Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Юмористическая проза » Ganz Deutschland lacht!. 50 deutsche Jahre im Spiegel ihrer Witze
Ganz Deutschland lacht!. 50 deutsche Jahre im Spiegel ihrer Witze - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Ganz Deutschland lacht!. 50 deutsche Jahre im Spiegel ihrer Witze

Электронная книга - «Ganz Deutschland lacht!. 50 deutsche Jahre im Spiegel ihrer Witze». Краткое содержание книги:

Wann haben Sie zuletzt gelacht? Über was können wir in Deutschland überhaupt noch lachen? Und worüber wurde einmal in Deutschland gelacht? Welche Witze wurden weitergegeben und wie reagiert der deutsche Witz auf Zeitströmungen?
Fragen über Fragen - Antworten und viele Beispiele finden sich in diesem Doppelband der erfolgreichen Witzebücher >Ganz Deutschland lacht< und >Kennen Sie den ...?<.
Peter Jamin, geboren 1951, arbeitet als Schriftsteller, Journalist und Filmemacher in Düsseldorf.
Michael Lentz (1926-2001) war Professor an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
Chris Howland, geboren 1928 in London, kam als Soldat nach Deutschland und startete seine Karriere beim BFN in Hamburg. Bekannt wurde er als Humorist, Sänger und Schauspieler. Dieter Thoma, geboren 1927, Journalist, Kabarettist und freier Schriftsteller, war lange Jahre Chefredakteur und Moderator verschiedener Sendungen beim WDR.
1 ... 28 29 30 31 32 33 34 35 36 ... 112
Перейти на страницу:

Ein Mann steht an der Theke und verlangt drei Bier und drei Korn. Der Wirt gibt ihm die Getränke, der Gast trinkt nach und nach und verlangt dann wieder drei Bier. »Hören Sie«, sagt der Wirt, »ich gebe Ihnen die Biere gerne einzeln, das verschalt doch sonst.«

Der Gast schüttelt den Kopf. »Das ist so eine nostalgische Geschichte«, sagt er, »das hat seine Gründe.« Der Wirt interessiert sich: »Nostalgische Geschichten finde ich schön, erzählen Sie!«

»Wir waren drei Freunde«, berichtet der Gast, »und wir haben immer zusammen getrunken. Dann haben wir uns trennen müssen, der eine Freund lebt jetzt in Australien, der andere in Österreich. Aber wir haben gesagt: Wir trinken immer noch so, als wären wir zusammen.«

»Das gefällt mir«, kommentiert der Wirt und schenkt weiterhin drei Biere aus.

Nach einem halben Jahr verlangt der Gast nur noch »zwei Bier und zwei Korn«.

»Hören Sie«, sagt der Wirt, »Sie haben mir ja Ihre schöne Geschichte erzählt. Jetzt mache ich mir richtig Sorgen: Ist einem Ihrer Freunde etwas zugestoßen?«

»Nein, das nicht«, antwortet der Gast, »nur mir hat der Arzt den Alkohol verboten.«

Zum Ende des Jahrzehnts und mit dem Beginn der achtziger Jahre geschah in Deutschland Sensationelles: Es wurden gesamtdeutsche Treffen der Regierenden arrangiert. Willy Brandt war 1970 als Erster nach Erfurt gefahren, DDR-Ministerpräsident Willi Stoph kam zum Gegenbesuch nach Kassel. Helmut Schmidt reiste später auch, und Erich Honecker sollte noch in die Bundesrepublik kommen. Dass er dann in Bonn wie ein Staatschef empfangen wurde, genoss er nach den Jahren der Hallstein-Doktrin sichtlich. Die Ergebnisse dieser aufwendigen Gespräche führten jedoch kaum zu Erleichterungen und Gemeinsamkeiten. Wenn man nicht den Beschluss, von 1980 an gemeinsam dieselbe Sommerzeit einzuführen, dafür halten will.

Das Letzte

Fragt ein Mann einen Bauern: »Sagen Sie mal, raucht Ihr Pferd?«

»Nein, wieso?« »Dann brennt Ihr Stall!«

Zwei Kölner Putzfrauen treffen sich morgens. Sagt die eine: »Ich mache heute Diät.« Sagt die andere: »Dann mache ich die Fenster.« (Äd = Erde)

»Papa, was ist ein Vakuum?«

»Junge, ich hab's im Kopf, aber ich komme nicht drauf.«

»Mutti, guck doch mal aus dem Fenster!« »Was ist denn los, Junge?«

»Der Erwin will nicht glauben, dass du schielst.«

Ein Kuckuck fliegt über dem Meer. Unten schwimmt ein Hai, sieht hoch und ruft: »Kuckuck!« Ruft der Kuckuck: »Hai!« (Hi!)

Chris Howland.

Gott

Ein guter Religionswitz macht mir viel Vergnügen, ich führe das auf die Bibel zurück. Wie die meisten meiner Zeitgenossen habe ich als junger Mensch eine gesunde religiöse Bildung erhalten. Wir gingen sonntags zweimal in die Kirche, und ich sang im Chor. Ohne Übertreibung kann man sagen, dass Kirchenmusik einen bedeutenden Einfluss auf meine musikalische Entwicklung hatte. Ich lernte, Chopin auf dem Klavier zu spielen, und mühte mich mit Bach an der Orgel. (Ob er wohl in der Lage war, all die schwierigen Sachen zu spielen, die er schrieb?) Wenn ich heute an unsere Schulkapelle denke, höre ich nichts als Musik.

