Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Научная фантастика » Frikassee im Weltraum [= Kreuzzug nach fremden Sternen = Sir Rogers himmlischer Kreuzzug / The High Crusade - de]
Frikassee im Weltraum [= Kreuzzug nach fremden Sternen = Sir Rogers himmlischer Kreuzzug / The High Crusade - de] - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Frikassee im Weltraum [= Kreuzzug nach fremden Sternen = Sir Rogers himmlischer Kreuzzug / The High Crusade - de]

Электронная книга - «Frikassee im Weltraum [= Kreuzzug nach fremden Sternen = Sir Rogers himmlischer Kreuzzug / The High Crusade - de]». Краткое содержание книги:

Im Jahre 1345 trägt sich eine höchst erstaunliche Geschichte zu. Ein Raumschiff der eroberungslustigen Wersgorix — blaugesichtige Aliens, die sich ein Stemenimperium zusammengeraubt haben — landet im englischen Lincolnshire. Angesichts der Burg von Sir Roger Baron de Toumeville und der armseligen Hütten des Dorfes am Fuße der Burg sowie der mittelalterlichen Rüstung und Bewaffnung von Sir Roger und seinen Mannen glauben die Fremden ein leichtes Spiel zu haben. Kurz entschlossen greifen sie an. Aber sie haben die Rechnung ohne den gleichermaßen beherzten wie pfiffigen Sir Roger gemacht. Statt das Hasenpanier zu ergreifen, startet er einen Gegenangriff und überrumpelt die im Nahkampf unerfahrenen Aliens. Alle bis auf einen läßt Sir Roger niedermachen. Dieser eine soll in einer hochnotpeinlichen Befragung die Geheimnisse der Himmelsmaschine preisgeben. Aber der Wersgorix zeigt sich nur scheinbar kooperativ. Als Sir Roger samt Kind und Kegel aufbricht, um mit Hilfe des Raumschiffes in Windeseile zu Kriegsschauplätzen in Frankreich und im Heiligen Land zu gelangen, rächt sich der die Steuerung programmierte Alien. Statt im Heiligen Land landet das Schiff auf einem schwerbewaffneten Außenposten des Wersgorix-Imperiums. Mann und Roß, Lanze und Schwert im Kampf mit einem Gegner, der über eine Supertechnik verfügt — der Ausgang dieser Auseinandersetzung scheint über jeden Zweifel erhaben zu sein. Aber der Schein trügt. Sir Roger hat noch viele Lektionen für die kriegerischen Wersgorix parat.
1 ... 17 18 19 20 21 22 23 24 25 ... 42
Перейти на страницу:

Er hob den Kopf mit dem Federbusch. »Und doch haben Engländer immer mit dem Rücken zur Wand am besten gekämpft.«

KAPITEL 13

So ritten wir ins Lager, und mein Herr schrie ein lautes Hurra, als sei diese Schlacht sein sehnlichster Wunsch gewesen. Mit klirrender Wehr rannten unsere Leute auf ihre Plätze.

Ich will versuchen, unsere Situation etwas ausführ­licher zu schildern. Als Stützpunkt von geringerer Bedeu­tung war Ganturath nicht dafür gebaut, einem mit voller Streitkraft geführten Angriff in einem Krieg Widerstand zu leisten. Der geringere Teil der Festung, den wir besetzt hielten, bestand aus ein paar niedrigen Ziegelbauwerken, die in einem Kreis angeordnet waren. Außerhalb jenes Kreises standen die gepanzerten Bastionen der Feuerbombarden, aber da diese nur dafür bestimmt waren, nach oben auf Himmelsfahrzeuge zu schießen, waren sie jetzt für uns völlig nutzlos. Unter der Erde gab es ein Laby­rinth von Räumen und Gängen. Dort brachten wir unter der Obhut von ein paar bewaffneten Sklaven unsere Kin­der, die Alten, die Gefangenen und das Vieh unter. Ältere Leute oder andere, die aus irgendwelchen Gründen nicht kampffähig, aber durchaus noch beweglich waren, war­teten etwa in der Mitte des Kreises, bereit. Verwundete wegzutragen, Bier zu holen und auch anderweitig den Kämpfenden behilflich zu sein.

