Ein Feuer auf der Tiefe [A Fire upon the Deep - de]
- Автор: Виндж Вернор (Вернон) Стефан
- Серия: Qeng Ho (de) #1
- Год: 1995
- Язык: немецкий
- Год: Wilhelm Heyne
- ISBN: 3-453-88125-7
- Переводчик: Erik Simon
- Жанр: Космическая фантастика
Электронная книга - «Ein Feuer auf der Tiefe [A Fire upon the Deep - de]». Краткое содержание книги:
›Ein Feuer auf der Tiefe‹ wurde mit dem Hugo Gernsback Award als bester Roman des Jahres ausgezeichnet.
Um unseren guten Glauben zu beweisen, folgen jetzt die Schätzungen, über die wir gegenwärtig verfügen. Sie beruhen auf einfachen Extrapolationen wohldokumentierter Flutwellen in dieser Region. Einzelheiten finden sich im unverschlüsselten Anhang zu dieser Sendung. Das nächste Jahr über wird es fünf oder sechs Nachbeben von abnehmender Geschwindigkeit und Ausbreitung geben. In dieser Zeit werden wahrscheinlich zwei weitere Zivilisationen (siehe Risikotabelle) auf Dauer überflutet werden. Die Bedingungen eines Zonensturms werden sogar dann vorherrschen, wenn keine Nachbeben im Gange sind. Schifffahrt im Raumgebiet [folgen Koordinaten] wird während dieses Zeitraums äußerst gefährlich sein; wir empfehlen, den Schiffsverkehr für diese Zeit einzustellen. Die Zeit reicht vermutlich nicht aus, um machbare Rettungspläne für die bedrohten Zivilisationen zu erlauben. Unsere langfristige Vorhersage (wahrscheinlich die am wenigsten mit Unsicherheit behaftete): Die Schrumpfrate pro Jahrhundert wird für den Maßstab von einer Million Jahre überhaupt nicht berührt. Die nächsten hunderttausend Jahre werden jedoch eine Verzögerung beim Rückweichen der Zonengrenze in diesem Teil der Galaxis erkennen lassen.
Schließlich eine philosophische Anmerkung. Wir von Zonograph Eidolon beobachten die Zonengrenze und die Umlaufbahnen von Grenzsternen. Größtenteils erfolgen die Veränderungen der Zone sehr langsam: 700 Meter pro Sekunde im Falle der Jahrhundert-Langzeitrate. Dennoch betreffen diese Veränderungen zusammen mit der Umlaufbewegung jährlich Milliarden von Leben. Ebenso, wie die Gletscher und Dürrezeiten einer prätechnischen Welt ein Volk beeinflussen, müssen wir diese langfristigen Veränderungen hinnehmen. Stürme und Flutwellen sind zweifellos Tragödien, der fast augenblickliche Tod für manche Zivilisationen. Dennoch sind sie, wie die langsameren Bewegungen, weit jenseits unserer Kontrolle. In den letzten paar Wochen waren einige Nachrichtengruppen voller Geschichten von Krieg und Schlachtflotten, von Milliarden Todesopfern beim Zusammenprall von Arten. All jenen — und denen, die friedlicher rings um sie leben — sagen wir: Schaut auf das Universum. Ihm ist es gleich, und selbst bei all unserer Wissenschaft gibt es manche Katastrophen, die wir nicht verhindern können. Alles Böse und Gute ist ein Nichts vor der Natur. Wir für unsere Person finden Trost darin, dass es ein Universum gibt, das nicht zu Bosheit oder Güte verbogen werden kann, sondern einfach da ist.