Aber die Bibel? Trotz ihrer Millionen von Wörtern steht kein einziger guter Witz darin, nicht mal ein leises Lächeln - dabei ist sie ein jüdisches Buch! Ich habe das nie verstanden. Will man uns etwa sagen, Gott könne nicht lächeln? Falls ja, wieso hat er uns dann die Fähigkeit zu lachen gegeben?

Seit den Tagen meiner Kindheit ist allerdings einiges lockerer geworden. Die Naturwissenschaften haben dazu beigetragen, viele Dogmen zu zerstören oder abzuändern, und wir sind heute offener, wenn wir über unseren Glauben sprechen. Es gibt noch immer Orte, wo man wegen Gotteslästerung hingerichtet werden kann, doch alles in allem ist die Welt in ihrer Sicht Gottes erwachsener geworden. Und sie ist frecher geworden! Lassen Sie mich diese neue Perspektive in Schutz nehmen: Hätten wir nicht das Gefühl, dass Gott existiert, hätte es keinen Reiz, Witze über ihn zu machen. Angesichts seines Zorns ist ein Witz bloß eine Bagatelle - verglichen mit den schrecklichen Dingen, zu denen Menschen fähig sind.

Nun denn, auf die Gefahr hin, in die ewigen Flammen der Hölle verbannt zu werden, werde ich Ihnen vier Religionswitze erzählen. Wahrscheinlich wird Gott über die ersten drei lachen, und der vierte wird ihn, denke ich, angenehm überraschen.

Gott und der heilige Petrus spielen Golf. Gott schlägt ab, der Ball beschreibt einen herrlichen Bogen, landet auf dem Green und tropft Richtung Loch. Als er gerade den Rand erreicht, packt eine Maus den Ball und rennt mit ihm davon. Doch sie hat nicht aufgepasst. Eine Katze springt aus dem Buschwerk und schnappt die Maus. Doch auch die Katze ist übereifrig. Ein Adler stürzt herab, packt sie mit seinen Krallen und fliegt davon. Aber auch der Adler macht einen Fehler: Er übersieht ein niedrig fliegendes Düsenflugzeug und kollidiert mit ihm. Der Adler lässt die Katze fallen, die Katze lässt die Maus fallen, die Maus lässt den Ball fallen. Der Ball landet auf dem Green und rollt direkt ins Loch.

Petrus ist stocksauer. Er mustert Gott und sagt: »Also, Gott, was ist los? Spielen wir Golf oder blödeln wir?«

Drei Könige folgen einem Stern nach Osten und wandern durch die Wüste. Sie konzentrieren ihren Blick so sehr auf den Himmel, dass der erste König den Stall übersieht. Er marschiert wie blind auf ihn zu, die beiden anderen Könige wollen ihn aufhalten, aber schon stößt er mit dem Gesicht heftig gegen die Stallwand. Der König tritt einen Schritt zurück, hält sich die Nase und schreit: »Jesus Christus!« Aus dem Stall ist die Stimme der Jungfrau Maria zu vernehmen: »Was für ein hübscher Name für den Jungen. Eigentlich wollten wir ihn Karl-Heinz nennen.«

Der Papst stirbt und tritt vor die Himmelspforte. »Wer bist du?«, fragt Petrus. »Ich bin der Papst aus Rom.«

»Einen Moment«, sagt Petrus, »wir reden mal mit Gott.« Er nimmt den Telefonhörer und wählt.

»Hallo, Chef«, sagt er. »Hier ist einer, der sich Papst aus Rom nennt. Schon mal von ihm gehört? Nein? Okay, ich frag mal den Heiligen Geist.«

Petrus wählt eine andere Nummer. »Bist du das, Smokey? Pete hier. Ich hab hier jemanden, der sich Papst aus Rom nennt. Kennst du den?«

Lautes Gebrüll am anderen Ende der Leitung.

»Den lässt du unter keinen Umständen rein! Das ist der Typ, der die ganzen schmutzigen Geschichten über mich und Maria verbreitet!«

A trifft B.

»Was ist los mit dir?«, fragt A.

»Soeben habe ich Gott gesehen«, antwortet B, sichtlich erschüttert. »Und?«

»Sie ist schwarz!«

Lentz/Thoma

1980-1989

Im Jahr 1982, als sich Jung und Alt überall in der zivilisierten Welt mit großem Engagement der Friedensbewegung anschlossen, um gegen das dramatische Wettrüsten der Weltmächte zu protestieren, sang ein zartes blondes Mädchen aus der Bundesrepublik Deutschland zur Gitarre ihr Lied:

Ein bisschen Frieden, ein bisschen träumen, damit die Menschen nicht so oft weinen ...

Nicole gewann mit ihrem schlichten Wunschkonzert beim »Grand Prix d'Eurovision de la Chanson« den 1. Preis. Offenbar waren sich die zuständigen Jurys und Millionen Fernsehzuschauer darin einig, dass die Flucht in den Traum keine schlechte Medizin gegen zunehmende Ängste sei. Auch die Bettelei um Nächstenliebe oder die raunende Prophezeiung wurden vom Schlager angesprochen:

1 ... 28 29 30 31 32 33 34 35 36 ... 112
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)