Die Reihe der Kämpfer stand auf der Seite, die dem Wersgorlager gegenüberlag, innerhalb des flachen Erd­walls, den wir während der Nacht errichtet hatten. Ihre Piken, Spieße und Äxte wurden in Abständen durch Gruppen von Bogenschützen verstärkt. Die Kavallerie hielt sich an den beiden Flügeln. Hinter ihnen waren die jüngeren Frauen und einige nicht kampferprobte Männer, die sich in die viel zu wenigen Kugelwaffen teilten; Feuer­gewehre waren infolge des Kraftschirms nutzlos.

Rings um uns schimmerte der bleiche Hitzeblitz jenes Schildes. Hinter uns erhob sich uralter Forst. Vor uns wogte blaugrünes Gras im Tal, vereinzelte Bäume wiegten sich im Winde, und Wolken schritten über die fernen Hügel dahin. Das Ganze wirkte wie eine Landschaft aus dem Feenreich. Während ich mit den Nichtkombattanten Verbände vorbereitete, fragte ich mich, warum es in einem so märchenhaften Reich Haß und Tod geben mußte.

Hinter dem Wersgorlager donnerten ein paar Flugma­schinen himmelwärts. Unsere Kanoniere erwischten ein paar, ehe sie alle verschwunden waren. Einige weitere blieben auf dem Boden, offenbar hielt man sie als Reserve. Darunter befanden sich auch einige der aller­größten Transportschiffe. Aber im Augenblick galt mein Hauptinteresse dem Boden.

Jetzt strömten die Wersgorix heraus, bewaffnet mit langläufigen Kugelwaffen und wohlgeordnet in Gruppen. Sie rückten freilich nicht in dicht geschlossenen Rängen vor, sondern schwärmten so weit wie möglich aus. Einige unserer Leute stießen Triumphschreie aus, als sie das bemerkten, aber ich wußte gleich, daß dies ihre normale Taktik für den Erdkampf sein mußte. Wenn man tödliche Schnellfeuergewehre besitzt, greift man nicht in geordne­ten Reihen an. Man setzt vielmehr Geräte ein, um die Waffen der Feinde zu neutralisieren.

Und solche Maschinen waren auch tatsächlich vorhan­den. Ohne Zweifel waren sie von der zentralen Bastion von Darova aus nach hierher geflogen worden. Es han­delte sich um zwei Typen dieser pferdelosen Kriegswagen. Die eine Art, die in größerer Zahl vorhanden zu sein schien, war leicht und offen, aus dünnem Stahl gebaut und enthielt vier Soldaten und zwei Schnellfeuerwaffen. Sie bewegten sich ungeheuer schnell und behende, wie Wasserkäfer auf vier Rädern. Als ich sie herumrasen sah, mit hundert Meilen in der Stunde über das unebene Ter­rain, begriff ich ihren Zweck: Sie sollen so schwer zu tref­fen sein, daß die meisten von ihnen sich ganz dicht an die Feldstücke des Feindes heranarbeiten konnten.

Aber diese kleinen Wagen hielten sich zurück und deckten die Wersgor-Infanterie. Die erste Reihe des eigentlichen Angriffs bestand aus schwer gepanzerten Fahrzeugen. Sie bewegten sich eigentlich für angetriebene Maschinen recht langsam, nicht viel schneller, als ein Pferd galoppieren kann. Das kam von ihrer Größe — so groß wie die Hütte eines Bauern — und den dicken Stahl­platten, die jeglichem Beschuß Widerstand leisten konn­ten, sofern sie nicht direkt von einer Granate getroffen wurden. Mit Bombarden, die aus ihren Türmen ragten, mit ihrem Dröhnen und dem Staub, den sie aufwirbelten, glichen sie Drachen. Ich zählte mehr als zwanzig davon: massiv, undurchdringlich und in breiter Front auf uns zurückend. Wo sie gefahren waren, war kein Gras und keine Erde mehr zu sehen, nur steinhart gepreßte Fur­chen.

