner statt. „Wir wissen nicht, was sie vorhaben, aber ein so altes Artefakt für ihre Pläne vorzubereiten – wie immer die auch aussehen mögen –, wird sie Zeit und Mühe kosten. Vor allem, da sie keine blauen Drachen sind und daher auch keine tiefer gehende Verbindung mit der Fokussierenden Iris haben. Kalecgos hat recht. Sobald die Iris zur Ruhe kommt, kann er sie aufspüren.“

„Ich hoffe nur, Ihr habt genug Zeit, sie zu erreichen“, sagte Kinndy.

„Wäre es Euch lieber, ich würde dort draußen endlos herumfliegen?“

„Nun, wenn Ihr so fragt – nein.“

Er nickte und wandte sich an Jaina. „Ich bin auch aus einem anderen Grund zurückgekehrt“, erklärte er. „Ich vermute, Ihr habt schon davon gehört, aber die Feste Nordwacht wurde von der Horde gestürmt. Ich habe gesehen, was noch von ihr übrig ist.“

„Wir wissen davon“, bestätigte sie. „Durch eine äußerst vertrauenswürdige Quelle. Aber – nun, Ihr habt es selbst gesehen. Außerdem wurde ich gewarnt, dass die Horde von dort gegen Theramore marschieren will.“

Kalec wurde noch ein wenig blasser. „Jaina – Ihr seid nicht im Geringsten auf einen solchen Angriff vorbereitet.“

„Man hat uns gesagt, ihre Streitmacht sei groß“, fügte Jaina hinzu. „Ja, und auch, dass wir ihnen zurzeit nichts entgegensetzen können. Aber dank dieser Warnung habe ich nun die Gelegenheit, eine Bitte um Hilfe an die Völker der Allianz zu schicken.“

1 ... 29 30 31 32 33 34 35 36 37 ... 100
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)