Man berichtete mir, daß einer unserer Kanoniere, der es gelernt hatte, die geräderten Kanonen zu bedienen, die Explosivgeschosse schleuderten, aus der Reihe ausbrach und auf eine solche Waffe zurannte. Sir Roger selbst, jetzt in blitzender Wehr, ritt auf ihn zu und schlug ihn mit sei­ner Lanze nieder.

»Halt, dort drüben!« herrschte der Baron ihn an. »Was willst du?«

»Schießen, Sire«, keuchte der Soldat. »Wir sollten auf sie schießen, ehe sie unseren Wall überrollen und.«

»Wenn ich nicht glaubte, daß unsere guten Eschen­bogen mit solchen zu groß geratenen Schnecken fertig würden, dann hätte ich dir befohlen, dein Rohr zu zün­den«, sagte mein Herr. »Aber so wie die Dinge stehen, gehst du zurück zu deiner Pike!«

Das hatte eine sehr heilsame Wirkung auf die arg erschütterten Speerträger, die jetzt mit gegen den Boden gestützten Waffen dastanden, um jenen furchterregenden Angriff aufzuhalten. Sir Roger sah keinen Grund, ihnen zu erklären, daß (wenigstens danach zu schließen, was sich in Stularax ereignete) er es nicht wagte, auf so kurze Distanz Explosivstoffe anzusetzen, aus Angst, sie könn­ten auch uns zerstören. Natürlich hätte er begreifen müssen, daß die Wersgorix viele Arten von Geschossen be­saßen, die von unterschiedlicher Wirkung waren. Aber wer vermag schon an alles zugleich zu denken?

So mußten die Fahrer jener rollenden Festung hochgra­dig erstaunt gewesen sein, daß wir nicht auf sie feuerten, und sich gefragt haben, womit wir wohl zurückhielten. Das sollten sie herausfinden, als der erste Kriegswagen in eine unserer vorbereiteten Gruben taumelte.

Zwei weitere gingen auf ähnliche Weise in die Falle, ehe sie begriffen, daß es sich bei diesen Gruben keineswegs um gewöhnliche Hindernisse handelte. Sicher hatten die guten Heiligen uns geholfen. In unserer Unwissenheit hat­ten wir tiefe, breite Löcher gegraben, die für sich allein für solch mächtige Fahrzeuge nicht fluchtsicher gewesen wären. Aber dann hatten wir große hölzerne Pfähle hin­zugefügt, eigentlich fast aus alter Gewohnheit, so als rechneten wir damit, übergroß geratene Pferde aufspießen zu müssen. Einige dieser Pfähle verfingen sich in den Ketten, die die Räder umkränzten, und es dauerte nicht lange, bis diese Räder sich in einem Brei aus Holz festge­fressen hatten.

Ein anderer Wagen wich den Gruben aus, die keineswegs eine geschlossene Front bildeten. Er näherte sich der Brüstung. Eine Schnellfeuerkanone spuckte aus seinem Turm, stellte sich auf den richtigen Abstand ein und warf entlang unserer Erdwälle eine Reihe von Kratern auf.

»Mit Gott und Gerechtigkeit!« dröhnte Sir Brian Fitz-William. Sein Pferd sprengte nach vorne, dicht gefolgt von einem halben Dutzend Kavalleriemännern. Sie galoppierten im Halbkreis und hielten sich gerade außerhalb der Reichweite der feindlichen Kanonen. Das Fahrzeug nahm schwerfällig die Verfolgung auf und ver­suchte, eine Kanone auf sie zu richten. Sir Brian lenkte sie in die Richtung, die er wollte, blies in sein Kriegshorn und galoppierte in unsere Verteidigungsanlage zurück, während der Wagen in ein Loch stürzte.

Die Kriegsschildkröten zogen sich zurück. In dem lan­gen Gras und angesichts unserer raffinierten Tarnung konnten sie unmöglich erkennen, wo die anderen Fallgru­ben waren. Und dies waren die einzigen Maschinen sol­cher Art auf ganz Tharixan und durften daher nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Wir Engländer hat­ten gezittert, denn es hätte bloß einer durchzukommen brauchen, um uns alle auszulöschen.

1 ... 17 18 19 20 21 22 23 24 25 ... 42
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)